Archive for the ‘Atheismus’ Category

Martin Niemöller + Atheisten auf dem Kirchentag

Samstag, Januar 14th, 2017

In der Frankfurter Katharienenkirche wird es ein Festakt anlässlich des 125. Geburtstages von Martin Niemöller geben: http://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/erschreckend-aktuelles-denken-kirchenpraesident-jung-wuerdigt-niemoeller.html

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Die Auseinandersetzung mit dem Atheismus muss geführt werden. Von daher halte ich es für gut, Atheisten in den Kirchentag einzubinden. Voraussetzung allerdings: Man hält an dem eigenen Bekenntnis fest und kuscht nicht vor lauter Ehrfurcht vor dem säkularen Zeitgeist. Atheismus/Säkularismus sind jeweils nur eine Strömung in unserer Gesellschaft unter vielen – die die Kirche ernst nehmen und darum sich mit ihnen auseinandersetzen muss (von daher ist Atheismus in mein Blog ein gern gesehenes Thema). Immer in der Gewissheit: Wir sind aus unserem Glauben heraus so selbstbewusst, dass wir auch diese Diskussion nicht scheuen. Christen haben – gerade weil sie ihren Glauben ernst nehmen – viel von Atheisten lernen können. Denn sie zwingen uns Christen, unseren Glauben kommunikativ aus anderen Perspektiven heraus zu artikulieren: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/01/13/humanisten-gestalten-kirchentag-mit/

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Politische Mantras + Berliner Chaoten + Antimuslimische Extremisten – Solidarität mit Muslimen + Kulturloses Ekelpaket + Linksextremisten + NS-Spruch

Donnerstag, Januar 5th, 2017

In dem folgenden Beitrag geht es darum, dass hin und wieder politische Mantras einen Knacks bekommen. Immer wieder wird der Bevölkerung gesagt: Die prekäre Sicherheitslage hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun… Das glaubt nur kaum einer mehr – aber dennoch wird es gesagt. Manche, die der Regierung und ihren Medien sehr viel zutrauen, wiederholen es mehr oder weniger heftig und aggressiv. Und dann kommt es doch vor, dass ein Politiker einmal übersieht, dass es das Mantra gibt und lässt die Katze aus dem Sack. So ging es dieses mal Gerda Hasselfeld: http://cicero.de/berliner-republik/deutschland-und-der-islamistische-terror-verhallende-mantras

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Was zwei Intensiv-Täter in Berlin machten… – mit einem Auto, das im Oktober gestohlen worden war, mit Schildern, die 2015 von einem Auto gestohlen worden waren, unter dem Blick von Zeugen – die sich dann irgendwann einmal gemüßigt zeigten, die Feuerwehr zu rufen, erfahren wir hier: http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/zwei-der-neukoellner-boeller-chaoten-sind-intensivstraftaeter

Und was passierte mit diesen Intensivtätern? Klaro – wer hätte es anders gedacht!?: der Richter ließ sie auf freien Fuß. Natürlich wird noch weiter ermittelt. http://www.bild.de/regional/berlin/sachbeschaedigung/tatverdaechtige-boeller-chaoten-auf-freiem-fuss-49576090.bild.html

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Diejenigen, die Nafris genannt werden, haben versucht, den Deutschen Staat anzutanzen – so CDU Innenpolitiker Schuster: http://www.focus.de/politik/deutschland/gruppen-von-jungen-nordafrikanern-cdu-politiker-zu-silvesternacht-2016-haben-versucht-deutschen-staat-anzutanzen_id_6444222.html Das ist eine gute Formulierung. Aber ob sie Richtern, Medien, anderen Politikern… die Augen öffnen wird? Es laufen noch die Untersuchungen über die gelenkten Gruppen und ihren Lenkern und Mitläufern: http://www.focus.de/politik/deutschland/silvesternacht-2017-polizei-und-politik-raetseln-ueber-motive-der-nordafrikaner-in-koeln_id_6442593.html (Zu den Nafris s. nächster Blog: Kolping und Nafris)

