Archive for the ‘Atheismus’ Category

Ideologe sagt

Samstag, Januar 24th, 2015

Ideologien und Religionen würden zur Diskriminierung neigen – und darum braucht Berlin keine Religion. http://www.welt.de/vermischtes/article136721765/Warum-Gott-nicht-doof-ist.html Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass diskriminierende Ideologen sich selbst nicht als diskriminierende Ideologen ansehen. Sie sind diejenigen, die die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben und darum andere diskriminieren dürfen. Und dann als Schlagzeile bringen: Gott ist doof.

Da ich versuche, meinen Sarkasmus über solche Zeitgenossen im Zaum zu halten, schweige ich jetzt.

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kurze Zeit zu leben + keine Himmelsreise + Medizinmänner

Dienstag, Januar 20th, 2015

Darf man einen Menschen töten, nur weil er eine kurze Zeit zum Leben hat? Ein Beitrag zum Thema Sterbehilfe/Euthanasie für Säuglinge: http://kath.net/news/49073

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Menschen, die für das Leben kämpfen, wenden sich gegen die Pille danach: http://www.idea.de/nachrichten/detail/politik/detail/lebensrechtler-kritisieren-rezeptfreiheit-fuer-pille-danach-89230.html Es geht auch um die Frau, die durch die hohe Hormondosis anfälliger für Thrombosen ist.

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Er war nicht im Himmel: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/himmelserfahrung-erweist-sich-als-luegengeschichte-83093.html Interessant: Es schien ein sehr frommes Buch gewesen zu sein – nun bekennt der Autor: Er habe gelogen. Man solle nicht solche Bücher lesen. Seit er zum Glauben gekommen ist, weiß er, man solle nur die Bibel lesen, nicht solche Bücher.

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Tansania bekämpft Medizinmänner, weil sie Menschen ohne Hautfarbe für ihre magischen Riten töten: http://www.idea.de/nachrichten/detail/menschenrechte/detail/tansania-verhaengt-berufsverbot-fuer-medizinmaenner-89316.html

Es bringen ja nicht nur Muslime den Islam aus ihren Heimatländern mit, sondern sicher auch Afrikaner, die dem Schamanismus angehören, ihre magischen Ängste, Praktiken, Weltbilder. Wieweit haben sie Einfluss auf Kreise in Deutschland, die ja immer auch offen sind für alle möglichen exotisch klingende Frömmigkeitstypen?

Man schaue sich nur mal in Städten um, was es nicht alles an religiöse und pseudoreligiöse usw. Gruppen gibt!

Viele interessante Gruppen finden sich hier aufgelistet – spannend anzusehen: http://remid.de/info_zahlen/verschiedene/ Manche werden überrascht sein, sich hier wiederzufinden.

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Muslime haben Recht auf Spott + Blutspur + Spiegelblasphemie

Samstag, Januar 10th, 2015

“Auch Muslime haben ein Recht auf Spott” http://www.welt.de/kultur/medien/article136177207/Auch-Muslime-haben-ein-Recht-auf-Spott.html Meine Rede: Wer in unserem Land ernst genommen werden will, der muss auch Kritik und Spott ertragen. Und andererseits: Wenn man ihn vor Kritik und Spott bewahren will, dann nimmt man ihn nicht Ernst, für voll, nimmt ihn unter seine mütterlichen oder paternalistischen Arme.

Und so lange sie beleidigt reagieren, wenn man über sie spottet oder Kritik an sie übt – sind sie in unserer Gesellschaft noch nicht angekommen. Ein Mauerblümchen Bonus gibt es nicht – vor allem nicht für diejenigen, die selbst keine Scheu davor haben, anderen voll vors Schienbein zu treten.

