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12.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Man könne nicht überall da, wo Christen umgebracht werden, von Christenverfolgung reden, weil in Diktaturen alle Religionen verfolgt werden würden oder Ermordung von Christen soziale Gründe haben könne, oder wenn Muslime Christen töten würden, könne man nicht von Christenverfolgung reden, weil die Mörder selbst religiös seien. http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/wird-der-begriff-christenverfolgung-leichtfertig-verwendet.html Ich gehe damit von dem aus, was in idea zu finden ist. Das letzte Argument ist so sinnvoll wie wenn man sagen würde: Als die Nationalsozialisten Kommunisten verfolgt haben, könne man nicht von Kommunistenverfolgung reden, weil sie auch Ideologen gewesen seien. Sagt eigentlich irgendeiner, dass hinter Christenverfolgung nicht mannigfache Gründe stehen können? Im Gegenteil: Immer wieder wird deutlich, dass christliche Mädchen entführt werden, weil irgendeiner sie gerne zur Ehefrau haben möchte, wenn sie nicht will, dann ist es um sie geschehen - weswegen wurde sie nun gedemütigt: Wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer Standhaftigkeit? Oder: Wenn ein Muslim in Pakistan die Schafe eines Christen haben will und dieser nun von ihm beschuldigt wird, Mohammed beleidigt zu haben: Wird der Christ dem Mob vor die Füße geworfen, weil er Christ ist oder weil einer sein Schaf haben will? Im Irak: werden Christen umgebracht, weil sie Christen sind oder weil sie beschuldigt werden, mit den Amerikanern unter einer Decke zu stecken? Usw. usw. Kein vernünftiger Mensch kann davon ausgehen, dass sozialen Einbindungen keine Rolle spielen bei der Christenverfolgung. Es spielen so viel Faktoren eine Rolle - und sei es die der Reinhaltung des Islam, des Hinduismus, des Buddhismus… vor dem Einfluss des Glaubens, der Nächstenliebe im christlichen Sinn. Von daher frage ich mich, was solche Statements eigentlich bezwecken. Wollen sie bezwecken, dass man vor lauter Differenzierungen gar nicht mehr von den verfolgten Christen spricht? Wollen sie bezwecken, dass man nicht mehr über sie spricht, um die Verfolger nicht in ein schräges Licht zu stellen? Was soll die Aussage, dass fundamentalistische Christen zur Verfolgung beitragen? Abgesehen davon, dass man wieder die Opfer zu Tätern macht: Haben diese Länder eigentlich die Menschenrechtscharta unterschrieben oder nicht? Darf Religionsfreiheit gefordert werden oder nicht? Oder die freie Meinungsäußerung? - Und dazu gehört es auch, den Glauben zu äußern.
Ich weiß, es ist nicht fair, diesen Artikel, der viele Grausamkeiten beschreibt, in diesem Kontext zu nennen. Aber darf man das - in allen Bemühungen um ein gutes Miteinander - außer Acht lassen? Andere haben schließlich auch Erfahrungen gemacht - bis in die neuste Neuzeit hinein - die führen dazu, dass man zumindest auf der Hut sein sollte: http://koptisch.wordpress.com/2010/03/09/islamisch-gerechtfertigte-bestialitat/
Und auch das: Wieder Botschafterin von der Türkei zurückgerufen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,683127,00.html#ref=rss
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6.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Straßburger Kruzifix-Urteil wird noch einmal verhandelt: http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/strassburger-kruzifix-urteil-wird-neu-aufgerollt.html - Mal sehen, was diesesmal dabei herauskommt.
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28.2.2010 von Wolfgang Fenske.
In so manchem evangelischen Gottesdienst - hoffentlich in vielen - wird heute an die verfolgten Christen gedacht. Ein Ozean voll Tränen: http://www.ekd.de/aktuell/69131.html
Selbst der Spiegel greift das Thema auf: http://www.pi-news.net/2010/02/lagebericht-christenverfolgung-im-namen-allahs/#more-121315.
