Folgen der Geschlechtsumwandlung

Folgen der Geschlechtsumwandlung sind für manche nicht gut: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/fuehrender-chirurg-viele-transgender-bereuen-geschlechtsumwandlung-102780.html

Was ich auch vermute: Menschen erwarten von solchen Eingriffen ein neues Leben. Sie selbst bleiben psychisch aber weitgehend wohl diejenigen, die sie vorher waren. Ein solcher schwerer eingriff kann die psychischen Probleme evtl. noch potenzieren.

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Viele Menschen heute stellen sich alles so einfach vor. Aber die Psyche spielt nicht immer mit. Eingriffe sind Eingriffe. Und das betrifft auch andere Themen: Abtreibung, Medikamentenmissbrauch und Drogen, Scheidungen – freilich auch heiraten, wenn es nur dazu dient, meine psychischen Probleme in den Griff zu bekommen. Kinder bekommen (adoptieren) bzw. Nichtbekommen wollen. Ehebruch, Sich einer Religion zuwenden… – ich bleib.e ich.

Man kann seiner Psyche nur selten entkommen. Sie muss in der Tiefe gesunden. Auch aus dieser Perspektive sehe ich Jesus – den Arzt.

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Käßmann und AfD + Kauder hat (nicht) recht + AfD in Niedersachsen + Diskussion unter Linken: Flüchtlingsfrage + Deutsche müssen sich integrieren

Käßmann würde mit der AfD diskutieren, sagt sie in einem Interview mit der Jungen Freiheit: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/margot-kaessmann-ich-wuerde-mit-der-afd-diskutieren-102754.html

Zwei NoGos für Linke auf einmal: Diskussion mit der AfD und Interview mit der Jungen Freiheit. Käßmann – Sie trauen sich was!

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Kauder hat recht – kurz: das sage ich auch immer -: eine vernünftige Migrationspolitik wird die AfD schwächen (oder sie sich selbst). Er hat aber nicht recht mit der Aussage, dass der CDU/CSU Kompromiss dazu beitragen kann. Da muss man schon sehr Apparatschik sein, um das sagen zu können. Kurz: Noch ist keine vernünftige Migrationspolitik, die auch umgesetzt wird, zu erkennen. http://www.focus.de/politik/videos/nach-siegeszug-der-rechtspopulisten-merkel-intimus-kauder-sicher-die-afd-wird-wieder-verschwinden-wenn_id_7708159.html

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Ich bin gespannt, wie die AfD in Niedersachsen abschneidet: Medien und auch die Staatsanwaltschaft tun alles dazu, damit sie mehr Stimmen bekommt, so auch dieser Beitrag: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-10/afd-niedersachsen-armin-paul-hampel-wahlkampf-schulden-ermittlunhgen

Nicht in dem Beitrag, aber zum Fall Hampel, der zum Nichtfall wurde: Erst groß Trara – dann war nichts an Vorwürfen da, dann kommt irgendwie ein – könnte doch mal was gewesen sein. Wie werden das wohl die AfD-Fans sehen? Als Schikane der etablierten Politik und ihrer Fans.

Gespannt bin ich auch auf das Abschneiden der CDU. Da ich, wie schon vor vielen Monaten gesagt habe, die SPD/Grünen in Niedersachsen eine nicht schlechte Politik gemacht haben (zu kritisieren gibt es freilich immer etwas), könnte sie Stimmen holen – aber die CDU aufgrund ihres kuriosen Migration-Kompromisses Stimmen verlieren.

Gespannt bin ich auf das Ergebnis, weil ich wissen will, ob ich mit meiner Beobachtung vollkommen daneben liege.

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Lessenich meint, die Linke habe ein Lafontaine-Problem – er sei zu rechts: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066535.der-rassismus-im-lafonknechtschen-wagentainment.html

Interessant ist, so kann man dem Beitrag entnehmen, dass Lafontaine meint, Zugereiste seien nicht notleidend, während Lessenich meint, sie seien notleidend und eben entsprechend auf die Tränendrüse drückt.

