Archive for the ‘Atheismus’ Category

DGB + Mitgliedsbeiträge + Atheisten

Sonntag, August 31st, 2014

Der DGB verwendet inzwischen auch Mitgliedsbeiträge dafür, wenn Menschen wegen “zivilen Ungehorsams” Ordnungsgelder bezahlen müssen, dann springen sie dafür ein. So zum Beispiel bei Blockaden gegen Naziaufmärsche. Dieser Beschluss wird als Persilschein dafür benutzt, dass man den DGB hinter sich weiß – was auch immer die Leute tun? http://www.neues-deutschland.de/artikel/933088.konstruktiv-ungehorsam.html (Gefunden über: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/uebernimmt-der-dgb-gegen-demonstranten-verhaengte-ordnungsgelder-.html) Ist das eigentlich rechtlich erlaubt? Wahrscheinlich ist heute alles erlaubt, Recht hin oder her, wenn es nur mit dem Anstrich: “Gegen Rechtsextremismus” gefärbt ist.

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Und die lieben Atheisten tun vieles, um die Menschen religiös umzuerziehen - natürlich nur zu einem guten Zweck: http://www.persecution.org/2014/08/28/georgia-atheist-organization-aims-to-cleanse-school-football-team-of-faith/

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Islamisten+Schutzzone+Ukraine

Samstag, August 16th, 2014

Es ist immer wieder zu sehen, wie beschränkt manche Menschen sind. Da sieht man äußerst grausame Bilder, in denen Islamisten Menschen morden, und dann hat einer keinen besseren Spruch parat als: Alle Religionen morden. Was soll das? Das ist eine Verhöhnung der Opfer – und im genannten Fall der christlichen Opfer, die in Syrien und im Irak Unsägliches ertragen müssen. (Ich füge in dem Blog keine Links mit den Bildern bei.) Ich wüsste gerne, was in solchen Hirnen abläuft. Man könnte angesichts dieser grausamen Bilder genauso gut sagen: Alle Menschen morden. Doch was soll das? Ist das atheistisch ideologische Dummheit? Ist das einfach ein Abschalten des Hirns, weil man angesichts der Grausamkeiten resigniert? Wenn ich das nicht häufiger lesen würde, könnte man denken: Nun denn… – aber das scheint sich in manchen Hirnen festgesetzt zu haben.

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Islamisten und Türkei: http://www.washingtonpost.com/world/how-turkey-became-the-shopping-mall-for-the-islamic-state/2014/08/12/5eff70bf-a38a-4334-9aa9-ae3fc1714c4b_story.html

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Die Errichtung einer Schutzzone für Flüchtlinge fordert der Zentralrat Orientalischer Christen: http://aktuell.evangelisch.de/artikel/108907/zentralrat-orientalischer-christen-fordert-un-einsatz-im-nordirak Ich frage mich nur: Und was ist mit den Christen Syriens? Sie haben ja noch nicht einmal die Chance, sich unter Assads Fittiche zu flüchten, weil es um dessen Gebiet nur so von Islamisten wimmelt.

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Zum Thema Ukraine: http://ef-magazin.de/2014/08/14/5647-dokumentation-krieg-im-zeichen-der-eu Was mir neulich eingefallen ist: Ist der EU-Krieg Zufall – nachdem sie den Friedensnobelpreis bekommen hat? Ebenso hat Obama den Friedensnobelpreis bekommen – Folgen liegen auf der Hand.

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Dass die Ukraine den Waffenlosen Hilfskonvoi angegriffen hat, wird von der ukrainischen Regierung behauptet – Russland dementiert das. Das wäre ein kolossaler Fehler: http://www.welt.de/politik/ausland/article131275099/Ukraine-meldet-Angriff-auf-russischen-Armee-Konvoi.html Die Politiker der Ukraine hätten überhaupt kein Maß mehr, weil sie sich unter der Schirmherrschaft der EU und der NATO (s. Rasmussen) sicher fühlen. Warum setzt die Ukraine solche Infos in die Welt? Möglicherweise um die Russen abzuschrecken, ihr Konvois in die Ukraine zu senden – als Drohung?