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Wir finden in letzter Zeit viele weiter führende Artikel, die die Koran-Hermeneutik / Auslegung ansprechen. Neulich hatte ich Al-Sisi im Blog, gestern einen Beitrag aus Die Zeit – und heute weitere. Den Finger immer wieder auf diesen wunden Punkt legen – das ist unsere Aufgabe – udn es ist gut, dass es zumindest in dieser aufgeregten Zeit immer mehr tun. Denn ohne eine neue Koran-Hermeneutik mögen, wie ich immer wieder schreibe, Muslime sich noch so sehr vom Terror distanzieren, werden ihn aber nie loswerden, weil er eben vom Koran und den Ahadith vorgegeben wird, wenn er denn im traditionellen Sinn gelesen wird. Hier zu den guten Beiträgen:

“Blutspur im Namen des Islam” http://www.cicero.de/weltbuehne/attentat-frankreich-blutspur-im-namen-des-islam/58706 Noch einer, der die Beschwichtigungen a la Thomas de Maiziere satt hat. Es lassen sich eben wirklich nicht mehr alle für dumm verkaufen.

Martina Fietz vom Focus schreibt: “Nötig ist darüber hinaus auch eine offen geführte Diskussion darüber, warum sich Extremisten überhaupt auf den Koran berufen können” http://www.focus.de/politik/deutschland/anschlag-von-paris-floskeln-helfen-nicht-gegen-angst-vor-dem-islam_id_4390595.html

Siehe auch die bewundernswerte Ayaan Hirsi Ali: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article136179412/Ende-des-Appeasements.html

Nuhr: “Jetzt ist man wieder zwei Wochen lang entsetzt. Und dann ist man wieder islamophob, wenn man die Freiheit hochhält…” (sein Angriff auf Pegida in dem folgenden Kontext ist ein Zugeständnis an die Meinungsmacher unseres Landes, denke ich mir. Auch ein Herr Nuhr muss vorsichtig sein und darf sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn, wie er sagt: Nach zwei Wochen wird man all die Stimmen wieder analysieren und sehen: der war islamophob, der war islamophob… Und da ist es dann gut, wenn man wenigstens zeigen kann: ich war gegen Pegida. Dann dar man ungestört weiterreden.

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Und was zeigt spiegel-online, mal wieder feige, wie man es gewohnt ist zum Thema Blasphemie – eine Karikatur mit Blick auf das Christentum. Es ist immer dasselbe – und dabei schrien sie noch: Wir sind Charlie. Zudem: Man muss nicht Blasphemie befürworten – es wäre schon mal gut, wenn spiegel und co. einfach nur die Wahrheit schrieben. Das wäre für manche schon heftig genug. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zu-charlie-hebdo-mehr-blasphemie-bitte-a-1011941.html Der Autor mag sich jetzt ganz groß vorkommen, indem er Blasphemie fordert. Wir müssen dem Islam gegenüber nicht blasphemisch werden – nur Wahrheit, liebe Journalisten und keine Feigheit – das wäre doch schon einmal was. Nur ein klitzekleines bisschen Wahrheit auch mit Blick auf den Islam! Keine Verteufelung der Islamkritiker, das wäre doch auch mal was, die Meinungsfreiheit hoch zu halten, auch wenn man nicht der Meinung der demonstrierenden Menschen ist. Das wäre doch schon mutig! Auch wenn Herr Maas, seines Zeichens Justizminister, anderer Meinung ist, ihm in Sachen Meinungsfreiheit Paroli bieten – das wäre schon klasse! Den Koran und die Ahadith mal zu lesen – und darzustellen, was darin steht und wie das ausgelegt wird – nicht nur so, wie es die Westler gerne hören wollen, sondern so, wie es allgemeine Auslegung in der arabischen Welt ist – das wäre doch schon einmal was. Ich hoffe, der Cicero läuft in dieser Hinsicht dem Spiegel den Rang ab. Und der Spiegel lernt vom Cicero.