Diese Polarisierung zeigt das ganze Dilemma unserer Flüchtlingspolitik. Aber inzwischen haben manche gelernt zu differenzieren: Flüchtlinge, die wirklich Not leiden, müssen aufgenommen werden. Migranten, die nicht unbedingt Not leiden, die muss man nicht aufnehmen bzw. man muss schauen, welche man aufnimmt (Hotspots).

Nun geht es eigentlich nur noch um die Frage: Wie geht es mit den Migranten (nicht Flüchtlingen!), die Not leiden? Und damit diese nicht heimatlos werden, muss man ihre Heimatländer unterstützen. Denn das würde bedeuten, dass sie nicht ausreisen müssen. Gleichzeitig muss aber die Grenze geschlossen werden, damit nicht Schlepperbanden oder andere (Fernsehfilme, Werbung….) einen Traum vom Europa-Paradies in die Hirne pflanzen, der vollkommen falsch ist. Man darf es nicht zulassen, dass Menschen aufgrund falscher Traum-Einflüsterer in die Irre und in Todesgefahr geleitet werden. Wenn sie von geschlossenen Grenzen hören, werden sie es sich vielleicht 10 mal überlegen, ob sie ausreisen wollen. Das ist die die eine Seite.

Menschen, die aber schon hier sind, die es aufgrund falscher Politik geschafft haben, herzu kommen, denen muss man menschenwürdig begegnen und muss versuchen sie zu integrieren. Und an dieser Stelle hat dann Lessenich recht: Man darf diese Armen nicht gegen einheimische Arme ausspielen, sondern muss versuchen, allen gerecht zu werden.

Nur hier kommt dann Weiteres ins Spiel: Man muss Integration fordern. Und wer nicht bereit ist, sich zu integrieren – und zwar auf ganzer Ebene, dem muss nahegelegt werden, wieder in seine alte heiß ersehnte Heimat und Kultur umziehen zu können. Ebenso muss man einheimische Rassisten auf die Finger klopfen – aber als gesellschaftliche Aufgabe.

Kurz: Diese oben genannten Extrempositionen sind beide nicht mehr relevant. Die Diskussion ist weiter gegangen. Am Anfang, als die Willkommenskultur aus allen Rohren der Medien auf die Bevölkerung schoss, da konnte man mit dem Leiden der Flüchtlinge, Migranten und wem auch immer punkten. Aber inzwischen weiß man mehr und kann sachlicher werden: Es gibt Leidende und Nichtleidende und Leidensverursacher. Mit jedem muss man gesondert umgehen.

Und dann sagen manche – wie ich: Zugereiste müssen sich integrieren. Dann gibt es manche, die sagen: Die Deutschen müssen sich integrieren. Integration bedeutet für mich: Grundwerte anerkennen. Dass auch manche Deutsche an dieser Stelle Defizite haben, sehe ich auch – von diesen ist also auch Integrationsanstrengung zu verlangen. Aber eine Anpassung der Grundwerte an Werte Zugereister dürfte unsere Gesellschaft selten weiterführen. Spontan fällt mir kein Beispiel ein.

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Ziel erreicht + Kein Plan sondern Inkompetenz + De Maizieres muslimischer Feiertag + Welthumanistentag: Sommersonnenwende

Eine bestimmte Kultur scheint ihrem Ziel immer näher zu kommen: Trennung der Geschlechter: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/sexuelle-uebergriffe-schwedin-veranstaltet-festival-nur-fuer-frauen/

Aufgrund massiver Übergriffe gegen Frauen in Schweden soll ein Konzert nur für Frauen und Transgender stattfinden.

Irgendwann haben wir wieder weitere Trennungen, die wir extremen Zugereisten zu verdanken haben. Bin gespannt, wann die Kleidung konservativer wird, weil sich Frauen schützen wollen – zumindest sich dann selbst nicht vorwerfen lassen wollen, sie hätten zu den Übergriffen durch ihre Kleidung beigetragen.

Es gibt ja schon Versuche, dem entgegenzutreten: Frauen – nicht ihr müsst die Kleidung ändern, diese Männer müssen die Gesinnung ändern.

Tun sie aber nicht – man kommt ja ans Ziel, wie oben sichtbar ist. Da ist es also schon einfacher für Frauen, die Kleidung zu ändern.

