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11.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Ich möchte auf den ausführlichen Beitrag von Almut Rosebrock hinweisen: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/02/25/cdu-linkstrend-2/#comments
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11.3.2010 von Wolfgang Fenske.
“Er hat es wieder getan…”! - Nein, so was. Da haben die Medien im Land rauf und runter gegen S. polemisiert - und er tut es wieder! http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2404042_Sarrazin-legt-erneut-nach.html Und dann noch, nein, nein, das darf er doch nicht: Salz in die Wunde reiben, und dann noch Pfeffer dazu! Also so was.
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11.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Interessante Artikel, die ich hier einstellen möchte, ohne sie zu kommentieren. So manche Information ist auch für mich neu (freilich ist kreuz.net vorsichtig zu betrachten): http://www.kreuz.net/article.6830.html und http://www.kreuz.net/article.10793.html und: http://www.pi-news.net/2010/03/odenwaldschule-100-jahre-missbrauchstradition/#more-123541
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10.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Das ist mal wieder so ein eigenartiger Artikel meiner Lieblingsseite, dem Migazin. Da wird gefordert, dass der Alltag entreligionisiert wird: Religion soll im Alltag keine Rolle spielen, weil es vielfach um Dinge geht, die mit Religion nichts zu tun haben. So z.B., wenn ein Migrantenkind Hausaufgaben nicht gemacht hat. Recht hat der Verfasser (Michael Kiefer). Nur - was folgt dann im Artikel? Dann folgt, dass man in den Kommunen mehr Rücksicht auf Migranten nehmen müsse und dass die konfessionelle Wohlfahrt nicht mehr Garant für Pluralität und Offenheit sei. Meine leise Frage: Wie kommt es eigentlich, dass Religion bei nicht-herbeigebrachten Hausaufgaben aufeinmal eine Rolle spielt? Liegt es an den Lehrern oder den muslimischen Eltern, die aufgrund eines Vorwurfs der Lehrkraft gegen die Faulheit einen Vorwurf gegen den Schüler als Muslim konstruieren? Der Artikel sagt kurzgefasst: Im Alltag der Gesellschaft spielt Religion keine große Rolle - allerdings sollte die Gesellschaft auf Muslime mehr Rücksicht nehmen. Der gesamt Artikel ist mal wieder das, was man in diesem Magazin und bei dessen Freunden immer wieder findet: Die Mehrheitsgesellschaft soll sich anpassen.
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9.3.2010 von Wolfgang Fenske.
An diesem Artikel wird der ganze Wahnsinn deutlich - beachtet auch die Leserbriefe: http://www.welt.de/vermischtes/article6686316/Auch-Maedchen-an-Odenwaldschule-missbraucht.html - Was nun? Es war die Zeit, die vielfach kritisiert worden ist. Das weiß jeder. Und diese Zeiten hatten Folgen. Das weiß auch jeder. Was sagt eigentlich Christa Meves, die an vordester Front für christliche Moral kämpfte und sehr viel gegtenwind aushalten musste, dazu? http://www.christa-meves.de/ Was ist eigentlich aus den Summerhill-Kindern geworden? http://de.wikipedia.org/wiki/Summerhill Oder aus den Kindern der Kinderläden http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderladen - sitzen sie nun in den Redaktionsstuben und sind konservativer als ihre Eltern oder ihre damaligen Erzieher. Das wäre faszinierend. Handelt es sich um die Rache der antiautoritär Erzogenen?
Ich finde die gesamte Diskussion spannend, vor allem, weil sie zeigt, dass das traditionell bürgerliche Gedankengut zumindest so aktuell ist, dass sich die Redaktionsstuben von der Einnahme dieser Position höhere Verkaufszahlen versprechen. Würden sie vor 30-40 Jahren die Pädophilen an den Schulen nicht wegen der Durchsetzung der Freiheit für alle verteidigt haben?
Dazu auch: http://www.donbosco.de/aktuelles/bericht-arbeitsgruppe-missbrauch.html
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8.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Missbrauch auch hier: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,682087,00.html Das Schlimme ist, dass das bekannt war und nichts dagegen unternommen wurde. Es scheint moralisch sehr, sehr viel im Argen zu liegen. Nur: ist das neu? Nein. Nur: Was neu ist, ist, dass endlich mal die Dinge beim Namen genannt werden. Doch wo liegt der Ausweg? Der liegt nun nicht darin, dass ständig mit den Fingern auf die Institutionen gewiesen wird - freilich müssen sie zur Rechenschaft gezogen werden - es muss eine moralische Integrität in der Gesellschaft aufgebaut werden. Und das liegt auf allen Ebenen im Argen, wie auch an den anderen Beispielen gleich zu sehen sein wird. Solange es verpönt und peinlich ist, Sünde als Sünde zu bezeichnen, solange Menschen immer als gut angesehen werden, solange wird sich nichts ändern. Und dieses Benennen von Sünde ist inzwischen selbst in den Kirchen vielfach verpönt. Warum? Weil so viele Dreck am Stecken haben? Weil es gesellschaftlich nicht opportun ist? Weil eine Hand die andere wäscht? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Dass sich jeder an seine Nase packen muss, wenn sich gesellschaftspolitisch wirklich etwas ändern soll. Wer mit einem Finger auf den anderen zeigt, muss bekanntlich zugeben, dass drei Finger auf ihn selbst zeigen.
