Archive for the ‘unsere welt’ Category

Islamische Kindergärten schließen + Überwachung der Flüchtlingsrouten + Hagia Sophia zur Moschee

Samstag, Juni 24th, 2017

Der österreichische Außenminister Kurz tritt dafür ein, islamische Kindergärten zu schließen, weil er keine Parallelgesellschaften haben möchte und Integration gefördert werden solle: http://www.krone.at/oesterreich/kurz-fordert-schluss-mit-islamischen-kindergaerten-nach-skandalen-story-575239 Wie hieß es so schön unverständlich in unserem Land: Islamische Kindergärten müssen her, damit die Integration gefördert wird.

Des Kaisers neue Kleider auf heutig: Alle sagen: Wow. wie schön diese Art der Integration. Nur wenige sagten: Das ist nichts! Und Kurz ist sozusagen das Kind, das zu sagen wagt: Der Kaiser hat ja keine Kleider an!

Es wird immer zu kurz gesprungen von unseren Planern: Islamische Kindergärten mögen gut sein und der Integration dienen – wenn sie genauestens kontrolliert werden. Sie dienen nicht per se als islamische Kindergärten ok.

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Noch einer, der sagt, was Sache ist: Es ist möglich Flüchtlingsrouten genauestens zu überwachen. Es ist alles nur ein politisches Problem: http://www.krone.at/oesterreich/general-mittelmeer-kann-genau-observiert-werden-debatte-um-asylroute-story-574974

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Noch hat Erdogan die Hagia Sophia trotz aller Befürchtungen nicht zur Moschee umgewandelt. Befürchtungen bestehen, dass das Schrittweise geschieht: http://www.focus.de/politik/videos/verwandlung-in-eine-moschee-athen-kritisiert-ramadan-sendung-aus-hagia-sophia-scharf_id_7276196.html

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„Arsch hoch, Muslime!“

Samstag, Juni 24th, 2017

Hans-Ulrich Jörges hat im neuesten Stern in der Kolumne einen Text zur 10.000-Demo der Muslime – die nur zur ca. 500-Demo geworden ist – geschrieben, der die Überschrift bekommen hat: „Arsch hoch, Muslime!“ Im Text beschreibt er, warum er diese Aufforderung wählte (Arsch huh, Zäng ussenander). Als Überschrift habe ich die erst einmal Gebetshaltung der Muslime damit verbunden und empfand das als despektierlich. Dass das niemandem vom Stern aufgefallen ist! Den Beitrag kann ich nur unterstützen. Aber der Titel mutet schon sonderbar an.

Jörges denkt anders als sein Kollege Augstein. Augstein meinte, Türken, die gegen die Gewalttäter in den muslimischen Reihen protestieren würden, seien Onkel-Tom-Türken, denn sie seien Sklaven der Erwartungen der nichtmuslimischen Bevölkerung. Jörges hingegen meint, dass Muslime endlich den Arsch hochbekommen sollen, um gegen diese Gewalttäter, die auch Muslime bedrängen und morden, protestieren sollen. Es geht wirklich auch um die Muslime. Das verstehen Menschen wie Kaddor, Ates und andere. Muslime sollen sich nicht unterwürfig den Gewalttätern unterordnen, sondern ihnen widerstehen, in Anlehnung an Ates gesagt, um das andere Gesicht des Islam zu zeigen und dominieren zu lassen.

Das Interview mit Ates in den Aspekten am 23.6. war sehr gut. Mich wunderte nur, dass sie nicht in Betracht gezogen hatte, dass sie von ErdoganTürken mit der Gülen Bewegung in Verbindung gebracht werden wird. Denn wer nicht Erdogan ist, ist Gülen. So einfach ist das Denken dieser ErdoganTürken. Und wer nicht Erdogan ist, ist kein richtiger Muslim, sondern Gülen.

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In Mekka wurde ein Anschlag verhindert: http://www.tagesschau.de/ausland/mekka-anschlag-101.html

Verschiedene Anschläge in Pakistan: http://www.tagesschau.de/ausland/anschlaege-pakistan-101.html

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Antisemitismus + Muslime in D + Ablehnung von bestimmter Arbeit aus religiösen Gründen + Unterschätzung des Judenhasses + Frischkäseschnecke

Freitag, Juni 23rd, 2017

Zum Antisemitismus-Film: https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-maischberger-wolffsohn-fuehrt-das-oeffentlich-rechtliche-fernsehen-vor/

Bedenkenswert finde ich die Aufforderung, man solle die den Film korrigierenden Laufbänder bei – ich übertreibe – allen ARD und ZDF-Sendungen laufen lassen.