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Auch verbal Gewalttätigen darf man keinen Raum geben. Das gilt für alle Extremisten – auch antimuslimischen. Es gibt sie natürlich, wie es alle mögliche Arten von Extremisten gibt – aber man darf ihnen keine Plattform bieten, auf denen sie werben und sich gewalttätig ergießen können. Wo gewalttätige Worte fallen können sie in Gewalttätern ihre giftige Frucht bringen. Zudem tragen sie dazu bei, dass bestimmte Seiten keine Chance haben, als gesellschaftspolitischer Diskussionspartner akzeptiert zu werden. An den Formulierungen wird auch deutlich, dass das nationalsozialistische/ideologisch Rechtsextremistische – somit auch das antichristliche – aufgegriffen wird. Somit das Antihumane. Christen stellen sich immer auf die Seite der Angegriffenen – auch auf die Seite der Muslime, wenn sie angegriffen werden. Das ist so eine Art Pawlowscher Reflex von Christen. Solche Angriffe führen zur Solidarisierung. Und das ist auch gut so: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-felix-genn-wegen-predigt-zum-islam-diffamiert-und-bedroht/

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Und auch das gehört sich schlicht und ergreifend für Menschen unserer Kultur nicht: http://www.focus.de/politik/videos/vorsitzender-des-zentralrats-der-muslime-mazyek-beklagt-mehr-feindseligkeit-gegen-muslime_id_6443629.html Spucken ist normalerweise ja nicht mehr so in bei uns – von daher müsste man die Hintergründe der Spuckenden kennen (Herkunft…) – aber wer als Deutscher andere Leute anspuckt, weil er ein Ekelpaket ist, verrät unsere Kultur, Christen verraten Christus.

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Dass Linksextremisten nicht vor Gewalttaten zurückschrecken – weiß man, manche wollen es nur nicht wahrhaben. Belege: https://linksunten.indymedia.org/de/node/200242 (Stürzenberger)

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Er machte ein „Like“ zu dem Spruch: Meine Ehre heißt Treue – und muss nun 2000€ Strafe zahlen. Warum? Es ist ein SS Spruch – und der Liker hatte es nicht gewusst und auf seine Familie bezogen. Er wurde von irgendjemanden angezeigt: http://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-nazi-spruch-tuersteher-muss-wegen-like-bei-facebook-2000-euro-strafe-zahlen_id_6445411.html

Zu dem Spruch: https://de.wikipedia.org/wiki/Meine_Ehre_hei%C3%9Ft_Treue Interessant an diesem Artikel finde ich nun wieder, dass dort steht: Goebbels konnte „dem SA Mob entkommen“, während wenige SS-Leute die SA aufhielten. Hier wird die SA als Mob bezeichnet – die SS (eher heldenhaft) nicht. An meinem Hinweis erkennt man: Wie diffizil die Sprache in dieser Angelegenheit ist, dass sogar Wikipedia entgleisen kann, wenn man übertrieben penibel liest. Und dieser arme Mann, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, muss 2000€ zahlen. Klar. ist gesetzlich verboten. Aber vielleicht sollte man die Bevölkerung darüber aufklären, dass der Satz verboten ist? Nein, lieber nicht, weil dann der Satz wieder hoffähig wird, weil ihn viele gut finden, die von Geschichte keine Ahnung haben. Und dann wird er Eingang finden in Poesiealben. Lieber still und leise die Leute verurteilen, weil sie nicht wissen, was sie liken?

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In so einer Kneipe feiern doch nur Menschen, die sich aus dem Umfeld kennen. Oder ist das in Salzgitter-Thiede anders? Von daher wundert mich das hier: http://www.focus.de/regional/videos/neujahrsnacht-in-salzgitter-er-pruegelte-feuerwehrleute-ins-krankenhaus-wer-kennt-den-brutalen-schlaeger_id_6446606.html

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Weihnachtsfest – Winterfest… Umbenennung christlicher Traditionen

Mittwoch, Dezember 21st, 2016

Ich denke nicht, dass Terroristen nicht mehr Weihnachtsmärkte im Blick haben, wenn man sie nun in Winterfest umbenennt. Ihnen kommt es auf feiernde Menschen an, die in einer Menge zusammenstehen und sich des Lebens freuen. Das ist das Ziel ihres ideologischen Hasses.

