Abschaffung der Deutschen + Halal-Salafisten + Kreuz auf dem Stadtschloss

Im SPD-Wahlprogramm scheint ein großes Ziel erreicht worden zu sein: Es gibt keine Deutschen mehr, es gibt nur noch Menschen: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/spd-regierungsprogramm-ohne-deutsche/

Nun, das kommt nicht überraschend: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/06/24/deutschland-den-deutschen-gesellschaft-fuer-bedrohte-voelker-populisten-gruene-und-ihr-auto/

Das wird nicht nur das Wahlprogramm prägen, sondern die gesamte Innen- und Außenpolitik. Sprache verrät die Einstellung und geht nicht selten den Taten voran. Bei Gleichgesinnten kommt Freude auf!

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Es gibt keine Deutschen, aber Salafisten in Deutschland. Finanzieren sie sich durch Halal-Produkte? http://www.kath.net/news/60047

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Zum Thema Kreuz auf dem Stadtschloss von Berlin ein sehr lesenswerter Beitrag von Jens Jessen, weil er die Arroganz mancher unserer modernen Ideologen benennt: das Verkennen der Botschaft des Kreuzes, die Entgegensetzung von Christentum und Aufklärung sei ein „demagogischer Popanz“, Art Naturreligion contra Christentum, ein unchristliches Milieu mausert sich zu einem antichristlichen, Christen müssten bald sehr tapfer sein, Muslime wissen, dass Toleranz eher von Christen als von Atheisten zu erwarten sei… http://www.zeit.de/2017/26/stadtschloss-berlin-kreuz-kuppel-debatte

Manchem wird der Hut hochgehen, wenn er einen auf dem Kopf hat. Aber das hilft nichts. Jessen hat recht!

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Wer ist Christ? + Alle Barbaren sind Christen – alle Guten sind Atheisten

Von manchen werden alle, die im christlichen Kulturkreis aufgewachsen sind, als Christen angesehen, weil sie eben im christlichen Kulturkreis aufgewachsen sind. Stalin wie Hitler, Himmler wie Goebbels…

Natürlich sehen sie sich selbst nicht als Christen an, obwohl sie im christlichen Kulturkreis aufgewachsen sind, weil sie sich vom Christentum distanzieren. Dass das auch zum Beispiel die oben genannten gemacht haben, interessiert dann nicht so besonders, weil man eben Christen alles in die Schuhe schieben will. Es sind nicht Atheisten Schuld an diesen und jenen Massenmorden, Gulags, KZs… – es sind eben Christen, Religionen. Atheisten sind von Haus aus gut. Religionen müssen an allen Übeln der Welt Schuld sein, also müssen alle Übeltäter, auch wenn sie sich als Atheisten und Christengegner einordnen, eben Christen gewesen sein.

So einfach ist das Weltbild mancher.

Dass aber auch der christliche Glaube schon im Neuen Testament sagt: Ein Mensch kann von Jesus befreit worden sein – aber er gibt sich wieder den bösen Geistern hin – und die wüten um so mehr in und durch diesen Menschen… – das haben sie auch im übertragenen Sinn nicht im Blick. (Im übertragenen Sinn bedeutet: Ein Mensch kann intensiv Christ sein – kann dann aber wieder abfallen und massiver Gegner werden, massiver darum, weil er eben die Argumentationsweisen, das Leben der Christen von innen her kennt. Und es sind nicht wenig Atheisten vorher Christen gewesen.) Wie auch, da ja alles, was im Neuen Testament steht, von Jesus kommt usw. religiös – also übel – ist.

Christen sprechen davon, dass Menschen den freien Willen haben – und sich eben mit diesem für oder gegen Gott aussprechen können, dass sie Gottes Willen tun, oder sich dem Willen Gottes entziehen können, somit asozial sind – das ist in deren Auge auch religiös, also übel. Menschen können das auch in einer christlich geprägten Kultur. Menschen sind frei.

Das sind in den Augen mancher eben Feinheiten, die sie nicht besonders interessiert, weil eben alles Religiöse von Übel ist. Das sähe man ja an den ISlamisten, an Hitler, an Stalin, an Mao…

So geht es zumindest mir als Christ: Eine solche sonderbare ideologische Logik verstehe ich nicht. Nun, man muss das wohl ertragen, weil der freie Wille, sich gegen Gott zu entscheiden, von diesen Menschen wahrgenommen wird.