Es ist verrückt. Es ist einfach nur verrückt, dass wir unsere Errungenschaften so leicht aufgeben.

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Man wünscht sich sehnlichst – oder befürchtet – einen Plan der Verantwortlichen – doch die politischen Entscheidungen zeugen schlichtweg von Inkompetenz. Worum es geht?: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/einwanderung-kein-plan-nur-die-banalitaet-der-inkompetenz/

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Bevor Muslime einen Feiertag bekommen, weil man gerade freigiebig ist, sollten Atheisten einen bekommen – von denen gibt es mehr in unserem Land, denke ich in meinem Gerechtigkeitssinn: http://www.focus.de/politik/videos/kann-man-gerne-mal-machen-de-maiziere-schlaegt-muslimischen-feiertag-vor-und-erntet-kritik-von-allen-seiten_id_7705727.html

Vorsicht – Ironie!

Ich würde den 25.8. vorschlagen: Atheisten bezeichnen sich doch fast alle als Humanisten. Und wer war einer der größten Humanisten? Der Theologe Johann Gottfried Herder. Oder den 28.10. – der Geburtstag von Erasmus von Rotterdam – ebenfalls großer Humanist und Theologe. Es wären eine Menge weiterer zu nennen. Der andere altbekannte (Ulrich von Hutten) ist weniger geeignet – ist zu nationalistisch. Aber man findet sicher auch einen modernen Nichttheologen (Erich Fried, Jean Paul Sartre…) – obwohl der Welttag des Humanismus zur Sonnenwende (!) 21.Juni wurde schon erkoren.

Komisch: Wintersonnenwende: Geburt Jesu wurde darauf gelegt, weil die Finsternis vergangen ist und die Sonne wieder länger scheint, es wird heller und wärmer… Warum wurde gerade die Sommersonnenwende als Tag des Humanismus auserkoren? Die Tage werden wieder kürzer – dunkler – kälter… Eine Wahl ohne Sinn und Verstand? Oder einfach: Mit Symbolen hat man es nur ein bisschen – man denkt sich kurz etwas – und schwuppdiwupp: Wunderschön, der längste Tag des Jahres! Doch wenn man ein bisschen weiterdenkt… – wird es einem Wehmütig ums Herz, weil die Tage wieder kürzer werden…

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Kirchenkritik und Kritik an Modernreligiöse von Matussek + Konflikte in der Demokratie + Moderne Grausamkeiten + Follet geht in die Kirche + Gegen Vielfalt demonstrieren + Raif Badawi-Preis

Matussek und die Kritik am Kirchentag und bestimmter Verfließungsformen der Kirche: https://static1.squarespace.com/TUMULT_Herbst2017-Matussek-Kirchentag.pdf

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Die Konflikte in der Demokratie gehen zwischen Modernisierungsbefürworter und den Gegnern einer solchen Modernisierung: https://www.sinus-institut.de/veroeffentlichungen/meldungen/detail/news/bundestagswahl-2017-so-haben-die-sinus-milieus-gewaehlt/news-a/show/news-c/NewsItem/news-from/13/

Ich suche ja immer noch nach einen Begriff für die Gruppen, die hier „Modernisierungsbefürworter“ genannt werden. Denn auch dieser Begriff gibt nur wenig von dem wieder, was diese Gruppen kennzeichnet. Denn was ist „modern“? Was heute modern ist – ist morgen unmodern. Es war modern in bestimmten Kreisen Pädophilie zu betreiben. Es war modern – auch hier: nicht die Tat, sondern die „vernünftige“ Argumentation – in bestimmten männlichen Kreisen Frauen zu belästigen. Ist es modern, Menschen zu entwurzeln? Das sind eigentlich eher Anzeichen für Kriege – hier: Krieg einer afrikanischen Oberschicht gegen andere Afrikaner, Krieg des Kapitalismus gegen Afrikaner – so dass sie fliehen müssen?

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Auf dieser Seite entdeckt man sehr viel Interessantes: http://www.hessenschau.de/kultur/buchmesse/ticker-das-war-der-buchmesse-mittwoch,ticker-buchmesse-mittwoch-100.html

So erfährt man, dass Follet gerne in die Kirche geht – obgleich er Atheist ist.