Das fiel mir ein, als ich den Beitrag las: https://www.welt.de/kultur/article160476499/Erleben-wir-einen-Krieg-um-das-Weihnachtsfest.html

An diesem lesenswerten Beitrag fand ich vor allem den letzten Absatz interessant, der das Ableben der Volkskunde beklagt, damit aber auch die Macht alter Traditionen nicht mehr erforscht wird. Zudem wird nicht mehr – ich sage es mit eigener Intention – deutlich herausgearbeitet, dass es diesen modernen Kleinkrieg gibt zwischen Menschen, die an Traditionen, Festen usw. festhalten wollen und solchen, wie viele Säkularisten (indem sie sich hinter Muslimen verstecken) diese abschaffen wollen. Das durchzieht viele Ebenen: Abschaffungen des Kreuzes, Kämpfe gegen Martinsumzüge und Karfreitag, natürlich gegen Weihnachtsbräuche, seien sie alt oder neueren Datums – alles, was irgendwie christlichen Anklang hat: Weg damit oder muss umbenannt werden. Hier wird auf modern das fortgeführt, woran die Freireligiösen seit dem 19. Jahrhundert, dann im 20. Jahrhundert die Nationalsozialisten und die Kommunisten schon eifrig gearbeitet haben. Natürlich mit guten antichristlichen Argumenten. Und im 21. Jahrhundert baut man darauf auf – nennt das wiederum nur aus der neuen Zeit heraus anders – oder auch nicht, wenn man vergessen hat, woher diese Umbenennungs-Tradition gekommen ist. Das alles zu untersuchen und die Traditionen zusammenführen – das wäre eine tolle Arbeit.

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Muslime vorschieben + Eine Kirche ist keine Kirche

Samstag, Dezember 17th, 2016

Muslime für irgendwelche Dinge vorzuschieben, kennen wir von atheistisch bzw. säkular angehauchten Leuten. Schafft die Weihnachtslieder ab – Muslime wollen sie nicht, schafft die Kreuze ab, Muslime wollen sie nicht, schafft XY ab, Muslime wollen sie nicht. Dabei sagt kaum ein Muslim irgendwas. Und hier müssen die Muslime sogar dazu herhalten, die Faulheit oder Unlust eines Priesters zu begründen. Er hatte keine Lust ein Krippe aufzustellen – also: Muslime wollen wir nicht verärgern…: http://www.katholisches.info/2016/12/12/krippe-soll-aus-respekt-fuer-muslime-weichen-freiwillige-errichten-sie-dennoch/

Manche Muslime bestätigen allerdings auch das soeben genannte säkulare Vorurteil. Zum Beispiel lesen wir darüber hier: https://www.ndr.de/kirche/Krippenspiel-und-muslimischer-Vater,gewissensfrage332.html Kommen in ein Land, das traditionell christlich ist, und nehmen Anstoß an christliche Traditionen. Ich frage mich nur: Ist er wirklich Muslim?

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Eine Kirche ist doch keine Kirche, mag sich der Verantwortliche gedacht haben – und erntet nun Widerspruch: https://www.lifesitenews.com/news/catholic-archdiocese-allows-sacrilegious-sexually-charged-fashion-show-in-a Es ist schon interessant, wie naiv manche Christen sind. Sie lassen sich massiv missbrauchen – und verteidigen das auch noch. Religiöser Masochismus ist das wohl.

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Unsichtbarer Freund

Mittwoch, Dezember 14th, 2016

Früher habe man das für eine psychische Störung gehalten, wenn Kinder einen unsichtbaren Freund hatten – heute sieht man das als hilfreich an: http://www.zeit.de/2016/49/kinderpsychologie-psychologie-psychische-stoerung-imaginaere-freunde/komplettansicht

Was manipulierten Psychologen nicht schon alles an uns Menschen herum, Soziologen auch. Nichts gegen Psychologen oder Soziologen insgesamt, aber Kritik ist an denen zu äußern, die nicht den Menschen beobachten und daraus Schlussfolgerungen ziehen, sondern die dies und jenes aus ideologischer Perspektive nicht sehen können und den Menschen umerziehen wollen. Ich denke da auch an unsere Gender-Fans.

