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7.2.2012 von Wolfgang Fenske.
Eine interessante Seite: “Virtueller Rundweg der Schlacht bei Woerth” 1870: http://www.schlachtbeiwoerth-1870.de/sommaireHisto.php : Mit dem Smartphone in der Hand müssen Sie sich nur noch führen lassen!
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7.2.2012 von Wolfgang Fenske.
Ein interessanter Artikel über Sklaverei - ich habe darüber schon vermehrt berichtet, aber man erfährt doch immer wieder Neues: http://schwertasblog.wordpress.com/2011/05/26/afrikanische-herren-europaische-sklaven/
In Libyen wurde die Organisation Ärzte ohne Grenzen dazu missbraucht, Folteropfer wieder herzustellen. Die Organisation wehrt sich dagegen: http://www.redglobe.de/afrika/libyen/4897-aerzte-ohne-grenzen-libyens-machthaber-foltern-gefangene (gefunden über pi)
Wenn ich all das lese, hoffe ich immer, das unsere Kinder und Enkel vor einer solchen Zukunft bewahrt werden, ich hoffe, dass meine Befürchtungen einfach nur Befürchtungen sind und keine prophetischen Blicke in die Zukunft.
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4.2.2012 von Wolfgang Fenske.
Gibt es wirklich noch Menschen, die meinen, der National-Sozialismus und der Sozialismus entstammten unterschiedlichen Welten?
http://meta.tagesschau.de/id/57706/steinbach-vergleicht-nationalsozialisten-mit-linken
Zum Beispiel sind gemeinsam:
(a) die Gemeinschaft, der Zusammenschluss einer Masse - einmal die des unterdrückten Volkes, der benachteiligten Rasse, dann die des unterdrückten Proletariats. Es ging auch den Nationalsozialisten um soziale Gleichheit - freilich auf rassischer Basis. Dann
(b) die Menschen arbeiteten für einen Apel und ein Ei, um sich für das Volk einzusetzen, das Volk groß zu machen, freilich benötigte Hitler dieses Engagement für seine kriegerische Expansionspolitik - die normalen Menschen dachten, sie tun etwas Gutes für das Volk; die Menschen in kommunistischen Staaten arbeiteten auch für ein Apel und ein Ei, um das Volk der Arbeiter und Bauern zu bilden. Weil man für wenig Geld arbeitete, wurde im Grunde alles, was sie für den Alltag benötigten - sagen wir es mal so - vom Volk/Arbeiter+Bauern gestellt. Dann:
(c) die Unterdrückung der Freiheiten anderer. Nicht nur, dass sie eingeschüchtert werden, ihre Meinung zu sagen, dass sie verfolgt und drangsaliert wurden, sondern auch, dass unliebsame Personen in Lager gebracht werden, umerzogen werden sollen, vernichtet wurden bzw. deren qualvolles Sterben in Kauf genommen und gefördert wurde. Jeder wird gezwungen an der Verbreitung der Ideologie, an der die Welt bzw. das Volk genesen soll, teilzuhaben. Dann
(d) die Zukunftsvision: Werden alle Gegner beseitigt, wird die heile Welt errichtet - einmal die Vernichtung anderer Rassen bzw. die Vernichtung der Kapitalisten.
(e) Ähnlichkeiten der mitreißenden Gesänge, des martialischen - “hier kommen wir” - Auftretens in Gruppen, charismatische und dominante Führer (Hitler, Lenin, Stalin, Mao), allzeit bereite Schlägertrupps…
(f) Es ist doch kein Zufall, dass der National-Sozialismus das Wörtchen “Sozialismus” aufgegriffen hat. Abgesehen davon: Goebbels war dem Sozialismus nicht abgeneigt… Hitler äußerte sich nicht gerade intensiv sozialistisch. Auch wenn Fest meinte, die sozialistischen Anklänge seien rhetorischer Natur gewesen, frage ich mich doch, ob er die “Wirtschaft” in Ruhe ließ, weil er wusste, dass er sie für seine Ziele benötigte - oder, was ich auch nicht für unwahrscheinlich halte: Er war ein Neureicher, der sich im Licht der Alt-Reichen und der Prominenz aalte - bis er sie nicht mehr benötigt hätte. Er selbst war ja dann auch Multimillionär… Andererseits: Sein Kampf gegen Strasser mag darin begründet liegen, dass er eine Auslieferung an die Sowjetunion, dem Konkurrenzunternehmen, befürchtete und nicht, weil er etwas gegen den Sozialismus hatte. (Sind eigentlich Lenin, Stalin, Mao auch reich geworden?)
