Kritik an falscher Israel-Kritik + Israel Boykott-Bewegung

Medien und ihre misslungene undifferenzierte und einseitige Israelkritik: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/07/30/bundestagsabgeordnete-kritisiert-anti-israelische-berichterstattung/

Israelkritik in unseren Medien ist vielfach palästinenserfreundlich. Es wird Aversion gegen Israel geschürt – als Folge davon wird auch Antisemitismus gefördert. Die Boykott-Bewegung wird in dem Beitrag auch zu recht angegriffen.

Das sind – so sehe ich das – die alten Kämpfer, die noch von der damaligen Antiapartheitsbewegung herkommen. Sie haben dort zum Teil Großartiges geleistet – die aber dann nicht aufhören konnten und in Israel den neuen Apartheitsstaat sehen. Doch dieser Konflikt ist viel schwerer einzuordnen und differenzierter zu sehen als in dem platten schwarz-weiß-Denken. Ich muss freilich gestehen, dass ich nicht verfolgt habe, ob sich die Boykott-Bewegung inzwischen auch geändert hat.

Nein, sie hat sich nicht geändert. Wenn man diese beiden Beiträge in der taz vom März liest, dann erkennt man: Sie sind wie sie waren. Selbst der Beitrag, der für diese Bewegung spricht, lässt durchblicken, wes Geistes Kind diese Bewegten sind: http://www.taz.de/!5389548/

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Israel und Palästinenser

Die Palästinenser stechen wieder zu. Der Staat reagiert. Und der palästinensische Abbas solidarisiert sich mit den Messerstechern? Und was macht die EU finanziell? Weiter und weiter und weiter. Was macht die UN? Israel beschuldigen, weiter und weiter und weiter.

Man kann den politisch Verantwortlichen allesamt nur Augenmaß wünschen, damit die terroristischen Hitzköpfe nicht noch angestachelt werden. http://www.tagesschau.de/ausland/tote-israel-101.html Was im Laufe der Jahre immer wieder deutlich wurde: Sobald Annäherungen in den Blick kommen, schlagen wieder irgendwelche Extremisten zu – und es beginnt alles wieder von vorne. Irgendwie scheinen Verantwortliche Sklaven der Extremisten zu sein.

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Antisemitismus ist nicht nur rechts

Ich vermute, dass hier auch ein Bild verschoben wird: Antisemitismus ist nämlich nicht nur rechts. Antisemitismus ist auch links. Das zeigt die europäische Geschichte. Zudem ist die Intention, dass Linke erlaubte Israelkritik üben und die Rechten unerlaubten Antisemitismus kurios. Auch Israel muss kritisiert werden, wenn die Politik falsch läuft. Aber im Augenblick sehen wir Israel so dominant im Fadenkreuz unserer Linken, dass das nicht allein mit der Politik zu tun haben kann, sondern eben auch alte antisemitische Gründe haben wird. Seit Jahren werden Regierungen in Ruhe gelassen, die, was Menschenrechte betrifft, ausflippen – auch islamische Regierungen – zum Beispiel die Hamas – aber Israel wird angeklagt und angeklagt und angeklagt. Dieser Beitrag springt zu kurz und ist links-apologetisch: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/antisemitismus-deutschland-dokumentation-israelkritik Dass Juden in der Geschichte von Muslimen in Ruhe gelassen wurden – diese Aussage ist auch äußerst pauschal und apologetisch.

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Steinmeier in Israel + Demokratie

Steinmeier ist in Israel. Darf man hoffen, dass er kein Porzellan zerschlägt? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespraesident-in-israel-steinmeier-stellt-sich-hinter-gabriel-a-1146484.html Denn hoffentlich spielt er nicht den Oberlehrer, der den Israelis beibringen will, was Demokratie ist. Jedes Land muss sehen, wie es mit diesem großen Thema aufgrund der ganz konkreten gesellschaftspolitischen Verhältnisse umgehen kann – und kein Land ist sicher, nicht in undemokratische Strukturen hinabzusinken – auch wenn es gut gemeint ist.

