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9.3.2010 von Wolfgang Fenske.
An diesem Artikel wird der ganze Wahnsinn deutlich - beachtet auch die Leserbriefe: http://www.welt.de/vermischtes/article6686316/Auch-Maedchen-an-Odenwaldschule-missbraucht.html - Was nun? Es war die Zeit, die vielfach kritisiert worden ist. Das weiß jeder. Und diese Zeiten hatten Folgen. Das weiß auch jeder. Was sagt eigentlich Christa Meves, die an vordester Front für christliche Moral kämpfte und sehr viel gegtenwind aushalten musste, dazu? http://www.christa-meves.de/ Was ist eigentlich aus den Summerhill-Kindern geworden? http://de.wikipedia.org/wiki/Summerhill Oder aus den Kindern der Kinderläden http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderladen - sitzen sie nun in den Redaktionsstuben und sind konservativer als ihre Eltern oder ihre damaligen Erzieher. Das wäre faszinierend. Handelt es sich um die Rache der antiautoritär Erzogenen?
Ich finde die gesamte Diskussion spannend, vor allem, weil sie zeigt, dass das traditionell bürgerliche Gedankengut zumindest so aktuell ist, dass sich die Redaktionsstuben von der Einnahme dieser Position höhere Verkaufszahlen versprechen. Würden sie vor 30-40 Jahren die Pädophilen an den Schulen nicht wegen der Durchsetzung der Freiheit für alle verteidigt haben?
Dazu auch: http://www.donbosco.de/aktuelles/bericht-arbeitsgruppe-missbrauch.html
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8.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Erschrecken über Zustände in der Kirche haben in der Kirchengeschichte immer zu großartigen Reformen geführt. Und dann, als man sich wieder hochgerappelt hatte und groß war, kam der Hochmut - und alles fiel erneut in sich zusammen, bis wieder großartige Menschen kamen, die im Geist Gottes wirkten. Es gibt aber auch andere Fälle, in denen der Verwirrer die Menschen verblendete, aber auch ihm wurden dann irgendwann die Hände gebunden.
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5.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Christen in Großbritannien werden in die Defensive gedrängt: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1254687/MPs-bullying-Christianity-UK-political-correctness-claims-Lord-Carey.html Aber das passt zu dem, was Kewil zu Sarrazin gesagt hat: Sarrazin ist seit 36 Jahren in der SPD. Da kommt ein Palästinenser namens Raed Saleh daher und will ihn aus der SPD rauskicken. Wo liegt die Verbindung zu den Christen? Christen haben das Land geprägt, ohne sie ist es nicht das, was es ist, an Kultur, an Umgang der Menschen untereinander, an Wirtschaft usw. usw. Und dann kommen ein paar Leute daher, die sich Atheismus auf die Fahnen geschrieben haben oder Islam - oder irgendwie muss man gegen alles Christliche sein - und wollen die gesamte Tradition rauskicken. Wird es ihnen gelingen?
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4.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Petrus Waldus/Waldes (*um 1140-1206): Er wollte ein unverfälschtes Evangelium lesen und beauftragte einen Priester mit der Übersetzung ins Französisch. Er verteilte seinen Reichtum und begann als Bußprediger zu verkünden. Er bekam Ärger mit der kirchlichen Obrigkeit. Es begann eine breite Bewegung, die sich mit den Humiliaten (eine italienische Armutsbewegung) verband. Autorität ist nur die Heilige Schrift, er betonte drei Sakramente (Taufe, Abendmahl, Beichte), lehnte Eid, Kriegsdienst und Todesstrafe ab. Es gab massive Verfolgungen. Waldenser gibt es dennoch bis in die Gegenwart. http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Petrus_Waldus_Valdes.html
John Wyclif (*um 1330-1384): Apostolisches Armutsideal gegen Geldgier; Macht allein durch Gnade - Gott allein gibt Autorität; er unterstützte die Bestrebungen der weltlichen Herrscher gegen die Macht der Kirche in weltlichen Angelegenheiten; er übersetzte das Neue Testament ins Englische. Nach seinem Tod wurden Anhänger hingerichtet. http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/John_Wyclif.htm Lollarden werden seine Anhänger genannt und waren bis Anfang des 15. Jahrhunderts vollkommen vernichtet. Oder doch nicht? Bibelübersetzer nennen sich bis heute nach ihm: http://www.wycliff.de/ und:
Jan Hus (1372-1415): lernte von Wyclif. Betonung des Tschechischen in der Predigt und das Lesen der Bibel in tschechisch: Kritik am weltlichen Besitz der Kirche, gegen hierarchische Gliederung der Kirche, gegen Korruption und Ablasshandel, Betonung des Gewissens, Christus als Oberhaupt der Kirche. Am 6. Juli 1415 wurde er in Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Hussiten werden seine Anhänger genannt, es gab Hussitenkriege. Aus den Hussiten ist im 15. Jahrhundert die Böhmische Brüderkirche hervorgegangen. Sie wollte eine Kirche, die der Urkirche entspricht. Die Brüderkirche ist dann im 18. Jahrhundert in der Herrnhuter Brüdergemeine aufgegangen (heute überwiegend bekannt wegen den Losungen: Bibeltexte für jeden Tag). http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Boehmische_Bruederkirche.html
Johannes Paul II. hat den Mut von Hus gewürdigt und für das erlittene Leiden um Vergebung gebeten. http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_Jan_Hus.html
Sie konnten nicht zum Schweigen gebracht werden. Martin Luther hat viele dieser Forderungen aufgenommen - und wir haben sie in der protestantischen, der evangelischen Kirche. Aber da Kirche eine ist die immer reformiert werden muss, bleiben noch so manche Forderungen zu erfüllen bzw. manches vorhandene Knochengerüst muss wieder lebendig gemacht werden.