(g) Es gab auch sonst nicht “den” Sozialismus. Unterschiedlichste Vorstellungen führten zu massiven Konkurrenzverhalten - zu Säuberungen.
(h) Rechte Parteien, wie Zentrum, waren nicht besonders begeistert über den Nationalsozialismus.
(i) Allesamt waren sie gegen Religion.
Diese Punkte fallen mir nur spontan ein. Freilich gibt es auch gravierende Unterschiede: National-Sozialismus ist, wie der Name schon signalisiert, national orientiert, der Sozialismus sonst: international. Wieweit gab es im Nationalsozialismus das Bestreben, die Produktionsmittel zu vergesellschaften? Zumindest wollte man im Nationalsozialismus von der (vermeintlichen) wirtschaftlichen Abhängigkeit von den kapitalistischen Juden wegkommen. Das heißt, dass der Kommunismus die Kapitalisten in den Blick nahm, die Nationalsozialisten die negativen Kapitalisten einer Rasse zuordneten. Vermutlich war auch die Autoritätsstruktur der erstrebten Gesellschaft eine andere. Aber das muss ich noch eruieren. Da mir alles sehr spontan in die Tasten floss, bitte ich um Korrektur, wenn etwas falsch ist. Zu sagen, dass die Gemeinsamkeiten zufällig seien, weil auch andere Diktatoren ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legten, ist nicht stichhaltig: Es kommt auf den Gesamtkomplex der Ideologie an. Zu sagen, dass weder Stalin, noch Lenin, noch Hitler den wahren Sozialismus lebten, sondern faschistischen Sozialismus, damit den wahren Sozialismus diskreditierten, mag dann sein, wenn man den wahren Sozialismus in den damaligen Kibbuzim Israels wiederfindet. Sonst kenne ich keine weiteren mehr oder weniger gelungenen Versuche.
Nationalsozialismus und Sozialismus/Kommunismus - sowie der italienische Faschismus - hatten gemeinsame Schnittmengen. Wie viele - darüber darf man sich trefflich streiten. Spannend ist, dass in der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts - wie groß die gemeinsame Schnittmenge auch sei - all diese ideologischen Systeme ihre Blutspuren durch Europa - dann auch durch die Welt zogen.
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2.2.2012 von Wolfgang Fenske.
Wie Bismarck sprach: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/24306/so_klang_bismarck.html Welche Einstellung man auch immer politisch zu Bismarck haben mag: Er war einer der für Deutschland ganz wichtigen Menschen. Geo-Epoche hat ihm ein Heft gewidmet: http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_epoche/70429.html
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31.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Das Taj Mahal ist in Gefahr. Es droht einzustürzen: http://www.welt.de/reise/Fern/article13647185/Das-Taj-Mahal-droht-einzustuerzen.html Informationen zu dem großartigen Bauwerk: http://www.weltwunder-online.de/neuzeit/taj-mahal.htm
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27.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Am meisten gefällt es dem nach Empörung gierenden Publikum, wenn die Hexe eine junge schöne Frau ist, die gefoltert und dann verbrannt wird. Da kommt die Sensationslüsternheit in den Geschichtsunterricht und den Medien und macht sie spannend. Die Realität ist grausam - aber nicht so erregend. Auch Männer, alte Frauen, gar Priester und Reiche wurden hingerichtet, dann nicht einmal von bösen Kirchenmännern, sondern von ganz normalen Dorf- und Stadtmenschen, weil sie dachten, dass die Hungersnot usw. irgendeine menschliche Ursache haben müsste (Bund mit dem Teufel) - das ist jedoch zu banal. Von daher fiel diese antikirchliche Propaganda auf fruchtbarem Boden und lässt sich so leicht nicht aus den Köpfen argumentieren. http://www.katholisches.info/2012/01/24/hexenwahn-und-antikirchliche-vorurteile/
Freilich, unsere christlichen Vorfahren dürfen wir nicht ganz aus der Verantwortung entlassen, weil doch zu viele bei diesem bösen Treiben mitgemacht und es gar forciert haben. Es sind verschiedene Aspekte zu unterscheiden: a) Was geschah historisch wirklich; b) inwiefern haben Christen daran mitgewirkt; c) welchen Nervenkitzel sucht der heutige Mensch. d) Zuletzt sollte uns bewusst werden, dass wir auch in der Gegenwart schuldig werden: In vielen Ländern der Erde müssen gegenwärtig Menschen sterben, weil sie als Hexen angesehen werden (neulich hatte ich im Blog, dass in Saudi Arabien eine Frau als Hexe hingerichtet wurde, aber auch in Indien und Afrika spielt das alles noch eine nicht geringe Rolle). Das hat alles mit Christen nichts zu tun - aber mit der Angst der Menschen und dem Versuch, irgendjemanden für die Not verantwortlich zu machen. e) Vielleicht kommt es in Notzeiten wieder zu uns. Zumindest an den Pranger zu stellen, gesellschaftspolitisch auszugliedern, durch Medien hetzen - das gibt es schon jetzt.
