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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Als wir an einem Abend in der Kirchengemeinde über den Atheismus sprachen, begannen einige nach der Übersicht über die Lage über ihren eigenen Glauben zu reden, wann sie Gewissheit der Existenz einer Macht, der Wirklichkeit Gottes, bekommen haben. Damit bestätigte sich eigentlich, was ich dachte: a) der Atheismus bewirkt, dass man über seinen eigenen Glauben reflektiert, b) dass man sich daran erinnert, wann Gott bei einem ganz real in Erscheinung getreten ist, c) allgemeinkirchlich gesagt, haben Marx und co. nicht wenig dazu beigetragen, dass die Kirche sich vermehrt sozialpolitisch engagierte. Also: Atheismus ist nicht negativ zu sehen.
Freilich hat Wichern im Revolutionsjahr 1848 schon die Innere Mission begründet, in dem Jahr, in dem Karl Marx erst das Kommunistische Manifest verfasst hat. Das heißt, soziale Tätigkeit der Kirche hat mit Marx nichts zu tun, aber die Kirchenpolitik wandte sich dann doch immer stärker der sozialpolitischen Arbeit zu. Während auf der einen Seite Bürgertum und Arbeiter getrennt wurden (Bund der Gerechten + Marx…), wurde auf der anderen Seite das Bürgertum für das soziale Wohl der Arbeiter in die Pflicht genommen (Wichern).
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19.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich habe gestern in einem Nachtrag darauf hingewiesen, dass ein Bischof einem Priester verbietet, für die Junge Freiheit zu schreiben: http://www.kath.net/detail.php?id=34809 Überall großes Staunen - vor allem, weil viele Katholiken in der Jungen Freiheit schreiben. Bekommen die jetzt alle Ärger? Von Bischof Zdarsa habe ich noch nicht besonders Herausragendes gehört - was an meiner Bildungslosigkeit liegen muss, ich gestehe es. Aber von Ockenfels habe ich gehört, von Lohmann, Kuby, Löhr, Thomas Goppel. Ich hoffe, diese sind Manns und Fraus genug, sich von einem solchen Diktat nicht beeinflussen zu lassen. Natürlich haben auch Menschen in der Jungen Freiheit gesprochen, deren Weltbild, sagen wir es einmal vorsichtig, neben der Spur ist. Doch das kennzeichnet doch Demokratie, auch Menschen reden zu lassen, die man nicht mag. Nun bin ich erst einmal gespannt, was da wirklich im Hintergrund steht. Kleine oder größere Machtkämpfe um die ehemalige Mixa-Diözese? Mixa ist weg - jetzt müssen auch andere konservative Kräfte zum Schweigen gebracht werden?
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29.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Oh, Mann, armenische und griechische Orthodoxe prügeln sich in der Geburtskirche, weil irgendeiner beim Putzen eine Grenze überschritten haben könnte: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,806113,00.html Da wird vermutlich auch - ich sage etwas Ketzerisches - mordsmäßiges Gelächter im Himmel zu hören gewesen sein, angesichts dieses lächerlichen Schauspiels. ROFL
Ich möchte Jesus angesichts des Blödsinns, den die Seinen anstellen können, im Geiste nicht immer weinen sehen.
Ich hätte eine tolle Strafe für sie: Den Boden der jeweils anderen Partei blitzeblank putzen…
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7.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Nikolaus Schneider ist ein interessanter Mann: Dieses Mal fordert er in der Türkei die Gewährung der Religionsfreiheit in der Türkei http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news[action]=detail&news[id]=4761. Er nennt (zum Glück anders als die Überschrift suggeriert), das Gebiet der heutigen Türkei als Wurzelgrund des christlichen Glaubens. (Zum Glück darum: Die Türkei und die Türken gab es noch lange nicht, als das Christentum in dieser Gegend Fuß fasste und dann Jahrhunderte später haben sie die Christen verdrängt). Ob das Wort vom Wurzelgrund freilich richtig gewählt ist, ist mir nicht so ganz klar.
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26.11.2011 von Wolfgang Fenske.
Hier muss ich als Schreiberling bewundernd feststellen: Diese Menschen handeln… http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=4721 Aufbauhelfer der Freien Evangelischen Gemeinde aus Haiger-Offdilln in Japan.
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11.11.2011 von Wolfgang Fenske.
“Jesus war kein Vegetarier”, ein Buch von Sebastian Moll. Er hat jetzt Ärger: Kollegen der Mainzer Fakultät möchten mit dem Buch nicht in Verbindung gebracht werden. Oh Mann. Haben sie es denn geschrieben? Nein. Wer bringt sie mit ihm in Verbindung? Keiner. Keiner? Doch: Sie selbst. http://www.pro-medienmagazin.de/buecher.html?&news[action]=detail&news[id]=4636 Ich kenne das Buch nicht. Aber so etwas ist zum Kichern. Als ob eine Fakultät eine Einheit wäre. Als ob man die Erlaubnis der Kollegen benötigen würde, wenn man ein Buch veröffentlicht. Wahrscheinlich gehen diese Kollegen davon aus, dass man nur das schreibt, was die Zensurschere im Kopf zulässt. Auch Leute an der Uni sind frei! Oder nicht? Auch frei vom Uni-Mief. Oder nicht? Wenn es denn wenigstens um theologische Auseinandersetzungen und Argumente ginge… - kommen sie noch?
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9.11.2011 von Wolfgang Fenske.
Das wird so manchem nicht gefallen, was der Bundesverfassungsrichter zu dem Thema “Kreuz” sagt: http://www.kath.net/detail.php?id=33802
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31.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Matussek grüßt als Augustiner-Bruder Martinus die Christenheit - und wünscht sich…: http://www.kath.net/detail.php?id=33658
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28.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Zu dem Friedenstreffen heißt es in http://www.kath.net/detail.php?id=33687:
“Benedikt XVI. äußerte sich dabei auch selbstkritisch zur Geschichte des Christentums. «Auch im Namen des christlichen Glaubens ist in der Geschichte Gewalt ausgeübt worden. Wir bekennen es voller Scham», sagte der Papst. Dies sei ein «Missbrauch des christlichen Glaubens» gewesen, der seinem wahren Wesen entgegenstehe. Gewalt sei aber auch eine Folge der Abwesenheit Gottes und eines Verlusts an Menschlichkeit. «Das Nein zu Gott hat Grausamkeiten und eine Maßlosigkeit der Gewalt hervorgebracht, die erst möglich wurde, weil der Mensch keinen Maßstab und keinen Richter mehr über sich
kennt, sondern nur noch sich selbst zum Maßstab nimmt», sagte der Papst. «Die Schrecknisse der Konzentrationslager zeigen in aller Deutlichkeit die Folgen der Abwesenheit Gottes.» Dass Religion zu Gewalt motiviere, müsse alle religiösen Menschen tief beunruhigen, sagte Benedikt XVI.” (Dort auch weitere Stimmen.)
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27.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Heute beginnt das interreligiöse Treffen (eingeschlossen auch Atheisten) in Assisi. Gestern hat der Papst dazu folgende Worte gesagt: http://www.kath.net/detail.php?id=33665 : “Der Sieg über das Böse durch die Kraft des Kreuzes”.
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