Lage auf der Erde wird besser

Die Situation der Menschen auf der Erde wird immer besser: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-welt-wird-immer-besser-32-gute-nachrichten-15524076.html

Eine interessante Sicht bietet dieser Link.

Ein kleine Kostprobe:

Hilfreich bei dem Bemühen, den Instinkt der Negativität unter Kontrolle zu bekommen, kann es auch sein, wenn man grundsätzlich mit schlechten Nachrichten rechnet. Erinnern Sie sich, dass die Medien und politische Aktivisten stets durch Dramatisierung Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen versuchen. Denken Sie daran, dass negative Geschichten wesentlich dramatischer klingen als neutrale oder positive. Erinnern Sie sich, wie einfach es ist, einen kurzfristigen Rückschlag aus dem Kontext einer langfristigen Verbesserung herauszulösen und eine Krisenerzählung zu konstruieren. Denken Sie daran, dass wir in einer vernetzten und transparenten Welt leben, in der über Not und Leid umfassender berichtet wird als jemals zuvor.

Übrigens: Der Mensch, der das schreibt, entschuldigt sich vielfach, er wolle nichts schöner reden als es ist usw. Meine Frage ist: Entschuldigen sich die Pessimisten auch ständig? Warum muss man als einer, der die guten Seiten darstellt, ständig entschuldigen? Die Pessimisten tuns ja auch nicht.

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und www.blumenwieserich.tumblr.com Der Blog wird in den nächsten Wochen nur sehr unregelmäßig bestückt werden können.

Gut in unserem Land

Entgegen der üblichen Blog Einträge, habe ich im Anschluss an diese 9 neuen Einträge weitere geschaltet: Was ist „Gut in unserem Land“? Ich nenne ein paar Dinge, die ich gut finde. Freilich ist vor allem auch „Was ist gut in unserem Land 9“ zu beachten. Es sind nur ein paar Gedanken, die mir in die Tastatur geflossen sind, die Reihenfolge ist ungeplant. Jede und jeder kann und mag sie für sich ergänzen – mag Widerspruch einlegen, mag das alles ganz anders sehen.

Ich muss freilich noch voranschicken, dass mir diese Darstellung nicht leicht gefallen ist, weil sich immer ganz schnell Negatives in den Vordergrund schieben wollte. Und wenn man dem Negativen nur ein wenig Raum gibt, steckt man schon voll in dessen Fahrwasser. Das wollte ich vermeiden. Und was noch fataler ist: Wenn man nur Gutes darstellt, kommt man sich naiv vor, wie einer, der die Mängel nicht kennt. So eine Art Selbstzensur, Gutes überhaupt zu nennen, steckt in mir.

Aufgefallen ist mir weiterhin: An manchen Orten können Menschen ihre Kraft dazu einsetzen, die Zustände zu verbessern. An manchen Orten müssen sie ihre ganze Kraft dazu einsetzen, die Zustände nicht verschlechtern zu lassen, weil negative Kräfte das Gute zerstören wollen. Wie auch immer, möge es den gut meinenden Mitbürgern gelingen, unsere Gesellschaft zu optimieren.

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Gut in unserem Land 1

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

In unserem Land läuft gut: Wir haben zu essen. Wir haben nicht nur zu essen, sondern wir können uns aus einer irren Menge an Mahlzeiten und Zutaten wählen – wahrscheinlich in einer Fülle, die selbst Kaiser und Könige der Jahrhunderte vor uns nicht hatten. Grundnahrungsmittel sind erschwinglich. Leckeres in aberwitzigen Variationen… – man kann es gar nicht alles darstellen. Ein Blick in einem Nahrungsmittelmarkt genügt.

