Atheisten und Tod

(Das Bild zeigt eine Krähe, die soeben wegfliegt – sie fliegt auf den Betrachter zu. Der Kopf ist im Schwarz versunken. Der helle Streifen: Federn reflektieren das Sonnenlicht untergehender Sonne.)

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Seneca sagte zu Philosophen, die meinten, den Tod leichtfertig nehmen zu können: Mit einer Schusterahle (ein Nähgerät für Schuster) wehrt ihr den Tod ab? – Wir würden heute sagen: Der moderne Atheist meint, mit einem Strohhälmchen die existentiellen Ängste besiegen zu können.

Leider ist alles komplizierter, denn so mancher will ja an Gott glauben – und kann es nicht.

Und manche veralbern einfach die Hoffnung und den Glauben, weil sie nicht wissen, wie sie aus dieser ihrer eigenen Angst herauskommen. Und dann anderen Hoffnung und Glauben gönnen – das ist nicht jedermanns Sache.

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Lidl mag keine Kreuze + Einsamkeit und Glück

Zu dem Thema Lidl und Kreuze, das ich neulich schon hatte: https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/09/04/christentum-in-der-defensive/

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Über Einsamkeit und Glück: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2017/09/04/lady-gaga-einsam-trotz-erfolg/

Eigentlich eine Binsenweisheit – aber sie gilt wohl. Nicht Reichtum, Karriere… – sondern gelungene soziale Beziehung ist der Schlüssel zum Glück. Zur gelingenden sozialen Beziehung gehört für viele der Glaube.

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Atheismus und Religion

Ich finde es gut, dass der aggressive Atheismus in der letzten Zeit nicht mehr so sehr die Auseinandersetzung bestimmt. Der dogmatische Atheismus ist auch nicht besser als eine fundamentalistische Religion. Das haben auch Atheisten begriffen, Agnostiker sowieso – zumindest diejenigen, die alles reflektierend durchdringen. Von daher ist dieses Interview interessant: http://www.zeit.de/campus/2017-08/atheismus-religion-werte-philosoph-andreas-urs-sommer-jung-und-gott

Einen Satz muss ich doch zitieren:

Sommer: Sinn ist heute etwas, das wir selbst machen, statt es von höherer Warte zu empfangen: Wir müssen kein gottgefälliges Leben führen, um ins Himmelreich zu kommen. Sondern ein zentrales Element unserer modernen Ideologie ist: Wir schaffen unser eigenes Paradies auf Erden, wenn wir uns nur genug anstrengen.

Etwas Polemik finden wir dann aber doch:

Es ist eben ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen, die Nicht-Existenz Gottes zu beweisen: Dass etwas nicht ist, lässt sich kaum belegen; es könnte ja immer noch irgendwo in den Weiten des Alls versteckt sein.

Gibt es denkende Christen, die noch immer Sky und Heaven verwechseln? Gott im All… – das ist witzige Polemik, die man dem Kommunisten Gagarin in den Mund legte – aber das ist doch schon wieder einige Jährchen her.

Außerdem ist die Gottesfrage dem Menschen nicht von Natur aus einprogrammiert, sondern historisch entstanden und somit kann sie auch wieder verblassen.

Zu diesem Satz nur: Was erst einmal zu beweisen wäre…

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Fromme Christen + Politische Disziplinierungslandschaft

Es ist interessant, was man in letzter Zeit so zu lesen bekommt – zumindest ist es mir vorher nicht so gehäuft aufgefallen. Und wenn etwas gehäuft vorkommt, muss man fragen: Warum? Welches Interesse besteht daran, ein solches Licht auf Menschen zu werfen, das nicht besonders helle ist:

Einer bricht mit seiner christlichen Vergangenheit und breitet nun aus, dass er froh darüber ist: http://www.zeit.de/campus/2017-08/freikirche-glaube-aussteiger-jugend-baptisten