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Zeitungen und ihre Selbstgerechtigkeit und der Versuch, aus dem Terrorangriff in Paris für sich selbst Kapital zu schlagen: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/20077/zeitungsverleger-instrumentalisieren-charlie-hebdo-anschlag-fuer-kampf-gegen-pegida/ Niggemeier stellt auch dar, welche Zeitungen das Attentat für den Kampf gegen Pegida instrumentalisieren.

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Serap Sileli sagt schon lange, wie man die Lage einschätzen muss – aber die Politik und ihre abgehobenen Fans scheinen einfach nicht sehen zu wollen: http://www.cileli.de/2014/08/das-haessliche-gesicht-der-religion-des-friedens/#more-2786 und: http://michael-mannheimer.net/2015/01/08/serap-cileli-ueber-pegida-gegner-sollten-sich-schaemen/

Und was sagt Lale Akgün? http://www.deutschlandfunk.de/islam-in-deutschland-die-liberalen-muslime-sind-leider-eine.694.de.html?dram%3Aarticle_id=308202

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Die auch Leid tragenden Kanadier – hier der Premierminister Harper – sagen: Dass internationale Dschihadisten dem Westen den Kampf angesagt haben – und wir müssen ihm begegnen. http://www.jihadwatch.org/2015/01/canadas-harper-the-international-jihadist-movement-has-declared-war-we-are-going-to-have-to-confront-it Wer es noch nicht glaubt und immer nur von Einzeltätern ausgeht mag an diese Blutspur erinnert werden – wobei ich aus der Erinnerung nur ein paar aus Europa und Nordamerika nenne: New York (2001), Madrid (2004), London (2005), Fort Hood (2009), Moskau (2010 und 2011), Toulouse (2012), London (2013), Boston (2013), Ottawa (2014), Sidney (2014), Paris/Creteil (2014), Paris (2015). Nur: Wie soll man dem begegnen? Es gibt wohl kaum den einen richtigen Weg, es müssen viele Wege gegangen werden. Die Staaten werden aus sicherheitstechnischen Gründen viele gehen müssen – welchen können wir gehen? Nichts beschönigen – an unseren Werten festhalten – Dialog fördern – Muslime zum Nachdenken anregen über die Auslegung von Koran und Ahadith.

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Auch Dawkins, der Chefatheist, hat sich zu den Morden in Paris geäußert: http://www.kath.net/news/48937

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Glaubender wird Atheist

Sonntag, Januar 4th, 2015

Das macht natürlich in unseren Gazetten Furore, dass ein Prediger sich vorgenommen hat, ein Jahr ohne Gott zu leben und dann als Atheist dabei herauskam: http://www.welt.de/vermischtes/article135969628/Das-gottlose-Experiment-eines-religioesen-Hardliners.html

Aus christlicher Perspektive ist das jedoch nicht möglich, da ein Christ eine ganz andere Weltperspektive hat als ein Nichtchrist. Und wenn einer sagt: Ich lebe einmal ein Jahr lang ohne Gott, dann fragt man sich, ob er denn schon vorher wirklich mit Gott gelebt hat. Aber: Gott kann immer noch in sein Leben hineinfunken. Von daher könnte es sein, dass sein atheistisches Leben im Grunde nur eine Episode ist.

Was ich freilich interessant finde: Wenn einer das Atheismus-Experiment macht und Christ bleibt – würde das in einer Zeitung stehen? ;-)

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Selbstreinigung des Islam + Religionen und Unrecht

Freitag, Januar 2nd, 2015

Wow, Kretschmann fordert eine Selbstreinigung des Islam: http://www.tagesspiegel.de/politik/gruener-ministerpraesident-winfried-kretschmann-fordert-selbstreinigung-des-islam/11161586.html Das ist natürlich schöner formuliert als ich es mit meiner “neuen Koran-Hermeneutik” formuliert habe.