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Christen+Atheisten

Dienstag, Juli 29th, 2014

Der Papst bittet Pfingstkirchen um Entschuldigung: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/papst-trifft-evangelikalen-pfarrer-in-caserta-82815.html

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Es gibt Themen in den aufgeklärten Ländern des Westens, die man am Besten nicht anspricht oder halt nur dann, wenn man mit den Wölfen heult: http://www.foxnews.com/opinion/2014/07/23/lawsuit-newspaper-fires-editor-for-criticizing-gay-bible/

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Richard Dawkins, Chef-Atheist, Ansichten zur Pädophilie: http://lastresistance.com/6648/atheist-richard-dawkins-defends-mild-pedophelia/ Diese Moral können Christen nicht akzeptieren. Auch wenn nun 9xKluge sagen sollten: Aber die Katholische Kirche und die Priester! Aber, liebe 9xKluge: Das, was Priester und andere getan haben, entspricht nicht der Moral der Kirche und der Christen im Allgemeinen gar nicht. Es gibt viele, die sich auch in anderen Fragen (von der Medien-Gesellschaft goutiert) über die christliche Moral hinwegsetzen – aber das heißt ja nicht, dass sie die Meinung der Kirche bzw. des christlichen Glaubens vertreten, wenn sie sich selbst ihre Privatmoral zurechtbasteln.

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Anti-Christen+Verrückte Christen

Samstag, Juli 12th, 2014

Entschuldigt, wenn der folgende Beitrag eine Menge Dinge zusammenwirft. Aber es kam mir darauf an zu zeigen, wie ethische-christliche Traditionen seit ca. 200 Jahren von verschiedensten Seiten in unserer Gesellschaft, jetzt mal nicht vom Islam, strategisch angegangen werden.

Ferdinand Flocon, ein einflussreicher Revoluzzer Mitte des 19. Jahrhunderts, dessen Name vor allem in Frankreich bekannt ist, wandte sich gegen Ehe und Monogamie, das seien die Sklavenketten, die das Christentum den Menschen anlegen würden. Und ohne dass diese Ketten zerrissen würden, könne es auch keine staatliche Freiheit geben. Karl Marx mochte in derselben Zeit selbst christliche Sozialisten nicht besonders, sie würden nur den Ärger des Adels segnen. Aber nicht nur diese bekannten Linken wandten sich im 19. Jahrhundert gegen Christen, sondern genannt seien zum Beispiel auch Dühring und andere, die sich unabhängig von dem Schublädchen links-rechts am (jüdischen) Christentum und seinem Einfluss auf die Gesellschaft abarbeiteten (v. Hartmann, Nietzsche). Und das alles aus unterschiedlichsten Perspektiven. Wie gesehen mit Blick auf die Ehe, das soziale Problem, die Wirtschaft (Dühring), die Sklavenmoral des Christentums (Nietzsche), rassenmäßig nicht passend (verschiedene, z.B. Dühring), Wotan sei der wahre Gott - und überhaupt sei das Christentum aus der Perspektive der Evolution bzw. des Fortschritts, über den sich die 19. Jahrhundertler besonders freuten,  überholt (v. Hartmann).

Viele dieser Sichtweisen begegnen uns in der Gegenwart – eben nur mit der Farbe des 21. Jahrhunderts überpinselt – und da spielen dann Statistiken eine große Rolle. Statistiken klingen fortschrittlich-wissenschaftlich – das mag man heute besonders gerne – und sagen: Monogamie ist nichts für den Menschen… – das heißt: Mit Statistiken versucht man die traditionelle Ethik der Gesellschaft zu verändern. Und was auch gut wissenschaftlich klingt: Evolution. Und diese überträgt man auf das soziale Zusammenleben – ich meine hier nicht den Sozialdarwinismus – sondern: Die christliche Religion war sozial wichtig, aber heute sind wir mit unserem tollen Verstand so weit gekommen, dass wir sie und deren ethische Vorgaben nicht mehr benötigen. Und da aus christlicher Sicht auch der Verstand Gott fern sein kann, kann er sich vollkommen irren und Verhaltensweisen argumentierend bejahen, die schädlich sind.