Zum Thema: Antisemitismus gibt es rechts, links und aus dem Islam. Sie können sich hierin alle die Hand geben. Es gibt auch Antisemitismus unter Christen, so sie sich den jeweiligen genannten politischen Richtungen zuordnen. Aber ich denke, dass beim Mainstream der Christen, hoffentlich – hoffentlich ! – der Antisemitismus aus religiösen Gründen keinen Boden mehr findet.

Wir dürfen nicht mehr hinter das in unserem Land Erreichte zurück: https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/juedisch-christlicher-dialog/ch/980355f85c1fabb2b9b6c0210920741d/

Das nicht, weil es einfach ein modernes Postulat ist. Das darum, weil wir – wenn wir denn unbedingt eine theologische Begründung benötigen und eine rein menschliche nicht genügen sollte – gelernt haben: Ablehnung von Gottes Volk ist ein Kampf gegen Gott selbst.

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Es geht wieder um die Frage: Muslime gegen freie Ausübung des Islam: http://www.zeit.de/2017/26/islam-reform-moschee-berlin-fatwa es wird gesagt, was schon seit Jahren immer wieder hätte gesagt werden müssen:

Reformmuslime sind also Islamhasser, und Islamkritiker sind Islamfeinde. Nach dieser Logik wehren sich konservative Islamverbände seit Langem gegen Reformen und gefährden nebenbei die Reformer.

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Muss ein Muslim berufliche Vorgaben erfüllen, wenn sie gegen die Religion verstoßen? Ja, wenn der Arbeitsvertrag entsprechend unterschrieben wurde: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-06/religion-arbeitsplatz-arbeit-verweigern-arbeitsrecht

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Deutschland unterschätzt nicht nur den islamistischen Judenhass, sondern unterschätzt viele Gefahren – indem es, wie an der neuen Ates-Moschee und dem Demonstrationswillen zu sehen, den real existierenden Islam verharmlost: https://www.welt.de/politik/deutschland/article165807742/Deutschland-unterschaetzt-den-islamistischen-Judenhass-noch-immer.html

Auch liberale Muslime leben von einem Traum von Islam – und merken gar nicht, dass es nur ihr Privatislam ist, den sie (aus der Perspektive der muslimischen Menge) sektiererisch ausüben. Das gilt nicht nur für den Islam von Kaddor, Ates usw., sondern auch für den Ahmadiyya-Islam. Und weil uns dieser Islam mehr oder weniger sympathisch ist, denken wir, das ist der Islam. Das ist Minderheitenislam – von MiniMinderheiten – an den weltweiten Zahlen gemessen.

Und für manche ist der Zorn gegen eine Frischkäseschnecke bei Lidl eben wichtiger als der Zorn gegen Islamisten in ihren Reihen: https://www.welt.de/vermischtes/article165834763/Ausgerechnet-im-Ramadan-verkauft-Lidl-Boerek-mit-Schweinefett.html Wobei man natürlich sagen muss: Das ist wirklich eine Geschmacklosigkeit des Ladens. Aber leben im Orient nur Muslime? Egal. Ganz sauber ists nicht.

Das Sympathische an den jeweiligen Privat-Islamismen ist, dass sie den Vorstellungen der nichtmuslimischen Umwelt entsprechen und sie dann hellauf davon begeistert sind: endlich ein anderer Islam. Und dann ist man gerne bereit, diesen neuen Islam als den wahren Islam anzusehen. Die Wunschvorstellung als Realität.

