Medien als Strategie eines Rufmörders? + Zensur fördert Willkür + Chinas Zensur in der Wissenschaft

Kann es sein, dass sich Medien von einem Rufmörder haben einspannen lassen – und überhaupt einspannen lassen? Eine spannende Frage (spiegel-plus): http://www.spiegel.de/spiegel/carsten-maschmeyer-ein-rufmoerder-vermarktet-seine-kampagne-a-1163552.html

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In den USA versuchen dominante Unternehmen Zensur auszuüben: https://www.welt.de/wirtschaft/article167842554/Amerikas-Tech-Giganten-ueben-sich-in-Zensur-1-0.html

Die Folge wird sein, was ich neulich schon thematisiert hatte: Weltanschauliche Gruppen versuchen dann Parallelstrukturen zu errichten. Im Augenblick geht es den Rechten an den Informationskragen, weil die TechnologieUnternehmen eher links sind. Aber wenn die Stimmung kippt, dann kann es auch leicht gegen Linke gehen, gegen Kritiker dieser Mediengiganten. Im Augenblick eher pro Islam – wenn die Stimmung kippt, kann es schnell kontra Islam gehen. Und gegen Christen, die dem Mainstream entgegenlaufen, kann es allemal gehen. Das heißt: Wenn keine Rechtssicherheit besteht, sondern irgendwelche PrivatUnternehmen – und seien sie noch so groß – meinen, sie müssten die Bevölkerung politisch gängeln, dann haben wir nichts als Willkür. Und die Demokratie ist vor lauter Kampf gegen Nichtdemokraten zerstört.

Von daher ist mancher Jubel linker Gruppen verfrüht. Die ZensurKrake kann auch sie umgreifen.

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Chinas langer Arm erreicht die westliche Wissenschaft: Zensur! Man darf sich nicht beugen – auch wenn die Anti-Demokraten von links kommen: https://www.welt.de/kultur/article167841736/Universitaet-Cambridge-beugt-sich-Chinas-Zensoren.html

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Messerstecher + Jugendliche im Spinnennetz von Banden

Es sieht so aus, als würden die Messerstecher auch in unserem Land immer stärker Fuß fassen: https://www.welt.de/vermischtes/article167835390/Jugendliche-in-Haft-Mann-festgenommen.html

Dass man das von vornherein ernst nehmen muss und das nicht einfach als Ausdruck von Auseinandersetzungen von Zugereisten abtun darf, zeigt dieses beispiel aus Großbritannien: http://www.tagesschau.de/ausland/bandenkriminalitaet-london-101.html

Wenn man das nicht massiv ahndet – breitet sich das wie ein Krebsgeschwulst weiter aus und ergreift immer mehr – eben auch Jugendliche, die nicht wollen. Sie müssen sich dann Banden anschließen, um ein wenig geschützter zu sein. Und Banden lassen die Kids nicht mehr los. Sie sind wie Sekten, die ein Spinnennetz um die Jugendlichen legen – um sie auszusaugen.

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Gastronomie: Massive Probleme in der Nacht – gesetzliche Schnapsidee

Das war eine SchnapsIdee, die Gesetze zum Thema Sperrzeiten zu lockern. Das können nur solche Menschen gemacht haben, die keine Ahnung von der Lärmerei haben und irgendwo in einem stillen Eckchen unserer Republik zu Hause sind. Abgehoben von der Realität machen sie dann Gesetze zum Schaden der Bevölkerung.

Und das, was hier auch in Lüneburg beschrieben wird, das findet sich vielerorts in der Republik. Da macht man Aktionen gegen Lärm – aber ausgenommen sind eben Kneipen und co. Warum? Die machen fast mehr Lärm als alles sonst, weil es keine einheitliche Geräuschkulisse ist, sondern es sind manchmal schrille Schreie, die auf einmal durch die Nacht schrillen und Menschen wecken, es ist klirrendes Glas, es sind besoffene johlende Männerstimmen, die meinen, in der Nacht ihre Macht zum besten geben zu müssen. Abgesehen von den Schäden, den sie verursachen, der Arbeit: Kotze, Glas, Gepinkel, … – einer muss es wegmachen, damit ein Stadtviertel eben nicht verkommt.

