Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Übertritt zum Islam

Thursday, May 23rd, 2013

In Großbritannien sollen über 100.000 Briten zum Islam übergetreten sein – in 10 Jahren. Bis zu 75 % sollen jedoch ihre neue Glaubensheimat wieder aufgegeben haben. Womit hängt das zusammen? Die Gründe sind vielfältig: So treten z.B. Frauen zum Islam über, um einen Muslim zu heiraten – doch wenn sie merken: Das war nichts, distanzieren sie sich wieder… http://www.newstatesman.com/religion/2013/05/confessions-ex-muslim Der Artikel ist sehr interessant, der weiter darlegt, dass 75% der Übertritte von Frauen begangen werden, auch darum, weil sie glauben, der Islam nimmt sie ernster als die westliche Welt. Man mag das für verrückt halten – aber man sollte das nicht tun, sondern nach den Ursachen fragen. Was ich jetzt sage, ist zu pauschal, aber ein Körnchen Wahrheit steckt sicher dahinter: Viele in unserem Land kommen mit der persönlichen Freiheit nicht klar – und wenn Frauen keinen Mann haben, so bekommen sie im Grunde von der muslimischen Community einen zugewiesen. Keine muss allein bleiben. Man mag das als Übel ansehen – aber das ist vollkommen gleichgültig, wie man das ansieht, wenn es nun einmal so ist. Das Selbstbild, das sich unsere mediale Gesellschaft macht, das sie klasse und erstrebenswert findet – muss nicht von jedem und jeder geteilt werden. Die Frage ist: Wie geht unsere Gesellschaft mit Realitäten um?

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Christopher Street Day

Tuesday, May 21st, 2013

Das ist eine tolle Idee: Statt die Pro Leute aus der CSD Parade auszuschließen, weil Salafisten Anstoß an der Parade nehmen könnten, sollten auch die Salafisten einen Wagen bekommen: http://boess.welt.de/2013/05/20/pro-koln-und-der-christopher-street-day/

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Unterdrückung des Diskurses

Monday, May 20th, 2013

Nicht überall wird der Diskurs durch Antimilitaristen unterdrückt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article116312418/Antimilitaristen-machen-mobil-gegen-die-Bundeswehr.html Antimilitaristen unterdrücken militaristisch…

Nun denn, diese Diskurs-Unterdrückung durch Menschen, die meinen, die Menschlichkeit gepachtet zu haben, die meinen, dass ihre Weltsicht allein die Menschheit vor allen Übeln retten kann, die meinen, andere erziehen zu müssen – beschreiten den Weg der Diktatur, die anderen Diktaturen in nichts nachstehen. Ganz so schlimm sind sie nicht? Nein. Aber je mehr Macht sie erlangen, desto unerträglicher wird es für die Freunde der Freiheit. Und das ist das Spannende: Man muss inzwischen schon politische Gegner unterstützen, damit die Feinde der Freiheit möglichst wenig Raum bekommen.

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Rassisten

Monday, May 20th, 2013

Wo auf der Erde die meisten Rassisten leben – soll diese Karte zeigen. Nun, diese Karte widerspricht den Leuten, die unbedingt Europa – und hier besonders Deutschland und die Schweiz - als besonders rassistisch erklären wollen: http://www.pi-news.net/2013/05/wo-auf-der-welt-leben-die-meisten-rassisten/#more-326013 Ach ja, wie sieht es mit der Türkei aus, dem Musterländle – was Menschenrechte betrifft? Man kann mit Hilfe solcher Karten so wunderschön Propaganda entlarven. Und Propaganda dieser Leute hier im Land und in anderen Ländern wird immer wieder entlarvt – aber das hindert sie nicht, eben weiter propagandistisch tätig zu sein.

Freilich soll das nicht heißen, dass es in unserem Land keine deutschstämmigen Rassisten gibt. So naiv bin ich auch nicht. Es soll nur heißen: Wachsam sein – aber gleichzeitig nicht Propagandisten auf den Leim zu gehen.

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Gewaltmonopol in D

Monday, May 20th, 2013

In friedlichen Gebieten hat die Polizei das Gewaltmonopol. In Gebieten, in denen es heiß her geht, weil Migrantengruppen ein nicht besonders positives Verhältnis zu deutschen Polizisten haben - nicht mehr? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-polizisten-jeder-fuenfte-beamte-leidet-unter-den-folgen-a-897983.html Was wird die Folge sein? Menschen werden sich bewaffnen, um sich vor den Schlägern und Mördern zu schützen. Was macht der Staat? Er fühlt sich beleidigt und bestraft diejenigen, die sich schützen wollen. Ich hoffe, die Verantwortlichen werden vorher den Karren noch aus dem Dreck ziehen können, bevor er darin gänzlich steckenbleibt.