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Erdogan gegen Islamistengegner + Islamisten greifen Dorf an + Islamist greift Polizisten an + Saudis Schachzug

Donnerstag, Juni 22nd, 2017

Will Erdogan zeigen, dass er die Gegner der Islamisten, die nur wenige hundert waren, mit seinen massiven Anhängern übertrumpfen kann? Will er zeigen, dass er entgegen dem Willen der Regierung und eines großen teils der Bevölkerung doch in unserem Land auftreten kann?: http://www.focus.de/politik/videos/nach-g20-gipfel-was-hat-er-vor-erdogan-will-am-9-juli-in-dortmunder-westfalenhalle-auftreten_id_7266894.html

Zudem ist Seyran Ates der türkischen wie der ägyptischen Religionsbehörde ein massiver Dorn im Auge. Den anderen wahrscheinlich auch – aber die lassen erst mal die Türken und Ägypter für sich reden. Und es ist interessant, wie die Ablehnung begründet wird: https://www.welt.de/politik/deutschland/article165798368/Fatwa-Behoerde-verurteilt-liberale-Moschee-in-Berlin.html

Was sagt da unser lieber Zentralrat dazu? Begründung dieser Behörden ist, dass Frauen Kopftücher tragen müssen, dass gemeinsames Gebet von Frauen und Männern abgelehnt wird. Warum ist das von Übel? Weil der Islam das ablehne und es den Regeln Allahs widerspräche. Daran sieht man, dass unsere Muslime noch sehr, sehr viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, in der Hinsicht, dass Türken, Ägypter usw. alle den Koran und die Ahadith falsch auslegen.

Immer wieder werden wir von Muslimen eines Besseren belehrt: Unsere Euro-Muslime sind eine mini-kleine Minderheit – die untereinander äußerst zerstritten sind. Und: Unser Traum von einem freien Islam entspricht nicht der weltweiten Realität. Im gegenteil: Weltweit ist eine Verhärtung des Islam zu beobachten.

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Auf den Philippinen haben Islamisten ein Dorf angegriffen: http://www.tagesschau.de/ausland/philippinen-rebellen-101.html

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Der BrüsselAttentäter und die IS: http://www.tagesschau.de/ausland/bruessel-bahnhof-113.html

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In den USA hat ein Islamist einem Polizisten in den Hals gestochen: http://www.tagesschau.de/ausland/polizist-angegriffen-us-flughafen-101.html

Ein Einzeltäter. Noch ein Einzeltäter. Noch ein Einzeltäter… – Das Ziel der Islamisten wird mit allen Einzeltätern erreicht: Unsicherheit in die Gesellschaften zu bringen, Ängste zu schüren… – sind wir stabil genug, uns von diesen Islamisten und anderen Kriminellen nicht das Leben vergällen zu lassen?

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In Saudi Arabien kann ein politischer Schachzug bewundert werden – doch was er der Welt bringt, lässt sich noch nicht ganz klar sagen: http://www.tagesschau.de/ausland/saudi-arabien-thronfolge-101.html

 

Muslime und die gefloppte 10.000 Demo + Selbstkritik und Islam + Islamisten + Türkei + Kulturbonus als Rassismus + Darf man das lesen?

Mittwoch, Juni 21st, 2017

Dass die 10.000-Demo nicht zustande kam, das scheint viele Menschen zu bewegen. Ich habe meine Meinung dazu schon geschrieben, tue es nicht noch einmal. Interessant an dieser Darlegung finde ich, dass die Autorin des Beitrags sich über „Hass und Verachtung“ in muslimischen Kreisen wundert. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/antiterrordemo-koeln-lamya-kaddor-teilnehmer/seite-2

Man muss sich nicht wundern: Solche Demonstrationen sind nicht vieler Muslime Ding. Sie zeigen für sie keine Stärke, sondern Selbsterniedrigung, sie passen nicht zur Schamkultur, um diesen missverstandenen Begriff zu verwenden, sondern eher zur Schuldkultur. Zudem muss man auch die Frage stellen – auch wenn es vielleicht in unserem Mitteleuropa nicht gerne gehört wird – hätte ein angesehener islamischer Mann hier nicht mehr Chancen gehabt als eine Frau? Würde Mohammed sich in eine solche Demo eingereiht haben? Ich vermute nicht – er hätte eine ganz andere Art der Reaktion gewählt.

Von daher denke ich: Muslime müssen eine andere Hermeneutik aus dem Koran/den Ahadith entwickeln – eine eigene Exegese finden, und diese prägt dann auch den Umgang mit der Gesellschaft. Was Kaddor und andere machen ist der Versuch, den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun. Das ist bewundernswert und fördert auch die Sympathien für den Islam. Aber es ist ein Privat-Islam, der hier laut wird – und der darum nicht die Kraft hat, Muslime insgesamt zu berühren.