Und was erfahren die Bürger von der Verwaltung in Lüneburg? Man kann nichts machen: Landesgesetze. Was erfahren Bürger vom Land: Die Ortspolitik muss entscheiden. Hin und her gehen die Zuständigkeitsfragen. Belässt man es dabei – oder wird das einmal endlich ordentlich geregelt?

Vielleicht lassen sich ja Wege finden, die allen gerecht werden? Aber wenn man nicht sucht und es alles so laufen lässt, weil eben irgendwas nicht gut gesetzlich geregelt ist, dann ist das schädlich.

Viele Bürger bekommen von diesen nächtlichen Kleinkriegen quer durch die Republik nichts mit, weil sie eben keine Kneipe, Pizzeria, keinen Biergarten usw. in der Nähe haben. Aber es sind viele, die massive Probleme haben. Und dann kommen eben noch die von der Politik hausgemachten Probleme dazu, die hier beschrieben werden: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/939742-immer-haeufiger-aerger-am-stint-stadt-will-das-gespraech-suchen

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Bahn-Vandalismus?

Jeder ahnt wohl, wer für diesen Vandalismus verantwortlich ist http://www.spiegel.de/reise/aktuell/bahn-strecke-von-berlin-hannover-und-berlin-hamburg-gesperrt-a-1163627.html

Aber gut, dass nach allen Seiten ermittelt wird. Vielleicht entdeckt man die Vandalen ja auch wo anders. Vermute ich zwar nicht. Aber darauf kommt es ja auch nicht an, was ich vermute.

Sarkastisch gesagt: Ich hoffe nur, dass am Ende nicht die Polizei als die Schuldige ausgemacht wird. Denn die ist ja, wenn manche Kreise was ausgeheckt haben, letztlich immer Schuld.

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Auseinandersetzungen + „Übergriffe auf Muslime“

Es gibt wohl kaum einen Ort auf der Erde, an dem solche massiven Auseinandersetzungen in Bevölkerungen nicht stattfinden: https://www.nzz.ch/international/empoerung-australischen-senat-der-striptease-der-burka-senatorin-ld.1311212

Kein Mensch diskutiert über Hindus, keiner über Buddhisten oder Schintoisten, keiner über die Sikhs, … Warum nicht? Ein religionswissenschaftlich gesehen sehr interessantes Thema. Was hat der Islam, was andere nicht haben?

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Gewalttaten gegen Muslime nehmen zu und werden „immer brutaler“, so heißt es hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167787569/Mehr-gewalttaetige-Uebergriffe-auf-Muslime.html

„immer brutaler“ wird als Zitat genannt werden müssen, und somit auch diejenige die das gesagt hat: Ulla Jelpke. Die Welt/N24 weist extra daraufhin, dass sie sich dafür entschuldigt, das Zitat nicht in Anführungsstriche gesetzt zu haben.

Zahlen: Im ersten und zweiten Quartal gab es fast 400 Fälle rechtsextremer Angriffe – ein Täter wurde festgenommen. Zu Angriffen zählen auch Hetze oder Drohbriefe. Ich vermute, wenn das dort so steht, dass die Begriffe Hetze bzw. Drohbrief nicht nur als solche gefühlt sind, sondern auch juristisch haltbar als solche zu bezeichnen sind.

Genauere Angaben und weitere gibt es hier: https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/938395/mehr-gewalttaetige-uebergriffe-auf-muslime

Insgesamt ist zu sagen: Leute, hetzen, drohen, angreifen – das ist unterste Schublade, entspricht unseren Werten nicht. Will irgendeiner in einem Land wohnen, in dem gegen Menschen gehetzt und gedroht, in dem Menschen angegriffen werden? Ich will das nicht. Zivilisierte Auseinandersetzungen stehen unserem Land gut zu Gesicht.