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Im Spiegel findet sich die Aussage: “Heute wäre man schon zufrieden, wenn es den Religionsführern gelänge, ihre eigene oder vermeintliche Anhängerschaft von ihrem mörderischen Treiben abzuhalten.” (Stefan Berg: Die Glaubensfrage, spiegel 52, Seite 37)

Wer findet die Fehler in diesem einen Satz? a) Es gibt heute nur eine Religion, die Menschen aus sich heraussetzt, die mörderisch vorgehen: der Islam. Es gibt freilich auch Anzeichen dafür, dass Teile des Hinduismus immer aggressiver werden. b) Der nächste Fehler: Welche Religion hat religiöse Führer? Im strengen Sinn eigentlich nur der Katholizismus im Christentum. c) Das würde allerdings den Text sprengen: Wie sieht es aus mit den atheistisch-kommunistischen Richtungen?

Was sollen wir also von einem Artikel halten, in dessen Schlusssatz so massive Fehler auftauchen? Zudem fragt man sich: Warum finden wir überhaupt diese Formulierung? Eine mögliche Antwort: Um den Islam zu entlasten. Und wie manipulativ dieser Beitrag ist, wird auch noch an den Bildern gezeigt: Bild eins zeigt Kreuzritter im Mittelalter, die einen Menschen im Kampf töten; Bild 2 zeigt ISIS-Islamisten.

Das finden wir in der Gegenwart häufig – und ich habe das neulich massiv angekreidet: Wenn es um Gewaltätigkeiten geht, die aus dem Islam herauskommen, dann wirft man alle Religionen in einen Topf, um ja nicht den Islam negativ darstellen zu müssen. Das betrifft aber nicht nur Religionen. Das betrifft auch Bevölkerungsgruppen. Um nicht Menschen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in ein dunkleres Licht zu stellen – spricht man allgemein von Jugendlichen. Was hat das zur Folge? Dass auf alle Jugendlichen der Schatten der Gewalt gelegt wird.

Zudem: Um dem Christentum eins auswischen zu können, zeigt man die Kreuzfahrer – die vor 1000 Jahren kämpften – und stellt sie dem gegenwärtigen Islam zur Seite. Merkt vielleicht einer der Redakteure, was für Manipulationen da vorgenommen werden? Ist das Absicht? Ist das Dummheit? Die Differenziertheit der gegenwärtigen Kreuzzugsforschung wird überhaupt nicht wahrgenommen – ist auch klar: Man will sie nicht wahrnehmen, um den Islamisten der Gegenwart immer eine christliche Parallele von vor 1000 Jahren bieten zu können.

Ist eigentlich der gegenwärtige Kampf der Nationen gegen die ISIS richtig? Wie komme ich auf die Frage: Kreuzzüge dienten unter anderem der Verteidigung von Byzanz gegen die Muslime/Islamisten? (Wer über meine Sicht der Kreuzzüge differenzierteres erfahren will, lese hier: http://evangelische-religion.de/kreuzzuege-1.html )

Diese Vorgehensweise so manches Zeitgenossen ist Unrecht.

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Anno Domini

Donnerstag, Januar 1st, 2015

ISO 8601 hält fest, dass es nicht mehr vor Christi (v. Chr. bzw. BCE [Before Common/Christian Era]) Geburt heißt, auch nicht mehr nach Christi (n. Chr. bzw. A.D. [Anno Domini]/CE [Common/Christian Era]) Geburt – sondern “-” und “+”. Also wurde Sokrates nicht 399 v. Chr. hingerichtet, sondern “- 399″. Und ich schreibe diese Zeilen nicht 2015 n. Chr., sondern “+ 2015″. Wenn man also schreiben will: Sokrates starb im Jahr 399, dann muss man schreiben: “+ – 399″, weil ja das “+” auch das Kreuz des Todesdatums angeben kann – s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/V._u._Z.

Überhaupt frage ich mich: Was sollen hier die mathematischen Zeichen? XY lebt von “+ 1910 – + 1948″. Äh, was “plus”: 3858 oder doch “minus”? Oder Sokrates: “- 399″ – was minus? Es ist doch wunderschön zu sehen, wie lächerliche Verkrampfungen manche machen, ich sage mal nicht, um dem christlichen Glauben zu entfliehen, sondern um die Tradition überhaupt zu negieren.