Man erfährt, dass vermutlich kluge Leute ein Schild tragen: Für Vielfalt – aber gleichzeitig gegen einen Verlag demonstrieren, weil er nicht in ihr weltanschauliches Schema passt – das heißt letztlich: Vielfalt als Monokultur.

Man erfährt, dass der Raif Badawi Preis an den türkischen Schriftsteller Ahmet Sik geht.

Man erfährt, dass der Autor Didier Eribon gegen Macron ist, weil er als Neoliberaler den Armen Geld aus der Tasche zieht, um es den reichen zu geben.

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Thalers Nudging + Mutti darf nudgen

Der Nobelpreisträger für Wirtschaft Richard Thaler passt in unsere Zeit. https://www.welt.de/wirtschaft/article169490204/Dieser-Nobelpreistraeger-brach-mit-allen-Heiligtuemern.html

Sein Nudging passt zu den Grünen wie zu Merkels Regierungsstil: Man muss die Menschen sanft dazu bringen das zu tun, was man von ihnen getan haben möchte. Dazu gehören auch Obamas, Clintons und ihre einflussreicheren Fans: Es gibt eine links-grüne Elite, samt ihren Medienposaunen, die weiß, wo es langgehen muss – aber man zwingt die Leute nicht durch Umerziehungen wie die Kommunisten, sondern eben durch kluges Nudging – böse Leute nennen das: Manipulation:

Stattdessen plädiert Thaler für einen „Paternalismus ohne Zwang“, also dafür, dass Menschen ohne Verbote und auch ohne Gebote aus freien Stücken wählen können, ob sie sich freiwillig in die gut meinenden Hände anderer begeben wollen.

Im Mai 2016 habe ich schon meine Bedenken gegen diese Art der Menschenführung ausgesprochen: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/05/30/risikokompetenz-integration-muss-gelingen/

Ich habe allerdings schon etwas dagegen angesprochen:

Ich bin nicht besonders begeistert davon, auch wenn es zum Wohl der Gesellschaft beitragen soll, denn das bedeutet immer, dass eine Elite meint zu wissen, was der Gesellschaft gut tut. Ob transparentes Nudging besser ist, ist mir die Frage. Das, was vor dem paternalistischen System schützt, ist, dass nun alle gesellschaftlichen Gruppen beginnen zu nudgen. Und dann gleicht es sich ja auf Dauer wieder aus.

Also: Nudgen wir mal alle munter darauf los. Denn wer sagt denn, dass es nur die links-grüne Elite kann? Andere Gruppen dürfen das nicht, weil es übergriffig ist? Nun, gleiches Recht für alle. Übrigens: Bei Obama/Clinton hat es nicht geklappt, viele fühlten sich verschaukelt und wählten den direkt polternden Trump. Grünen wurden durch die Hurrikanes, die zur rechten Zeit kamen, wieder Stimmen zugeweht – aber auch sie müssen aufpassen. Und Merkel? Mutti darf nudgen.

Dass allerdings dieses elitäre Manipulieren durch einen Nobelpreis geadelt wird, macht stutzig.

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Ständiger Krebsalarm + Kampf der Umweltschutz-Gruppen um Mitglieder

Ständige Aussagen: Dies und jenes mache Krebs – sind absurd und verunsichern, weil sie mit dem normalen Alltag  nichts zu tun haben: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krebsrisiko-staendig-alarm-1.3046047

Ich finde, diese und ähnliche Meldungen, über die man ständig stolpert und von Menschen massenhaft geteilt werden, die gegen dies und das sind, sodass man rein theoretisch gar nichts mehr essen dürfte, sollten intensiver in Medien thematisiert werden.

Auch gegenteilige Aussagen, wie neulich wieder: Zimt und Honig verhindern Krebs usw. – über so etwas stolpert man auch ständig: Darüber häufig zu informieren, dass das nur Meldungen sind, die die Klicks der jeweiligen Seiten erhöhen sollen, damit sie Werbeeinnahmen haben, das wäre gut.

Der Missbrauch von Menschen ist immens. Gehen Maas und co. auch gegen solche Fake News vor? Denn sie sind Teil der Verunsicherung von Menschen unseres Landes.