Genauso geht es mit Kirchens: Was wurde da nicht alles entmythologisiert, ohne eine wirkliche Ahnung davon zu haben, wie wichtig das alles für den Menschen ist. Man hat die Welt entleert – und wundert sich dann, dass die Hirne leer werden bzw. mit anderem gefüllt werden, was dann aber äußerst schädlich sein kann.

Wir leben jeweils als Kinder unserer Zeit. Und so muss der Verstand freilich aufpassen, dass er nicht auf einmal wieder mit Mythen überschüttet wird, die lähmen. Aber eine Waage halten – wäre ein Versuch wert.

Auf diese Weise hat sich dann auch der Schutzengel langsam wieder unsere aufgeklärte Welt erobert. Und man schaue sich nur einmal die neuen Filme über Gott und Jesus und Maria an – es tut sich wieder eine Welt auf, die verpönt war.

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Angriffe auf christliche Skulpturen + Angriffe auf Menschen

Montag, November 7th, 2016

Angriffe auf christliche Skulpturen in Dülmen: http://www.wn.de/Muensterland/2588612-Zerstoerte-Skulpturen-Polizei-vermutet-religioes-ideologischen-Hintergrund

Auch auf den Bergen wird weiter gegen das Kreuz angegangen: http://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/gipfelkreuz-scharfreiter-erneut-umgehackt-6938101.html

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Hier fielen Schüsse nach einem Unfall: http://www.focus.de/panorama/welt/oberhausen-mysterioeser-unfall-mit-schusswechsel-gibt-polizei-raetsel-auf_id_6167177.html

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Sozialhilfe für Burka-Trägerinnen streichen + Kirchenasyl für Irak-Flüchtlinge + Geburten + Alles schlucken

Donnerstag, November 3rd, 2016

Sozialhilfe soll für Burka- und Niqab-Trägerinnen gestrichen werden, so Abdel-Samad, weil sie unter anderem mit der Bekleidung signalisieren, nicht arbeiten zu wollen: http://www.oe24.at/welt/Vollverschleierte-Frauen-sollen-keine-Sozialhilfe-bekommen/256473395

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Tschechien hatte eine irakische Großfamilie aufgenommen – doch diese hatte nichts Besseres zu tun, als in Sachsen Asyl zu suchen. Sie müsste jedoch abgeschoben werden nach Tschechien. Da aber der tschechische Innenminister meint, sie hätten ihr Asylrecht durch die Ausreise verwirkt und bei einer Rückführung nach Tschechien in den Irak ausgewiesen würde, stellt sich die Frage, ob sie nach Tschechien ausgewiesen werden dürfen – es sei denn, der Irak gilt als sicheres Land (z.B. der Südirak ist ja nicht von Kämpfen betroffen). Aber der Staat kann sie aus einem anderen Grund nicht zurückweisen: Diese Großfamilie hat Kirchenasyl – das heißt, der Staat kommt nicht an sie heran. Und darum wird nun europaweit überlegt, ob das „Schlupfloch Kirchenasyl“ nicht geschlossen werden muss.

Was die Kirchen betrifft: Mit Kirchenasyl sollte man äußerst sparsam umgehen und auch wirklich nur dann, wenn eine Rückführung diese Menschen an Leib und Leben gefährden. Alles andere sollte vermieden werden, denn wir leben in einem Rechtsstaat, in der EU. Er kann auch etwas übersehen, und dann ist Kirchenasyl notwendig. Es wäre dumm, wenn man dieses Recht verspielen würde, weil man es mit dem Kirchenasyl übertreibt. https://www.welt.de/politik/deutschland/article159199321/Warum-anerkannte-Fluechtlinge-unbedingt-nach-Deutschland-wollen.html

Ein wenig missverständlich habe ich formuliert: Es geht um Rechtsfragen, nicht um Übertreibung – Nichtübertreibung. Auch der Rechtsstaat kann eine Lage in einem Land übersehen, das dem Grundgesetz widerspricht, zum Beispiel falls ein Iraner in den Iran zurückgeführt werden sollte, obwohl er Christ ist usw. Dann hat die Kirche die Pflicht, zu widersprechen, weil es dem Grundgesetz widerspricht.