  • Christen haben viel, viel falsch gemacht und machen viel falsch. Als Kinder ihrer Zeit, als Menschen mit ihren jeweiligen Eigenschaften, weil sie Gottes Wort nicht verstanden haben/nicht verstehen wollten, … – das sehen wir ja auch an uns selbst. Wir leben alle aus der Vergebung. Das ist keine billige Entschuldigung. Vergebung ist nicht billig. Christen sind auch als Christen keine Marionetten an den strippen Gottes, sondern freie Wesen.
  • Christen, die sich Christen nannten, haben viel falsch gemacht, weil sie Jesus Christus überhaupt nicht interessierte – aber es waren eben alle irgendwie Christen – und so sahen sie sich auch als solche an.
  • Dass aber heute Menschen auch in die Schublade „Christen“ gesteckt werden, die überhaupt nicht Christen sein wollten, ist ein kurioser Sachverhalt unserer Zeit. Wohl dem geschuldet, dass man sich als Atheist auf der Seite der Guten sehen will.

Dass auch gute Christen Menschen nicht immer dazu bringen können, Christen zu sein, das müssen wir ebenso einsehen. Wenn Gott den freien Willen des Menschen berücksichtigt, so müssen wir es auch tun. Von daher sind Christen nicht in jedem Fall dafür verantwortlich, dass manche Menschen christlich sozialisiert wurden, aber Barbaren wurden.

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SPD und Grüne + SPDs Pauschalreise + „Kapitalistische Rollenbilder“ + Kreuz auf Stadtschloss – bierernste Säkularisten

Das frage ich mich auch, warum die Leute in die SPD eingetreten sind, als der Schulzhype die Gemüter bewegte. Waren es ein paar der 15%, die sich immer leicht emotionalisieren lassen? Was machen sie jetzt? Sind sie noch drin? Was erwarteten sie von der SPD – gibt ihnen die SPD das inzwischen, was sie von ihr erwarteten? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/spd-wahlkampf-gerechtigkeit-spaeter-vielleicht-kolumne-a-1149816.html

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Die SPD will noch schnell das Reiserecht ändern – im Sinne der EU – das aber nichts als Ärger bringt: http://www.focus.de/finanzen/recht/skandaloese-eu-pauschalreise-richtlinie-im-bundestag-frontalangriff-auf-urlauber-spd-will-umstrittenes-reiserecht-durchpeitschen_id_7198429.html Stimmen wird das nicht bringen.

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10 Punkte Programm der Grünen: http://www.tagesschau.de/inland/gruene-zehn-punkte-plan-101.html Ist das wirklich beliebig? http://www.tagesschau.de/kommentar/gruene-zehn-punkte-101~_origin-77b01eaa-6318-495f-ac57-06380f1bf39b.html

Ich sehe schon wirklich die Grünen dahinter. Die Frage, die sich allerdings hier wie bei allen Grünen Äußerungen der Parteioberen stellt: Will die Mehrheit unserer Gesellschaft das? Wenn sie in die Regierung kämen – würden sie nicht der Schwanz sein, der mit dem Hund wackelt? Eine kleine Partei, die versucht, Dinge durchzusetzen, die ein Teil der Bevökerung gar nicht will, bzw. jetzt noch nicht will, weil es zu schnell geht, kurz: nicht realistisch ist ohne Druck von oben. Darauf hin arbeiten ist, was manche Aspekte betrifft, gut – nur als Versprechen nicht glaubwürdig:

Folgende zehn Punkte nennt die Partei unter dem Titel „Wofür wir Verantwortung übernehmen wollen“

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SPD und Grüne haben auch hier ein interessantes Weltbild: Während alle Welt meint, dass die Buben Technik-Spielzeug, Bälle… bekommen und die Mädels Puppen, Einhörner… – weil diese das wollen, gehen diese Parteien davon aus, Buben und Mädels wollen das jeweilige, weil die Werbung ihnen das suggeriert. Diese Leut stecken noch in den Zeiten der Alt68er. Inzwischen mussten eben Alt68er an ihren Kindern erschrocken feststellen: Die Kids entsprechen vielfach dem Klischee! Der ganze Kampf dagegen half nichts. Und nun meinen immer noch welche, die mit ihrem Hirn in der Vergangenheit stehen geblieben sind, dass sie den Menschen nach ihrem Bilde schaffen können. Aber der – aus ihrer Sicht – üble Mensch will sich nicht nach ihrem Bild schaffen lassen. Damit dann ihre Welt heil bleibt, meinen sie, dass das nicht an den Menschen liegt, sondern am bösen Kapitalismus.

