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17.4.2012 von Wolfgang Fenske.
Was ist das denn für einer, der sein Weiß-Nicht-Was vor aller Öffentlichkeit breittritt und dann noch seinen Glaubensgeschwistern vor den Karren fährt? Ein katholischer Theologe hat im Wort zum Sonntag Evangelikale und Salafisten in einen Topf geworfen: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news[action]=detail&news[id]=5318 : >Egal, ob Piusbrüder, ob evangelikale Gruppierungen oder muslimische Salafisten, denen wir in diesen Wochen in den Fußgängerzonen begegnen können: Sie alle haben mehr gemeinsam, als ihnen wahrscheinlich lieb ist: Vor allem dieses Bemühen um größtmögliche Eindeutigkeit. Alle Kraft wird da hinein gesetzt, dass das Leben völlig übereinstimmt mit dem, was gepredigt wird. Das beeindruckt mich manchmal, und daneben sehe ich mit meinen Kompromissen meist recht schwach aus.”< Übrigens wäre es mir neu, dass es Katholiken und Protestanten nicht darum gehen würde, dass Predigt und Lebenswandel übereinstimmen. Wenn dem so ist, dann würde ich so manches verstehen, was so in den Kirchen abgeht. Freilich habe ich noch nie gehört, dass eine solche laxe Lebenseinstellung das Ideal christlichen Glaubens ist. Wusste Jesus sicher auch noch nicht - spekuliere ich mal. Interessant finde ich doch immer wieder, dass irgendwelche Extremisten herangezogen werden, um Gruppen, die mit diesen so gar nichts zu tun haben, zu diffamieren, die dem jeweiligen Betrachter unlieb sind.
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16.4.2012 von Wolfgang Fenske.
Der Papst wird 85 - Gegner wie Bewunderer feiern ihn. Die einen mit Abschätzigkeit - die anderen mit Ehrerbietung: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=5311 Im ZDF hat es eine lange Papstnacht gegeben: http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen.html?&news[action]=detail&news[id]=5304 Auch ich möchte gratulieren: In der Auseinandersetzung mit ihm kann man sehr viel lernen.
Zur Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier schreibt der Papst über die Einheit der Kirche: http://www.kath.net/detail.php?id=36114 Diese wurde übrigens eröffnet: http://www.kath.net/detail.php?id=36111
Interessant: Ich habe das Jesus-Bild häufig in youtube-Videos gesehen, aber nichts über dessen Geschichte gewusst: http://www.kath.net/detail.php?id=36098 : Barmherziger Jesus - gemalt nach den Visionen der Heiligen Sr. Faustina Kowalska.
1700 Jahrestag: Oktober 312 hat Konstantin der Große die Schlacht an der milvischen Brücke gewonnen - und damit wurde 313 das Edikat von Mailand möglich, das die Verfolgung der Christen beendete und Religionsfreiheit gewährte. http://www.kath.net/detail.php?id=36095
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13.4.2012 von Wolfgang Fenske.
Die Kirche verändert Indien, weil sie die Kastenlosen aufnimmt, den untersten Schichten Zuflucht gibt: http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/indien-wie-christen-indien-veraendern.html Darum wird die als Kirche für Aussätzige bezeichnet. “Wir kennen nur eine Kaste: die Jesus-Kaste”, sagt Bischof Komanapalli.
Neulich sagte ein resignierter Christ: Die Christen werden bald von der Erde verschwunden sein. Ich vermute mal, da Jesus Christus der Herr der Kirche ist, werden Atheisten, Muslime usw. die Christen nicht einmal aus Europa verscheuchen können - nicht einmal der eigene Pessimismus wird sie von der Erde tilgen. Und wenn nur noch ein Fitzelchen von diesem Bibeltext in einem Land existiert - wird es in den Herzen Freude und Feuer entfachen: Freuen dürfen sich alle… / bzw. Selig sind… aus Matthäus 5: http://www.die-bibel.de/online-bibeln/gute-nachricht-bibel/bibeltext/bibel/text/lesen/ch/bd5682d9560f044e1ce13aa2cd4c2e0f/
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10.4.2012 von Wolfgang Fenske.
