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Archiv der Kategorie Atheismus

Gefährliche Religionen

“Boah, sind Religionen gefährlich!”, sagte der aggressive Kämpfer gegen Religionen. Manche Leute sind so verbohrt, dass sie den Witz oder die Spannung in diesem Satz nicht zu sehen vermögen. “Lasst uns die Religionen bekämpfen, wo wir sie sehen!” - könnte auch so ein Satz eines friedlichen Religionsphoben sein. Und wenn man bei den gegenwärtigen Christen nichts Gefährliches findet, außer ein paar außergewöhnliche Meinungen, dann müssen Sintflut und die Apokalypse des Johannes herhalten, Kreuzzüge und Hexenverfolgung, um die Gefährlichkeit des Christentums zu beweisen. Ach ja, und die Gegnerschaft gegen die Abtreibung und die Kreationisten auch noch und die Ablehnung des Kondoms durch den Papst. Da man ausgewogen sein will und nicht allein die Gewalttätigkeiten des gegenwärtigen Islam nennen möchte, muss diese ganze Palette christlicher Bosheiten auch aufs Tapet. Ohne diese bösen Religionen wäre die Welt so schön! Der Satz könnte von Lenin, Stalin, Hitler, Mao, PolPot und anderen Menschenfreunden stammen.

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weltanschaulicher Senf

Ich sprach von den bewegenden Worten der trauernden Mutter: http://quotenqueen.wordpress.com/2012/03/25/eva-sandlers-botschaft/

Unter dem Artikel finden wir verschiedene Kommentare, manche geben ihrem Zorn Ausdruck, einer findet die Glaubensaussagen der Trauernden peinlich und unangemessen. Was für ein arroganter Knabe. Kann er nicht einmal seinen Mund halten und einfach der Trauernden und ihren Worten zuhören? Muss er unbedingt seinen weltanschaulichen Senf dazugeben?

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SPD+Kirche

Gespräch der katholischen Bischofskonferenz mit der SPD-Spitze: http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news[action]=detail&news[id]=5222

Übrigens habe ich gelesen, dass man meint, dass Kirche und Staat getrennt seien, aber Merkel und Gauck protestantisch seien. Leute, es wäre nicht schlecht, wenn ihr einmal genau herausarbeitet, was das heißt: Kirche und Staat sind getrennt. Das heißt auf keinen Fall, dass Menschen, die regieren, nicht glauben dürfen, nicht einer Kirche zugehören dürfen. Das wäre doch absurd. Na ja, würde einigen Ideologen sicher in den Kram passen: Vor dem politischen Engagement in den Parteien wird gefragt: “Glaubst du an Gott?” “Ja!” - “Bist politisch ungeeignet, raus mit dir!”  Solche ideologischen Reinigungsmaschinen kennt die Welt schon - und mag sie in ihrer Mehrheit sicher nicht mehr sehen. Es kommt auf einen munteren Wettstreit der Weltanschauungen und Religionen an - nicht auf Staatsideologie.

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Menschlichkeit + Atheismus + DownSyndromTag

Die Behauptung geht leicht von den Lippen, dass soziales Engagement, dass Menschlichkeit im traditionell christlichen Sinn auch ohne Glauben an Gott möglich sei. Ich freue mich darüber, wenn Menschen das sagen und auch menschlich agieren. Nur: Wir stehen noch alle in der christlichen Tradition, in der Tradition solcher Texte wie den vom barmherzigen Samariter, den von Mt 25,31ff. (was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan), der Bergpredigt (Liebe deinen Feind…), erniedrige keine Frau (sie ansehen…). Wir sehen an atheistischen Systemen, dass die jeweilige Ideologien neue Formen der “Menschlichkeit” einführen wollten: Maßstab war dann jedoch nicht mehr die Gleichheit aller, sondern die Rasse, Klasse, die Starken… Selbst schon wenige Jahrzehnte, in denen man sich bewusst von der christlichen Tradition der Menschlichkeit abwenden will, stellt man wieder neue Regeln auf: Mensch ist, wer autonom ist, wer Selbsbewusstsein hat und Rationalität (Peter Singger) - und das wird nicht nur von einem so herumgedacht, sondern durch die Preisverleihung der Menschen aus der Giordano-Bruno-Stiftung an Peter Singer sieht man ja, wes Geistes Kind diese Verleiher sind, und auch Ärzte (s. neulich im Blog) gehen manchmal schon in diese Richtung. In 50 Jahren kann man erst sagen, ob Atheisten im Sinne unserer gegenwärtigen Vorstellung von Menschlichkeit entsprechen oder ganz andere Maßstäbe entwickeln, vor denen uns heute graut (wie die Peter Singer Maßstäbe mit Blick auf Säuglinge, Schwerstbehinderte…). Wenn selbst Christen es im Laufe der Geschichte - freilich mit Ausnahmen - nicht geschafft haben, im Sinn Jesu zu leben, werden es Atheisten dann können? Es bleibt zu hoffen. Ich denke, dass wir uns gegenseitig zu guten Taten anspornen können. Die Geschichte der Menschheit bleibt auch in dieser Hinsicht spannend.

