Archive for the ‘Atheismus’ Category

Schöpfungsgeschichte + Tötung Behinderter

Sunday, May 19th, 2013

Die Bibel ist ein Märchenbuch – so sagt ein Hamburger Atheist – Walter Witt – und macht – das ist sein Lebensziel, überall diesen Slogan bekannt. http://www.kath.net/news/41334 Dass er damit seine – sagen wir – historische und literarische Unbedarftheit zum Ausdruck bringt, weiß er sicher nicht – und die Leute, die das gut finden, wissen das wohl auch nicht. Der gute Mann hat sicher noch nichts von Gattungen gehört – macht nichts, das ist keine Schande, wenn man nicht alles weiß. Aber, wer wirklich gegen etwas angeht, von dem erwartet der normale Mensch schon, dass er sich ein wenig mit der Frage beschäftigt hat. Aber auch atheistische Fundamentalisten denken nicht gerne bzw. hören nicht gerne Argumente. Gott sei Dank gibt es auch andere Atheisten – die sich klug über solche Fragen äußern und mit denen man gerne über all das redet.

In der Bibel steht, dass Gott dem Menschen zum Ebenbild geschaffen hat. Damit ist freilich, das sei einem Herrn Witt gesagt, nicht gemeint, dass nun Gott so aussieht wie der Herr Atheist Witt. Das bedeutet unter anderem, dass Gott den Menschen als sein Statthalter auf der Erde eingesetzt hat und ihn – wie Herrn Witt – mit einem freien Willen ausgestattet hat. Und die Würde gilt nun nicht mehr nur dem Herrscher – wie damals üblich, dem Pharao, dem König… - , sondern jedem Menschen kommt die Würde zu. Nun, das mögen manche Pragmatiker nicht hören, dass auch Behinderten Würde zukommt – und so möchte der Herr aus England, Colin Brewer mit Namen, dass Behinderte getötet werden sollen, weil sie der Gesellschaft zu teuer würden. http://www.kath.net/news/41324 Diese Sicht werden viele wie er vertreten, die noch nichts davon gehört haben oder nichts davon hören wollen, dass die Bibel eben kein Märchenbuch ist, sondern als Letztbegründung für die Würde aller Menschen eintritt. Ich weiß nicht, ob der bekennende Atheist Walter Witt so clever ist, dass er auch über solche Fragen nachdenkt. Ich befürchte: Nein, denn sonst könnte er nicht einfach so daherschwadronieren. Und so wird sicher der Herr Witt mit dem Herrn Brewer munter argumentieren, warum es gut bzw. nicht gut ist, Behinderte zu ermorden. Und wenn sie nicht gestorben sind, so diskutieren sie noch morgen und übermorgen und üübermorgen. Denn es gibt keine Letztbegründung, wenn man nicht an Gott glaubt. Aber das muss Herr Witt erst noch in der Diskussion mit Herrn Brewer erkunden.