Die katholische Kirche sucht sich wieder ethisch-moralisch als Einheit - mit Blick auf die Tradition - zu positionieren: http://www.katholisches.info/2012/04/04/kardinal-dolan-historisches-interview-mit-dem-wall-street-journal-moral-und-glaubenslehre-wieder-verkunden/ Das Wirken des Papstes zeigt seine Früchte. Gespannt bin ich, ob das ein letztes Aufbäumen der Tradition ist - das mit dem Nachfolger des jetzigen Papstes beendet wird, oder ob das wirklich eine andauernde Verfestigung der katholischen Position bedeutet.
Interessant ist in dieser Hinsicht auch das Interview mit Wolfgang Ockenfels, das stärker die Deutsche Situation wiederspiegelt: http://www.katholisches.info/2012/04/04/wolfgang-ockenfels-uber-bundesprasident-gauck-und-den-politischen-gewichtsschwund-der-katholiken/
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7.4.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich habe von Stimmungsmache gegen Religionen gelesen, weil die Angst in die Welt gesetzt wird, dass die großen Religionen zusammengehen könnten - dann hätten die Anti-Religiösen nichts mehr zu lachen. Keine Angst, liebe Anti-Religiöse: Bevor Christen und Islam wirklich als Religion zusammengehen, darf weder Christentum Christentum bleiben noch Islam Islam. Sicher, man kann in manchen ethischen Fragen einer Meinung sein, auch darin, dass es einen Gott/Allah gibt. Aber damit hat es sich auch schon. Man muss nur einmal den Koran gelesen haben, dann weiß man, dass Christen das niemals für gut heißen können, was Mohammed zu Jesus Christus, Gesetzen und zum Menschenbild geschrieben hat - und eben Muslime können den christlichen Glauben nicht gut heißen, solange sie am Koran und an Hadithen festhalten. Und wenn sich doch einmal irgendwelche Christen+Muslime zusammentun, und eine Meta-Religion bilden sollten, dann würde es erst einmal den glaubenden Christen und den korantreuen Muslimen an den Kragen gehen. Aber nicht, weil es sich noch um Christentum und Islam handelt, sondern um eine neue Religion: Islachrismus. Doch das ist nicht zu erwarten. Also: Nur ruhig. So eine Meta-Religion wird es nie geben. Übrigens wäre ein Zusammenschluss aller möglichen Atheisten auch nicht gerade eine rosige Zukunftsvorstellung. Weder für die Religiösen noch für die Atheisten. Bleiben wir bei der Vielfalt, dem Ringen um gemeinsame Wege - in der Vielfalt.
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7.4.2012 von Wolfgang Fenske.
Hat die Führung der orthodoxen Kirche Russlands nichts gelernt? Dann gehört es sich so, dass der Patriarch was auf den Deckel bekommt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,826122,00.html Wer sich aufbläht, muss jede Nadel fürchten.
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30.3.2012 von Wolfgang Fenske.
Der Papst als Revolutionär: http://www.katholisches.info/2012/03/26/tabubruch-viva-cristo-rey-papst-belebt-verbotenen-schlachtruf-neu-und-erinnert-an-christus-konig/ Es lebe Christus der König! - der Ruf war in Mexiko verboten, weil er der Schlachtruf der Christen angesichts der Angriffe von Atheisten war. Ideologien vergehen - Christi Kirche bleibt bestehen. Das zu wissen ist kein Hochmut - sondern Erschrecken vor dem Anspruch.