Ich meine, sie können denken was sie wollen – nur sollten Ideologen die Menschen mit ihren Weltvorstellungen in Ruhe lassen. Ich als Junge habe zeitweilig auch mit Puppen gespielt – von daher bin ich kein hardcore Jungenbeispiel, wie manche unterstellen werden. Politische Gruppen sollten die Menschen lassen wie sie sind.

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Der Zentralrat der Muslime tritt dafür ein, dass das Kreuz auf dem Stadtschloss angebracht wird – gegen Linke und Grüne: http://www.focus.de/politik/videos/streit-um-berliner-stadtschloss-zentralrat-der-muslime-meldet-sich-zu-wort-das-kreuz-gehoert-auf-die-kuppel_id_7201310.html

Anders als der Beitrag suggeriert, kommt das nicht überraschend, denn das lässt sich seit Jahren beobachten: Atheisten benutzen Muslime um ihre Sicht durchzusetzen – Muslime sind hingegen viel lockerer als bierernste Säkularisten oder Atheisten.

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Kampf gegen das Kreuz + Auch Chinas Kommunisten kämpfen gegen Christen + Afrika helfen

Der Kampf gegen das Kreuz geht in Berlin in eine neue Runde: http://www.berliner-zeitung.de/kultur/humboldt-forum-der-senat-will-kein-kreuz-26967136

Ich dachte, die Sache ist so lächerlich, dass man sie nicht ernst nehmen muss. Und dann: Dann muss man erkennen, dass die linken Bilderstürmer doch mehr Macht haben, als man sich so dachte – zumal in Berlin, einer Stadt, in der man nichts Besseres zu tun hat, als einen Kampf gegen das Kreuz ins Leben zu rufen.

Und es sind wieder die Gruppen, die vortraben: Grüne und Linke – und dann zotteln andere Gesinnungsgenossen hinterher.

Man ist vermutlich froh, dass das leidige Thema Flughafen endlich vom Tablett kommt – jetzt darf man sich wenigstens um das Kreuz kloppen. Wenn man anderes schon nicht hinbekommt – das Kreuz bekommt man auf jeden Fall weg, hat somit ein riesen Erfolgserlebnis.

Aber – ich muss sagen: Die Berliner sind selbst daran Schuld – wer solche Gruppen wählt hat es nicht anders verdient.

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Das Kreuz hat schon ganz andere Kämpfer überstanden. Wie schnell sind die Eintagsfliegen verhuscht. Wobei „schnell“ relativ ist.

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Auch Chinas Kommunisten können es nicht lassen, die Christen zu bekämpfen: http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/china-romtreuer-bischof-zum-vierten-mal-verhaftet

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Über die Diskussion, wieweit Hilfe für Afrika notwendig ist: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/05/26/sie-kommen-um-zu-helfen/ Und gerade an dieser Hilfe sind viele christliche Organisationen beteiligt.

Dieser Beitrag ist Reaktion auf einen Artikel in der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/studenten-und-berufseinsteiger/freiwillige-im-ausland-mal-kurz-die-welt-retten-15003638-p3.html

Ich hatte das Thema schon häufig angesprochen, kann mich also nur auf diese Hinweise beschränken.

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Moderne Apokalypse + Medien und Krieg

Moderne Apokalypse: Das All zerreißt: https://weather.com/de-DE/wissen/astronomie/news/durchbruch-supernova-konnte-aufschluss-uber-das-ende-des-universums-geben/?cm_ven=facebook%7Csocial%7Cfacebook-focus-wissen%7C%7Cdurchbruch-aufschluss

Es gibt viele moderne Apokalypsen: irdische (Eiszeit, Klimaerwärmung, Dürre, Meteor, Atombomben, …) und kosmische: Sonne dehnt sich aus, der Mond verschwindet…).