Ach ja, der Satz mit dem Ebenbild Gottes steht in der ersten Schöpfungsgeschichte. Ist denn die Schöpfungsgeschichte kein Märchen – somit dieser Satz auch? Jetzt werden sicher die Anti-Kreationisten besonders hellhörig und scharren schon mit den Hufen, um mir eins auswischen zu können. Nun, jeder, der in dieser Hinsicht so seine Fragen hat, sollte einmal darüber nachdenken: Worin liegt der gattungsmäßige Unterschied zwischen einem Märchen, einem Roman, einem Mythos, einer Zeitungsinformation, einem Rezept, einer Todesanzeige. Die daran anschließende Frage ist: Welche Funktion haben diese Gattungen: Märchen, Roman, Mythos, Zeitungsinformation, Rezept, Todesanzeige. Vielleicht kommt man über diese Frage der Funktion ein wenig der Antwort näher, ob die Schöpfungsgeschichte nun ein Märchen ist oder nicht. Vielleicht hilft auch der Inhalt der Texte ein wenig weiter: Habt Ihr schon einmal ein Märchen gehört, das solche Inhalte hat wie die Schöpfungsgeschichte? Natürlich nicht. Habt Ihr schon einmal eine Todesanzeige gesehen, die solche Inhalte hat wie die Schöpfungsgeschichte? Nein, also wieder nichts. Die Schöpfungsgeschichte wird gemeinhin dem Mythos zugeordnet. Was ist denn das – ein Mythos? Ist ein Mythos eine Legende? Nein. Ist er eine Sage? Nein. Das sind alles andere Gattungen. Ein Mythos – ich antworte sehr verkürzt – ist ein Text, in dem Menschen die Welt erklären: Warum leben wir? Warum gibt es so etwas wie die Natur? Wie kann Materie lebendig sein und sich vermehren, wie kann er gar denken…? Das interessiert zwar manche nicht, weil sie denken, sie denken automatisch. Aber dennoch sei es gesagt: Mythos ist Welterklärung – von menschen, die dachten, lange bevor Menschen von heute denken, sie müssten nicht denken. Die Alten waren nämlich nicht so dumm wie heute manche gemeinhin arrogant annehmen. Und in der Schöpfungsgeschichte erklären Menschen aus alter Zeit, wie sie sich die Weltschöpfung gedacht haben, wie sie es sich gedacht haben, dass es Menschen gibt und Tiere, Pflanzen und Sonne und Mond. Und der Geist Gottes, der hinter dieser Welterkläruzng stand, hat so manches dazu beigetragen, dass diese Welterklärung die Hirne und Herzen vieler, vieler Generationen weltweit ergriffen hat. Den Herrn Witt sicher nicht, weil er noch immer denkt, es sei ein Märchen, aber Menschen wurden davon ergriffen, die auf einmal erkannten: Hinter dem, was ich sehe, steckt ein Wille, steckt ein liebender Gott, einer, der es mit seiner Schöpfung gut meint und der möchte, dass Menschen mit dieser guten Schöpfung gut umgehen. Nun mag Herr Witt sagen: Aber woher kommt den all das Böse? Ja, lieber Herr Witt und Gesinnungsgenossen: Das steht dann ein wenig später im ersten Buch Mose. Aber bitte daran denken, wenn Sie es lesen: Es gehört nicht zur Gattung Märchen, sondern zur Gattung Mythos. Und wenn einer Fragen dazu hat, dann kann er mir gerne schreiben. Leider habe ich nicht so viel Zeit, aber Antworten wird er nach der Zuschrift sicher über meinen Blog bekommen. Herr Witt mag wie Herr Brewer sagen: Dass hinter allem ein liebender Gott steht, das ist Schwachsinn, weil die Wissenschaft bewiesen hat, dass der Mensch ein Tier ist. Ja, dann freut es mich zu hören, dass sicher ihr Hund – wenn Herr Witt und Herr Brewer denn einen haben – sie Gassi führen wird und weiß, wie man die Hundefutterdose öffnet. Nichts für ungut – der kleine Scherz musste sein.

Für Herrn Brewer, der Behinderte töten lassen will - nicht für alle Atheisten – gilt vermutlich der Satz, den ich neulich einmal irgendwo gelesen habe:

Ein Atheist sucht Gott genau so wenig wie ein Dieb den Polizisten. – Wer glaubt, Behinderte müssten aus pragmatischen Gründen getötet werden – steht nicht nur in unrühmlicher, unmenschlicher Tradition – sondern mag wohl auch von Gott nichts hören wollen.

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Diskussion: Atheist+Christ

Sunday, May 5th, 2013

In der Diskussion auf dem atheistischen Kirchentag – dem Deutschen Humanistentag – diskutierten Schmidt-Salomon und Landesbischof Meister. In diesme Zusammenhang hat Schmidt-Salomon Interessantes formuliert: >Der Mensch sei nicht Gottes Geschöpf, sondern eine „erst vor kurzem entstandene und bald wieder aussterbende Affenart“. Der Mensch sei eine tragische Figur, weil er wisse, dass sein Dasein nichtig sei. Darüber dürfe man sich nicht hinweglügen. Schmidt-Salomon: „Der Stein der Weisen ist der Grabstein.“ Der christliche Glaube sei „historisch zufällig“ entstanden.< Und: >Zugleich bekannte Schmidt-Salomon, dass auch der Humanismus auf einem Glauben basiere, nämlich der Vorstellung, dass sich die Welt verbessern lasse. Wer dies nicht teile, sei kein Humanist, sondern Zyniker.< Weitere interessabte Aspekte hier: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/humanistentag-atheist-und-kirchenleiter-im-streitgespraech.html