Jede solcher Zahlen ist zu viel.

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Erdogans Deutschland + Es Trumpt in den Medien + Trump der wahre moderne Mensch

Der Aufruf Erdogans, dass seine Landsleute nicht an der Wahl teilnehmen sollen, zeigt, dass er seine Landsleute in Deutschland als sein Bein in Deutschland ansieht. Das trifft natürlich die SPD besonders hart, da wohl die meisten Türken die SPD wählen. Aber dennoch hoffe ich, dass die Türken ihrenm  Erdogan einen Denkzettel verpassen.

Darf man es hoffen?

Hoffen schon, man muss aber aufpassen, dass man nicht zu sehr enttäuscht ist, dass also Erdogans Kolonne in unserem Land doch größer ist, als man es sich wünscht. Die türkische Gemeinde hält dagegen:

„Wir brauchen keine Belehrungen in Sachen Demokratie“, sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde, Gökay Sofuoglu. „Die paternalistische Haltung von Erdogan, über die Türken in Deutschland verfügen zu wollen, muss aufhören.“

Man muss sich mal diese Worte Erdogans anhören: >Die Aussagen richtete Erdogan an „meine Bürger in Deutschland“, für sie sei es nun eine „Frage der Ehre“, nicht für die großen Parteien zu stimmen.< http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel-weist-boykott-aufruf-recep-tayyip-erdogans-zurueck-a-1163542.html

Erdogan wirft den Spaltpilz ins Land. Er ist eine Giftspritze ohne gleichen in der Gegenwart. Ich hoffe noch immer: Es wird ihm nicht gelingen.

Warum hat er eigentlich Die Linke nicht erwähnt? Denn gerade die treten sehr massiv für Menschenrechte in der Türkei ein.

Nun gehen also die türkischen Wähler zum trotz gegen Erdogan wählen und um nicht als Erdoganhörige angesehen zu werden. Was passiert? a) die SPD gewinnt mehr Stimmen als sie gewonnen hätte. Und b) die Wahlen waren nicht mehr frei für die türkischen Mitbürger, sondern Erdogan zwingt sie indirekt zu gehen. Was sie nun also auch machen: Es ist schwer für sie. Und das ist das Fatale an Erdogan: Er erschwert „meinen Bürgern in Deutschland“ aus der Türkei das Leben.

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Es trumpt in den Medien und trumpt – und es wird kein bisschen weniger. Im Gegenteil. Trump muss nur irgendwas twittern, und sei es noch so kurios: Es wird x-fach kolpotiert. Dadurch wird Trumps Meinung überhaupt erst weiter herumgekommen als es jemals mit irgendwelchem Getwitter passieren würde. Und ich denke, Trump nutzt das genüsslich. Er muss nur irgendwas schreiben – überall echot es in aller Welt. Damit hat er sein Ziel erreicht. Die Medien sollten ja nicht denken, dass, wenn sie dagegen schießen, alle Menschen das auch so dumm finden wie die schreibende Zunft. Sie finden dann eher die schreibende Zunft dumm – das linke Forscher-Establishment sowieso… – in den USA, die Trumpfans http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-das-steckt-hinter-dem-pershing-tweet-a-1163489.html

Was ich an Trump interessant finde: Er ist im Grunde Musterbeispiel eines modernen auf sich bezogenen Menschen: Er schert sich nicht drum, was andere sagen. Er ist der Mittelpunkt der Welt – und das zeigen ihm die ihn kolportierenden Medien ja auch täglich, dass er es ist. Was soll er sich ändern? Er ist so frei – es nicht zu tun.

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Christliche Kunst – Obelisk in Kassel + Internet-Werbeblocker

Nun, es ist doch schön, dass die Stadt Kassel ein Kunstwerk aufkaufen möchte, in dem ein Jesuswort dominant eingraviert ist: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/documenta-afd-nennt-kunstwerk-von-olu-oguibe-entstellte-kunst-a-1163271.html

Ein bisserl komisches Gefühl bekommt man schon. Denn vor nicht langer Zeit hat man es noch abgelehnt, dass in Österreich Bibelzitate – sage ich mal so – in der politischen Meinungsbildung eingebracht wurden. Dürfen die einen das – die anderen nicht?