Ich finde übrigens auch die ganze Diskussion um Glyphosat spannend: Wer hat das Gefühl, dass was wie auch immer, in welchen Mengen auch immer… Krebs erregend ist? Wer traut welcher Studie – natürlich jeder der Studie, die seiner Meinung entspricht… Wer agitiert wie und warum, mit welchem Interesse?

Vor allem sind die Guten nicht immer die Guten, weil auch sie das Interesse haben, sich wie Werbung insgesamt in alle Munde zu bringen und damit mehr Mitglieder zu bekommen.

Gibt es eigentlich auch den Versuch der „guten“ Gruppen sich gegenseitig durch ExtremMeldungen Mitglieder abzuluchsen? Das wäre auch einmal ein interessantes Thema.

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Sexualität + SexualKultur + Selbst-Entwürdigung von Menschen + Verantwortung übernehmen

Ich habe eine Seite entdeckt, in der erotische Darstellung aus aller Welt und zu allen Zeiten zu finden sind: Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Fotos.

Und diese geben zu denken:

Was ändert sich? Kleidungen und Haarpracht, das räumliche Umfeld (Zimmer, Zimmerschmuck, Aushäusig…) – was sich nicht ändert ist das Interesse an detaillierter Darstellung der Sexualorgane und der jeweiligen Praktiken.

Und so fällt einem auf, dass auf Zeichnungen und als Skulpturen, das Individuum keine Rolle spielt. Menschen sind schematisch dargestellt – mit zum Teil grotesken Größen der jeweiligen Geschlechtsmerkmale.

Das ändert sich mit Gemälden – da wird dann die jeweilige Person mit Gesichtern deutlich – und das vor allem dann mit Hilfe der Fotos. Hier findet man dann nicht mehr so sehr schematische Darstellungen, sondern – man mag es mir verzeihen: Die Geschlechtsorgane bekommen ein individuelles Gesicht, wie auch sie selbst individueller sind.

Mit den alten Zeichnungen handelt es sich um Kopfgeburten. Mit den Fotos handelt es sich um reale Menschen. Bei den Kopfgeburten konnte man seine Phantasie ausleben ohne Rücksicht auf die Menschen. Bei den Fotos musste man Menschen finden, die die Wünsche der Fotografen umsetzen – was ein großer Unterschied ist.

Der Mensch ist möglicherweise das einzige Wesen, das anders als Tiere nicht mit der aktuellen Triebbefriedigung mit einem einzigen seinesgleichen zufrieden ist, sondern außerhalb der aktuellen Triebbefriedigung Bilder benötigt, Kopfkinos ablaufen lässt – was vermutlich auch eine Folge der gesellschaftlichen Sanktionen ist, und diese wiederum sind Teil der Kultur: Alles, was der Mensch mit dem Tier gemeinsam hat, wird durch Kultur geadelt: fressen/essen, saufen/trinken, Höhlen/wohnen, Waschen/Hygiene, Nacktsein/Kleidung – und er setzt das, was er sieht, mag, schön findet auch häufig in Bilder um. Warum? Zu all dem gehört eben auch die Sexkultur. Die Gesellschaft belegt ein Widerstreben gegen die kulturellen Errungenschaften mit Sanktionen: Wer nicht Messer und Gabel benutzt beim Essen und mit den Fingern isst, wird sanktioniert. Ebenso die Sexkultur. Gleichzeitig führt diese Kultur jedoch zu Phantasieprodukten und Versuchen, diese umzusetzen, die mit Kultur nicht mehr viel zu tun haben, zumindest aus meiner Perspektive, die unten begründet werden soll. Kultur bedeutet für mich eben: Das, was wir mit den Tieren gemeinsam haben, über das Tierische hinausheben, sich weiter entwickeln, sein Umfeld positiv zu gestalten. Der Mensch ist als soziales Wesen jedoch dazu in der Lage, das Positive bewusst ins Negative umzudrehen – und somit schlimmer zu werden als das Tier. Man denke zum Beispiel an Kriege – und an alles, was ein gutes Zusammenleben bewusst hintertreibt.