Die christliche Apokalypse, die Christen von Juden übernommen haben, sieht, dass Gott seiner Schöpfung ein Ende bereiten wird – und sie vollenden wird. Die säkulare Apokalypse verbreitet Angst und schrecken. Die christliche Apokalypse verbreitet: Gott wird in seiner Liebe alles in allem sein – und wir in ihm.

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Medien und Krieg: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/medien-und-krieg/ Es geht darum, dass Waffen nicht verherrlicht werden.

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Himmelskind

Ich habe den Film Himmelskind gesehen. Es geht um ein schwerkrankes Mädchen. Der Film zeigt, wie die Familie, die Mutter, das Mädchen unter dieser schweren Krankheit leiden, fast zerrissen wird/werden, die finanzielle Belastung ist immens – und auch der Zweifel an Gottes Liebe. Das Mädchen muss immer wieder in die Klinik. Dort freundet es sich mit einem krebskranken Mädchen an und sagt ihr sinngemäß, dass Jesus sie liebt und schenkt ihr ihr Kreuzkettchen. Der Vater des krebskranken Mädchens ist nicht erfreut, weil ihm Glauben fremd ist. Das Himmelskind-Mädchen wird aus der Klinik entlassen, weil man nichts mehr machen kann – zu Hause würde es ihr psychisch besser gehen als in der Klinik. Sie klettert auf ihren Kletterbaum. Der ist alt und morsch. Und sie fällt in den morschen Stamm hinein. Dort hat sie eine Erfahrung: Sie verlässt ihren Körper, erfährt Gottes Nähe. Sie wird aus dem Stamm geborgen, wird ins Krankenhaus gebracht. Sie ist kaum verletzt – und das Wunder: Nach diesem Unfall ist auch die andere Krankheit weg. Das hat öffentlich große Aufmerksamkeit erfahren und die Mutter spricht in einem Gottesdienst über ihren Zweifel und über ihren Glauben. Ihr wird aus dem Publikum gesagt, das könne alles nur Show sein. Daraufhin meldet sich der Vater des krebskranken Mädchens zu Wort und sagt, dass es keine Show sei. Seine Tochter habe kein solches Wunder erfahren, sondern sei gestorben. Aber sie sei getrost im Glauben (sie fühlte sich geborgen, geliebt, sie fühlte Gott und bekam Frieden) gestorben.

Dieser Film hat sehr intensive emotionale Abschnitte. Das wird auch von einem Filmkritiker gesehen – und was den ersten Teil des Filmes betrifft, auch positiv erwähnt. Schauspielerische Leistung usw. Aber dann der Abschnitt zum Thema Glauben – der wird massiv abgelehnt. Zudem wird der Film als einer „beschrieben“, der nur dazu führen solle, dass Menschen wieder in die Kirche gehen.

Das ist absurd, denn in den USA gibt es nicht wie bei uns „die“ Kirche. Aber was mich nachdenklich machte ist: Warum werden Menschen, die nicht glauben, so bissig, wenn es um Glauben geht? Man muss schon mal positiv erwähnen, dass der Kritiker den Film nicht aufgrund des Glaubensthemas pauschal in Grund und Boden gestampft hat. Das zeigt eine gewisse Fähigkeit, differenziert zu denken. Aber warum diese Aversion, wenn es zum Thema Glauben kommt? Wenn ich den Inhalt eines Filmes nicht mag, dann kritisiere ich normalerweise das, was man als Filmkritiker kritisiert: Schauspielerische Leistung… – aber dann würde ich sagen: Ich bin zwar kein Fan dieses Themas, aber es gibt Menschen, denen das gefällt und die das als Ausdruck ihres Weltbildes usw. sehen. Da muss man doch nicht sämtliche Krallen ausfahren.

Aber wenn es um Glauben geht, dann fahren viele ihre Krallen aus. Liegt es daran, dass sie inzwischen bemerken, dass der Glaube nicht, wie man sich erhoffte, so langsam verschwinden wird? Liegt es daran, dass man merkt, dass auch Christen gute Filme machen können, die ihren Glauben zum Ausdruck bringen – was dann die Menschen in Richtung Glauben zum Nachdenken bewegen kann? Es ist spannend zu beobachten.