Wenn es die einen dürfen – dann sollten es auch die anderen dürfen. Links wie rechts… Und dass Kunst politisch eingesetzt wurde – nun, so neu ist das nicht. Und es gab eine Zeit, in der Kunst nur als Kunst anerkannt war, wenn sie politisch ist. Aber soweit ich sehe, ist diese politisch eingesetzte Kunst eigentlich weitgehend vergessen. Oder irre ich mich?

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Dass ein Gericht dem Geschäftsmodell keinen Riegel vorgeschoben hat, wundert mich sehr. Firmen zu zwingen, sich freizukaufen – ist schon sonderbar: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/adblocker-streit-olg-muenchen-erklaert-internet-werbeblocker-fuer-zulaessig-a-1163316.html

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Frauen in Führungsjobs + Militär-Schoßhündchen-Verein

Ich denke, auf herausragende Frauen kommen spannende Zeiten zu: Kann es sein, dass die Firmen sich immer dieselben Frauen gegenseitig abjagen, damit sie irgendwie eine Quote hinbekommen, die der Staat in Person der Frau Barley angedroht hat? http://www.spiegel.de/karriere/frauen-in-fuehrungsjobs-aufsichtsraete-top-vorstaende-flop-a-1163082.html

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Ich vermute, manche müssen noch einsehen, dass Militär kein Schoßhündchen-Verein ist. Leute, es sind überwiegend Männer!

Ich bin nicht gerade dafür bekannt, dass ich für Wertelosigkeit eintrete. Aber ich habe den Eindruck, dass manche Gruppen in unserer Gesellschaft päpstlicher sind als der Papst, wie es so schön heißt. Und: Man sollte bedenken: Wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen drei zurück. Die ganze Diskussion empfinde ich somit als aufbauschende Heuchelei. Wartet doch erst einmal ab, was die Untersuchungen erbringen.

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Migranten + Medien unkritisch

Bulgarien will die Grenzen mit Waffengewalt gegen Migranten verteidigen: http://www.tagesschau.de/ausland/bulgarien-grenze-101.html

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Endlich wird auch das Thema der vielen, vielen gestorbenen Migranten in der Wüste in manchen Medien betont. Und das ist gut – aber sehr schlimm ist es, dass das erst jetzt geschieht. Es hat sich der politische Wind gegen die Mittelmeer NGOs gedreht – und erst dann wagen es Medien, die ganze Lage darzustellen. Denn es vorher zu vertiefen hätte die öffentlich viel bewunderte Arbeit der NGOs gefährdet, die ja mit zu dem Sog der Migranten beigetragen haben. http://www.tagesschau.de/ausland/niger-fluechtlingsroute-101.html

Daran sehen wir wieder einmal: Medien machen mit – oder manche scheinen es zu ahnen, dass da was falsch läuft, halten mit ihrem Wissen aber zurück. Erst dann, wenn sich die Stimmung dreht, drehen sie sich mit. Das ist nicht das, was ich von freien und kritischen Medien erwarte.

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Integration keine Einbahnstraße + Migrantenrettung auf dem Mittelmeer + Hilfsorganisationen und Geld

Integration ist keine Einbahnstraße, indem nur die Mehrheitsgesellschaft und der Staat den Zugereisten zu Diensten stehen muss – sie muss auch von den Zugereisten eigenes Engagement fordern. So zu Recht: http://www.focus.de/politik/deutschland/schulz-rede-zur-integration-spd-kanzlerkandidat-legt-den-finger-in-die-wunde-aber-bleibt-ohne-wirksames-rezept_id_7475711.html

Nun denn – hier hören wir andere Töne von der Rede von Schulz. Während der Lektüre kommt einem in den Sinn: Ach, wie traumhaft muss Würselen sein, da hat man gemeinsam Völkerball gespielt und untertage gearbeitet – das förderte die Integration automatisch: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/einwanderungspolitik-integration-martin-schulz-spd-migration/seite-2

Da sagt der gebürtige Philipino:

Das Problem sei nur: Viele von denen, die sich für die Gleichstellung der Migranten und Flüchtlinge einsetzen, vor allem aufseiten der Linken, liebten selbst das Land und seine Werte nicht, in das er als Eingewanderter die Neudeutschen eingliedern soll. Bei Schulz sieht er dieses Problem allerdings nicht.