Die Frage, die sich beim Betrachten der Bilder stellt: die nach dem sozialen Miteinander. Wer konnte sich solche sexuellen Verhaltensweisen leisten? Es wird im Wesentlichen die männliche Oberschicht gewesen sein. Die nicht reichen Männer haben sich wohl eher in Bordellen mehr oder weniger schnell Befriedigung gesucht – was aber weniger mit Kultur zu tun hat. Ansonsten haben sie im Alltag vermutlich wie die Frauen auch eher um das Überleben kämpfen müssen: Nahrungsbeschaffung, Schlafraum, Überleben der Nachkommen. Und Frauen waren wohl, wenn sie nicht der betuchten und gelangweilten Oberschicht entstammten (sexuelles Miteinander unter Frauen), eher zur Zurückhaltung gezwungen. Welcher Schicht die Kopfgeburten-Frauen entstammen, ist gleichgültig, denn das findet ja alles nur im Kopf statt. Welche Frauen gibt es dann aber auf den frühen Fotos? Es waren Prostituierte, die sich vielfach (?) zu mehreren vor dem Fotografen und wohl auch nach den Vorstellungen des Fotografen sportlich abmühten.

Und damit sind wir auch beim religiösen Aspekt, der ja von dem sozialen Leben nicht zu lösen ist. Irgendwo in Israel hat man viele Knochen von Säuglingen gefunden – und man nimmt an, dass sie Kinder von Prostituierten waren, die nach der Geburt getötet wurden. Damit sind wir bei den negativen Seiten der Sexualität. Mit ihr ist Mord verbunden, mit ihr sind gesellschaftliche Spannungen verbunden (du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau…), mit ihr ist Unterordnung und Unterwerfung von Menschen – vor allem von Frauen und Kindern verbunden. Menschen müssen sich manchmal verkaufen, um überleben zu können, manchmal ist das alles auch mit Drogen verbunden (Alkohol und andere) und für sie nur mit Drogen zu verkraften. Was ist Würde des Menschen? Ist die Reduktion eines Menschen auf seine Sexualmerkmale mit der Würde des Menschen zu verbinden? Besteht die Sehnsucht des Menschen darin, dass er mit möglichst vielen Sexualpartnern Kontakt hat – oder sucht er nicht vielmehr Liebe, Verständnis, Geborgenheit, Ausruhen – verbunden mit sexuellen Erregungen?

Christliche Religion reagiert auf diese Sehnsucht nach Gemeinschaft und wahrer Gemeinschaft: Mann und Frau, die eine sexuelle Beziehung haben, sind ein Leib, sie haben einander zu respektieren, sie können sich aufeinander verlassen, einander vertrauen (Jesus: nicht Ehe brechen und nicht Ehe scheiden). Und diese Forderungen scheinen den menschlichen/männlichen (?) Bestrebungen vollkommen zu widersprechen. Und damit ist die Sexualität eben nur ein Aspekt unter vielen. Dass alle Menschen Würde haben – das widerspricht den Machtgeilen und Geldgeilen, dass man teilen soll, ebenso, dass man nicht gewalttätig werden darf – das widerspricht denen, die meinen, sie seien besser als andere, sie hätten das Recht dazu – aus welchen Gründen auch immer. Wie bewusstes asoziales Verhalten denjenigen, der sich entsprechend verhält, selbst entwürdigt, so auch bewusstes Hintertreiben der bislang erreichten SexualKultur.

Christlicher Glaube setzt eigene Akzente. Und Christen sollten, so sie sich als Menschen ansehen, die Jesus Christus folgen, auch diese christlichen Akzente leben. Sie entsprechen dem Willen Gottes. Eigene Vorstellungen mag man als Gottes Willen interpretieren, weil einem der Trieb das befiehlt – und religiöse Haltung fällt nicht selten dem Trieb zum Opfer – aber man sollte sich klar sein: Was Gott will – was er nicht will. Und wenn ich gegen seinen Willen handeln möchte, dann soll ich es nicht als Gottes Willen verbrämen sondern entsprechend bewusst sagen: So, jetzt will ich gegen Gottes Willen handeln. Und damit auch die Verantwortung übernehmen.