Was ich an dem Film gut finde, dass er nicht allein das Heilungswunder in den Blick rückt, sondern auch das Wunder, dass Menschen im Glauben getrost sterben können.

Zudem kommt im Film ein kurzes Gespräch vor, in dem die Verzweifelte zweifelnde Mutter und der Pfarrer miteinander darüber reden, wie Gott das zulassen könne, der ja Liebe ist – und die Qualen sehe. Der Pfarrer sagt, er habe all das auch durchgemacht – er habe keine Antwort auf die Frage, aber er habe in seinem Leben versucht, Gott nahe zu sein, und versucht, ihn abzulehnen. Aber das erste fühle sich viel besser an. Dass der Film dieses persönliche Bekenntnis, das ja eine Menge negativer Reaktionen mit sich bringen kann, in der Mitte des Films einfach so naiv stehen lässt, ist faszinierend.

Eine Anmerkung: Am Ende sagt die Mutter mit Einstein, dass man sein Leben auf zweierlei Weise führen kann, einmal, indem man meint, nichts sei ein Wunder, oder alles sei ein Wunder. Sie glaubte nicht an Wunder, darum hat sie auch nicht gemerkt, wie wunderbar viele Menschen sind, indem sie sich für andere einsetzen. Die(se) Wunder sind Botschaften Gottes, dass er unter uns Menschen ist.

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Kutschera

Ich stimme mit Kutschera in religiösen Fragen wenig überein (es sei denn, er hat sich inzwischen geändert), aber wohl in politischem so mit manchem: http://www.kath.net/news/59231

Nachdem er durch Widerspenstigkeit gegen den GenderGeist der Moderne aufgefallen ist, wird er als persona non grata noch in Ethikbüchern zugelassen – oder werden sie eingestampft werden müssen?

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Dilemma: Zaghafte Christen – in politischer Zwickmühle + Woche für das Leben + Peter Singer und Stubblefield

Die AfD bringt Themen aufs Tapet, die von Christen schon längst hätten aufs Tapet gebracht werden müssen. Und nun möchte man nicht mit der AfD Hand in Hand gehen und muss dann Dingen zustimmen, denen man vielleicht nicht zugestimmt hätte, wenn der Impuls nicht von der AfD gekommen wäre. Das zeigt wiederum: Wenn Christen zu zaghaft sind, dann werden sie irgendwann gezwungen: http://www.kath.net/news/59145

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In der Woche für das Leben geht es in diesem Jahr um Schwangerschaft und Geburt: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/04/05/kirchen-laden-zur-woche-fuer-das-leben/

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Peter Singer, ein Utilitarist, der kein Herz für Behinderte hat – im Gegenteil -, hat sich wieder eingemischt: Dürfen Menschen, die nicht behindert sind, mit Behinderten, die sich nicht äußern können, sexuellen Verkehr haben – also, die entsprechend auch nicht zustimmen können? Dazu Singer, der die Verurteilung einer Kollegin für falsch hält: https://www.nytimes.com/2017/04/03/opinion/who-is-the-victim-in-the-anna-stubblefield-case.html?ref=opinion&_r=1

Dazu eine Einschätzung: http://editor.currentaffairs.org/2017/04/now-peter-singer-argues-that-it-might-be-okay-to-rape-disabled-people/

Mich würde interessieren, wie Singer-Apologeten, denn die gibt es nicht wenige, da er bei vielen als Vorzeigehumanist gilt, nun darauf reagieren.

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Antichristliche Sprüche

Nun ja, das gehört wirklich zur Meinungsfreiheit. Der pensionierte Lehrer wurde zu recht frei gesprochen. Er pappt sein Auto voll mit antichristlichen Sprüchen. Was man darüber als Mitmensch vielleicht so denkt – und wie man einen solchen Menschen einordnet, das schreibe ich nicht: http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/gotteslaesterung-berufungsprozess-muenster-100.html

Darf man eigentlich sein Rückfenster so bekleben?