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Es werden sehr viele Kinder geboren – vor allem hat der Anteil an ausländischen Kindern zugenommen. Das Problem dürfte nicht sein, dass die Kitas stöhnen werden https://www.welt.de/wirtschaft/article158294203/Babyboom-in-Deutschland-bei-auslaendischen-Muettern.html Das Problem dürfte sein, dass viele dieser Familien eine Kita nicht finanzieren können, womit die Kommunen bzw. die Arbeitslosenämter… gefordert sind – und legen sie das auf die Eltern, die Geld verdienen, um? – Oh, oh, da habe ich eine dicke Wissenslücke.

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Sollen Kirchen wirklich alles schlucken, was Muslime hier im Land einführen wollen aus Angst, dass sie dann leiden müssen? Gegen Muezzinruf sein, führt zu Forderungen gegen Glocken, gegen Kopfbedeckung sein führt zur Forderung gegen Nonnentracht…? http://www.teckbote.de/nachrichten/artikel-kirchheim_artikel,-Kein-Muezzin-%E2%80%93-%E2%80%A8kein-Glockenlaeuten-_arid,100173.html

Ueberschär kritisiert die Säkularisierung – und Kirchen hätten die Aufgabe dafür zu sorgen, dass diese nicht „entgleise“. Sie hat recht. Aber dieser Sorge entgeht man nicht, indem man den Mund hält gegenüber anderen Zumutungen. Denn gerade Säkulare fordern ja, alle Religionen in einen Topf zu werfen und zu bekämpfen. Es gilt auch den Säkularen zu zeigen, dass Differenzieren eine Tugend ist und das nicht zu können Dummheit oder nicht zu wollen Ideologie.

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Der Fall Lee Strobel + FPÖ und das Christentum + Atheisten + Merkels Weihnachtslieder

Donnerstag, Oktober 27th, 2016

Der Fall Lee Strobel kommt als Spielfilm heraus. Lee Strobel war Atheist, wollte als Journalist das Christentum widerlegen und wurde Christ, schrieb das Buch: Der Fall Jesus: http://www.pro-medienmagazin.de/film/detailansicht/aktuell/geschichte-des-skeptischen-journalisten-lee-strobel-verfilmt-98060/ Er sollte eine Warnung sein: Nur nicht zu viel mit Jesus beschäftigen – hinterher wird man noch Christ.

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Die FPÖ ist Wiederholungstäterin: Sie verwendet christliche Formeln und Symbole für den Wahlkampf. http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/5107552/FPO-und-Christentum-eine-Erregung Daran sieht man, wie aktuell christliche Traditionen sind – nicht zuletzt auch daran, dass es massive Kritik daran gibt, dass sie im gesellschaftspolitischen Alltag verwendet werden.

Nicht nur in Österreich besinnt man sich wieder auf das Christentum – was andere nicht so gut finden – warum auch immer: http://www.srf.ch/play/tv/arena/video/das-heilige-land-braucht-die-schweiz-die-rueckbesinnung-auf-das-christentum

Zu FPÖ-Österreich und die Kritik von Protestanten: Sie sollten sich nicht nur auf die Gebote berufen, wenn es gegen „rechts“ geht, sondern auch dann, wenn sie übertreten werden: Du sollst nicht töten – Abtreibung – da schweigen sie: http://www.kath.net/news/57232

Hat Kirche einen Monopolanspruch auf kirchliche Traditionen? Sieht sie sich schon als Nachlassverwalterin?