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18.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Es bekommen immer mehr Leute kalte Füße, angesichts der öffentlichen Buchvernichtung des Buches von Sarrazin. Der “Künstler” ist ja auch selten naiv. Es werden ja sonst auch Bücher geschreddert. Er denkt nicht daran, dass es eine unpolitische, unideologische Schredderung ist - und was möchte er? Genau: Aus seiner Ideologie heraus das Buch wie auch immer vernichten - das ist der kleine aber der entscheidende Unterschied.
Apropos naiv: Ich habe das Buch nicht gelesen, aber die Überschrift ist schon einmal so etwas von neben der Spur: Hitlers mein Kampf zeige, dass Hitler systematisch denken konnte. Möglicherweise konnte Hitler systematisch denken. Aber nachdem ich “Mein Kampf” gelesen hatte, war ich von diesem zusammenhanglosen, pathetischen, unendlich langem Geschwurbel so was von ermüdet! Genau: Hitler gibt in dem Buch viel von sich preis, es ist authentisch - und er ist Taktiker. Aber systematischer Denker? Als Mensch vom Fach, der sich mit Texten und Textinterpretationen beschäftigt, weiß ich, dass man aus jedem Text irgendeine Systematik herauslesen kann. Auch aus Hitlers Buch. Das verrät aber nicht die Denkkraft Hitlers, sondern die der Analysierenden: http://www.welt.de/kultur/history/article13819610/Mein-Kampf-zeigt-Hitler-als-systematischen-Denker.html Ich denke nicht, dass diese Worte voreingenommen sind, wie das Interview entsprechenden Ansichten unterstellt. Aber ehrlich gesagt, empfinde ich es auch - als von Nationalsozialistischen Texten gebranntes Kind - es als zeitverschwendung, Lebenszeitverschwendung, sich mit solchen Texten zu beschäftigen. Ich habe sehr viele gelesen, um mein Buch: “Wie Jesus zum Arier wurde” zu schreiben - als Historiker muss man das. Aber als Mensch, der seinen normalen Alltag lebt, sollte man die Zeit besser nutzen.
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17.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Lust auf alte römische Zeit? http://www.carnuntum.co.at/park Nicht nur wurde Septimius Severus hier 193 zum Parallelkaiser ausgerufen, sondern auch Kaiser Marc Aurel schrieb hier ein wenig an seinen Selbstbetrachtungen: http://de.wikipedia.org/wiki/Carnuntum
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17.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich bin kein Karl Marx kenner, darum meine Frage: Reflektiert er eigentlich irgendwo, dass er seine Sozialkritik von seiner religiösen Sozialisation her bekommen haben kann? Ich denke da an die Propheten, allen voran Amos (auch an Jesus) … Gott als großer Kritiker der Missachtung des Menschen durch Menschen wird kaum massiver als bei Amos deutlich.
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5.1.2012 von Wolfgang Fenske.
600. Geburtstag der Jungfrau von Orleans, von Jeanne d´Arc: http://www.katholisches.info/2012/01/02/600-geburtstag-von-jeanne-darc-der-jungfrau-von-orleans-heilige-visionarin-freiheitskampferin-martyrerin/ Sie wird von der Kirche gefeiert - auch wenn in ihrer Zeit manche Kirchenvertreter ein unrühmliches Spiel gespielt haben. Aber so ist das: Die Mächtigen ihrer Zeit, sind, wenn sie falsch gehandelt haben, schnell vergessen oder nur noch als abschreckendes Beispiel ein Anti-Vorbild.
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