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Abschiebung + Frauenrechte: Verantwortung abschieben – schäbig und pure Heuchelei

Haikel S. kann laut Gericht abgeschoben werden. Das ist der, der als Gefährder abgeschoben werden sollte und kurz vor der Abschiebung aus dem Flugzeug geholt wurde, weil die Abschiebung rechtlich nicht klar war: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/terrorverdaechtigem-haikel-s-droht-abschiebung-nach-tunesien-15209308.html

Aber wie ich im Radio hörte, darf er noch lange hier bleiben: a) das Außenministerium muss eine besondere Bescheinigung von Tunesien bekommen, b) dann muss diese nach Hessen – Hessen muss die Abschiebung umsetzen. Aber: c) Er kann noch vor dem Bundesverfassungsgericht klagen und d) er kann vor dem EuGH klagen.

Ich kenne mich in rechtlichen Dingen nicht aus – aber wahrscheinlich kommt er bis dahin frei, weil keiner so lange ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert werden darf. Oder sehe ich das falsch?

Was kann ein Rechtsstaat tun, damit er nicht verarscht wird?

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Dieser Beitrag ist äußerst kurios: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2017-wie-die-parteien-furcht-von-frauen-vor-fluechtlingen-unterschaetzen-a-1169093.html

Da wird den Parteien etwas vorgeworfen, was viele Medien selbst versaubeutelt haben. Sie haben geschwiegen, haben unter den Tisch gekehrt, haben verharmlost, haben Namen nicht genannt, damit ja keiner auf die Idee käme, es könne sich um einen Zugereisten gehandelt haben… Und nun machen sie die Politik dafür verantwortlich? Das ist schäbig.

Und schäbig ist der Beitrag auch, weil er denen, die die Angriffe auf Frauen schon immer angeprangert haben, Übles unterstellt, eben, dass sie das ausgeschlachtet hätten für ihre politische Richtung. Was soll das? Kommt diesen zu spät gekommenen Frauenrettern nicht in den Sinn, dass auch andere sich für Frauen einsetzen könnten?

Ich finde diesen Beitrag äußerst übel – er ist pure Heuchelei. Man hat selbst auf ganzer Linie versagt und unterstellt nun anderen Versagen und man unterstellt denen, die nicht versagt haben, dass sie übel gehandelt haben.

Und man kann schon wieder vorhersehen: bald wird wieder alles unter den Tisch gekehrt werden – wie auch immer noch Dinge medial tabuisiert werden. Grotesk.

Man beachte auch diesen Beitrag – und mache sich so seine Gedanken: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fluechtlinge-und-vergewaltigungen-in-bayern-das-statistik-problem-a-1169088.html

Übrigens: Ich habe neulich schon geschrieben, dass man diese Zahlen nicht auf Zugereiste begrenzen solle. Ich bin also sachlicher damit umgegangen als all diejenigen die nun auf einmal in Aufregung geraten. gestern schrieb ich:

Andererseits muss man sagen, dass gerade diese Statistik zu dem Beitrag führte, verwundert – verglichen mit meinem differenzierenden Beitrag: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/09/18/vergewaltigungen-maennliche-sexualitaet-in-griff-bekommen-frau-spritzt-frauen-saeure-ins-gesicht/

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Interessant ist auch dieser Beitrag: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/09/21/juristin-deutsche-muessen-mit-mehr-gewalt-rechnen/

Mein Problem in unserer Gesellschaft sind aber weniger diejenigen, die christlich leben als diejenigen, die zwar getauft sind, aber christliche Werte ablehnen und sich entsprechend aggressiv gegen Frauen verhalten können. Wie kommen wir an die Männer heran, die aus unserem Kulturkreis ein Frauenbild haben, das unter aller Kritik ist – aber immer populärer wird. Es zeichnet sich ab, dass das ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und entsprechend angegangen werden muss.

