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19.5.2011 von Wolfgang Fenske.
Der Computer ist bald kaputt - und kommt dann zu dem Elektroschrott - so kann man das interpretieren: http://www.welt.de/wissenschaft/article13376592/Stephen-Hawking-haelt-den-Himmel-fuer-ein-Maerchen.html Laut Artikel meinte Hawking, dass das Hirn nur ein Computer sei - und dass es für kaputte Computer keinen Himmel gäbe. Ein Leben nach dem Tod sei ein Märchen für Leute, die sich vorm Dunklen fürchten. Gibt es nach dem Sterben ein “Dunkles”? Warum sollte sich einer vor dem Dunklen fürchten - denn wenn man tot ist, ist man tot - das wusste schon Epikur. Da gibts nichts Helles, nichts Dunkles - da gibt es überhaupt nichts. Also warum sollte sich irgend jemand vor dem Dunklen fürchten? Hawking ist es, der sich vor dem Dunklen fürchtet - und auf tapfer spielt. Ich hoffe und bete, er erfährt noch im Leben das kommende Licht.
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14.12.2010 von Wolfgang Fenske.
Der Gedanke der Seele ist leibfeindliche: Die gute Seele überlebt - der böse Leib vergeht. Der eigentliche christliche Glaube an die Auferstehung hat, so weit ich das verstanden habe, in jüdischer Tradition auch den Leib im Blick: Gott, der den Menschen in seinem innersten Wesen her kennt, erschafft den Menschen neu - es ist kein Teil mehr von ihm, das bestehen bleibt, sondern: das Wesen des jeweiligen Menschen, wie es in der Hand des Schöpfers geborgen liegt, wird neu erschaffen. Diesen Ansatz sehe ich einmal hinter 1Kor 15, dann aber auch in den Evangelien, wenn davon die Rede ist, dass Jesus Christus auferweckt worden ist, aber nicht mehr sofort als Jesus Christus erkannt wird, sondern an seinen Handlungen bzw. an seinem Wort erkennbar wird. Es ist der auferstandene Jesus Christus - der identisch ist mit dem Gekreuzigten, aber als Auferstandener neu erfahren werden muss. Freilich ist Jesus Christus als der Auferstandene den Seinen erfahrbar gewesen und erfahrbar - während der auferweckte Glaubende in Gottes Hand verbleibt.
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30.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Nicht nur in Äthiopien - auch hier - klammern sich totkranke Menschen an jedes kleine Strohhälmchen, das sich ihnen bietet. Hier sind die Strohhälmchen freilich nicht Schlamm und Wasserfall, nicht dramaturgisch reife Auftritte. http://www.focus.de/panorama/reportage/tid-17011/focus-reportage-die-scharlatane-von-shenkora_aid_469284.html So manche Klinik lebt von ihnen, so mancher, der sich irgendwelcher Szenemedizin verschrieben hat. Freilich, so lange der Mensch Hoffnung hat, solange er in seinem Kampf gegen die Krankheit unterstützt wird - ist es gut. Nur meine ich, dass sich die innere Einstellung ändern muss. Dass sich die Angst vor dem Tod verändern muss zu einem gespannten Erwarten - und der christliche Glaube bietet hier so manche Hilfestellung: Das irdische Leben ist ein Samenkorn, das im Tod gelegt wird, um in die Ewigkeit Gottes hinüberzuwachsen - für Christen heißt das, sie wachsen in dem, den sie durch die Evangelien und durch ihr Leben schon kennen: Gott in Jesus Christus. Freilich gibt es sicher auch unter meinen Lesern den einen oder anderen, der das als Scharlatanerie ansieht, wenn man von Hoffnung über das Diesseits hinaus spricht. Seis drum - sie wissen es nicht besser. Jesus Christus als Auferstandener ist für mich die Gewähr dafür, dass Gott unser Leben will. Neben der inneren Einstellung müssen die Fortschritte der Schmerztherapie bis in die Dörfer hinein bekannt werden.
Übrigens: Es ist echt spannend zu sehen, was es in unserer Gesellschaft alles an Vorstellungen gibt, die ein Leben über das Sterben hinaus erwarten: Reinkarnation, ein Stern sein, im Wind… leben und den Angehörigen dadurch nahe sein usw.usw. Soweit ich bisher erfahren habe, gibt es kaum einen Menschen, der nicht irgendeiner Erwartung anhängt. Nicht nur von daher ist es nicht einsehbar, wenn gerade gegen das Christentum dessen Glaube in der Erfahrung des auferstandenen Jesus Christus verankert ist, polemisiert wird. Aber hinter vieler Polemik ist wohl auch die Sehnsucht nach so einem Glauben verborgen. Ich habe diesem Abschnitt die Überschrift “Heilung” gegeben. Heilung ist, soweit ich weiß, ein Wort, das nicht allein körperliches Gesunden im Blick hat, sondern “Heil-werden”, eine ganzheitliche Gesundung.
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18.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Was ist damals geschehen?
Was geschieht täglich seit 2000 Jahren?
- dass sich Christen mit der Botschaft von der Auferweckung Jesu Christi
vor vielen selbsternannten Klugen dermaßen lächerlich machen?
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28.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich möchte auf die Diskussion hinweisen, die sich im Anschluss an den Beitrag zur Auferweckung angeschlossen hat - und wohl noch im Gang ist: http://blog.wolfgangfenske.de/2009/10/23/auferweckung/#comment-3122
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24.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Wir Menschen leben von Vorstellungen. Die Vorstellung, die wir von einem kommenden Ereignis haben, prägt unsere Gegenwart. Zum Beispiel: Urlaub. Denken wir an den schönen Urlaub, der kommen wird, geht die Arbeit besser von der Hand (auch wenn die Erwartung manchmal bremsen mag). Denken wir an etwas in der Zukunft, das Stress bereitet. Auch wenn es dann nicht ganz so schlimm ist wie erwartet: Es prägt die Gegenwart.