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Gut in unserem Land 2

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

Die hygienischen Bedingungen sind außerordentlich gut – fast schon übertrieben gut. Im Haus das Wasser – und die Abflüsse, im Haus die Toiletten – und die Abflüsse, in Hochhäusern Bad, Dusche, Toilette, Küchenzeile in jeder Wohnung. Man muss nicht über den Hof, um sein Geschäft zu errichten, man muss nicht Kilometer weit laufen, um einen Eimer Wasser zu bekommen. Spülmittel, die Fett lösen, Seifen, Duschgel, Haarwaschmittel, Gesichtswasser, Düfte für alle Bereiche des Körpers, Zahnbürsten und Zahnpasta in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, Scheren, um Fingernägel zu schneiden… fehlt eigentlich irgendetwas, um hygienisch leben zu können? Waschmaschinen, Spülmaschinen, Bügeleisen… – und wenn wir uns nicht mehr selbst versorgen können, dann können sich so manche von uns hygienisch versorgen lassen.

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Gut in unserem Land 3

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

Jeder, der ein Dach über den Kopf haben will, hat auch eines. Obdachlosigkeit ist ein tiefgehendes Problem, zu dem viele Wege führen: familiäre Entwurzelung, Drogen, Drang nach Freiheit, Verlust des Arbeitsplatzes (aus unterschiedlichsten Gründen), mangelnde Anpassungsfähigkeit an soziale Gegebenheiten… Aber im Grunde hat jeder die Möglichkeit, ein Dach über den Kopf zu haben. Ein Dach bedeutet überwiegend: Möglichkeiten, sich der Außenwelt zeitweise entziehen zu können, bedeutet Möglichkeiten, die Nacht in Ruhe und Sicherheit verbringen zu können, bedeutet Freiheit, sich einrichtungsmäßig persönlich zu entfalten, soweit es finanziell möglich ist, bedeutet die Möglichkeit, seinem Hobby nachzugehen, sich selbständig zu versorgen.

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Gut in unserem Land 4

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

Die meisten Menschen in unserem Land haben einen Beruf und können ihn auch ausüben. Vielleicht nicht immer den Beruf, den sie sich als Kind und Jugendlicher erträumt haben, aber die Möglichkeit zu arbeiten, damit sie sich und andere mit Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Wohnung – und alles, was dazu gehört, versorgen können. Beruf kann Stress mit sich bringen, Beruf kann Auseinandersetzungen mit Kollegen mit sich bringen und mangelnde Zeit für sich und die Familie, Freunde – aber er bedeutet doch in gewisser Weise eine Absicherung, um ein Leben ohne große Nöte leben zu können, bedeutet gewisse Unabhängigkeit. Manche arbeiten und arbeiten, ohne finanziell vollkommen unabhängig zu sein, ohne Anerkennungen der Tätigkeiten – das muss verbessert werden, aber es ist gut, einen Beruf zu haben, damit Kommunikationsmöglichkeiten und die Erfüllung von Grundbedürfnissen.

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Gut in unserem Land 5

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

Es gibt viele Nachrichten, die alle Welt darüber informieren, wenn irgendwelche Nachbarn, Kollegen, Mitmenschen anderen Nachbarn, Kollegen, Mitmenschen das Leben zur Hölle machen. Aber überwiegend klappt es auf der zwischenmenschlichen Ebene recht gut. Es gibt über dieses und jenes kleinere Streitereien und Aufgeregtheiten, aber man nimmt sich dann weitgehend wieder an. Manche machen sich miteinander das Leben sehr angenehm, sie besuchen einander, feiern miteinander, man hilft einander aus, wenn kurzzeitig Mangel auftritt, im Großen und Ganzen ist das Leben mit den Mitmenschen recht angenehm. Freilich auch hier: Es gibt überall irgendwelche Leute, die meinen, sich selbst in den Mittelpunkt stellen zu müssen,  die von anderen verlangen, sie zu ertragen, selbst aber zu keinen sozialen Aktivitäten bereit sind, kurz: die einen den Alltag schwer machen. Aber weitgehend ist das Leben mit den Mitmenschen angenehm, weil fast alle danach streben, mit anderen in Frieden leben zu wollen.