Auch auf dem Kirchentag gab es eine entsprechende Diskussion: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=6590 > „Die Frage ist nicht, wie viel Religion ein Staat verträgt, sondern welche.“< sagte Hans Michael Heinig.

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Schöpfung aus dem Nichts

Wednesday, May 1st, 2013

Oh, Mann, schon wieder! Da versucht einer mit viel Überlegungen herauszufinden, dass bei dem Schöpfungsakt kein Gott vorhanden sein musste, sondern versucht irgendwie zu beweisen, dass Nichts nicht Nichts war, aus dem dann alles hervorgegangen ist http://www.focus.de/wissen/weltraum/astronomie/tid-30858/weltenschoepfung-ohne-schoepfer-ein-universum-aus-dem-nichts-der-beweis-gegen-gott_aid_973069.html?fb_pid=1367302661&fbc=fb-fanpage-wissen .

Was soll man dazu sagen? Seit Jahrzehnten versuchen Theologen der Welt darzustellen, dass wir Gott nicht als Lückenbüßer sehen, das heißt, dass die Lücken, die die Wissenschaft lässt, nicht mit Gott gefüllt werden dürfen. Gott wird immer weiter in eine Nische zurückgedrängt, bis der Mensch eben stolz sagen kann: Da ist Gott nicht. Der Beweis, dass es Gott nicht gibt, treibt scheinbar so manchen Wissenschaftler an, intensiver zu forschen. Das ist echt ein Gotteswitz: Der nicht existierende Gott fördert die Wissenschaft immens.

Wissenschaft hat es weder so noch so um Gott zu gehen, sondern um Welterklärung in dem Sinn: Was ist beweisbar. Der Glaube ist Welterklärung in dem Sinn: Warum lebe ich? Wie lebe ich? Der Mensch fragt über sich und das Beweisbare hinaus. Das hilft den Menschen ja überhaupt nichts, zu wissen, er hat Körper wie die Tiere, ist entstanden wie die Tiere, hat Triebe wie die Tiere – denn er spürt: Aber ich bin kein Tier! Ich gehe aufrecht, ich habe Verstand, ich kann reden, ich kann meine Triebe zügeln – ich bin nicht mein Hund, den ich füttern muss und mit dem ich gassi gehe. Und dieses über sich hinausfragen landet bei Gott. Übrigens: Der kluge Herr Wissenschaftler Lawrence Krauss landet doch immer wieder an dem Punkt, an dem schon etwas da ist, aus dem etwas wird: Denn Nichts ist für ihn nicht Nichts. Indem man nun das Nichts einfach – mit hohen mathematischen Künsten – zu einem gefüllten Nichts umdefiniert – ist noch lange nicht die eigentliche Frage geklärt. Aber das macht “nichts”.  Freilich ist er auf dem richtigen Weg: Wir Menschen sind abhängig von unserer Sprache. Wenn wir Himmel sagen, denken wir Deutschen an den blauen Himmel über uns. Engländer wollen dann wissen, ob man sky meint (der Himmel, den man sieht) oder heaven (der Himmel als Ort Gottes). Sprache ist ein Schlüssel zum Verstehen und Nichtverstehen.

Christen glauben übrigens auch – seit Jesus Christus – dass Gott im notleidenden Menschen gegenwärtig ist. Hat der Herr Krauss schon einmal einen untersucht und kann wie der Pseudogargarin ausrufen: “Ich habe im notleidenden Menschen keinen Gott gefunden!”?

Dass Gott nicht als Lückenbüßer eingesetzt wird, das ist kein neues Thema der Theologie. Jesus Christus hat Gott nicht als Lückenbüßer eingesetzt, sondern angesagt. Christen sagen Gott an – leben seinen Willen.