Und wer in Stuttgart wohnt, hat noch die folgende Möglichkeit: http://www.kybeline.com/2010/02/26/tag-der-christenverfolgung-mahnwache/#more-11792
Ein Wüstendämon, ein Dschinn, der sich den großen Namen Allah (Gott) aneignet: Wehrlose werden - man mag es gar nicht sagen - mit dem Ruf Allah ist größer ermordet: http://www.offenes-presseportal.de/politik_gesellschaft/gewalttaten_im_namen_allahs_106072.htm Muslime sollten sich gegen diese Allah-Lästerungen massivst einsetzen, gegen sie protestieren, sie in ihren Reihen bekämpfen. Sie können und dürfen es nicht? Wahrscheinlich war der Kampfschrei auch hier im Herzen dabei, auf den Philippinen: Christen im Schlaf erschossen: http://www.20min.ch/news/ausland/story/28432325 - wer finanziert eigentlich diese mohammedanische Banden? Oder dieser koranfromme Typ: http://www.pi-news.net/2010/02/bekaempft-die-unglaeubigen-und-rottet-sie-aus/#more-121256
Das Gedenken darf nicht in Hass ausarten, so schwer es auch fällt, wir müssen nur ohne Angst zu dem stehen, was wir glauben: Dazu gehört auch, dass wir in der Nachfolge Jesu Gottes Liebe leben und uns nicht scheuen, für die verfolgten Christen einzusetzen. Unsere Nachlässigkeit ist eine Schande http://www.csi-schweiz.ch/irak_csi_christen_stimme.php
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26.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Ein sehr lesenswerter Beitrag zum Kruzifixurteil Was nicht alles abgeschafft werden müsste: Kirchen, Feiertage, Menschenrechte… Das werden wieder einmal ein paar Freunde nicht gerne hören, dass Christentum mit Menschenrechten verbunden wird - für sie beginnt bekanntlich alles mit der Aufklärung. Aber diesesmal habe nicht ich es gesagt, sondern ein anderer. Hilft nichts - sie glauben an ihre Aufklärung?
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24.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Neulich fragte ich erst, was eigentlich mit Syrien los ist - man hört nichts mehr von diesem Land http://blog.wolfgangfenske.de/2009/12/29/iran-und-co-1/. Und nun, statt dass man positive Nachrichten hört: negative. Die aramäisch sprechenden Christen müssen die aramäischen Bücher aus den Verkehr ziehen, die Schrift sieht zu hebräisch aus: http://www.pi-news.net/2010/02/syrien-will-juedische-sprache-jesu-ausrotten/#more-120377 - was ist das denn für ein lächerlicher Grund.
Nicht nur auf Christen haben Taliban und ihre Mordsbrüder es abgesehen, sondern auch auf andere, so auf die Sikhs: http://www.hindustantimes.com/rssfeed/newdelhi/MPs-delegation-meets-PM-over-Sikh-s-beheading/Article1-512027.aspx (gefunden über Kybeline).
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23.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Dass Jesus nicht verheiratet war, um das Thema von gestern noch einmal aufzugreifen, scheint mir sehr wahrscheinlich zu sein. Freilich stellt sich da ein offenes Problem: Wenn Jesus wirklich erst ca. im Jahr 27 öffentlich zu wirken begann - dann hätte er ja schon längst verheiratet sein müssen. Es sei denn, er hatte das besondere Wissen um sein kommendes Auftreten schon sehr früh gehabt. In den Evangelien bekommen wir wohl nur einen Bruchteil von dem dargelegt, was Jesus gewirkt hat. So musste er zum Beispiel ja Maria und Martha und Lazarus aus Bethanien vor seiner Jerusalemreise gekannt haben - das heißt, er war schon häufiger in der Gegend von Jerusalem, so dass er diese Freundschaften schließen konnte (vgl. Johannesevangelium). Er war nicht allein inkognito dort, sondern in dem Maße, dass viele Menschen schon von ihm wussten. Aber all diese Dinge liegen im historischen Dunkel, so dass nur Spekulationen dabei herauskommen können.
Apropos Jesus: Aufregung in Indien, weil ein Schulbuch Jesus mit Bierdose in der Hand und mit Zigarette darstellt: http://www.welt.de/vermischtes/article6501597/Streit-um-rauchenden-Jesus-mit-Bierdose.html - Warum die Aufregung? Vielleicht weil Jesus als Vorbild gilt und damit Kindern Alkoholkonsum und Rauchen nahegebracht wird? Leider kenne ich den Kontext, in dem das Bild steht nicht.
