Archive for the ‘Atheismus’ Category

Christliche Feiertage umbenennen

Donnerstag, Dezember 11th, 2014

Wie ich auch schon einmal in meinem Blog beschrieben habe: Es herrscht bei allen Ideologien das Bestreben vor, christliche Feiertage umzubenennen: die Nationalsozialisten haben es versucht, die DDR-sozialisten haben es versucht – und heutige Ideologen versuchen es ebenso – ich habe nur noch keinen Namen für sie: http://www.tz.de/bayern/boykott-jahresabschlussfeier-tz-4519907.html

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72 Jungfrauen + Pastafaris

Freitag, Dezember 5th, 2014

Weine haben ja schon immer besondere Namen. Hier gibt es den Wein mit Namen “72 Jungfrauen”. http://www.adelaidenow.com.au/news/south-australia/barossa-valley-wine-called-72-virgins-sold-as-fundraiser-for-anti-islamic-organisation-q-society/story-fni6uo1m-1227142610210?nk=32a658aa049b0de010a8c787fbf7506b

Man darf ja noch kichern – oder? Ich ahne schon, wer darüber nicht lachen kann.

Die Bierernsten.

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Spätestens dann, wenn es an das Sterben geht und sie noch bei Bewusstsein sind, werden sie statt ihrer Verballhornung des christlichen Glaubens verzweifelt das Vater unser beten. Sich lustig machen hat immer seine Zeit – und dann kommt die Wahrheit und fordert ihr Tribut: http://kath.net/news/48537 (Kirche des fliegenden Spaghettimonsters feiert Nudelmessen). Das ist eine typische Selbstverarschung – weil man das Leben ignoriert. Ich wünsche Euch viel Gelächter, so lange ihr noch könnt. Ich finde, Kirchen sollten darauf nicht ärgerlich, beleidigt oder sonst etwas reagieren. So ein Quatsch hat immer seine Zeit – und dann ists vorbei. Für mich ist Christopher Hitchens immer ein trauriges Beispiel: Sein Kampf gegen die lächerlichen Religionen – und dann, kurz bevor er am Krebs gestorben ist, hat er verzweifelt allen kundgetan, dass, wenn er anfangen sollte zu glauben, nicht ernst genommen werden will.

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Dunkle Seite des Islam

Dienstag, November 4th, 2014

Und hier gibt es einen Beitrag über “Die dunkle Seite des Islam”: https://ev-focus.de/channel/focus/channel.php Ich bin mal gespannt, was es dort zu lesen gibt.

Die dunklen Seiten des Christentums werden immer mal wieder durch den Blätterwald gejagt:

Inquisition (in der Kleriker auf Linie gebracht werden sollten) – Kreuzzüge (in denen nicht nur Kriege gegen islamische Angreifer von Byzanz geführt wurden, sondern auch gegen europäische Kräfte und Mächte) – Hexenprozesse (die eher im Übergang zur Neuzeit massiv durchgeführt wurden – in einem Lösungsprozess von der Kirche) – gewaltsame Mission in Süd- und Mittelamerika (Gier und Königsherrschaft der Spanier), Sklaverei (hat nichts mit Christentum zu tun, sondern mit der aufkommenden Wirtschaft), Kampf gegen Ketzer (als religiös-politische Gegner), Kolonialismus (besser: Kolonialismus hat nichts mit Kirchen zu tun, sondern mit der Wirtschaft und Nationenbildung – wurde aber von den Kirchen gerne ausgenutzt, um Menschen zu missionieren), Antisemitismus und Frauenunterdrückung.

Und das wurde jetzt alles dargestellt, ohne den Islam zu erwähnen, nach dem Motto: Der Islam hat das auch gemacht. Mal sehen, ob der Artikel auch ohne das Christentum auskommt, nach dem Motto: Die Christen haben das auch gemacht – das ist nämlich ein beliebtes Relativierungs-Spiel bzw. ein von Atheisten geliebtes Spiel, um die Religionen als solche zu diskreditieren.

Dass das alles nicht nur für Religionen gilt, sondern auch für nicht religiöse Weltanschauungen, lässt sich leicht daran erkennen, dass man Nazis und Kommunisten oben einsetzen kann. Da heißen dann Kreuzzüge allerdings nicht Kreuzzüge und Inquisitionen heißen nicht Inquisitionen und gewaltsame Mission heißt nicht Mission… – sie haben andere Namen – aber die Folgen sind entsprechend. Und das schon nach einem Jahrhundert der Existenz dieser Weltanschauungen.

Nachtrag: Kritik an diesem Artikel im Focus + Leserbriefe dazu: http://blog.zeit.de/radikale-ansichten/2014/11/03/wie-islamophob-ist-der-focus/comment-page-2/#comments

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Kirche+Sterbehilfe+Kampf gegen Kirche

Freitag, Oktober 31st, 2014

Sachsen hat eine “Eiserne Ration” für Christen veröffentlicht: 12 Lieder (z.B. Nun danket alle Gott, Christ ist erstanden…) und 12 biblische und außerbiblische Texte (z.B. Vater unser, 10 Gebote, Apostolische Glaubensbekenntnis, Psalm 23) und Zusammenhänge, die man kennen sollte: Weihnachtesgeschichte, Schöpfungsgeschichte usw.) . Eine gute Idee. Mal sehen, was ich als eiserne Ration zusammen bekomme. Nicht jetzt, vielleicht im Sonntagsblog. Aber diese Vorgaben sind kaum zu toppen. http://www.evlks.de/doc/kerniges_2011_11_03or.pdf und http://www.evlks.de/aktuelles/themen/14895_18320.html