Es geht darum, dass weißen Christen der Vorwurf gemacht werde, mit Schuld an den rechtsextremen / rassistischen Vorfällen in den USA zu sein: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/08/15/rassenhass-in-amerika-wie-viel-schuld-tragen-weisse-christen/

Fromme Christen misshandeln ihre Kinder mehr als andere, so der Vorwurf: https://www.pro-medienmagazin.de/paedagogik/2017/08/15/in-den-vergangenen-zehn-jahren-hat-sich-viel-veraendert/

Was von Christen falsch gemacht wird, muss man benennen. Und wenn es wirklich falsch ist und nicht nur ein Vorwurf, der aus der Luft gegriffen wurde oder einfach nur in die politische Disziplinierungslandschaft passt, dann muss man es als Christen ändern. Man darf nicht auf Fehlern beharren, nur weil Gegner es ansprechen.

Allerdings – grundsätzlich gesprochen – nicht auf diese Beispiele bezogen: Man muss aufpassen, dass man nicht aus anpasserischen Gründen das, was man für richtig hält, das, was man vor Gott und Menschen verantworten kann, aufgibt. Es gibt bekanntlich Wölfe im Schafspelz, die so tun, als meinten sie es gut, aber Zerstörung im Blick haben.

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Christentum und Werte + Arroganz von Christen + Weihnachts-Christen

Immer wieder kann man mal lesen, dass die enge Verknüpfung von Christentum und Werten nicht gut sei, dass Menschen, die das Christentum im wesentlichen mit Werten verbinden, eines besseren belehrt werden sollten.

Vor ein paar Jahrzehnten machte man sich in den Kirchen über diejenigen lustig, die nur zu Weihnachten in die Kirche gehen. Das macht man heute nicht mehr, weil man weiß, wie wichtig das für Menschen ist. Weil man sich freut, dass manche Menschen – auch wenn ganz schwach – doch noch Bindung an den christlichen Glauben verspüren.

Und so denke ich, sollte man sich auch über die Menschen freuen, die den christlichen Glauben mit Werten verbinden. Die Arroganz der Glaubenden, die eine reine Kirche wollen, und aus dieser Arroganz heraus auch bereit sind, Menschen aus der Kirche hinauszudrängen, ist ärgerlich.

Zudem: Was kann so schlecht daran sein, wenn sich Menschen aufgrund der Werte zu den Christen hingezogen fühlen? Das war in der Zeit des frühen Christentums vielfach nicht anders. Juden und Christen konnten dem heidnischen Werte-Chaos etwas entgegensetzen. Damals wollte man es als Christen, heilige, Gott zugehörige Menschen sein und sich Gottes Willen entsprechend verhalten. Viele Christen wollen es heute nicht mehr und schieben die Werte beiseite. Warum auch immer.

Ist es also nicht nur die Arroganz der reinen Glaubenden, die gegen solche Menschen polemisiert, sondern auch der durch sie intendierte Vorwurf an die Christen: Haltet euch an die von Gott vorgegebenen Werte? Wenn dem so ist, dann zeigt es sich mal wieder: Manche Nichtchristen sind christlicher als die Christen.

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Atheisten und Mord

Selbst Atheisten trauen Atheisten eher einen Mord zu als einem echt religiösen Menschen. Das Ergebnis überrascht wohl jeden: http://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/tief-verankerte-vorurteile-selbst-atheisten-glauben-dass-atheisten-eher-morden-wuerden-als-glaeubige_id_7448355.html

Dieses Ergebnis finden manche nicht besonders gut – und darum gibt es eine Apologie zum Beispiel hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-die-gottlosen-1.3619228