Was unsere Gesellschaft bestimmt, das ist ein gewisses Vertrauen zu den anderen. Misstrauen hegt kaum einer – was dann natürlich von irgendwelchen Menschen ausgenutzt wird. Aber dieses grundlegende Vertrauen ist immens wichtig. Man vertraut Menschen, die man gar nicht kennt, dass sie gute Leistungen erbringen, dass sie einen nicht übers Ohr hauen, dass sie nicht hinterrücks bzw. – gar nicht über einen herfallen und Schwächen ausnutzen, dass sie es zumindest gut meinen.

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Gut in unserem Land 6

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

Gibt es eigentlich in unserem Land Menschen, die nie in ihrem Leben irgendwie ehrenamtlich engagiert sind bzw. waren? In Vereinen (Musik, Sport, Hobbys, Kunst…), in Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz…), in den Kirchen, in Selbsthilfegruppen, als Eltern in Kindergarten, Schule…, in Stadtteilen und Dörfern, in Parteien und Gewerkschaften – und das ist äußerst schön und gut. Unsere Gesellschaft lebt von dieser munteren Verflechtung, dem Engagement.

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Gut in unserem Land 7

Was ist eigentlich gut in unserem Land? Immer gibt es etwas zu optimieren – oder auch schlimmer zu machen. Aber: Was läuft gut in unserem Land?

Gut in unserem Land ist die Mischung von Freiheit und Eingebundenheit. Jeder und jede ist frei, seine eigenen Freunde und Partner zu suchen. Gleichzeitig sind die meisten Menschen von uns eingebunden in Familien, in Gruppen, die helfen, Freunde und Partner zu finden. Man ist frei, seinen Beruf auszuwählen – und wenn es nicht klappt mit dem Wunsch, so wird man dennoch von dem Umfeld getragen, auch einen anderen Beruf auszuüben. Man ist frei davon, sich in Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Vereinen zu engagieren – gleichzeitig durch die soziale Umgebung mit einbezogen in das Engagement. Man ist frei in der Wohnungswahl – gleichzeitig durch das Wohnumfeld eingebunden in das Miteinander der Nachbarn. Muss jemand einsam sein, wenn er denn selbst bereit ist, sich einzubinden? Niemand muss ständig auf Achse sein, wenn er denn bereit ist, einmal nein zu sagen. Die Waage zwischen Freiheit und sozialem Zwang kann jeder weithin selbst einstellen. Auch im Alter?

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Gut in unserem Land 8

Gut in unserem Land ist, dass viele Menschen ihre Aufgabe in der Gesellschaft finden. Jede Tätigkeit und scheint sie noch so gering, dient der gesamten Gesellschaft. Übel ist natürlich, dass viele beruflichen Leistungen finanziell nicht so anerkannt werden, wie es der Bedeutung für die Gesellschaft entspricht und dass manche Leistungen überproportional finanziell anerkannt werden. Gut ist, dass die Menschen, obwohl sie wissen, dass hier massive Ungerechtigkeiten zu finden sind, ihrer Arbeit zum Wohl der Gesamtheit nachgehen. Gut ist es, dass die meisten wissen, wie wichtig die Tätigkeiten, die als gering angesehen werden, für die Menschen sind. Wie sehr würden wir Putzkräfte vermissen, wie sähe unser Land aus, wenn die Mülleimer nicht geleert werden würden, die Straßenbauarbeiten nicht stattfinden, die Post nicht ausgetragen werden würden? Viele Tätigkeiten nimmt man gar nicht wahr, obwohl man weiß, dass sie jemand machen muss, zum Beispiel die Fahrdienstleiter bei der Bahn. Nichts geht mehr, wenn sie nicht da sind. Selbst die Produktion von Nippes ist wichtig, weil sie manche Menschen beglückt, von der Not befreit, Geschenke finden zu müssen. Die Künstler, von vielen Produzierenden nicht unbedingt geachtet, aber was bedeuten sie für unsere Kultur! Keiner nimmt sie wahr, die Nachtwächter – doch ohne sie ginge nichts.

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