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24.8.2010 von Wolfgang Fenske.
Harte Köpfe brechen leichter - sagt die Wissenschaft, die Terrorvögel unter die Lupe genommen hat: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311786.html
Und die Mopsfledermaus schreit leise, damit sie mehr Erfolg hat: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311787.html
Und der Mond wird cool und schrumpft: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311789.html
Apropos Mond: Dunkel wars… finster wars, der Mond schien helle, als ein Wagen blitzenschnelle… http://de.wikisource.org/wiki/Dunkel_war%E2%80%99s,_der_Mond_schien_helle
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16.8.2010 von Wolfgang Fenske.
Erinnerung ist nicht nur Sprache. Sie ist Gefühl, Gehörtes, Gerochenes, Gesehenes - aber viel, viel Sprache. Doch wird sie als Sprache im Gehirn abgespeichert? Oder wird sie nicht viel mehr als Gefühl abgespeichert, das dann wiederum in Sprache umgewandelt wird? Einen Satz merkt man sich nicht immer - aber die Bedeutung des Satzes. Das heißt auch hier, es wird etwas umgewandelt. Es wird etwas wahrgenommen und durch einen Filter verändert gespeichert und dann sozusagen wieder in Sprache rückübersetzt. Erinnerung muss eigentlich vorsprachlich sein, denn sonst hätten Tiere kein Erinnerungsvermögen. Wir Menschen haben dieses Erinnerungsvermögen kultiviert und kommunikabel gemacht. Anderes Beispiel: Ich erinnere mich an mein Kinderzimmer. Ich habe ein Bild und das Bild kann ich wieder sekundär mit Worten beschreiben.
Sind Bedeutungen von Sätzen eine Art gefühlte Bilder, die sich mein Hirn von der Aussage eines Satzes macht - und diese gefühlten Bilder können dann wieder versprachlicht werden?
Gedichte sind in Worte gefasste Bilder, die die gefühlte Bedeutung mitliefern - darum besonders eingängig sind…
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21.6.2010 von Wolfgang Fenske.
Texte, die trösten können: http://blogtext.org/mychurch/topic/3596.html
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25.5.2010 von Wolfgang Fenske.
Für J.:
Die Hoffnung -
ein Wunder.
Das zarte Pflänzchen keimt,
wird groß und blüht,
auch ohne Nahrung.
Gott vertrauen zu können -
ein Wunder Gottes.
Das zarte Pflänzchen keimt,
wird groß und blüht,
genährt von Gott.
In Rückschlägen Geborgenheit.
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19.5.2010 von Wolfgang Fenske.
Es war einmal ein Wonnemonat Mai -
bevor die Wonne kam, war er vorbei.
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15.5.2010 von Wolfgang Fenske.
Wenn es dunkel wird, dann knipsen wir den Lichtschalter. Früher, als es noch keine Lichtschalter gab, wurden Kerzen angezündet. Zu diesem Kerzenanzünden gab es Glaubensriten, in denen für den vergangenen Tag gedankt wurde und um Schutz in der Nacht gebetet wurde. Ein Lied aus der Osternacht ist das Exsultet: http://de.wikipedia.org/wiki/Exsultet In diesen Texten/Hymnen wurde Jesus als das Licht besungen. Ein Lied, das aus dem 2. Jahrhundert stammt, ist das Phos hilaron - Heiteres Licht: Heiteres Licht vom herrlichen Glanze deines unsterblichen, heiligen, sel´gen himmlischen Vaters: Jesus Christus. Dich verherrlichen alle Geschöpfe. Siehe, wir kommen beim Sinken der Sonne, grüßen das freundliche Licht des Abends, singen in Hymnen Gott dem Vater, singen dem Sohn und dem Heiligen Geist. Würdig bist du, dass wir dich feiern zu allen Zeiten mit heiligen Liedern, Christus, Sohn Gottes, Bringer des Lebens: dich lobpreise die ganze Erde. Amen. Das Phos hilaron, gesungen in einer syrisch-orthodoxen Version: http://www.youtube.com/watch?v=LJcBgcHkdac und in einer modernen Version: http://www.youtube.com/watch?v=3ShCiPnZL5k&feature=related
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26.4.2010 von Wolfgang Fenske.
“Der Hausknecht in dem >Weidenbusch< / Zu Frankfurt an dem Main, /Der war Poet, doch immer kurz, / Denn wenig fiel ihm ein. // >Ja<, sprach er, >Freund, wir leben jetzt / In der Depeschenzeit, / Und Schiller, käm´ er heut zurück, / Wär´ auch nicht mehr so breit.”
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7.4.2010 von Wolfgang Fenske.
“Freunde, dass der Mandelzweig
wieder blüht und treibt,
ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?
Dass das Leben nicht verging,
soviel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering
in der trübsten Zeit.
Tausende zerstampft der Krieg,
eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg
leicht im Winde weht.
Freunde, dass der Mandelzweig
sich in Blüten wiegt,
bleibe uns ein Fingerzeig,
wie das Leben siegt.”
- schrieb der von mir sehr hoch geschätzte Schalom Ben-Chorin 1942. Wir sehen wieder den sanften Sieg allenthalben.
Dazu s. auch http://www.we-wi-we.de/predigten_freunde,_dass_der_mandelzweig.htm
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6.4.2010 von Wolfgang Fenske.
Auch anregend: politische Gedichte vergangener Zeit: http://www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/politische_gedichte.php
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1.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Gedichte aus aller Welt findet Ihr auf www.lyrikline.org - eine spannende Seite. Daraus möchte ich nur eines nennen: http://www.lyrikline.org/index.php?id=163&L=0&author=ha01&poemId=3912&cHash=a47072a68b - ein Gedicht aus dem Arabischen, von Hanane Aad.
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