Zwei davon kann man schnell entkräften: Religionen mögen aus dem Grund entstanden sein, um Menschen zusammenzuführen – und anderen mit Argwohn zu begegnen – aber Jesus Christus bricht diese Sicht auf. Die andere Aussage: Gerade säkulare Gesellschaften seien besonders human – dazu bedenke man die religiöse Tradition der säkularen Gesellschaft. Gemeint sind damit wahrscheinlich europäische Staaten und Nordamerika. Was das mit dem Gespür der Säuglinge betrifft – das kann man auch anders interpretieren: Man hat ein Gespür dafür, wer mir das Überleben sichert. Das muss nichts mit Moral zu tun haben. Es müssen also andere Argumente dagegen gefunden werden. Aber der Atheismus ist ja noch ein Säugling im Gesamt der Menschengeschichte. Von daher gibt es noch Entwicklungs- und Argumentationspotential.

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Eduard von Hartmann, Jesus- und Mohammed-Kritik

Eduard von Hartmann (+1906) hat sich als einer der ersten in unserem Land massiv gegen Jesus gewendet, ihn als Doofmann hingestellt, über den man nur lachen kann – Jesus der Jude mit seiner jüdischen Pseudomoral…

So what?

Eduard von Hartmann ist lange tot – Jesus Christus lebt bekanntlich noch immer. Nur wenige Fachleute wissen noch, dass Eduard von Hartmann mal existierte. Wir ziehen also unser virtuelles Hütchen – wenn wir das hören, was er zu Jesus zu sagen hat und gehen weiter.

Diesen Umgang mit Kritikern haben wir Christen Europas so langsam aber sicher gelernt – schmerzhaft, weil man nicht gerne lächerlich machen lässt, was man liebt.

Diesen Umgang müssen Muslime noch lernen. Mohammedkritiker sind wie Eduard von Hartmann. Man muss sie als Muslim ertragen lernen. Man zieht sein virtuelles Hütchen – und geht weiter. Der Glaube an Mohammed wird sie alle überleben.

Diese Sachlichkeit ist es, die man nicht gerne selbst lernt – die müssen einem andere beibringen. Von daher: Kritiker haben eine wichtige Aufgabe.

Und wer das nicht gelernt hat, der ist noch nicht im Europa der Moderne angekommen. Und wer das nicht lernen will, der wird in Europa nicht ankommen. Das vor allem auch darum, weil Europäer sich immer weniger zwingen lassen aus Höflichkeit gegen alles mögliche aus der Welt den Mund zu halten. Nun denn, man kann auch darauf hoffen, dass die Europäer aussterben oder zur Minderheit werden.

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Konservative Schüler + Mädchen bevorzugt + Bedrohte Meinungsfreiheit + Angst der Denunzianten + Atheist Dawkins ausgeladen + Ideologischer Kikifax

Der Trend zum Konservativismus hält an. Das sieht man an den Berufswünschen der Schüler: https://www.trendence.com/presse/pressemitteilungen/2017/top-arbeitgeber-deutscher-schueler.html

In dem Beitrag steht auch, dass Schüler den Eindruck haben, dass Mädchen bevorzugt werden. Dieser Eindruck wird sicher stimmen – aber nicht, weil die Lehrer hier versagen, sondern das Schulsystem. Es ist stärker an Mädchen ausgerichtet.

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Wie sehr die Meinungsfreiheit bedroht ist, zeigt neben gestrigen Hinweisen auch dieses Beispiel: Man vermutet, dass David Berger – ein Schwuler – sich gegen die Ehe für alle ausspricht und wird dafür massivst angegangen: https://jobo72.wordpress.com/2017/07/21/david-berger/

Ich hatte das Thema schon vor ein paar Wochen im Blog. Manche Menschen sind nicht mehr in der Lage, Meinungen von anderen zu tolerieren. Ich habe den Eindruck, diese Intoleranten, die meinen, im Namen der Toleranz aufzutreten, nehmen zu.