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Das ist doch gut, wenn Atheisten von Christen Anregungen aufnehmen. So haben sie die EKHN-Bierdeckel für ihren Humanismus umfunktioniert: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/eigene-bierdeckel-fuer-humanisten-98053/

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Merkels Weihnachtslieder: Merkel hat für den Hinweis, mehr Weihnachtslieder bzw. überhaupt wieder Weihnachtslieder zu singen, so manchen Spott eingefahren. Aber sie hat Recht. Die Besonderheit an uns Christen durch die Jahrhunderte war, dass wir nicht nur großartig hinter Mauern philosophierten und die Intellektuellen auf unserer Seite wussten, sondern dass wir die Menge der Menschen angesprochen haben. (Das begann schon mit Jesus: nicht die weisen und klugen Leute – sondern die Erniedrigten wissen sich von Gott angesprochen.) Und dadurch haben wir viel verändert. Und das ging bis in die Neuzeit.

Was heißt das? Indem Merkel auf die Weihnachtslieder hinweist, weist sie auf etwas hin, das für die Intellektuellen bedeutungslos erscheinen mag – aber gerade diese kleinen Dinge (in ihrer Summe) machen unsere Tradition aus, vermitteln Werte usw. Von daher: Frohes Singen – aber erst kommen die normalen christlichen Gesangbuchlieder – dann bald die Adventslieder – und dann die Weihnachtslieder.

Tipps für den Anfang: Danke, für diesen guten Morgen… – Der Mond ist aufgegangen… – Ein feste Burg ist unser Gott… – die anderen kann man im Gesangbuch erstöbern.

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Neuer Medien-Sport: Christen zur Sekte erklären + Christen verhöhnen

Dienstag, Oktober 25th, 2016

Das scheint ein neuer Medien-Sport zu werden: christliche Gruppen werden zu Sekten erklärt: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/zeitung-bezeichnet-evangelikale-gemeinden-als-sekten-98030/ Das liegt freilich nahe, weil Christen vielfach einen anderen Blickwinkel haben und die Gesellschaft anders prägen als es manchen Links-Säkularen und Rechts-Nationalen lieb ist.

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Da müssen Christen in Syrien und im Irak, in Pakistan, im Sudan und sonstwo unter Extremnuslimen und Islamisten unsäglich viel leiden – und hier in Europa hat man nichts besseres zu tun, als allen Religionen vorzuwerfen, sie seien für Kriege usw. verantwortlich und man solle die Religionen abschaffen.

Das ist Verhöhnung der Opfer, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Abgesehen davon ist das nicht allein Verhöhnung, sondern Dummheit mancher Religionskritiker, die von sozialen Prozessen überhaupt keine Ahnung haben, von Gruppenbildung nicht, von Abgrenzungen, von Angriffen. Denn das alles hat nichts mit Religion zu tun, sondern ist ein Gruppenverhalten – das nur dann mit Religion zu tun hat, wenn es religiös begründet wird.

Es ist einfach auch historisch gesehen ein Zeichen für Verstandlosigkeit, wenn man alle Kriege den Religionen allgemein in die Schuhe schiebt. Es gibt friedliche Religionen und es gibt brutale Religionen. Aber unabhängig davon: Alexander der Große – Religionskriege? Der Expansionsdrang der Babylonier, Assyrer, der Römer – Religionskriege? Hitlers Drang die Welt zu unterwerfen, der Drang der Kommunisten in aller Welt andere ihrer Weltanschauung anzupassen – Religionskriege? Napoleon – Religionskrieg?

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Zwei Wochen Atheistin + Clintons Eingriffe in die Kirche + Umgang mit Medien und Medienversagen + Hollande in Schwierigkeiten

Sonntag, Oktober 16th, 2016

Diese Formulierung finde ich nett:

„Als ich etwa 14 Jahre alt war, war ich für ca. zwei Wochen Atheistin. Das war ein Ausrutscher.“

Nett finde ich auch diese Aussage:

„Ja, eigentlich wäre der Zeitgeist… sogar recht zufrieden mit mir gewesen.“

Es geht um einen Beitrag von Isabella Gräfin von Kageneck: http://www.kath.net/news/57109

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Ich hatte gestern schon das Thema, wie sehr Clinton und co. versuchen, die Kirche anzugreifen. Hier gibt es weitere Infos: http://www.kath.net/news/57117 Gibt es für die armen Amerikaner wirklich keine Alternative als zwischen Clinton und Trump? Nichtwählen ist keine Option. Man stiehlt sich damit nur aus der Verantwortung: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/darum-sind-so-viele-us-evangelikale-fuer-donald-trump-97935/

