Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Auferstehung.

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Kategorien
Links

Archiv der Kategorie Auferstehung

Auferstehung-Film

Zum heutigen Auferstehungstag kein Lied - sondern ein Film: http://www.youtube.com/watch?v=uDkG_FmADWk&feature=related

Meine Überlegungen zum Thema Auferstehung/Auferweckung findet Ihr unter: http://literarisches.wolfgangfenske.de/19.html

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

EU-Anti-Kreuz 2

Gestern schrieb ich darüber: EU gegen Kreuz. Mir fiel dazu noch was ein. Wie ist das mit Friedhöfen? Nimmt ein Atheist an den vielen Kreuzen Anstoß - müssen dann da alle weg?

Für viele ist der Friedhof doch ein zu trister Ort, so dass sie ihn meiden. Doch: Kreuze bedeuten Hoffnung. Kreuze bedeuten Vergebung. Kreuze bedeuten: Gottesliebe. Kreuze bedeuten: Gott wurde Mensch, litt mit uns, starb mit und für uns. Ein leeres Kreuz bedeutet: Auferstehung, der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern Gottes schöpferische Macht, Leben neu zu schaffen. Ein Kreuz bedeutet: Schuld und Sünde haben letztlich keine Macht, sondern Freiheit durch Gott. Gehen Christen auf den Friedhof, ist er voll mit diesem Liebeszeichen Gottes, dem Kreuz-Lebensbaum. Für andere ist er ein Dorn im Auge, weil er auf etwas weist, das sie haben wollen - und gleichzeitig nicht ausstehen können? Oh Mensch, du bist mir ein Rätsel. 

Manchmal, wenn der Tod plötzlich in den Alltag von Familien, Freunden, Gesellschaften einbricht, dann versagen alle - auch alle gut gemeinten - Antworten. Dann kann man sich nur noch an das Kreuz der Auferstehung festklammern - und bekommt ein wenig Ruhe, Kraft, das Zittern verebbt.

Nachtrag: Dass Kreuze auf den Berggipfeln ein Stein des Anstoßes sind, war vor einigen Monaten Thema in der Presse: Wenn ich mich recht erinnere wollte ein Buddhist lieber einen Buddha auf den Berggipfeln installiert wissen. Ich habe mir das Gestern nicht aus den Fingern gesogen.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Tod oder Leben

Auf der Seite www.derkleinegarten.de gibt es eine Fülle an Informationen rund um das Thema Bestattungen. Es werden Symbole auf den Grabsteinen erklärt usw. Kritisch aber argumentativ setzt sich der Autor der Seite mit “Ruhestätten im Wald” auseinander. Was mir jetzt jedoch wichtig ist - und diese Beobachtung habe ich auch gemacht, als ich mit Schülerinnen und Schülern einen Friedhof besucht habe: Die Menschen kennt keiner von uns. Aber die Symbole auf dem Grab bezeugen etwas: Kreuze verschiedenster Art bezeugen Leiden und Auferstehung; Trauben können auf das Wort Jesu weisen: Ich bin der Weinstock ihr seid die Reben - auch die Verstorbenen sind Teil von Jesus; die Ähren können auf das Wort Jesu weisen: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt … - Auferstehung gibt es nur durch das Sterben. Die betenden Hände zeugen vom Vertrauen zu dem, dem der Verstorbene begegnen wird. Das haben wir herausgefunden. Und der Autor der genannten Seite schreibt: “Der christliche Friedhof ist ein Ort der Trauer, Besinnung, Hoffnung und ein Ort der Verkündigung. In unserer kulturellen Tradition ist der Friedhof ein Begräbnisort, ein Gedenkort zur Trauerbewältigung, aber auch ein Ort der Verkündigung der Auferstehung Jesu (…) jeder Einzelne sollte darüber nachdenken, an wen und an was sein Denkmal einmal erinnern soll …”. Den Menschen hinter meinem Namen auf dem Grabstein wird bald keiner mehr kennen. Doch das Symbol kann weiterweisen auf den, der Leben schenkt. Auf dem Friedhof war auch ein Grabstein, an dem Teile eines PC hingen. Er war PC-Fan. Nun: Er war. Da ist nichts mehr, das von einem “er ist” Zeugnis gibt, wie die Grabsteine mit Kreuz, Traube, Ähre.