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Eine treffende Formulierung: „Die nackte Angst der Denunzianten vor der Freiheit“: http://kath.net/news/60414

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Ein amerikanischer Radiosender hat den Atheisten Dawkins ausgeladen. Nicht wegen seiner Kritik an Religion allgemein. Auch nicht wegen seiner heftigen Kritik am Christentum. Nein, der Sender hat mitbekommen, dass Dawkins auch den Islam kritisiert. http://kath.net/news/60420

Dazu Dawkins unter anderem:

Er habe den Islam nie angegriffen, sondern vielmehr den Islamismus, was einen bedeutenden Unterschied ausmache. „Ich habe in der Tat die Frauenfeindlichkeit, die Homophobie und die Gewalt von Islamisten scharf verurteilt, unter denen die Muslime selbst – vor allem die Frauen – am ehesten die Opfer sind. Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich diese schlimmen Grausamkeiten anprangere, ich werde damit weitermachen.“

Auch Dawkins muss erfahren: Wenn es um den Islam/ismus geht, sind Menschenrechte für manche nicht mehr relevant.

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Unter diese Kategorien fällt auch diese Anpranger-Seite: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/07/26/die-schwarze-liste-der-gruenen-stiftung/ 

Ach nein, sie stellen nicht an den Pranger – sondern die Angeprangerten stellen sich selbst öffentlich dar. Aber: Stellen sich die Personen selbst so dar wie es diese Seite suggeriert? Die Seite setzt alle in einen neuen Kontext – und somit prangert sie an. Es soll Naive geben, denen so etwas nicht auffällt – vielleicht den Schreibern dieser Seite, die sich mit dem Text reinwaschen wollen auch nicht. Oder doch? Sie setzt nicht nur Personen in einen Kontext, sondern Personen unterschiedlichster Ansätze werden einander zugeordnet. Kurz: Ideologischer Kikifax. Wer finanziert das? Selbst nachsehen – verwundert nicht. Die AAS ist es nicht – oder zieht sie auch hier irgendwie die Fäden? Ich habe nicht alles gelesen. Die Zeit ist mir zu Schade.

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Abschaffung der Deutschen + Halal-Salafisten + Kreuz auf dem Stadtschloss

Im SPD-Wahlprogramm scheint ein großes Ziel erreicht worden zu sein: Es gibt keine Deutschen mehr, es gibt nur noch Menschen: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/spd-regierungsprogramm-ohne-deutsche/

Nun, das kommt nicht überraschend: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/06/24/deutschland-den-deutschen-gesellschaft-fuer-bedrohte-voelker-populisten-gruene-und-ihr-auto/

Das wird nicht nur das Wahlprogramm prägen, sondern die gesamte Innen- und Außenpolitik. Sprache verrät die Einstellung und geht nicht selten den Taten voran. Bei Gleichgesinnten kommt Freude auf!

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Es gibt keine Deutschen, aber Salafisten in Deutschland. Finanzieren sie sich durch Halal-Produkte? http://www.kath.net/news/60047

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Zum Thema Kreuz auf dem Stadtschloss von Berlin ein sehr lesenswerter Beitrag von Jens Jessen, weil er die Arroganz mancher unserer modernen Ideologen benennt: das Verkennen der Botschaft des Kreuzes, die Entgegensetzung von Christentum und Aufklärung sei ein „demagogischer Popanz“, Art Naturreligion contra Christentum, ein unchristliches Milieu mausert sich zu einem antichristlichen, Christen müssten bald sehr tapfer sein, Muslime wissen, dass Toleranz eher von Christen als von Atheisten zu erwarten sei… http://www.zeit.de/2017/26/stadtschloss-berlin-kreuz-kuppel-debatte

Manchem wird der Hut hochgehen, wenn er einen auf dem Kopf hat. Aber das hilft nichts. Jessen hat recht!