Die Rasse-Argumentation ist im Augenblick noch obsolet – zumindest habe ich da noch nichts Relevantes gefunden – aber die Thor/Odin-Religiöse Seite spielt in manchen Kreisen schon wieder eine größere Rolle (“Odin statt Jesus”) – was nicht nur bedeutet, Jesus durch eine germanische Gottheit aus der Mottenkiste zu ersetzen http://www.netz-gegen-nazis.de/frage/runenthor-hammer-odin-statt-jesus , bedeutet auch nicht nur Provokation, sondern bedeutet schlicht und ergreifend den Einsatz für eine nichtchristliche Ethik.

Was man heute – ist aber keine Erfindung der Gegenwart – auch gerne macht, ist die Dinge einfach anders nennen, damit sie nicht so schlimm klingen – außerdem der Tradition ein Schnippchen schlagen. Beispiel: Statt im Kontext von Abtreibung von Tötung zu reden, sollte man von der Selbstbestimmung der Frau reden. Kurz: Abtreibung ist nicht Tötung (klingt böse), sondern Selbstbestimmung (klingt gut). Oder: Das Leben Behinderter ist nicht lebenswert, von daher sollte man sich überlegen, ob man sie nicht abtreibt, denn man möchte Menschen zum Leben verhelfen, deren Leben man sich als lebenswert vorstellen mag. Suizid / Sterbehilfe im unreflektierten, emotionalen Volkssinn: Menschen die leiden, muss man erlösen von ihrem Leiden – und wenn sie sterben wollen, muss man sie sterben lassen, eben weil sie vom Leiden möglichst schmerzfrei erlöst werden. Klingt doch gut – da kann keiner etwas dagegen haben – nur die böse Tradition. Tierrechte – klingt gut, dass sie gegen das Leben von Menschen gerichtet sein können, um so besser: Menschenversuche statt Tierversuche. Man sollte sie dann nur nicht mehr “Versuche” nennen, sondern: Forschung am Menschen.

Aber all diesen Versuchen zum Trotz: Der christliche Glaube setzt sich doch immer wieder durch, weil er mit jemandem rechnet, mit dem all die oben genannten Argumentierer nicht rechnen. Über verrückte Christen:

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Christen+Atheisten+Muslime

Mittwoch, Juni 25th, 2014

Natürlich haben auch manche christliche Gruppen die Tendenz, ihren Glauben zu ideologisieren, anderen Menschen ihren Glauben aufzudrängen, mehr oder weniger friedlich, mehr oder weniger lauter. Von daher bin ich den Atheisten dankbar, dass sie den Christen – zu denen ich mich auch rechne – auf die Finger klopfen, dass sie dadurch dazu beitragen, eine Ideologisierung des christlichen Glaubens zu verhindern und helfen, dass Christen auf die wesentlichen Aspekte der Bibel zurückgreifen: Gottes Liebe, die den Menschen Freiheit und somit verantwortliches Handeln ermöglicht.

Freilich sehe ich es vice versa auch als Aufgabe von uns Christen an, den Ideologisierungsversuchen des Atheismus etwas entgegenzustellen, denn auch Atheisten haben das Bestreben, ihren Nichtglauben als Licht der Welt allen aufzudrängen, ob die Mitmenschen es wollen oder nicht – und dazu auch mit weniger friedlichen und weniger lauteren Mitteln beizutragen. Das beliebteste Überredungsmittel ist: Wir allein sind zeitgemäß – und da keiner zum alten Eisen gehören möchte, zum Unzeitgemäßen, lässt man sich propagandistisch gerne über den Tisch ziehen.

So halten wir Menschen uns jedoch gegenseitig in Schach, um nicht überheblich und unmenschlich zu werden.

Die Frage stellt sich nur: Was machen wir gemeinsam mit dem politischen, dem ideologisierten Islam, der aufgrund seiner Gewalttätigkeiten und scheinbaren Mehrheiten das empfindliche Gleichgewicht durcheinanderwirbelt – bzw. es absehbar ist, dass er das Potential hat, noch eine Menge Wirbel zu verursachen?