Was wird Folge sein, wenn die Sicherheitskräfte resignieren, weil sie es Leid sind, für verfehlte Politik ständig den Kopf hinhalten zu müssen? Es wird kaum mehr einer Lust haben, sich für diese schwere und wie man hört nicht unbedingt angemessen bezahlte Aufgabe zur Verfügung zu stellen. Dann wird der Staat sich Sicherheitskräfte aus China, Pakistan, Nordkorea und Somalia leihen müssen?

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Hundebesitzer

Monday, May 20th, 2013

Stellt euch vor, da kritisiert einer Hundebesitzer, weil deren Hunde viel Shit hinterlassen. Und irgendwelche Hundebesitzer hetzen auf den Hundekritiker ihre Hunde. Wer ist Schuld: Derjenige, der die Hundebesitzer krisiert oder die Hundebesitzer, die außer Rand und Band keine Kritik vertragen?

Nun, das begegnet Menschen täglich in so mancher Stadt unserer Republik: Sie kritisieren Verhalten von Menschen einer bestimmten Religion – welcher wohl? - und diese Menschen rasten aus: Drohungen, Geschrei, Gewalttätigkeiten… Nicht in Timbuktu – sondern hier, in Deutschland, München zum Beispiel. Sind die Kritiker Schuld oder diejenigen, die undemokratisch sind, Demokratiedefizite erheblichen Ausmaßes haben? Wer nun sagt: Die Kritiker, sie sollen nicht so unsensibel sein, sie wissen doch, dass manche einfach heißblütig sind, dass manche nicht gerne Kritik hören usw. usw. Wer das sagt, nimmt diese aggressiven Menschen weniger ernst als die Kritiker. Nach dem Motto: Die wollen nur spielen. Nein, sie wollen ernst genommen werden. Freilich stellt sich die Frage: Soll man sie echt ernst nehmen? Im Einzelnen sicher nicht. Aber diese Leute bringen etwas Unangenehmes mit sich: Unfreiheit, Einschüchterungen, blinde Wut, Lynchstimmungen, Massenauftritte… – das verkraftet eine Gesellschaft nur in begrenztem Maß. Noch etwas: Diese Leute mit solcher Gesinnung vermehren sich auch, wenn man nicht hinschaut oder den Kopf in den Sand steckt oder sich nur um Klimaerwärmung und andere existentielle Probleme kümmert, wie zum Beispiel: Welcher Nagellack passt zu meiner Bluse, welche Fußballmannschaft schießt wieviel Tore. Klar, alles äußerst, extrem wichtig. Aber gesellschaftspolitisch gesehen nicht ganz so sehr.

Ich möchte mich bei den Hundebesitzern entschuldigen, dass ich sie als Beispiel herangezogen habe, um einen Missstand in unserem Land anzuprangern. Da aber Hundebesitzer demokratische Menschen sind, werden sie mir verzeihen.

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Kultur

Sunday, May 19th, 2013

Sollen wir uns an der Kultur anderer orientieren oder an der eigenen? http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=6632 Eine gefährliche Frage. Denn, so würden sicher einige sagen: Wir haben ja keine einheitliche Kultur, an der wir uns orientieren können. Aber die anderen haben eine? Die anderen machen alles besser als unsere? Ich schrieb schon so oft in meinem Blog darüber, dass ich das jetzt nicht alles wiederholen möchte (s. Stichwort Leitkultur…).

Im Ernst: Unsere Kultur hat viele guten “Dinge” hervorgebracht. Aber ich möchte mit dem Apostel Paulus antworten – und das prägt auch unsere Kultur: Prüfet alles – das Gute behaltet. Unsere Kultur ist nicht erstarrt in Traditionen, wir schauen eben auch auf andere Kulturen und prüfen: Gut? Nicht gut?  Wir leben eben nach dem Motto des Paulus. Ein kluger Mann – der unsere Kultur geprägt hat. Wer es nicht glaubt, denke zumindest an Luther und daran, dass jeder ernsthafte Christ weiß, wer Paulus ist, seine Briefe schon gelesen und manches verinnerlicht hat und das im Alltag umsetzt. man denke zum Beispiel auch an das Hohelied der Liebe: Es bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe… http://www.bibleserver.com/#/text/LUT/1.Korinther13 - Wer hat das nicht alles als Trauspruch. Es lohnt sich auch, einmal seinen Taufspruch und Konfirmationsspruch daraufhin anzusehen: Von Paulus? – Und wer das von den Multikulti-Fans noch immer nicht glaubt, denke daran: Paulus stammt aus einer anderen Kultur – also lohnt es sich, mit ihm zu beschäftigen. Und da Christen schon immer Multi-Kulti waren, haben sie eben auch Worte des Paulus in ihrem Leben und ihrer Kultur aufgenommen.