Damit wurden nur ein paar Namen genannt. Auch Luther war von vielen anderen abhängig, die nicht den Vorreformatoren zugerechnet werden
Augustin zum Beispiel, oder Wilhelm von Ockham (um 1285- ca. 1347) http://www.kirchenlexikon.de/o/ockham_w.shtml oder die Bettelorden, oder die Mystik, so die des Thomas von Kempen (Nachfolge Christi, deutsch 1486).
Deutlich wird der internationale Reichtum der Kirche, die Bedeutung Einzelner in der Kirche, das gewissenhafte Leben aus der Nachfolge Jesu, das auch auf die anderen Christen hört.
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4.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Vor ca. einem Jahr habe ich im Blog schon dazu geschrieben: http://blog.wolfgangfenske.de/2009/05/22/missbrauch/ Was mich vor allem ärgert, ist, dass es so aussieht, als hätten die Verantwortlichen der Kirche die auffällig gewordenen Menschen nur versetzt - und da sind dann wieder (einige? viele? alle?) rückfällig geworden. Warum lässt man die wieder auf die Kinder los? Das andere: Missbrauch gibt es freilich überall da, wo Menschen mit anderen Menschen zu tun haben. Aber die Kirche hat hier besondere Pflichten zum Schutz derer, die ihr anvertraut sind. Ich hoffe, dass die gegenwärtige aufgewühlte Situation dazu führt, dass wirklich Wege gegangen werden, die diesem Übel einen Riegel vorschieben. Und wenn es auch nicht viele gewesen sind, und wenn es schon Jahre her sein sollte - es muss besondere Wachsamkeit herrschen und ein neuer Umgang mit diesen Menschen, die Menschen schaden. Und das gilt nicht nur für Fragen des Missbrauchs. Es gibt so manches, was übel ist und durch die Presse aufgegriffen wird.
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4.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Sicher findet auch in Eurer Stadt, in Eurem Dorf heute eine Veranstaltung zum internationalen Weltgebetstag der Frauen statt. In diesem Jahr haben Frauen aus Kamerun die Texte verfasst. Allein in Deutschland werden sicherlich auch in diesem Jahr wieder 1 Million Frauen daran teilnehmen. Herzlich willkommen! http://www.weltgebetstag.de/index.php?option=com_content&task=view&id=17&Itemid=49
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3.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Man lese mal den Artikel aus Kathpedia über den Protestantismus: http://www.kathpedia.com/index.php/Protestantismus - der unter dem Artikel “Häresie” auch genannt wird: http://www.kathpedia.com/index.php/H%C3%A4resie. Dazu sage ich nichts.
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2.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Schaut mal, ob Ihr in diesem Grundlagen-Dokument von Eurodiaconia den Namen “Jesus Christus” findet. Gott kommt vor in Form von “Gottesdienst” und “Ebenbild Gottes”. Und dann kommt Bibel in dem Wort “biblisch” vor: http://www.eurodiaconia.org/files/Social%20and%20Health%20Care%20Services/SERV%2022%2009%20IN%20GERMAN%20Eurodiaconia%20Principles%20for%20Quality%20Diaconal%20Social%20Services.pdf Ich bin kein Rosinenpicker - aber kann man wirklich christliche Diakonie von Jesus Christus lösen? Wenn die Basis fehlt, fällt alles zusammen. Noch klappt es dennoch, weil die glaubenden Menschen die Basis dieses Handelns sind. Fällt der glaubende Nachwuchs weg, weil diese Generation es nicht mehr wagte, ihr Tun öffentlich von Jesus Christus herzuleiten: Aus is…
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25.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Dass Frau Käßmann zurückgetreten ist, ist schon ein Teil von dem, was ich gestern im Blog geschrieben habe: Sie wird arbeiten, um wieder glaubwürdig zu werden. Ich finde, dass dieser Tat sehr großer Respekt gebührt. Ich wünsche ihr für ihre Arbeit weiterhin Gottes Segen. Das ist nicht ironisch gemeint, weil ich sie bei aller Kritik an der Sache im Blog für eine Frau halte, die für höhere Ämter sehr begabt und fähig ist. Ich hoffe, sie kommt wieder. Auch wenn Nichtglaubende das jetzt nicht verstehen werden, sage ich es dennoch: Gott geht manchmal eigenartige Wege mit seinen Kindern - zu ihrem Besten und zu dem der Gemeinde. Sie hat es in ihren Worten gesagt: Du kannst nicht tiefer fallen - als nur in Gottes Hand.
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25.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Da scheint ein Virus umzugehen, das die Betroffenen umpolt und zu Kreuzesentfernern macht: Neben dem Gerichtspersonal ist nun auch ein Kreiskrankenhaus befallen, das von Bad Soden: http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7304785.de.htm Ein Mitarbeiter nahm die Kreuze von den Wänden und steckte sie in einen Müllsack. Ein Muslim hätte angeblich Anstoß daran genommen. Das wüsste ich wirklich gerne, ob das wieder so ein Phantom-Mohammedaner war, der immer vorgeschoben wird, wenn irgend ein atheistisch Angehauchter was tut, und keine Lust hat, das zu verantworten. Ich habe Ähnliches mal in einem Krankenhaus kennengelernt: Da duldete der Chef des janzen auch nichts Kirchliches: Mikrofone in einer Kapelle, die sonst in die Krankenzimmer gehen, waren ständig unbrauchbar… Mancher duldet halt niemanden, der über ihn steht. Akzeptieren? Nein, nur über die Arroganz mancher Menschen wundern.
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