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Man hört nichts mehr von Özoguz. Wie spiegel-online einmal formulierte, wird die Integrationsbeauftragte zur Reizfigur. Vielleicht – so meine Vermutung! – wird sie deshalb zurückgehalten, um der SPD nicht noch mehr Stimmen zu kosten. – und wird in der türkischen Community Wahlkampf machen. Aber wird sie nach der Wahl wieder ihren Posten bekommen und weiter reizend sein?

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Das war wichtig, dass Migranten auf dem Mittelmeer gerettet wurden – weil die Staaten versagten. Dass die NGOs die Sogwirkung verstärkten, schrieb ich schon häufig, wurde auch – wie ich gestern im Blog angesprochen habe – von einem NGOler zugegeben. Dass sie damit auch das Sterben in Afrika selbst auf den Schmugglerwegen förderten, ist ebenso zu beachten. Nur denke ich, darf man die einseitige Schuld nicht bei den NGOs sehen. Die Verantwortlichen Staatenlenker haben versagt. Seit Gaddafi regierte wusste man, dass Flüchtlinge aus Afrika in Libyen abgefangen wurden. Man ist aber nicht verschärft gegen die Fluchtursache angegangen, weil es bequem war, dass Gaddafi die Migranten zurückgehalten hatte. Dann zerfiel Libyen durch Einwirken auch westlicher Staaten. Und dann hat man immer noch nicht ernsthaft agiert. Erst dann, als sich sehr viele auf den Weg machten, da fing man langsam an, sich um Afrika und die Fluchtursachen zu kümmern. Das war zu spät. Die NGOs mussten einspringen. Sie haben die Würde des Menschen geachtet, europäische Werte vertreten – wenn auch politisch nicht weitsichtig. Jetzt müssen die Staaten endlich handeln, indem sie diese europäischen-christlichen Werte in Lagern in Nordafrika durchsetzen, damit die Sogwirkung endlich aufhört. Kurz: Dieser Beitrag ist einseitig: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article167678968/Fluechtlingsretter-denken-nur-bis-zum-naechsten-Schlauchboot.html

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In der letzten ReportSendung wurde von Organisationen berichtet, die viel Geld für Flüchtlingshilfe bekommen haben, obgleich sie nicht die entsprechenden Leistungen ausführten. Seit der Flüchtlingskrise wird den Hilfsorganisationen der Vorwurf gemacht, sie würden die Flüchtlinge holen, um mehr Geld zu bekommen – der Vorwurf ist also schon älter. Wenn die Organisationen trotz dieses alten Vorwurfs wirklich so agiert haben, wenn sie ihn durch ihr Verhalten unterstützt haben, dann sind sie selbst daran Schuld, wenn Menschen diese Fragen verquicken: Flüchtlinge als Geldmaschine für Hilfsorganisationen. Ein solches Verhalten wäre unverantwortlich, auch all den engagierten Helfern gegenüber. Mit Geld muss man sorgfältig, vor allem transparent umgehen – gerade auch als solche Gruppen, die es für andere einsetzen. Die ganze gute Arbeit kann durch Fehlverhalten Schaden nehmen.

Mein Rat – wenn ihn denn jemand hören will -: Nicht mehr irgendwas verteidigen, sondern ohne Wenn und Aber Fehlverhalten zugeben, wenn es denn vorliegen sollte. Schadensbegrenzung durch Transparenz und Ehrlichkeit.

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