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Auch Christen betroffen

Sunday, May 19th, 2013

Gestern schrieb ich, dass erst die Rechtsextremen ausgegrenzt werden, dann die Islamkritiker, dann werden es wohl auch Katholiken und Evangelikale sein. Nun, was lese ich da: Die USA machen es vor: http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news[action]=detail&news[id]=6643 Freilich ist Obama empört – aber dass das gemacht werden konnte, ist kein Zufall, sondern hängt mit der Ideologie eines Teils der Gesellschaft zusammen: Allen, die nicht meiner Meinung sind, muss man das Wasser abgraben. Und diese Ideologie breitet sich auch in unserem Land immer stärker aus.

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Nicht nur Rechtsextreme

Saturday, May 18th, 2013

Nicht nur Rechtsextreme werden ausgebootet – auch Islamkritiker (Michael Stürzenberger): http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Der-Islamfeind-und-die-Voelkerverstaendigung;art766,7459748 Irgendwie haben manche Menschen ein großes Bedürfnis danach, Helden zu spielen, indem sie anderen Menschen das Leben schwer machen, weil sie eine eigene Meinung haben. Dieser Journalist mag nicht, dass ein Islamkritiker beim Jugendfußballtournier Stadionsprecher ist.

Was bedeutet das? Jeder darf nun andere an der Öffentlichkeit denunzieren, jeder darf politisch Andersdenkende anschwärzen, ihnen nicht nur das berufliche sondern auch das Privatleben versauern. Das sind ideologische Versuche, Andersdenkende umzuerziehen bzw. andere Andersdenkende davor abzuschrecken, auch ihre nicht stromlinienförmige Meinung kundzutun.

Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Und es begann mit Rechtsextremen bzw. denen, denen man nachsagte, dass sie rechtsextrem sind. Nun geht es weiter zu Islamkritikern. Dann wird es sicher die Katholiken und Evangelikalen betreffen, die ihren Glauben ernst nehmen, weil sie nicht stromlinienförmig alles mitmachen, was sich so einige selbst ernannte Menschenfreunde alles ausdenken. Es sind gefährliche Pfade, die wir gesellschaftspolitisch beschreiten.

Ausgebootet wurde auch einfach einer (Michael Büge), der einer Burschenschaft angehört – die CDU zeigt sich von ihrer linken Seite. Da hilft kein Abwiegeln: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/cdu–buege-und-gothia-entlassung-bueges-empoert-viele-in-der-union,10809148,22789750.html Die CDU tut also alles dazu, um am rechten Rand noch für Parteien Platz zu lassen. Hat also die AfD eine gute Chance, was immer noch nicht heißt, dass ich für sie bin – aber heißt, dass die CDU wahrscheinlich meint, sie habe zu viel Stimmen und kann ruhig ihre Mitglieder verprellen und ärgern. Bin mal gespannt wie lange sich die Mitglieder noch so von den Parteiführungen an der Nase herumführen lassen. Und weil sie den kleinen Parteien nicht argumentativ begegnen, geht es nur über Ausschluss: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/17/deutsche-parteien-wollen-kleine-parteien-bei-europa-wahl-blockieren/ Wähler, die nicht die großen Parteien wählen, stören einfach nur noch. Also am besten: Alle verbieten, dann hat man als große Partei keinen Ärger. (Apropos FDP – sie sollte dagegen sein, nicht, weil man nicht weiß, wie lange sie noch über die 3% kommt, sondern weil sie eigentlich eine liberale Partei sein wollte.)

Ich träume noch davon, dass es irgendwann mal den Leuten einfach zu viel wird, von all diesen Bevormundungen und sie solche politischen Journalisten und ihr Geschreibsel links liegen lassen. Nun, was das gesunde Essen betrifft, stehen zumindest bei Jugendlichen die gesunden Vollkornnudeln schon unter der Rubrik: Bäh.