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22.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Dass Jesus schwul gewesen sei, das zu behaupten ist wirklich nicht neu: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,679216,00.html Aber das ist das, was mit Jesus immer wieder geschieht: Menschen passen Jesus sich an - statt sich Jesus anzupassen. Welche Aussagen führen zu dieser Behauptung? Meistens geht es darum (a) dass Jesus nicht verheiratet gewesen sei, zeige seine homosexuelle Veranlagung - dabei sagt er genau, warum er nicht verheiratet ist: um das Reich Gottes, die kommende Gottesherrschaft zu verkündigen, sie mit seinem Tun anbrechen zu lassen. (b) Der andere Grund ist die Sache mit dem Lieblingsjünger, der an Jesu Brust ruht. Nun, dazu habe ich sicherlich in meinem Buch genug gesagt. Hier nur soviel: Johannes zeigt damit, was wahre Jesusnachfolge bedeutet: ihm ganz nah zu sein - und das gilt für die Glaubenden schlechthin: Ich bin der Weinstock - ihr seid die Reben, wer in mir bleibt und ich in ihm… Nun, dass Schwule meinen, daraus Jesu Schwulsein herzuleiten - ist ihr Problem. Jesus Christus liebt Schwule wie Nichtschwule auch dann, wenn sie mit reinem Gewissen Blödsinn reden. Und ich? Ich mag manche Lieder von Elton John dennoch
Und andere möchten gerne, dass er - Jesus, nicht Elton John - mit der Maria Magdalena verheiratet gewesen ist. Passt so schön, ist auch so romantisch, beide lustwandeln unter dem Sternenhimmel Galiläas am See Genezareth entlang. Vielleicht sollte sich so mancher mal überlegen: Es gibt doch tatsächlich Menschen, denen Sexualität nicht alles ist.
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20.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Gestern stand das Thema schon auf der Tagesordnung - und nun wieder: http://www.pi-news.net/2010/02/duesseldorf-kreuze-aus-dem-gericht-entfernt/#more-119702 Die Würde des Menschen ist ein Geschenk Gottes, das unsere Rechtsordnung schützt, heißt es im Beitrag. Mir kommt die Frage: Welche Würde hat eigentlich der Mensch in Kulturen, in Staaten, in denen das Kreuz nichts zählt? In islamischen Staaten, in kommunistischen Staaten, in animistischen Staaten. Dass der Nationalsozialismus auch Kreuze entfernt hat, ist inzwischen wohl auch allen bekannt. (S. auch Echolot: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/02/19/kreuze-zerstoren/#comments)
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Und Kampf gegen eine Kirche in Wien: http://diepresse.com/home/panorama/religion/540967/index.do?from=home.panorama.oesterreich.sc.p1
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20.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Im Irak wurden gezielt Christen erschossen: http://www.opendoors-de.org/verfolgung/news/news_2010/02/160210IR/ - die Kultur des Todes schlägt immer wieder zu.
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18.2.2010 von Wolfgang Fenske.
Lesenswert: Wissenschaft versucht Glauben zu erklären: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=2764 Dort wird auch gesagt, dass Autoritätsgläubigkeit Glauben fördert - das dort genannte Beispiel ist doch sehr amüsant. Man muss nur einmal meinen Blog ansehen - autoritätsgläubig? Oder die Bekennenden Kirchen während der NS-Zeit, oder Luther (der übrigens am 18.2.1546 verstorben ist) - alles Autoritätsgläubige. Das heißt, man kann für alles Gegenbeispiele bringen, gerade zu diesem Thema, weil Autoritätsgläubigkeit eine soziologische Frage und nicht allein eine Glaubensfrage ist. Nett finde ich auch den Versuch, Glauben im Gehirn zu verorten. Wo soll er denn sonst verortenbar sein? Das sagt nämlich nichts über die Herkunft des Glaubens aus. Wenn ich weiß, welcher Teil des Gehirns für die Sprache verantwortlich ist, sagt das noch lange nichts über die Herkunft der Fähigkeit aus zu sprechen. Oder der Versuch, Hirnverletzungen mit Spiritualität in Verbindung zu bringen ist nett. Boxer müssten da ja besonders spirituell veranlagt sein. Wie dem auch sei: Es ist schön, dass man sich um den Glauben kümmert. Ob der Glaube mit dunklem Wasser zu vergleichen ist, auf dem die schnittige Yacht der Wissenschaft daherfährt - frage ich mich noch. Eher versucht man mit einer Tranfunzel das Licht auszuleuchten.
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