Noch spannender ist, dass die Norm das Jahr “0” einberechnet – von daher stimmt das, was ich zu Sokrates gesagt habe, überhaupt nicht: Das Jahr “-1″ wird zum Jahr “0”. Das heißt, dass Sokrates nicht “399 v.Chr.” gestorben ist, sondern im Jahr “- 398″. Aber keine Angst, wir leben noch im Jahr “+ 2015″, weil nur den Alten v.u.Z. was abgezogen wird. Übrigens: Jesus wurde dann nicht mehr “7-4 v. Chr./v.u.Z.” geboren, sondern “-6- -3″ und er lebte von “-6/-3-+30″. Wie schön mathematisch klar und deutlich alles wird, nachdem sich schlaue Menschen mal dahinter gesetzt und alles fein säuberlich herausgearbeitet haben. Werden wir in Zukunft in Lexika finden: Sokrates wurde “399 (-398)” hingerichtet? Hoffen wir, dass möglichst wenig diesen Quatsch mitmachen.

Bei Wikipedia heißt es noch “+ 399 v. Chr.”. Da ist die Welt noch in Ordnung. Übrigens muss ich der Gerechtigkeit halber sagen, dass wir das “+” auch weglassen können. Aber ja nicht das “-“, sonst ist Sokrates im “+” gestorben. Ganze Generationen als “-Generationen” zu kennzeichnen, halte ich übrigens für diskriminierend. http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_null

Wie dem allem auch sei: Ich wünsche Euch ein Jahr des Herrn – ein Jahr, in dem Ihr Euch in der Hand Jesu Christi geborgen wisst. Wenn es für Euch kein Anno Domini ist, dann möget ihr im + geborgen sein. Hat auch irgendwie etwas mathematisch Spirituelles.

Freuen wir uns, dass Christen eine neue Zählung begonnen haben, eine, die Kontinuität anzeigt und nicht eine, die wie weltweit üblich, in Dynastien oder Herrschern (im 4. Jahr des Augustus oder im Jahr x der Dynastie y) rechnet. Aber das macht unseren lieben Nichtchristen so viel Kopfzerbrechen, weil sie keinen Fixpunkt haben. Setzen wir einen: Wir leben im 10. Regierungsjahr der Frau Merkel. Also im Jahr 10 von Mutti. Und ab hier kann man nun weltweit alle Zeiten hindurch weiterzählen.

Wenn man so nachdenkt, ist es gut, dass es Anno Domini – Jahr des Herrn heißt. Denn es ist besser zu wissen, das Jahr liegt in Gottes Hand als in der Hand von Mutti-Merkel.

(Leicht veränderter Text von 2008.)

Ach, Femen

Sonntag, Dezember 28th, 2014

Das Bild sagt alles: http://www.spiegel.de/panorama/angriff-auf-jesuskind-femen-aktivistin-nach-vatikan-protest-frei-a-1010464.html

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Christliche Feiertage umbenennen

Donnerstag, Dezember 11th, 2014

Wie ich auch schon einmal in meinem Blog beschrieben habe: Es herrscht bei allen Ideologien das Bestreben vor, christliche Feiertage umzubenennen: die Nationalsozialisten haben es versucht, die DDR-sozialisten haben es versucht – und heutige Ideologen versuchen es ebenso – ich habe nur noch keinen Namen für sie: http://www.tz.de/bayern/boykott-jahresabschlussfeier-tz-4519907.html

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72 Jungfrauen + Pastafaris

Freitag, Dezember 5th, 2014

Weine haben ja schon immer besondere Namen. Hier gibt es den Wein mit Namen “72 Jungfrauen”. http://www.adelaidenow.com.au/news/south-australia/barossa-valley-wine-called-72-virgins-sold-as-fundraiser-for-anti-islamic-organisation-q-society/story-fni6uo1m-1227142610210?nk=32a658aa049b0de010a8c787fbf7506b

Man darf ja noch kichern – oder? Ich ahne schon, wer darüber nicht lachen kann.