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Eine Anmerkung zu unseren Medien: Die 10.000 Demo – bis 3000 Muslime – so viel zum Thema Fake News. Wer also im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

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An diesem Beitrag hätte ich manches auszusetzen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/in-leitmedien-und-im-islam-die-selbstkritik-faellt-aus/ Aber recht hat er in seiner Hauptaussage, dass Selbstkritik nicht Sache des Islam ist und dass Medien ihn darin unterstützen, keine Selbstkritik üben zu müssen.

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Ich vermute einmal, dass Islamisten solche Flops für sich auswerten – sie sind nicht gegen uns, also sind sie für uns – was nicht heißen soll, dass sich diese Ideologen von ihrem barbarischen Tun abhalten ließen, wenn sämtliche nichtislamistischen Muslime der Welt gegen sie demonstrieren würden. Dann würden sie wohl sagen: Viel Feind, viel Ehr…

Wie dem auch sei, der Angreifer in Paris lebte in einem islamistischen Umfeld: http://www.tagesschau.de/ausland/paris-589.html

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In Brüssel wurde vermutlich ein Anschlag verhindert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-verdaechtiger-niedergeschossen-terroranschlag-vereitelt-a-1153207.html

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Die Türkei bedroht Seyran Ates: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-tuerkische-medien-hetzen-gegen-liberale-moschee-von-seyran-ates-a-1153071.html Hoffentlich tut unser Land alles, um sich schützend um sie zu stellen. Allerdings kann unser Land nichts tun, um die Familienangehörigen von Ates in der Türkei zu schützen. Erdogan und seine Steigbügelhalter machen, was sie wollen. Und sie nutzen die gelegenheit wieder, um mit falschen Infos Empörung hervorzurufen – um die innere Sicherheit zu stärken.

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Kulturbonus für „Ehrenmörder“ ist Rassismus: https://www.igfm.de/news/article/kulturbonus-fuer-ehrenmoerder-ist-rassismus/

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Upps – was schreibt Antje Sievers da? Darf sie das? Darf man das lesen? http://www.achgut.com/artikel/gast_gastgeber_mir_reichts_jetzt

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Angriff auf Muslime + Gute Arbeit der Polizei + Anmerkungen zu hier und da Gelesenem + Onkel-Tom-Türken + Seyran Ates

Dienstag, Juni 20th, 2017

Jeder muss in Europa das Recht haben, ohne Angst und körperlich unversehrt leben zu dürfen. Dafür muss sich auch jeder an seinem Platz einsetzen – das heißt auch für politische, religiöse, weltanschauliche Andersdenkende, wenn ihnen Grundrechte genommen werden.

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Inzwischen gibt es weitere Informationen zu dem Attentäter, der mit dem Lieferwagen in die Gruppe Muslime fuhr, die einem anderen helfen wollten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-anschlag-auf-moschee-polizei-nennt-namen-des-terrorverdaechtigen-a-1152993.html

Dieser Imam, Mohammed Mahmoud, ist wirklich heldenhaft: gegen eine Menge angehen, die zornig ist, ist äußerst mutig: http://www.focus.de/politik/videos/keiner-fasst-ihn-an-wuetende-menge-ging-auf-londoner-terror-fahrer-los-imam-verhinderte-uebergriffe_id_7259121.html

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Anmerkungen zu dem, was ich in den letzten Tagen hier und da lesen konnte:

  • Wer anfängt, frühzeitig zu spekulieren, kann natürlich zufällig Recht haben. Aber es kann auch so gehen wie neulich beim Anschlag auf den BVB-Bus. Rechte sagten: Islamisten waren es. Dann sagten Linke, dass es Rechte waren und machten sich über die Rechten lustig, die Islamisten vermuteten. Und zuletzt war es weder ein Islamist, noch ein Rechtsextremer, sondern es war – zumindest sieht es im Augenblick so aus – ein unpolitischer Krimineller. Soweit ich gesehen habe, hat sich keiner für seine Fehleinschätzung entschuldigt.
  • Und so ging es schon häufig in der letzten Zeit. Die Anschuldigungen aus den unterschiedlichen politischen Lagern kamen so schnell und kommen noch immer so schnell – dass man immer wieder froh darüber sein kann, dass sich unsere Polizei von keinem dieser Lager einschüchtern lässt, sondern sachlich und mutig ihre Arbeit macht.
  • Ebenso werden immer wieder gerne Kritiker von irgendwelchen Gruppen ganz schnell zu den eigentlichen Urhebern der Gewalttat gemacht – das gehört mit zu den pawlowschen Reflexen mancher Küchenpsychologen, denen differenziertes Denken nicht zugänglich ist und denen entsprechend auch Argumente fehlen. Das kann natürlich vorkommen, dass irgendeiner, der ebenso nicht in der Lage ist, differenzierte Kritik zu verstehen, diese für sich selbst als Motivation benutzt, unmenschliche Taten zu tun. Aber das dann als Argument gegen die Kritiker zu verwenden, zeugt davon, dass ein Ideologe Fan eines Totschlagsarguments ist. Übrigens könnte man Atheisten, die Muslime waren, oder Christen, die Muslime waren, oder säkulare/liberale Muslime, die den Islam da kritisieren, wo er Gesellschaften trennt, statt zu einen, den Islamhassern zuordnen. Oder gilt das nur für Kritiker, die nicht aus dem islamischen Kulturkreis kommen? Aber solche Überlegungen machen sich diejenigen nicht, die nicht in der Lage sind, zu differenzieren. (Ich sage nur als Beispiel für Islamkritikerinnen und -kritiker: Mina Ahadi, Hamed Abdel Samad, Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek… – alle [auch in ihrer vollkommenen Unterschiedlichkeit] mit verantwortlich dafür, wenn ein Verrückter Muslime angreift?)
  • Freilich kann man beobachten, dass sich auch Hassende gegenseitig hochschaukeln und aus verbalem Hass Gewalttaten folgen können. Aber Kritik ist kein Hass. Kritik an Weltanschauungen, Religionen,  Einzelpersonen ist dann berechtigt, wenn sie das soziale Miteinander aller verhindern – oder: wenn man schlicht und ergreifend anderer Meinung ist.
  • Wenn eine Extremistengruppe Autos als Angriffswaffe verwendet – ist es so undenkbar, dass irgendwann andere Extremisten auch auf die Idee kommen, Autos als Waffe zu verwenden?

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Möglicherweise gab es einen terroristischen Angriff auf einen Polizeiwagen in Paris: http://www.tagesschau.de/ausland/paris-577.html

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Ich hatte ganz die Information übersehen, dass in Kabul ein Anschlag auf eine Moschee verübt worden ist: http://www.tagesschau.de/ausland/kabul-297.html

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Es ist schon kurios, was Augstein hier schreibt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-anti-terrorismus-demo-war-ein-flop-zeit-der-onkel-tom-tuerken-vorbei-a-1152870.html Vor allem auch darum kurios, weil es die Muslime, die daran teilgenommen haben, erniedrigt. Zudem entspricht das hier gebotene Bild dem Bild, das auch andere Beispiele bestimmte. Und: Es geht nicht allein um das Zeichen für Außenstehende, sondern als Zeichen nach Innen: Extremisten wollen wir nicht! Ahmadiyyas sind da mutiger – und eben keine Onkel-Tom-Muslime.

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Seyran Ates eröffnete ihre liberale Moschee: http://www.focus.de/politik/deutschland/in-berlin-eroeffnet-neue-liberale-moschee-sorgt-fuer-aufregung-unter-muslimen_id_7259777.html Sie und diejenigen, die mitmachen, sind bewundernswert. Spannend ist es zu beobachten, wie es weiter geht. Sie sollte wirklich besten Schutz bekommen.

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Syrien-Iran-USA-Russland + Islamisten + Fatah und Hamas + SaudiArabien und Iran

Dienstag, Juni 20th, 2017

Wenn sich Russland und die USA gegenseitig bekämpfen, freut sich der IS: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-russland-stoppt-nach-kampfjet-abschuss-sicherheits-zusammenarbeit-mit-usa-a-1152930.html Denn auf Dauer werden sie sich gegenseitig schwächen: Die Spirale wird immer höher gedreht, wenn sie nicht zur Vernunft kommen. Zudem werden sie Leid über die Menschen bringen, die sie doch befreien wollen. Dass die Russen auch Anti-Assad-Truppen bekämpfen, ist, wenn ich mich richtig erinnere, nicht neu. Die Frage, ob man Anti-Assad-Truppen und Islamisten wirklich trennen kann, die ist auch nicht neu. Klappt das inzwischen besser?