Was mich übrigens wundert ist das Folgende: Bei den Missbrauchenden handelt es sich, soweit ich bisher mitbekommen habe, überwiegend um Schwule. Soll die katholische Kirche als Schwulenorganisation dargestellt werden? Geht es gegen Schwule überhaupt? Geht es gegen die Katholische Kirche? Diejenigen, die das immer wieder aufs Tapet bringen, merken nicht, dass sie da indirekt gegen Schwule agieren? Bleiben wir bei den Pädophilen: http://k13-online.krumme13.org/ Ein wenig Aufarbeitung der Geschichte ist nicht schlecht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14316199.html Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Was vor einigen Jahrzehnten sexuell noch als besonders fortschrittlich propagiert wurde, ist glücklicherweise nur eine Eintagsfliege gewesen und hat sich nicht durchsetzen können. Heute gibt es auch schlimme Eintagsfliegen - ob die sich durchsetzen? Vielleicht sollten sich deren Vertreter schon mal warm anziehen.
Nicht nur unser Land ist arm dran: http://www.queer.de/detail.php?article_id=11847 - die Frage ist nur: Wie viel Menschen gibt es noch, die Wegweisung zum Guten bieten können? Die Mehrheit? Ich bin da sehr optimistisch.
Zu diesem Thema ein wichtiger Artikel: http://fact-fiction.net/?p=3847#more-3847
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8.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Wann sind die Gewaltfälle an staatlichen Schulen dran? Das war damals so üblich - überall. Und daher erkläre ich mir auch bei vielen Erwachsenen die Abneigung gegen Lehrer und Schule insgesamt. Mir sind zahlreiche Dinge bekannt - ich denke, da kann jeder ein Lied von singen: Kopfnüsse, Wangenzwicker, eingerissene Ohrläppchen, blutige Fingerkuppen… Nicht zu entschuldigen - aber es war eine andere Zeit. Übrigens: Wenn man sich diesen Artikel mal durchliest: Was bleibt - mit diesen Erfahrungen im Hintergrund -eigentlich an Skandal?: http://www.welt.de/vermischtes/article6658365/Pater-stellte-Fotos-von-nackten-Schuelern-ins-Netz.html Dass es Männer gab, die wegen ihrer Untaten verurteilt worden sind. Sind Fotos von Jungen, die kein Hemd anhaben, schon kinderpornographisch? Bald sind es auch Bilder, auf denen Kinder kurze Hosen oder Röcke anhaben. Freilich kenne ich den weiteren Kontext der Bilder im Internet nicht - aber außer diesen Infos bekommt man nicht besonders viel mit. Abgesehen von der dramatischen Darstellung finde ich es gut, dass all das mal auf den Tisch kommt, damit diese dunkle Vergangenheit für so manchen Menschen aufgearbeitet werden kann, dann wird man wacher und aufmerksamer für gegenwärtige Fehlverhalten. Bekanntlich ist das Thema jedoch sehr diffizil, weil die menschliche Psyche nicht einfach zu durchschauen ist. Aber so etwas interessiert Medien nicht. Was bleibt am Ende von den ganzen Fällen wirklich als strafrechtlich relevant übrig? Wenn das dann herausgearbeitet ist, dann interessiert das die Medien nicht mehr.
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6.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Sie argumentieren wieder mit der Angst - wie in der Schweiz: http://www.welt.de/politik/ausland/article6652388/Nach-Wilders-Erfolg-fuerchten-Niederlaender-Unruhen.html Man darf nicht mehr das sagen was man denkt und tun, was man für richtig hält, weil rabiate Menschen etwas dagegen haben könnten. Und wenn sie rabiat werden, hat der Staat, hat unsere Kultur denn keine Möglichkeit mehr, sie in die Schranken zu weisen? Alles dulden, nur weil man denkt, dann halten sie Ruh? Aber sie werden niemals Ruhe halten, wie man ja schon reichlich sehen kann. Je früher sie mit dem Recht des Staates und der Kultur, in dem sie ja leben (wollen), in Kontakt kommen, desto besser.
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6.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Niederlande in der Wertekrise - las ich, weil extremere Parteien gewonnen haben. Niederlande ist jetzt schon da, wo wir hinkommen werden, wenn sich in der Politik nichts ändert. Es ist nur eine Frage der Zeit. Noch einmal: Kommenden Unruhen kann man nicht entgehen, indem man jetzt immer nachgibt. Diese Vorstellung ist ein politischer Holzweg, weil diese Typen meinen, dass Nachgeben eine Schwäche ist - darum muss man von den Nachgiebigen um so mehr fordern und Ängste schüren. Ich denke, dass das jeder politisch Verantwortliche weiß. Nur die Hoffnung der nachgiebigen Menschen ist die: Das werde ich hoffentlich nicht mehr miterleben. Aber alle, die Kinder und Enkel haben, wollen ihren Sprösslingen eine solche Zukunft nicht zumuten - und junge Menschen sich selbst nicht.
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6.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Rufmord hat seine Wirkung - oder sagen wir: Mangelnde Versuche, andere als Mensch, als Menschen ihrer Zeit zu verstehen; karrieresüchtige Entdeckerfreuse kommt auch noch dazu. Nachdem Bischof Hans Meiser besonders politisch korrekt in die Mangel genommen worden war, wird nun die Straße in Katharina-von- Bora-Straße umbenannt. http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/muenchner-meiserstrasse-darf-umbenannt-werden.html
Wer war die Frau? Sie war die Lutherin. http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_von_Bora - gut, dass man nicht sehr viel von ihr weiß, sonst müsste ihr Name sicherlich auch politisch korrekt einem anderen Namen weichen: Vielleicht Uta-Ranke-Heinemann-Straße.
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