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Israel und Palästinenser und Frieden statt Hass

Trump sagte laut Tagesschau, dass Israel und die Palästinenser Frieden wünschten – dass von daher auch eine Lösung des Konflikts möglich sei. Leider muss man sagen: Wer es sich zu einfach macht, wird das Problem auch nicht lösen. Es gibt auf beiden Seiten Menschen, die nichts sehnlicher wünschen als Frieden – wenn es nur die gäbe, wäre der Friedensvertrag morgen geschlossen.

Aber es gibt nun einmal nicht nur Friedensmenschen – und die sind das Problem. Zudem gibt es auch Menschen, die Frieden heucheln – und die muss ein Friedensvertrag auch im Blick haben, damit der Partner (samt den Friedensmenschen der eigenen Seite) nicht von heute auf Morgen überrannt wird.

Der Fehler ist, dass es Gruppen gibt, die den Hass schon in die Kinder hineinlegen. Ich denke, dass hier angesetzt werden muss: Erst wenn der Hass nicht mehr die Herzen bestimmt, dann kann man ernsthaft an einen Friedensvertrag denken. Und das ist langwierig, denn die Kinder, die jetzt hassen gelernt haben, die werden auch als Erwachsene nicht unbedingt allesamt zu Friedensmenschen umschwenken, sondern den Hass weitergeben. Auch diese schlimme Märtyrerverehrung muss aufhören – indem Menschen, die andere morden, zu Märtyrern erklärt werden. Das sind Saaten für Hass.

Hier muss auch die EU ansetzen, wenn sie den Palästinensern Gelder überweist: Wer Kindern das Hassen beibringt mit Hilfe von Schulbüchern, staatlichen Lehrern, mit aggressiven Terrormilitärparaden, das wenige Geld, das sie haben zu Waffenkäufen ausgeben, statt für die Bevölkerung einzusetzen…, der kann kein Geld bekommen. Der Hass muss besiegt werden – bevor ernsthaft Frieden einziehen kann.

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Wirtschaft Russlands + Merkels Russlandreise + Frexit + Gabriel und Israel + Ungarn und die Soros Uni

Die Sanktionen haben Russland gestärkt. Zudem ist die Wirtschaft pragmatischer als die Politik: https://www.welt.de/wirtschaft/article164128829/Russland-sieht-sich-als-Profiteur-der-Sanktionen.html

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Merkel fliegt nach Russland: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/russland-merkel-besucht-putin-sotschi Ich würde ihr gerne das hier mit auf den Weg geben: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/01/03/ukraine-foederalisierung-und-neutralitaet-erdogans-ostkurs/

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So fing es mit den Briten auch an: Wenn keine Korrekturen kommen, will Macron mit Frankreich die EU verlassen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/emmanuel-macron-frexit-marine-le-pen-frankreich Die Briten drohten schon viele Jahre damit – und dann traten sie aus.

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Gabriel und Israel – dazu Fleischhauer: http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-und-sigmar-gabriel-u-boote-liefern-klappe-halten-kolumne-a-1145584.html Ein Appetithappen:

Es ist ja aus deutscher Sicht auch frustrierend, wie sich die Israelis verhalten, das verstehe ich. Wer wüsste nicht besser als wir, wie man Frieden stiftet. Wir sind unter den Völkern der Welt die Friedensnation Nummer eins, in der Hinsicht macht uns niemand etwas vor. Doch statt auf uns zu hören, schlagen sie in Israel beharrlich alle Mahnungen in den Wind und verfolgen einfach weiter ihre Siedlungs- und Abschreckungspolitik.

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Ungarn bleibt entgegen anderer Meldungen in Sachen Soros-Uni wohl doch unnachgiebig gegen die EU: http://www.tagesschau.de/ausland/orban-ceu-101.html

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