Ist eigentlich Syrien noch autonomes Gebiet oder kann sich jedes Land, jede Gruppe das Gebiet als Kampfplatz aussuchen? Und das ist wohl der Knackpunkt der Diskussion. Was sagt die UN?

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Möglicherweise wurden IS-Islamisten aus einem Versteck – mit dem schönen Namen: Tora Bora – in Afghanistan vertrieben: http://www.tagesschau.de/ausland/is-afghanistan-101.html

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Die Fatah scheint, zumindest so dieser Bericht, die Hamas finanziell unter Druck zu setzen. Ich hätte an dieser Stelle nicht Mitleid, denn es geht ja wohl darum, diese Extremisten, die die Hamas nun einmal sind, zu disziplinieren. Mich wundert nur, dass das geht, denn die Hamas ist ja vor ein paar Jahren äußerst brutal gegen die Fatah vorgegangen – hatte die Fatah da noch nicht das Geld als Druckmittel? Ich will damit die Fatah nicht reinwaschen – sie ist auch extremistisch. Ich vermute nur, dass in der Fatah auch eher ein Kern zu finden ist, der einen friedlichen Ausgleich zu Israel sucht, was ich bei der Hamas nicht erkennen kann. Der andere Aspekt, der mit einspielt: Die Auseinandersetzung zwischen Saudi Arabien und Katar, Geldgeber. http://www.tagesschau.de/videoblog/nahost_ganz_nah/finanzen-gaza-hamas-101.html

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Angeblich wurden iranische Elitesoldaten festgenommen, als sie mit Sprengstoff auf eine saudische Ölquelle zufuhren. Iran dementiert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-meldet-festnahme-von-elitesoldaten-aus-iran-a-1152999.html

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Islamisten und andere Verbrecher + Vertreibung von Arabern?

Montag, Juni 19th, 2017

Taliban griffen Polizeistation in Afghanistan an: http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-mindesten-fuenf-tote-bei-taliban-angriff-auf-polizeistation-a-1152677.html

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Wer oder was steht hier im Hintergrund? Detonation in Kolumbien: http://www.tagesschau.de/ausland/anschlag-einkaufszentrum-kolumbien-101.html

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War die Verkleidung des Hauses, das in London brannte, verboten? http://www.tagesschau.de/ausland/london-brand-113.html

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Findet in Rakka eine Vertreibung von Arabern durch die Kurden statt? http://www.globalvillagespace.com/kurds-ethnically-cleansing-arabs-raqqa-world-silent/

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Was ist hier passiert? Ein Mensch fährt in eine Gruppe Muslime http://www.spiegel.de/panorama/justiz/london-polizei-meldet-schweren-zwischenfall-mit-mehreren-opfern-a-1152832.html

Aufgeklärter Islam + 10.000-Demo + Imad Karim + Schleichende Islamisierung

Sonntag, Juni 18th, 2017

Für den aufgeklärten Islam gibt es keine Grundlage – so heißt es in diesem Text, der ein Jahr alt ist. Gibt es für ihn keine Grundlage? http://cicero.de/aussenpolitik/friedenspreistraeger-sansal-fuer-einen-aufgeklaerten-islam-gibt-es-keine-grundlage

Aber man darf doch hoffen.

Warum hoffen? Weil manche so etwas wie einen aufgeklärten Islam zeigen und leben. Und ich hoffe, dass dass keine individuelle Sektiererei bleibt. Aber: Wenn alle muslimischen Individuen einen eigenen aufgeklärten Islam leben würden – das wäre doch auch schon was.

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Schade: Die 10.000-Demo wurde zur höchstens 500-Demo. Ich muss gestehen, ich hatte gehofft, dass liberale Muslime ein machtvolles Statement gegen ihre extremistischen Glaubensgenossen setzen, obgleich 10.000 auch noch nicht viel gewesen wären. http://www.express.de/koeln/anti-terror-demo-in-koeln-weniger-teilnehmer-als-erwartet—veranstalter-zufrieden-27805956

Übrigens macht spiegel-online aus den 500: 1000 – (und die Tagesschau machte 2000) und meint, die geringe Teilnahme läge auch an der Ditib, die die Teilnahme verweigert habe. Wenn dem wirklich so ist, dann bedeutet das, dass die Ditib Macht über ihre Glaubensleute ausübt. Und das wäre gefährlich für unser Land. Von daher: Ich vermute, es lag nicht an der Ditib. Zudem sollte man sich das Bild betrachten. Ganz genau. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-1000-teilnehmer-bei-muslimischer-demonstration-gegen-terror-a-1152640.html