Da wir beim Thema sind: In den USA muss ein Gesundheitszentrum an Eltern eines Kindes mit Down Syndrom 3 Millionen Dollar Schandenserstaz bezahlen. Sie hatten nicht erkannt, dass es behindert werden wird. Die Eltern sagenm sie hätten es sonst abgetrieben. Schadensersatz! http://www.kath.net/detail.php?id=35657 Ich denke, das Kind müsste das Gericht auf 3 Millionen Dollar verklagen, weil es den Eltern erlaubt, dass das Kind durch diese Eltern Schaden erleidet.

Übrigens: Durch die Leserbriefe erfahre ich, dass am 21.3. Welt Down Syndrom Tag ist: https://www.ds-infocenter.de/

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Christenzeitung für Atheisten

Nun, das Vorhaben eines australischen Pfarrers, ein christliches Blatt für Atheisten auf einem Atheistenkongress zu verteilen, stößt bei den Adressaten nicht auf Gegenliebe: http://www.kath.net/detail.php?id=35521 Es wird als Lumpenblatt bezeichnet, das nichts daran ändert, dass das Christentum am Aussterben sei. ;-) War da nicht neulich eine Statistik in meinem Blog, die zeigte, dass Atheisten weltweit gesehen abnehmen? Ist ja auch egal.

Rückblick auf einen Kongress 2010: http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/armin-risi/atheisten-weltkonferenz-in-kopenhagen-veroeffentlicht-elf-punkte-deklaration.html

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Nicht wissen

Manchmal ist es besser, wenn man nicht alles weiß, da kann man dann seiner Sache sicherer sein. Darum sollten das nicht alle sehen - aber viellicht haben Andersdenkende das Glück, sagen zu können: Sabatina James muss so etwas sagen - sie ist ja Christin; wer das sagt, sollte bedenken, dass auch der Atheist Jaya Gopal (Gabriels Einflüsterungen) kein Blatt vor dem Mund nimmt: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=1RSknmlwSrI  (Mohammed+Frauen) und: http://www.youtube.com/watch?v=3Z8zs9E_jhw&feature=related (Islam+Faschismus). Klar, dennoch ist es einseitig. Aber man darf ja dann auch andere Ansichten anhören, wenn man das Bedürfnis hat, ausgewogen informiert zu werden. So zum Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=ZFlRBGo-h2s&feature=related oder: http://www.youtube.com/watch?v=1W9tLFjQP5I&feature=related

Dass auch Christen und Atheisten einige Dinge auf dem Kerbholz haben, wer weiß das nicht. Zumindest von uns Christen denke ich, dass wir unsere schlimme Vergangenheit nicht mehr verdrängen, sondern sie benennen. Es würde auch keiner etwas sagen, wenn der Koran auch historisch-kritisch (im kritischen, nicht im harmoniserenden Sinne) gelesen werden würde, weil man dann Aussagen aus der historischen Sicht verstehen könnte - und sie nicht als ewiges Gesetz Allahs interpretieren müsste -  aber das kommt vielleicht auch noch. Manche scheinen es schon zu wagen.

Ich bin ein vollkommen ausgewogener Blog ;-) . Darum:

Wem das alles zu einseitig ist, darf nun etwas gegen den Buddhismus des Dalai Lama lesen: http://www.trimondi.de/ und allgemein: http://www.trimondi.de/H-B-K/H-B-K-Front.htm

Und wer von euch kurz und knapp alles Mögliche an Argumenten gegen das Christentum haben will, hier kommt es: http://atheismus.ch/03_argumente/02_gegen/christentum/00_index

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Aggressiver Säkularismus

Aggressiver Säkularismus zeigt sich unter anderem da, wo Christen gezwungen werden, gegen ihren Willen die Forderungen irgendwelcher (selbst dazu ernannter?) Mehrheiten durchzuführen: http://www.kath.net/detail.php?id=35412

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Christen hart anpacken

Christen könne man hart anpacken, weil sie breitere Schultern haben. Der Islam werde von “Menschen praktiziert, die sich bereits anderweitig isoliert oder Vorurteilen ausgesetzt fühlten” und daher müsse man sensibler mit ihnen umgehen - so der BBC-Chef: http://www.kath.net/detail.php?id=35387