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Freier Humanistentag

Thursday, April 18th, 2013

Da wollte eine Mutter ihren Sohn am Humanistentag nicht in die Schule schicken – und ließ ihn zu Hause. Was daraus folgte: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=paedagogik&news[action]=detail&news[id]=6524

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Schönenborn+Putin

Sunday, April 7th, 2013

Oh Mann, da sieht man, wie – darf ich es derb sagen? - naiv mancher in der Branche ist. Da interviewt einer Putin – und glaubt, er könne einfach so Putin interviewen. Wahrscheinlich, denn es gibt solche Leute, die denken, sie überfliegen alle – und werden dann selbst zu lahmen Enten. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/06/putin-fuehrt-wdr-mann-schoenenborn-vor-wie-heissen-sie/ Wer einen Mann an einer solchen Position befragt, seit Jahren eines der größten Länder regiert – wie kann man ihn nur dermaßen unterschätzen? Da müssen Fachleute ran.

Das Folgende gilt jetzt nicht für Schönenborn – aber das ärgert mich immer kolossal. Da kommt irgendein Bengel daher, hat von Tuten und Pusten keine Ahnung, glaubt aber, alle in die Tasche stecken zu können, nur weil er Sklave des Zeitgeistes ist: Alle sind gegen den anderen, also muss ich nur signalisieren, dass ich auch gegen ihn bin. Der Bengel kann natürlich auch glauben, dass er alle überfliegt - aber dass er alle mit Dummheit überfliegt, wird jedem schnell klar – außer ihm selbst und seinesgleichen. Nun, das gesteht man Leuten in der Pubertät zu, diese unwissende Arroganz – aber das scheint immer stärker auch auf Erwachsene abzufärben.

Vielleicht bin ich da als Glaubender besonders empfindlich, weil manche Menschen meinen, sie müssten nur, wenn sie “Religion” hören, lachen oder schnippisch lächeln, und dann hätten sie den anderen schon überwunden. Argumente haben sie keine, außer: Religion – doch heute nicht mehr! Darum mögen sie auch nicht zuhören, weil sie Argumente fürchten – denn wer selbst keine hat, fürchtet sie wie der Teufel das Weihwasser. Damit sind wir eigentlich schon beim Thema des nächsten Blogs.

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Der neue Atheismus

Sunday, April 7th, 2013

Der neue Atheismus sei simpel und freiheitsgefährdend: http://www.kath.net/news/40792 ich würde ja gerne sagen – so einfach geht das nicht – aber leider kenne ich zu viele Beispiele, die das bestätigen. Nett ist auch die Aussage des Vorsitzenden des Freidenkerbundes in Österreich, die in dem genannten Artikel auch wiedergegeben wird, dass Religionen bis heute gegen Ungläubige hetzen würden. Ich weiß nicht, an welche Religion er denkt, wahrscheinlich an die katholische Kirche. Aber hetzen gegen andere Menschen – den Gläubigen – ist dem Atheismus wahrlich auch nicht fremd, wie nicht zuletzt diese seine Worte zeigen.

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Hasenfest und Kirchenaustritt

Saturday, March 30th, 2013

Nun machen sie wieder Werbung wie vor ca. 100 Jahren. Da stellten sich atheistische Gruppen an Firmentoren auf, verteilten Formulare zum Kirchenaustritt – manche Arbeiter traten auch aus – aber in die atheistischen Organisationen trat kaum einer ein. Diese atheistischen Organisationen von heute machen sich zum Hasen: http://www.hasenfest.org/hasenfest.html

Welche Organisationen es nicht alles gibt: Giordano-Bruno ist klar, dann: Bund für Geistesfreiheit, Evolutionäre Humanisten, Gottlose Humanisten, Säkulare Humanisten, Gesellschaft zur Förderung von Aufklärung, Humanismus und Religions-Freiheit, Laizistische Sozis, Internatopnaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten… Ich kann nun viel Spaß beim Herumhoppeln wünschen. Hoffe jedoch gleichzeitig, dass nicht viele Leute auf faule Eier abfahren. (Das musste sein!)