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Wer ist Christ? + Alle Barbaren sind Christen – alle Guten sind Atheisten

Von manchen werden alle, die im christlichen Kulturkreis aufgewachsen sind, als Christen angesehen, weil sie eben im christlichen Kulturkreis aufgewachsen sind. Stalin wie Hitler, Himmler wie Goebbels…

Natürlich sehen sie sich selbst nicht als Christen an, obwohl sie im christlichen Kulturkreis aufgewachsen sind, weil sie sich vom Christentum distanzieren. Dass das auch zum Beispiel die oben genannten gemacht haben, interessiert dann nicht so besonders, weil man eben Christen alles in die Schuhe schieben will. Es sind nicht Atheisten Schuld an diesen und jenen Massenmorden, Gulags, KZs… – es sind eben Christen, Religionen. Atheisten sind von Haus aus gut. Religionen müssen an allen Übeln der Welt Schuld sein, also müssen alle Übeltäter, auch wenn sie sich als Atheisten und Christengegner einordnen, eben Christen gewesen sein.

So einfach ist das Weltbild mancher.

Dass aber auch der christliche Glaube schon im Neuen Testament sagt: Ein Mensch kann von Jesus befreit worden sein – aber er gibt sich wieder den bösen Geistern hin – und die wüten um so mehr in und durch diesen Menschen… – das haben sie auch im übertragenen Sinn nicht im Blick. (Im übertragenen Sinn bedeutet: Ein Mensch kann intensiv Christ sein – kann dann aber wieder abfallen und massiver Gegner werden, massiver darum, weil er eben die Argumentationsweisen, das Leben der Christen von innen her kennt. Und es sind nicht wenig Atheisten vorher Christen gewesen.) Wie auch, da ja alles, was im Neuen Testament steht, von Jesus kommt usw. religiös – also übel – ist.

Christen sprechen davon, dass Menschen den freien Willen haben – und sich eben mit diesem für oder gegen Gott aussprechen können, dass sie Gottes Willen tun, oder sich dem Willen Gottes entziehen können, somit asozial sind – das ist in deren Auge auch religiös, also übel. Menschen können das auch in einer christlich geprägten Kultur. Menschen sind frei.

Das sind in den Augen mancher eben Feinheiten, die sie nicht besonders interessiert, weil eben alles Religiöse von Übel ist. Das sähe man ja an den ISlamisten, an Hitler, an Stalin, an Mao…

So geht es zumindest mir als Christ: Eine solche sonderbare ideologische Logik verstehe ich nicht. Nun, man muss das wohl ertragen, weil der freie Wille, sich gegen Gott zu entscheiden, von diesen Menschen wahrgenommen wird.

  • Christen haben viel, viel falsch gemacht und machen viel falsch. Als Kinder ihrer Zeit, als Menschen mit ihren jeweiligen Eigenschaften, weil sie Gottes Wort nicht verstanden haben/nicht verstehen wollten, … – das sehen wir ja auch an uns selbst. Wir leben alle aus der Vergebung. Das ist keine billige Entschuldigung. Vergebung ist nicht billig. Christen sind auch als Christen keine Marionetten an den strippen Gottes, sondern freie Wesen.
  • Christen, die sich Christen nannten, haben viel falsch gemacht, weil sie Jesus Christus überhaupt nicht interessierte – aber es waren eben alle irgendwie Christen – und so sahen sie sich auch als solche an.
  • Dass aber heute Menschen auch in die Schublade „Christen“ gesteckt werden, die überhaupt nicht Christen sein wollten, ist ein kurioser Sachverhalt unserer Zeit. Wohl dem geschuldet, dass man sich als Atheist auf der Seite der Guten sehen will.

Dass auch gute Christen Menschen nicht immer dazu bringen können, Christen zu sein, das müssen wir ebenso einsehen. Wenn Gott den freien Willen des Menschen berücksichtigt, so müssen wir es auch tun. Von daher sind Christen nicht in jedem Fall dafür verantwortlich, dass manche Menschen christlich sozialisiert wurden, aber Barbaren wurden.

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