Das sage ich auch immer: Wer selbstbewusst ist, der braucht sich nicht einschüchtern zu lassen. Wer Angst um seine Religion - odert seinen Nichtglauben - hat, der muss einen Zaun aggressiver Emotion um sie ziehen, der muss drohen und zetern, damit ja keiner vom vermeintlich wahren Glauben oder Unglauben abfällt. Der wahre Gott hält die Seinen, da müssen sie sich nicht mit sektenhafter Gewalt und Drohungen auch noch darum kümmern, dass die religiösen und nichtreligiösen Rechtgläubigen zusammenbleiben. Der Gott der Christen schenkt Freiheit - freilich haben auch unsichere Christen Angst. Müsst Ihr aber nicht haben, liebe Brüder und Schwestern in Jesus Christus. Gott kann  göttlich für sich selbst sorgen. Unsere Sorge sei nur: Fröhlich lieben. Dass ich auch Nichtglaubende im Blick habe liegt an diesem Artikel: http://www.kath.net/detail.php?id=35390

Christen in Mauretanien: http://www.persecution.org/awareness/persecuted-countries/mauritania/

Im Iran wurde eine 78jährige Christin festgenommen: http://www.persecution.org/2012/02/27/78-year-old-christian-lady-arrested-in-iran/ Es gibt sie überall - und Christen lassen sich durch solche Aktionen nicht vernichten. Manche lernen es nie. http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus.html?&news[action]=detail&news[id]=5121

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O Gott, Dawkins

Das ist doch nett, dass dem Chefatheisten ein “O Gott!” herausrutschte. Netter finde ich, in welchem Kontext das geschah. Er hatte gemeint, nicht alle, die sich Christen nennen, seien wirklich Christen, sie wüssten nicht einmal, wie das erste Buch des Neuen Testaments heiße. Dann wurde er gefragt: Wie lautet denn der Titel von Darwins Werk… - und dann kam es: O Gott! = Gott, hilf, dass ich das Buch Darwins nennen kann… - und Gott half ;-) http://www.kath.net/detail.php?id=35222

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Verband der kämpferischen Gottlosen

Oh, da hüpft bei manchen das Herz, wenn sie den Namen lesen: Verband der kämpferischen Gottlosen. Aber Vorsicht, das Herz könnte stolpern: http://www.kath.net/detail.php?id=35153

Thomas Schirrmacher fordert die Aufarbeitung der Christenverfolgung in Russland, weil noch Zeitzeugen leben: http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news[action]=detail&news[id]=5060

Passt nicht ganz zu dem Thema, aber ich habe sonst keinen Platz mehr in meinem Blog: Da darf einer die katholische Kirche als Kinderficker-Sekte bezeichnen, weil ein paar Priester Kinder missbraucht haben - und weil darum damals der ganze Kübel des medialen Zorns über die Katholische Kirche ausgegossen wurde, statt auch über andere Gruppen und Institutionen in denen auch Kindesmissbrauch vorkommt. http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/11/katholische-kirche-darf-kinderficker-sekte-genannt-werden/ Sicher ist das verständlich, weil man von der Kirche erwartet, dass in ihr Menschen wirken, die ihre Sexualität im Griff haben -  auch wenn andererseits beklagt wird, dass sie sie - was den Zölibat betrifft - im Griff haben. Mit dieser Bezeichnung werden jedoch die Millionen Menschen, die zum Wohl anderer arbeiten, auch zum Wohl von Kindern wirklich alles geben, mit Verbrechern in einen Topf geworfen. Darf eine ganze Gruppe wegen ein paar Verbrechern stigmatisiert werden? Wenn dem so ist, dann muss sich die Justiz wegen ein paar schwarzen Schafen in ihren Kreisen überlegen… - nein, muss sich nicht überlegen, denn in der Justiz gibt es keine schwarzen Schafe. Dann darf jeder Politiker und jede Partei mit ein paar schwarzen Schafen… - nein, in Politik und Parteien gibt es keine schwarzen Schafe. Dann darf jede Religion wegen ein paar schwarzen Schafen… - nein, in den Religionen außer dem Christentum gibt es keine schwarzen Schafe… Dann dürfen alle Journalisten wegen ein paar schwarzen Schafen… - nein, unter den Journalisten gibt es keine schwarzen Schafe. Ich habe mich überzeugt: Nur die Menschen der Kirche dürfen als Gesamtgruppe wegen ein paar Verbrechern diskriminiert, disqualifiziert, verhöhnt und verleumdet werden.

Als neulich dazu aufgerufen wurde, die Sternensinger-Aktion zu unterstützen (http://www.sternsinger.org/sternsingen/sternsingeraktion-2012.html), sagte einer lautstark: Diese Kinderficker wollen jetzt auch noch mein Geld! Vielen, vielen Kindern wird mit dieser Aktion von Kindern für Kinder geholfen. Ich habe den Eindruck, dass die Untaten einzelner Kirchenmitarbeiter manchen recht gelegen kommen, um von sich selbst, dem eigenen Geiz, der eigenen Unmenschlichkeit abzulenken. Die Kirche stellt in Frage, und das mögen manche nicht - und darum auch die äußerst aggressiven Reaktionen. Wer Menschen in ihrem steinernen, hartherzigen Weltbild stört, der muss damit rechnen, dass man ihn mit Steinen verjagt.

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