Für diejenigen, die atheistische Aggressionen nicht kennen und meine Diskussion mit dem Thema nicht verstehen, möchte ich nur folgenden Text nennen, den ich gelesen habe: Religion ist wie ein Penis, es ist gut, ihn zu haben, es ist gut, stolz auf ihn zu sein. Aber: zeige ihn nicht in der Öffentlichkeit, stülpe ihn nicht über Kinder, schreibe mit ihm keine Gesetze und denk nicht mit ihm. Was wäre, wenn ich das so mit Blick auf den Atheismus formuliert hätte? Atheismus ist wie ein Penis…

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Atheisten “Gottesdienste”

Friday, March 15th, 2013

Ist schon witzig. Atheisten feiern Gottesdienste – freilich ohne Gott. Neu ist das nicht. Wir kennen das ja schon von den Freireligiösen, die zu Beginn ihrer Entstehung (19. Jahrhundert) statt einen Bibeltext ihren Goethe der “Predigt” zugrunde legten. Wir kennen die Jugendweihe der Kommunisten, die die Konfirmation ersetzen sollten, wir kennen entsprechende Umdeutungen durch die Nationalsozialisten. Freilich: Kommunisten und Nationalsozialisten werden von Hardcore-Atheisten nicht als Atheisten anerkannt, wie auch Comte nicht als Atheist anerkannt wird, weil er die Religion der Menschlichkeit gründen wollte. Sind diese “Gottesdienstersatz” Atheisten denn nun Atheisten oder nicht? Das werden sicher ihre Genossen beurteilen.

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17% Atheisten

Thursday, March 7th, 2013

In unserem Land bezeichnen sich 17% als Atheisten: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/wie-viele-atheisten-leben-in-deutschland.html Diese Studie wird von unserem Chefatheisten Schmidt-Salomon allerdings nicht anerkannt, weil in der Studie nicht gefragt würde, an welche Art Gott die Leute glauben würden. Denn es könnte ja sein, dass sie ein nichtchristliches Gottesbild hätten. Ich frage mich freilich: Haben Atheisten ein Gottesbild – aber ein Nichtchristliches? Wie dem auch sei: Er hält sich lieber an die Studie, die herausgefunden haben will, dass sich 57% als nicht-religiös bezeichnen. Wobei ich wieder die Frage stelle: Was ist in der Vorstellung unserer Zeitgenossen das: “religiös”? Man kann an den christlichen Gott glauben – aber gleichzeitig nicht religiös sein, das heißt: beten, jeden Sonntag in die Kirche gehen usw.?

Übrigens hatte eine Bibelserie in den USA Zuschauerrekord: http://www.idea.de/detail/medien/detail/zuschauerrekord-fuer-us-fernsehserie-ueber-die-bibel.html

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Lanze für Atheisten

Saturday, March 2nd, 2013

Bevor in unserem Land der Islam einen Feiertag bekommen sollte, wären erst einmal Atheisten an der Reihe, denn ich denke, es gibt in unserem Land mehr Atheisten als Muslime. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=6364  Ich würde den 19. April als Todestag von Darwin vorschlagen. oder ist der Geburtstag, der 12.2. – dessen Geburtstag - nicht doch besser? Freilich war Darwin kein Atheist. Wen kann man dann als Feiertaggeber nehmen? So richtige Atheisten gab es wenige – und diejenigen, die es von sich behaupten, werden nicht unbedingt von anderen Atheisten als solche anerkannt. Nun, das soll nicht mein Problem sein. Wichtig ist: Bevor Muslime einen Feiertag bekommen, wären erst einmal die Atheisten dran. Sie haben unsere Kultur – wie auch immer man das beurteilen mag – ja auch stärker geprägt als der Islam.

Mario Vargas Llosa bedauert den Papstrücktritt: http://www.kath.net/detail.php?id=40325 Er selbst sieht sich als Atheist – und sieht den Rücktritt des Papstes als Verlust an.

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