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Glaube – evolutionäre Vorteile

Sonntag, Mai 4th, 2014

Man fragt sich als Atheist, warum Menschen glauben bzw. Religion haben. Die Antwort, die in der Gegenwart beliebt ist: Der Glaube brachte evolutionäre Vorteile – das heißt, Glaubende waren stabiler als Nichtglaubende – und konnten somit besser überleben und verdrängten die Nichtglaubenden. Und das findet man heute auch immer stärker heraus.

Gläubige Menschen haben eine robustere Psyche als Nichtgläubige http://kath.net/news/45760

Ebenso leben zumindest christliche Fromme in den USA länger, weil sie einen besseren Lebensstil pflegen – nicht etwa, weil sie glauben – so meint man: http://kath.net/news/45793 und http://www.idea.de/detail/gesellschaft/detail/fromme-leben-laenger-aber-nicht-wegen-des-glaubens-27701.html

Dazu gehört auch, dass Kinder, die im christlichen Glauben stehen, weniger anfällig sind für Drogen und Gewalttaten: http://www.idea.de/detail/glaube/detail/kinderevangelisation-beugt-am-besten-gegen-gewalt-vor-27688.html

Für Frauen hat zumindest der christliche Glauben in Europa Vorteile gebracht: Sie fallen nicht “Ehren-Morden” zum Opfer: http://www.welt.de/geschichte/article127421566/Ehrenmorde-warum-es-sie-im-Abendland-nicht-gibt.html 

Übrigens sagen Atheisten nun nicht Freudestrahlend: Also gibt es Gott doch! Nein, sie meinen, der Verstand ersetze nun den Glauben – und übernehme die Rolle des Glaubens in der fortschreitenden Evolution. Nun freuen wir uns darauf zu sehen, was uns Atheisten versprechen.

So leichte Zweifel kommen meinem Verstand dann doch, wenn man all die puren Verstandesmenschen so anschaut. 1793 wurde übrigens die Kathedrale Notre Dame mit anderen Kirchen zu Tempeln der Vernunft gemacht. Wie es weiter ging, wissen wir. Die Menschen wurden vernünftiger und haben daraus wieder Kirchen gemacht. Ähnlich erging es so mancher Kirche im Sowjetreich: Missbraucht – dann renoviert und gebraucht.

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Abdel-Samad

Mittwoch, April 30th, 2014

Dass sich Abdel-Samad gegen jegliche Religion wendet, nicht nur gegen den Islam, ist bekannt. Dass niemand dagegen angeht, ist verständlich, denn wenn man gegen alle angehen würde, die sich derart äußern, dann hätte man viel zu tun. Sein Kampf gegen den Islam ist auch ein Kampf gegen den jüdischen und christlichen Glauben. Ich habe das allerdings auch immer ein wenig unter der Rubrik gesehen: Wenn ich auch die Juden und Christen wegen ihres Glaubens kritisiere, dann kann man mir keine Islamophobie vorwerfen. http://www.sueddeutsche.de/politik/islamismus-und-faschismus-die-halbwahrheiten-des-hamed-abdel-samad-1.1945667-2 das heißt Juden und Christen sind so eine Art Schutzschild gegen Angriffe von Islam-Fans. Es ist schon interessant wie die Muslimbrüder auch in diesem Artikel verteidigt werden ( sicher: historisch falsche Angaben müssen korrigiert werden – aber die gegenwärtige Realität ist auch differenzierter zu beachten) – obwohl die Ägypter froh sind, sie endlich los zu sein. Sie spürten die faschistoide Gefahr.

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In Zentralafrika gab es wieder einen schlimmen Angriff der Seleka auf Hilfsgruppen und die lokalen Führer: http://www.christianpost.com/news/3-doctors-without-borders-aid-workers-among-22-killed-in-deadly-car-attack-118725/cpt

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Karfreitag+Spaß+Stille

Freitag, April 18th, 2014

Der Karfreitag hat es schwer in einer Lach- und Spaß-Gesellschaft. Keiner will so recht Spielverderber sein und dem munteren Spiel der Menschen nur zusehen. In einer Gesellschaft, in der das Leiden des Lebens dominiert, in der Krankheiten, Trennungen, Sorgen, Ängste, Tod als wesentlicher Teil des Lebens wahrgenommen werden, da hat Karfreitag schon eine große Rolle. Aber diese Menschen, die so etwas erleben, werden ja nicht gefragt – und es ist erschütternd zu sehen, wie viel Kinder und Jugendliche schon mit Krankheit konfrontiert werden. Über diese geht die Spaß-Gesellschaft hinweg – sie sind isoliert, zu Hause, in Krankenhäusern, in Hospizen. Nein, sie sind natürlich nicht isoliert, denn es gibt viele Menschen, die sich um sie kümmern – die dann aber auch den Karfreitag ehren.