Anders greift dieser Mann aus Ghana die Kirchen an – anschaulicher, aber für die Gesellschaft weniger gefährlich als Clinton und co.: http://www.epochtimes.de/politik/welt/roemische-polizei-nimmt-kirchenrandalierer-fest-a1360575.html

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Der Umgang unserer Medien mit der Frage: Trump oder Clinton ist wieder einmal ein Musterbeispiel an manipulativer Berichterstattung. Ich will von unseren Medien sachliche Informationen und nicht ständigen hysterischen Wahlkampf.

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Ein paar anregende Aussagen zum Umgang mit modernen Medien finden wir in dieser Zusammenfassung des 4. Evangelischen Medienkongresses in Hamburg: http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/detailansicht/aktuell/facebook-muss-den-rammbock-des-rechtsstaats-spueren-97901/ Manche Formulierungen sind auch sonderbar – nun denn. Diese lasse ich außen vor. Deutlich ist:

Jeder müsse sich bewusst sein, welche öffentlichen Effekte auf seine Handlungen im Netz folgten und sich die Frage stellen, die sich in der Vergangenheit nur Journalisten stellen mussten: „Was sind relevante Beträge, die reif zur Veröffentlichung sind?.“ Pörksen formulierte in Anlehnung an ein Zitat des Philosophen Immanuel Kant: „Handle stets so, dass dir die öffentlichen Effekte deines Handelns langfristig vertretbar scheinen.“ Er hoffe, „dass sich aus der digitalen Gesellschaft eine redaktionelle Gesellschaft“entwickele, so der Medienwissenschaftler.

Wenn damit keine Selbstzensur geeint ist, dann ist der zitierte Satz richtig. Denn unser Problem ist vielfach die Selbstzensur geworden: Man sagt nur das, was die breite Öffentlichkeit, besser noch: die mediale Stammtischhoheit unterstützt, damit man nicht angegriffen wird und seine Ruhe haben kann. Und das tut unserer Demokratie nicht gut.

In diesem Beitrag wird nirgends deutlich, dass das Maas´sche System gefordert wird, das heißt, dass eine private Gruppe auf Hasspostings angesetzt wird. Es ist davon die Rede, dass Mittel des Rechtsstaates angewendet werden müssen, um gegen Hasspostings vorzugehen. Die Gesetze seien vorhanden, müssten nur angewendet werden. Zudem ist vom Hammer des Rechtsstaates die Rede. Eben: des Rechtsstaates. Und nicht auf Umwegen über irgendwelche Leute, die zu Vertretern des Rechtsstaates aufgeplustert werden.

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Umgang mit Medien – ein Profi wie Hollande müsste es können. Aber wie wir Menschen sind: Wir lassen uns leicht dazu animieren, Dinge zu sagen, die wir eigentlich gar nicht sagen wollen – das geht sogar so weit, dass man sich dann manchmal selbst nicht wieder erkennt. So wird es nun Hollande gehen – der sich hat zu sehr von der vertrauten Umgebung und den anwesenden Journalisten verführen lassen, Dinge zu sagen, die er nicht hätte sagen dürfen. Aber denkt er wirklich so?: http://www.spiegel.de/politik/ausland/fran-ois-hollande-buch-bringt-franzoesischen-praesidenten-in-not-a-1116767.html

Meine Frage an die Medien ist wiederum: Dieses Buch soll über 600 Seiten haben. Hat Hollande nicht auch Weiterführendes gesagt? Und die Bevölkerung, die angesprochen wird: Sie hat das Buch gelesen oder beurteilen sie das Buch, nachdem Medien es nach negativen Sätzen hin durchsucht haben und fündig geworden sind? Wer hat ein Interesse daran, diese Punkte herauszugreifen? Der politische Gegner oder einfach nur die Sensationsgier + Gier nach Umsatz?

Ich bin kein Hollande-Fan, aber ein Fan sauber arbeitender Medien – und die kann ich hier nicht erkennen

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