So auch das Leben, das mit der Botschaft von der Auferweckung durch Gott in Jesus Christus lebt: Es erwartet den, dessen Liebe er kennt. Wenn ich gestorben bin, falle ich in Gottes Arm…
Wie ist es mit dem Atheisten, der Gott nicht kennt, ihn nicht kennen will? Auch seine Vorstellung von dem Leben nach dem Tod prägt sein gegenwärtiges Leben. Darum wohl so häufig der Sarkasmus, der Spott.
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23.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Ja, Chris http://blog.wolfgangfenske.de/2009/10/08/turiner-grabtuch/#comment-3080, - ich staune immer wieder, welch großes Potential, welch eine große Kraft im Glauben an die Auferstehung bzw. die Auferweckung durch Jesus Christus steckt. Menschen bekommen Ruhe, sie sehen nicht allein ihr Sterben, ihr Tod, sondern auch ihr Leben nicht im Dunkeln, sondern aus dem Licht Gottes heraus… Wenn freilich die frühen Zeugen für dämlich gehalten werden, wenn Menschen, die heute den auferweckten Jesus Christus bezeugen für beschränkt oder für apologetisierende Funktionäre gehalten werden, dann hat man sich dieser Freude, dieses Lichts für das Leben beraubt. Der christliche Auferstehungsglaube ist kein Schmetterlings-Kokon-Glaube, sondern hat seinen Anker in der Erfahrung des auferweckten Jesus Christus. Ohne diesen Erfahrungshintergrund ist jeglicher Auferstehungsglaube ohne Fundament. Und darum auch die Mühe, die Auferstehung Jesu zu widerlegen - doch all diese ”Argumente” können denen, die den Auferstandenen erfahren haben, nicht beeindrucken. Genauso gut könnte man die Sonne wegargumentieren wollen.
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich möchte auf den Kommentar von Stefan Wehmeier zu einem Blog-Artikel vom 13.6. hinweisen. Der Mathematiker Blaise Pascals meinte: In einem Spiel, das wir Leben nennen, muss jeder Mensch eine Wette eingehen. Bei jeder Wette gilt ein Einsatz. Der Mensch muss sein Leben entweder auf die Behauptung setzen, dass die christliche Lehre wahr ist oder auf die Behauptung, dass sie nicht wahr ist. Wenn ein Mensch auf diese Wette nicht eingeht, setzt er automatisch auf die Möglichkeit, dass sie nicht wahr ist.
Angenommen, ein Mensch entscheidet sich für den christlichen Glauben: Liegt er richtig mit seiner Annahme, hat er alles zu gewinnen, liegt er falsch, hat er nichts zu verlieren.
Angenommen, ein Mensch entscheidet sich gegen den christlichen Glauben: Liegt er damit richtig, hat er nichts gewonnen. Sollte er aber falsch liegen, hat er alles verloren.
Nun - das ist nicht meine gesamte Antwort zu dem Thema - nur ein Schmankerl. Dazu s. www.thema-wolfgangfenske.de . Insgesamt ist die Akzeptanz der Auferstehung im christlichen Sinn eine Frage der Gottesbeziehung, eine Frage des Vertrauens (Glaubens), der Interpretationen des eigenen Lebens und des Lebens anderer: Dass sie in Gottes Hand liegen. Auferstehung (wie, wo, warum, wozu, wann…) ist nur ein Thema - und kann aufgrund der Gottesbeziehung zur gesamten Lebenseinstellung werden und ist dann eigentlich kein Thema mehr. Apropos Sandkasten (Kommentar): Ich glaube, es gibt nur die Alternative: Herausklettern aus dem Sandkasten oder sich im Sand einbuddeln. Solange wir noch im Sandkasten spielen, lass uns gemeinsam Kuchen backen…
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13.6.2009 von Wolfgang Fenske.
Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther im Kontext des Abendmahls, was auch in unsere Liturgie Eingang gefunden hat: durch das Abendmahl “verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt” (11,26). Dieser Satz fasziniert mich von jeher: Der Tote wird kommen. Aussagen, die sich ausschließen: Der, dessen Tod verkündigt wird, wird als Lebender kommen. Im Grunde verstehen wir Menschen nur den “Tod” Jesu. Dass er als Gestorbener nicht tot ist, sondern der Lebende, das sehen wir erst dann, wenn wir ihm begegnen. Der Mensch ist fixiert auf den Tod, weil er sich das Leben in seiner Fülle nicht vorstellen kann. Den Tod in seiner ganzen Leere kann man sich freilich auch nicht vorstellen. Wir starren auf den unvorstellbaren aber naheliegenden Tod, das Dunkle, die Leere, das Nichts. Den Blick wenden kann im Grunde nur der Kommende Jesus Christus, in seinem Licht, seiner Fülle, seiner Lebensliebe.
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13.4.2009 von Wolfgang Fenske.
Auch am Auferstehungsmontag ein Film - mit Liedern und Bibeltext http://www.youtube.com/watch?v=NEEAnaDntCU&feature=related
Und Anregungen im Hintergrund: http://www.pro-medienmagazin.de/themen/journalismus/journalismus-single/datum/09/04/2009/die-zeit-warum-man-an-die-ostergeschichte-glauben-kann/
und: http://www.welt.de/kultur/article3541046/Warum-Jesus-Christus-wirklich-auferstanden-ist.html
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