Nehmt den Religionen Krankheit und Tod – und sie sterben ab – und von daher, nehmt den Christen den Karfreitag – dann wird es aussterben. Nein, liebe atheistischen Freunde, so leicht geht das nicht, wie ihr es euch in eurer ignoranten Spaß-Gesellschaft so vorstellt. Vor allem auch darum, weil es in unserer Gesellschaft sehr viele Menschen gibt, die leiden – und denen nicht nach Spaß, nach Lärm, Gedöns, sondern nach Trost und Stärkung und stilles Nachdenken zumute ist.

Atheismus+Christen

Dienstag, April 15th, 2014

Na, das ist ein Wort, das man selten hört: Atheisten sollten “aufhören, anderen Bürgern ihre `politisch korrekte Intoleranz´ aufzuzwingen”… “Atheisten sollen sich damit abfinden, dass Großbritannien nach wie vor ein christliches Land sei” http://kath.net/news/45566

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Auch im Lehrplan in der Schweiz hat man verstanden, dass es sich noch um ein christliches Land handelt, das christliche Feste feiern will – und auch von der Gender-Ideologie nicht viel hält: http://kath.net/news/45611

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Auch aus China hört man Interessantes: Im chinesischen Twitter wird Jesus 18 Millionen mal genannt, der chinesische Staatspräsident 4 Millionen. Die Bibel wird 17 Millionen mal genannt, die Mao Bibel nicht einmal 60.000. Christliche Gemeinde 41 Millionen – kommunistische Partei 5,3 Millionen. http://kath.net/news/45589  Dieses Ergebnis ist freilich auch gefährlich, da es der Regierung einfallen kann, das schnell zu ändern. Interessant ist es, weil es zeigt, dass Christen intensiv die neuen Medien nutzen, also fitter sind als die alten Kader. Christen hatten schon immer – Ausnahmen bestätigen die Regel – ein Faible für die neuen Medien: http://evangelische-religion.de/kirche-medien.html

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Ein Atheist, der die Bibel liebt+Juden

Montag, April 14th, 2014

Ein Atheist der die Bibel liebt http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article126902175/Auch-als-Atheist-kann-man-die-Bibel-lieben.html  - normalerweise lieben Atheisten nicht die Bibel, aber sie lesen sie sehr genau – zumindest die Vernünftigen unter ihnen – denn man muss ja wissen, wogegen man argumentiert. Man muss zudem wissen, woraus unsere Kultur lebt, was sie geprägt hat. Weil manche das jedoch nicht wissen wollen, leben sie nur aus der Gegenwart und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, historische Eintagsfliegen zu sein. Aber eben nicht alle. Feuerbach kannte seine Bibel äußerst gut. Marx muss sie gekannt haben, sonst hätte er den Traum von Apostelgeschichte 4 nicht säkularisiert. Nietzsche kannte sie gut. Ob Dawkins sie kennt, vermag ich nicht zu sagen – vermute eher nicht, denn dann wäre seine Kritik qualifizierter. Und interessant finde ich die Interpretationen des jüdischen Atheisten Aviad Kleinberg, die oben im Artikel genannt wird.

Interessant fand ich auch die Aussage, dass man als säkularer Jude sein Judentum nicht vom Glauben herleitet, auch nicht von der Abstammung, sondern davon, dass biblische Texte einen Menschen geprägt haben (Oz-Salzberger) bzw. die Rabbinen und deren Auslegung.

Sich zum jüdischen Glauben zu bekennen – ist heutzutage etwas ganz Besonderes, das lässt der Artikel auch deutlich werden, da die Anwesenden fast alle eher als Religionskritiker aufgetreten sind.

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