Und was sollen wir hierzu sagen? Kölner Journalisten-Welt steht Kopf: http://www.express.de/csd/behoerden-eingeschaltet–rechtsextreme-wollen-beim-csd-mitlaufen,4363474,22781242.html Da wollen sich doch tatsächlich Pro-NRW-Leute für die Sicherheit von Schwulen und Lesben einsetzen! – Sie haben Recht. Das geht nicht. Für die Sicherheit und Menschenrechte von Schwulen und Lesben haben sich nur diejenigen einzusetzen, die politisch korrekt die Mainstream-Meinung vertreten. Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder für Menschenrechte einsetzen würde. Da kann man nur sagen: eyvah! Darum mein Vorschlag: Bei jeder Demonstration sollte ein Formular ausgefüllt werden, versiegelt mit Dienstsiegel: Ich trete ein – nicht für das Grundgesetz, das ist schon passe – für die politische Meinung, die man hier haben muss und esse auch brav jeden Tag Vollkornnudeln – auch wenn sie brauner sind als andere…

Übrigens geht nun auch die EZB gegen die Bundesbank vor? EZB mag keine Kritik – und darum vermutet sie Eurogegner in der Bundesbank? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/disput-verschaerft-sich-ezb-vermutet-angeblich-euro-gegner-in-der-bundesbank-12186148.html Es scheint, dass sich die Gegner der Meinungsfreiheit überall besonders hervortun wollen. Wenn Mächtige ahnen, wittern, dass jemand gegen sie ist – dann werden sie unangenehm. Da wir aber in einer Demokratie leben – zumindest noch – sollten alle Freunde der Demokratie sämtlichen Machtmissbrauchs-Anwandlungen die Rote Karte zeigen. Auch dann miteinander agieren, wenn sie nicht 100% in allem miteinander übereinstimmen.

Jetzt weiß ich auch, warum die in der Heute Show so gegen die Bildzeitung gehetzt haben: Die Bildzeitung hat Menschen zur Öffentlichkeit verholfen, die die Heute Show vorgeführt hat: Über zwei holländische Berliner hat man sich lustig gemacht, indem man sie als Rechtsextreme in den Fokus rückte - doch sind sie nach eigenen Angaben gar keine. Ihnen wurde auch das Haus mit Nazi-raus Parolen verschandelt. Zudem ist es schändlich, überhaupt irgendwelche Menschen so vorzuführen. Aber das ist den Machern der Heute Show ja egal. Hauptsache sie haben ihre Gags und ein paar Lacher. Man merkte auch gestern Abend wieder: Sie bauen etwas auf – was überhaupt nicht stimmt – dann lachen alle darüber, weil die Dummzuschauer denken, dass es stimmt. http://www.tagesspiegel.de/medien/glatzensafari-in-der-heute-show-zwei-fussballfans-werden-im-zdf-als-nazis-vorgefuehrt/8223736.html Übrigens war das Heute Journal wieder ätzend. Minutenlang über die Entsorgung von Atommüll… – da bekommt man ja sogar in meinem Blog mehr Weltinformationen.

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Normal?

Saturday, May 18th, 2013

Findet das irgendeiner “normal”? Ein lesbisches Paar will ein Kind. Ein schwuler Mann spendet die Samen. Nun wollte das lesbische Paar dem Kind auch einen Vater bieten, aber nicht den schwulen Samenspender, sondern suchte sich einen anderen Mann aus, der dem Kind ein Vater sein konnte. Das fand der schwule Samenspender nicht gut und klagte auf Vaterschaft. Diese Geschichte, könnte von einem Homo-Feind ersonnen worden sein – ist aber eine Geschichte, die das Leben spielt: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bgh-erlaubt-anfechtung-der-vaterschaft-bei-lesbischem-paar-a-900045.html Alles ist ganz normal. Und das hatte ich neulich doch im Blog – oder hatte ich das nur geschrieben, aber nicht in den Blog gestellt? Ich weiß nicht mehr: Der schwule Mann, der Lesben-Paaren einer ganzen Menge Kinder per Samenspende zum Leben verhalf… Nun, er ist stolz darauf, so viel Kinder zu haben. Ob die vielen Kinder nun eine Vaterschaftsklage einreichen, das ist mir nicht bekannt, aber nach dem, was wir doch auch schon einmal im Blog hatten, möglich. Alles ganz normal. War da nicht auch einmal ein nichtschwuler Arzt, der Kindern zum Leben verholfen hatte per Samenspende? Eine moderne Art, seine Gene möglichst weit zu verbreiten. Und ein anderer hat die Adressen der Samenspender verloren? Normal? Alles normal?

Ja, sicher, in unserer Welt, die uns gefällt, ist das alles normal. Gefällt sie den Kindern? Die werden nicht gefragt, und wenn, dann sind sie so erzogen worden, dass ihnen diese Welt gefällt. Papa 1, Papa 2, …, Mama 1, Mama 2, …, eine Mama ist auch Papa, ein Papa ist auch Mama und dann noch die ganzen Omas und Opas. Auf jeden Fall gibt es viele Geschenke, wenn denn die ganzen Vormamas und Vorpapas, Nebenmamas und Nebenpapas noch ein Interesse an dem Kind behalten haben. Alles normal. Ganz normal. Hauptsache die Erwachsenen haben ihre Kinder.

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