Die Bierernsten.

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Spätestens dann, wenn es an das Sterben geht und sie noch bei Bewusstsein sind, werden sie statt ihrer Verballhornung des christlichen Glaubens verzweifelt das Vater unser beten. Sich lustig machen hat immer seine Zeit – und dann kommt die Wahrheit und fordert ihr Tribut: http://kath.net/news/48537 (Kirche des fliegenden Spaghettimonsters feiert Nudelmessen). Das ist eine typische Selbstverarschung – weil man das Leben ignoriert. Ich wünsche Euch viel Gelächter, so lange ihr noch könnt. Ich finde, Kirchen sollten darauf nicht ärgerlich, beleidigt oder sonst etwas reagieren. So ein Quatsch hat immer seine Zeit – und dann ists vorbei. Für mich ist Christopher Hitchens immer ein trauriges Beispiel: Sein Kampf gegen die lächerlichen Religionen – und dann, kurz bevor er am Krebs gestorben ist, hat er verzweifelt allen kundgetan, dass, wenn er anfangen sollte zu glauben, nicht ernst genommen werden will.

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Dunkle Seite des Islam

Dienstag, November 4th, 2014

Und hier gibt es einen Beitrag über “Die dunkle Seite des Islam”: https://ev-focus.de/channel/focus/channel.php Ich bin mal gespannt, was es dort zu lesen gibt.

Die dunklen Seiten des Christentums werden immer mal wieder durch den Blätterwald gejagt:

Inquisition (in der Kleriker auf Linie gebracht werden sollten) – Kreuzzüge (in denen nicht nur Kriege gegen islamische Angreifer von Byzanz geführt wurden, sondern auch gegen europäische Kräfte und Mächte) – Hexenprozesse (die eher im Übergang zur Neuzeit massiv durchgeführt wurden – in einem Lösungsprozess von der Kirche) – gewaltsame Mission in Süd- und Mittelamerika (Gier und Königsherrschaft der Spanier), Sklaverei (hat nichts mit Christentum zu tun, sondern mit der aufkommenden Wirtschaft), Kampf gegen Ketzer (als religiös-politische Gegner), Kolonialismus (besser: Kolonialismus hat nichts mit Kirchen zu tun, sondern mit der Wirtschaft und Nationenbildung – wurde aber von den Kirchen gerne ausgenutzt, um Menschen zu missionieren), Antisemitismus und Frauenunterdrückung.

Und das wurde jetzt alles dargestellt, ohne den Islam zu erwähnen, nach dem Motto: Der Islam hat das auch gemacht. Mal sehen, ob der Artikel auch ohne das Christentum auskommt, nach dem Motto: Die Christen haben das auch gemacht – das ist nämlich ein beliebtes Relativierungs-Spiel bzw. ein von Atheisten geliebtes Spiel, um die Religionen als solche zu diskreditieren.

Dass das alles nicht nur für Religionen gilt, sondern auch für nicht religiöse Weltanschauungen, lässt sich leicht daran erkennen, dass man Nazis und Kommunisten oben einsetzen kann. Da heißen dann Kreuzzüge allerdings nicht Kreuzzüge und Inquisitionen heißen nicht Inquisitionen und gewaltsame Mission heißt nicht Mission… – sie haben andere Namen – aber die Folgen sind entsprechend. Und das schon nach einem Jahrhundert der Existenz dieser Weltanschauungen.

Nachtrag: Kritik an diesem Artikel im Focus + Leserbriefe dazu: http://blog.zeit.de/radikale-ansichten/2014/11/03/wie-islamophob-ist-der-focus/comment-page-2/#comments

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