Neu! Für unsere Jugend: „DER HEILIGE GEIST ALS SPRAY!“ Wer Jesus schluckt, darf den H. Geist inhalieren. Eure Kirche“

Hier gibt es heftigere: http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/luedinghausen-studio-muenster-kirche-gotteslaesterung-amtsgericht-auto-luther-100.html

Da muss man drüber stehen. Mir tut allerdings der Mann Leid, der in diesen Dingen sehr missionarisch zu sein scheint. Wenn es ihn glücklich macht…

Sprüche 19,3 passt doch irgendwie: https://www.bibleserver.com/text/

Gott sei ihm gnädig.

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Schuld der Christen – Schuld von Nichtchristen

Angesichts der Schuld, die Menschen in der Vergangenheit auf sich geladen haben, können Christen nur für die Schuld der Christen sprechen. Haben sie das Recht, die Schuld von Nichtchristen – also, was Europa betrifft – derer, die sich von Gott abgewendet haben, mit auf sich zu nehmen? Dürfen Christen Nichtchristen auch in Hinblick auf Schuld vereinnahmen? Dürfen sie in ihr Schuldbewusstsein Menschen hineinziehen, die aus atheistisch/säkularen Gründen das religiöse „Konzept“ von Schuld ablehnen?

Wir können allerdings die Schuld aufgreifen, die damit verbunden ist, dass wir als Menschen so furchtbar versagen.

Christen können bekennen, dass sie nicht in der Lage waren, Menschen von Schuld abzuhalten, sei es durch Bildung, Erziehung.

Aber man muss auch beachten, dass wir die Möglichkeiten von uns Menschen, andere durch Bildung und Erziehung menschlicher machen zu können, nicht überbewerten. Wir sind alle nur sehr begrenzt in der Lage, auf andere einzuwirken. Zu meinen, dass Christen für die Schuld der Welt verantwortlich sind, auch für die Schuld der Menschen in ihrer Kultur, ist Arroganz, Überheblichkeit. So mächtig sind wir als Christen nicht, dass wir die Menschen in ihren vielfältigen Fazetten beherrschen könnten – und auch wollten. Entweder wir gehen davon aus, dass der einzelne Mensch für sein Versagen verantwortlich ist – oder die Kirchen sind für alles verantwortlich. Wenn das Letztgenannte richtig wäre, dann hätte das massive Konsequenzen: Kirchen müssen Menschen die Freiheit nehmen, selbständig und verantwortlich handeln zu können. Abgesehen davon, dass das nicht geht, ist dieser Ansatz: Kirchen sind an allem Schuld absurd.

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Freilich kann man fragen: Welche Strukturen tragen dazu bei, dass sich Menschen von den Kirchen und der Moral abwenden. Womit wir allerdings nicht nur in der Frage nach der Verantwortlichkeit der Vergangenheit wären, sondern auch der Gegenwart. Und der Mensch der Gegenwart wird es sich wie der Mensch der Vergangenheit verbitten, von der Kirche vorgeschrieben zu bekommen, wie man sich richtig verhalten solle.

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Überheblichkeit der Kirche zeigt sich auch darin, wenn sie meint, für alles und jeden verantwortlich zu sein und auch für alle stellvertretend die Schuld bekennen zu müssen. Was ist, wenn einer das nicht will? Wenn er seine Schuld selbst tragen will? Wenn er nicht einsieht, dass er schuldig geworden ist? Alle dem eigenen Schuldbewusstsein einordnen zu wollen, ist, wie gesagt, überheblich und wird dem Menschen in seiner Vielfalt nicht gerecht.

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Spannend finde ich, dass man brüsk ablehnt, dass Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist, da ich selbst verantwortlich für mein Leben bin – dass aber gleichzeitig Menschen die Kirchen für alles verantwortlich machen, was in der Vergangenheit geschah. Damit befreien sie die Menschen von Verantwortung, schieben aber den Kirchen die Schuld zu. Die Menschen sind selbst verantwortlich. Was allerdings nicht die Frage verdrängen darf. Wo wurden Christen schuldig.

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Gegenwärtige gesellschaftliche Fehlentwicklungen müssen Menschen genauso verantwortlich tragen wie es in der Vergangenheit geschehen ist. Man kann rückblickend nicht sagen: Das Gute haben Menschen erreicht und das Böse ist Folge der Kirche. Eine solche Sicht ist undifferenziert und kurzsichtig.