Hier hören wir: Waren es 500 oder 3000? https://www.welt.de/debatte/kommentare/article165647231/Der-Aufstand-der-anstaendigen-Muslime-bleibt-aus.html

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Ein lesenswertes Interview mit Imad Karim: https://kurier.at/politik/deutsch-libanesischer-regisseur-imad-karim-wir-befinden-uns-mitten-in-der-islamischen-inquisitionszeit/270.091.734

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Über die schleichende Islamisierung finden wir hier einen Beitrag: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article165588459/Wir-islamisieren-uns-schleichend.html Viele Infos sind für diejenigen, die sich mit dem Thema beschäftigen, nicht neu. Neu war für mich nicht das, was über Ströbele gesagt wird, aber über Weil (ich kann mich zumindest nicht erinnern):

Wenn der Grüne Hans-Christian Ströbele die Einführung eines „gesetzlichen Feiertages“ für die in Deutschland lebenden Muslime befürwortet und die entsprechende Streichung „eines der vielen christlichen Feiertage“, und wenn er dafür Zustimmung vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) bekommt, weil das doch ein gutes Zeichen dafür wäre, „dass wir den Islam als Weltreligion ernst nehmen“.

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In Indonesien findet die Islamisierung nicht schleichend statt: http://www.tagesschau.de/ausland/indonesien-scharia-101.html

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Fußballtrainer als Islamist + Mazyek und Islamisten + 10.000 Demo und Ditib + 17. Juni 1953

Samstag, Juni 17th, 2017

Ein Fußballtrainer und Dolmetscher soll als Islamist enttarnt worden sein: http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2017-06/elbvertiefung-16-06-2017

Was geschieht nun mit seinen Zöglingen?

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Mazyek versteht auch noch nicht, dass es nichts hilft, anderen die Schuld zuzuschieben: http://www.zeit.de/2017/25/islam-zentralrat-muslime-aiman-mazyek  So lange Muslime nicht erkennen, dass sie nicht nur Opfert sind, sondern dass sie ihre Tradition ändern müssen, so lange wird sich nicht wirklich was ändern. Wenn, ja, wenn solche Menschen wie Ates nicht wären. Es ist gut, dass auch in der Zeit kritische Stimmen laut werden, sehr kritische Stimmen wie in diesem Beitrag („Schwurbelbegriff“ – denn ein Schwurbelbegriff bleibt ein Schwurbelbegriff, ob ihn nun ein Muslim äußert oder ein Nichtmuslim). Allerdings bin ich auch der Meinung, dass der Islam reformiert werden muss. Aber: Das bedeutet doch nicht, dass man sich nicht von Extremisten distanzieren muss. Gut ist, dass im Beitrag der Begriff Rassismus in der alten Weise verwendet wird: Islamkritik ist kein Rassismus. Von Rassismus ist dann zu reden, wenn jemand diskriminiert wird aufgrund von einer nicht veränderbaren Eigenschaft. Aber eine Religion kann verändert werden. Denn heute verwendet man den Begriff für alles Mögliche – und verharmlost damit die Furchtbarkeit dessen, was er ausdrücken soll.

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Es ist schon interessant, was hier nun alles so abgeht, weil die Ditib sich quer stellt: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/friedensmarsch-koeln-ditib-absage-kritik Özoguz ist verärgert, Özdemir ist verärgert.

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Eine Frage: Warum haben die Veranstalter gerade den 17. Juni ausgewählt?

Der 17. Juni spielt für uns Deutsche eine andere Rolle als die 10.000-Demo: Am 17. Juni haben Ostdeutsche gegen den DDR Stalinismus protestiert – kurz gesagt. Hier kann man mehr lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_vom_17._Juni_1953 Auf jeden Fall wurde er zum Tag der Deutschen Einheit, der später auf den 3.10. gelegt wurde – dann vom Tag der Offenen Moschee übermalt wurde. Ist also der 17. Juni als Tag der 10.000-Demo bewusst gewählt worden?

In Thüringen ist der 17. Juni: Gedenktag für die Opfer des SED-Unrechts.

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