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Wir dürfen die Augen nicht verschließen – vor keinen Übeln. Alle müssen sie benannt werden. Auch diese, die in Dänemark im Augenblick Menschen beschäftigt: https://de.gatestoneinstitute.org/11026/daenemark-islam-schulen

Nur am Rande: Dänemark liegt in Europa – an unserer Nordgrenze. Nicht, dass jemand denkt: Ach, Dänemark, weit weg, geht mich nichts an…

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Wohin die Reise nach der Wahl gehen wird, zeigt dieser Beitrag an: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/ex-fluechtlingschef-weise-diskussion-ueber-asylkosten-ist-kleingeisterei1/

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Miteinander der evangelischen und katholischen Kirche / Ökumene + Marsch für das Leben + Traditionelle Werte schwinden

Ökumene – es gibt wahrscheinlich kaum jemand, der bei Verstand ist, der das nicht fördern möchte, zumindest für richtig hält. Aber das, was in der Tagesschau zum Thema geboten wurde, zeigt, dass überhaupt nichts verstanden wurde. Die Stellung zum Abendmahl der katholischen Kirche ist doch kein „Bedürfnis zur Selbstbehauptung“, keine theologische Bagatelle. Protestanten und Katholiken haben ein vollkommen unterschiedliches Verständnis. Auch wenn ich als Protestant jeden katholischen Bruder oder katholische Schwester zum Abendmahl einlade, so ist doch die Sicht der katholischen Kirche zu verstehen und gegen Unwissende zu erklären. Man kann nicht einfach, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, eine Forderung stellen. Das ist so, als wenn ich sagen würde: Warum wollen alle mit Benzin oder Diesel fahren – nehmen wir doch einfach Wasser! Dieses dämliche Beispiel zeigt, wie kenntnislos das ist, was in der Tagesschau zum Thema Eucharistie gesagt wurde.

Das Kuriose ist: Wahrscheinlich haben die Naivlinge viel Zustimmung von Ihresgleichen. Also von denen, die fordern, man solle mit Wasser fahren, statt mit Benzin.

Ab ca. 8:37: http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-21793.html

Die Begeisterung von Bedford-Strohm in Ehren – und es ist wunderschön., dass sie sich fröhlich in den Arm fallen – aber ich denke, er macht die Rechnung ohne den weltweiten katholischen Wirt. Denn es ist ja nicht nur der Vatikan, der sich sperrt. Katholiken haben eben ein anderes Verständnis von Abendmahl und Amt usw. Es wird vermutlich noch eine Weile dauern, bis der Schlüssel gefunden wird, der uns die Tür zu einem gemeinsamen Raum öffnet.

Dass die Politik das Bedürfnis hat, Katholiken und Protestanten möglichst schnell und eng zusammenzuführen, kann man sich denken. Das macht das politische Agieren einfacher – vor allem, wenn sie unter protestantischer Dominanz stehen sollte. Vor allem ist das auch billiger. Bis hin zum Rundfunkrat kann man Stellen einsparen und sie anderen Gruppen übertragen.

Aber Kirchen dürfen sich nicht von der Politik treiben lassen. Wir kommen dann wieder zu solchen Kuriositäten wie die Unierten Kirchen, Folge politischen Einflusses König Friedrich Wilhelm III., der partout eine Einigung unter protestantischen Kirchen durchsetzen wollte. Wenn der Thron versucht, den Altar zu bestimmen oder gar zu verdrängen (Hitler), dann müssen alle Alarmglocken schrillen.

Miteinander so viel es nur irgend geht. Aber nicht auf Kosten der Redlichkeit und sauberer Theologie.

Wie sagte Bedford-Strohm: „Wir wollen gemeinsam Christus neu entdecken“ – das ist natürlich schön. Dagegen kann keiner etwas haben. Aber was meint er damit?

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Trotz Gegenwehr derer, die die Kultur des Todes lieben, haben zahlreiche Menschen bei dem Marsch für das Leben mitgemacht: https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/09/16/tausende-bei-marsch-fuer-das-leben/

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Ist das ein Wunder, dass traditionelle Werte verschwinden, wenn sie ständig angegriffen werden? https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/09/15/traditionelle-werte-schwinden/

Noch fühlen sich alle pudelwohl dabei – die Zeche bezahlen die Nachgeborenen. Aber die Sehnsucht nach den traditionellen Werten bleibt. Leider schaffen es viele nicht, ihren Traum zu verwirklichen. Wir sollten sie darin unterstützen.

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