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29.3.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich möchte immer wieder einmal Artikel unterschiedlichster Art in einem Lumpensammler-Blog einfügen, die ich aufgrund meiner Beschränkung von 9 Artikeln pro Tag, in den letzten Monaten nicht unterbringen konnte:
1. Liebe macht den Menschen schön - macht Schönheit den Menschen liebenswert?
2. Es gibt eine Menge an christlichen Hilfsorganisationen. Da sind zunächst die großen und bekannten: Caritas und Diakonie, Misereor, Brot für die Welt, World Vision, Missio und Adveniat. Dann sind wahrscheinlich noch bekannt: Sternsinger, Christoffel Blindenmission, Kindernothilfe, Open Doors. Weniger bekannt dürften sein: Renovabis (Hilfe für Osteuropa), Opportunity International, Hilfe für Brüder. Damit habe ich 14 Gruppen genannt. Diese gehen auf unterschiedlichste Weise auf die Notlage von Menschen ein. Wer will, mag weiter recherchieren - diese Zahl kann sehr erhöht werden. Und jede dieser Gruppen hat zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und noch mehr Unterstützer. Freilich unterstützen Christen nicht allein diese, sondern auch Ärzte ohne Grenzen, das Rote Kreuz - um nur diese beiden bekannten Gruppen zu nennen. Wichtig ist, sich für andere einzusetzen. Und das kontinuierlich. Nicht von Katastrophe zu Katastrophe springen und dabei die Organisationen im Stich lassen, die Kontinuität in der Hilfe anstreben. Wenn es finanziell geht: beides tun: aktuell helfen und kontinuierlich. Besonders hinweisen möchte ich auf die Christoffel Blindenmission: http://www.cbm.de/
3. Es wird der bisher älteste römische Kahn geborgen: http://www.welt.de/wissenschaft/article13512161/Archaeologen-bergen-2000-Jahre-alten-roemischen-Kahn.html Beachtet einmal das hinzugefügte Bild: Schädel mit Löcher aus dem 3. Jahrhundert und der Kommentar: Frankfurt war schon immer ein gefährliches Pflaster.
4. Wir dürfen in diesem Land alles. Wir dürfen die Politiker in die Pfanne hauen, wir dürfen die christlichen Kirchen und die Theologie in den Dreck ziehen, wir dürfen die Moral in den Abfluss schütten, wir dürfen die Wissenschaft ideologisch missbrauchen (weil das sowieso lange keiner herausbekommt), wir dürfen die Kunst verhunzen und verhohnepipeln - nur eines dürfen wir nicht, ohne dass uns aus allen Richtungen der Gesellschaft zornblitzende Augen und Denunziation trifft. Was das ist? - Ihr wisst es selbst. Wenn ihr es nicht glaubt, dann versucht es mal: Sagt die Wahrheit - und es dauert nicht sehr lang und ihr werdet etwas auf den Deckel bekommen.
5. Der Weltkirchenrat, dem 349 Kirchen zugehören, hat eine Internet-Theologie-Bibliothek eröffnet: http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&news[action]=detail&news[id]=4493
6. Könnte der Erwachsene sich aus der Perspektive seines Kinderdaseins betrachten, würde er sich wundern, warum er sich häufig so dämlich verhält.
7. Kennt Ihr schon Eric Whitacres Virtual Choir mit 2052 Sängerinnen und Sängern aus 58 Ländern? Hier gibt es Infos und das Stück: http://ericwhitacre.com/the-virtual-choir
8. Welchen Preis der gegenwärtigen Fehler müssen die Jungen 2030 ausbaden? http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,4294895,00.html
9. Das ist natürlich nur ein sehr unwichtiges Thema agesichts der Weltprobleme: Pflicht für Fahrradfahrer Helme zu tragen. Ich bin dagegen. Ich liebe es, den Wind zu spüren. Vielleicht sollte man eine Pflicht auf Hauptverkehrsstraßen einführen - aber so allgemein - da bin ich dagegen. Die geht dann so aus wie das Handy-am-Steuer-Verbot. Keiner hält sich dran - außer ein paar Braven, so wie ich. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13679814/Helmpflicht-wuerde-Radfahren-unattraktiv-machen.html
10. Wenn Atheisten den Atheismus zum “status confessionis” in der Wissenschaft machen, wird Wissenschaft ideologisiert. Das gilt auch für die Kunst. Gute Wissenschaftler und Künstler stehen über solche Fragen nach Religion oder Nichtreligion. Ein guter Wissenschaftler und Künstker kann Atheist, Christ oder sonstwas sein. Belege? Die Vergangenheit.
11. Es gibt kaum Kranke, sagte der Gesunde, der seine Augen verschloss, Ohren zustopfte, das Herz verhärtete, weil er vor Krankheiten Angst hatte.
12. “Beende Dein Schweigen - nicht Dein Leben” heißt es in dem Artikel über die sehr hohe Suizid-Rate bei Türkinnen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13648502/Marionette-der-Familie-oder-Verlierer-der-Migration.html
13. Der Mensch ist seiner selbst bewusst - auch dann, wenn er seiner Selbst nicht bewusst ist. Im Alptraum weiß man nicht um sein Selbstbewusstsein - aber der Körper weiß das - und rennt…
14. Er ist ein feinsinniger Künstler. Er liebt das Schöne, das Virtuose, das Erhebende und Erhabene. Aber er hat Angst.
Die Wirklichkeit macht ihm Angst, die dunkle, gewalttätige, rohe, streitende, schreiende Wirklichkeit. Er flieht in das Schöne, das Virtuose, das Erhebende und Erhabene, der feinsinnige Künstler. Auch ihn muss es geben. An ihm sieht man dankbar, dass Menschen auch ganz anders sein können. Feinsinnig. Dem Übel abhold. Wer kämpft für die Freiheit, das Recht des feinsinnigen Menschen? Menschen, die er verachtet…
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28.3.2012 von Wolfgang Fenske.
Es ist schon eine Besonderheit zu erleben, dass der Papst in Kuba ist und die Herrschenden seiner Rede lauschen und sogar möglicherweise Fidel Castro und Chavez auf der Gesprächsliste stehen. Wenn das nicht alles nur Täuschungsmanöver des Regimes sind, kann man wirklich Hoffnungen auf Veränderungen haben. http://www.tagesschau.de/ausland/papstkuba110.html Und unpolitisch war er nicht: http://www.kath.net/detail.php?id=35848 : >Alle, denen ihr nah und fern begegnet, laßt wissen, daß ich der Muttergottes die Zukunft ihres Landes anvertraut habe, das auf dem Weg der Erneuerung und der Hoffnung zum Wohl aller Kubaner voranschreitet. Ebenso habe ich der Allerseligsten Jungfrau die Nöte der Menschen, die leiden, die der Freiheit beraubt sind, die von ihren Lieben getrennt sind und schwere Zeiten durchmachen, anempfohlen. Zugleich habe ich ihr die jungen Menschen an ihr unbeflecktes Herz gelegt, damit sie glaubwürdige Freunde Christi seien und nicht Angeboten nachgeben, die in ihnen Traurigkeit zurücklassen.< Oder doch Täuschung durch das Regime? Johannes Paul II. war ja auch schon einmal da: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2980258/papst-reich-castros.story?seite=2
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28.3.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich habe es satt:
“Ich habe eure Tricks satt, eure Irreführung! Ich habe es satt, dass ihr einen Riss vortäuscht, wo ein großes Loch ist, in das wir alle hineinfallen werden… „Ihr seid krank… Ihr könnt nichts anbieten. Ihr könnt nur zerstören“, sagte sie wütend. „Ihr bringt keine Berufungen hervor, und es macht euch noch nicht einmal etwas aus – euer einziges Ziel ist zu zerstören!“ http://www.kath.net/detail.php?id=35177
Eine Prophetin spricht.
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