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“Der Ruf nach Sterbehilfe ist nicht evangelisch”: http://kath.net/news/48080

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Gab es das schon einmal in einem nicht atheistischen Staat, dass ein Museum (gesponsert von verschiedenen Museen) alles mögliche gesammelt hat, gefördert von der EU, um den Kampf gegen Kirche führen zu können, nach dem Motto einer dort ausgestellten Streichholzschachtel: “Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine brennende. Trag dazu bei!” http://www.katholisches.info/2014/10/30/europaeischer-museen-verband-linternationale-zeigt-kirchenfeindliche-ausstellung-derzeit-madrid/ Aber wahrscheinlich gab es solche Ausstellungen nicht einmal in kommunistischen Staaten, auch wenn die Museen-Internationale das verantwortet.

Und so möchte ich an Nordkorea erinnern:

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Islamismus

Montag, Oktober 27th, 2014

Es ist alles äußerst kompliziert. Es hat sich inzwischen durchgesetzt, dass ISIS-Islamisten Leute sind, die auch vor Morden nicht zurückschrecken. Und Al-Qaida-Islamisten schrecken auch vor nichts zurück, sind im Augenblick nur in der Defensive, weil die ISIS-Islamisten sie mit der Barbarei übertrumpfen. Salafisten sind Islamisten, die nicht morden, aber zu einem Teil bereit sind, zu den ISIS-Islamisten überzulaufen. Muslimbrüder sind Islamisten, die von vorneherein zwei Gesichter haben: Gesichter des würdigen Muslims, der nur besonders fromm ist und das Gesicht des gewaltbereiten Islamisten. Manche zählen auch die Taliban zu den Gruppen mit den zwei gesichtern – aber soweit ich die Lage aus der Ferne beurteilen kann, ist das harmlose Gesicht nichts als ein Phantom der Amerikaner, damit sie guten Gewissens aus Afghanistan abhauen können.

Fromme sunnitische Muslime sind weder Salafisten, noch Islamisten, aber sie können ebenfalls Teil der Salafistischen Bewegung und der ISIS-Islamisten werden. Fromme Ahmadis werden weder zu den sunitischen Islamisten überlaufen, weil sie ja selbst von diesen bedroht werden. Aber nicht nur die ISIS-Islamisten morden, sondern auch die Boko-Haram-Islamisten, die palästiniensischen Islamisten, genannt Hamas, die Al-Schabab-Islamisten in Somalia usw. Sind die Hiszbollah-Leute Islamisten? Ja, aber keine ISIS-Islamisten, denn sie kämpfen ja gegen die ISIS-Islamisten. Und dann gibt es noch die unterschiedlichsten Milizionäre, so die Schiitischen Milizen, die gegen die sunnitischen ISIS-Islamisten kämpfen. Dann gibt es noch die freie syrische Armee, von der der Westen hofft, sie sei nicht islamistisch, die aber islamistische Ambitionen zeigt, wenn es darum geht, Ungläubige, also Christen, Jesiden, Alawiten usw. zu ermorden. Wir haben die Kurden vergessen. Was haben die eigentlich für eine Religion? Sie sind überwiegend sunnitisch – wie also die ISIS-Kämpfer und die Türken. Aber sie sind nicht nur sunnitisch, sondern schafiitische Sunniten. Was das sind, mag ich hier nicht darlegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C4%81fi%CA%BFiten Aber es gibt dann natürlich auch schiitische Kurden, christliche Kurden usw. usw. Und daran sehen wir aber auch, dass es nicht allein um Religion geht, sondern die Kurden wollen ihr eigenes Land – was den Osmanen, den Türken nicht besonders gut gefällt.

Noch schwerer wird es mit Blick auf die islamischen Staaten. ISIS-Islamisten morden alle, die sie nicht mögen. Aber ist Saudi Arabien ein ISIS-Islamistischer Staat? Nein, aber auch dort werden Menschen staatlich hingerichtet, die nicht so sind, wie die herrschende Gruppe es will. Oder der Iran? Ist die Führung islamistisch? Sie zeigt massiv islamistische Züge, auch wenn jetzt einer an der Macht ist, der eher den moderaten Islamisten zuzugehören scheint, aber dann doch tut, was die islamistische Führung will? Ebenso: Wie ist Pakistan einzuordnen. Einmal recht westlich orientiert, aber dann im Recht, wenn es um die Tötung von Christen und Hindus und Atheisten geht, zeigt es seine islamistische Seite, weil die Islamisten in der Gesellschaft eine große Macht haben, die Politiker wie Richter und Polizisten und Soldaten beherrscht und einschüchtert. Aber sind das Islamisten, die hier die Tötung von Nichtmuslimen fordern? Nein, nicht unbedingt, es sind auch normale fromme Muslime, die gegen Andersgläubige vorgehen, da können eben nicht nur Andersgläubige, sondern auch nicht ganz so richtig gläubige Muslime ein Klagelied singen. Und wie sieht es aus mit dem harmlosen Jordanien: Sicher sind es keine Islamisten – aber über 80% fordern die Ermordung von Muslimen, die sich dem Christentum zuwenden. Oder sind diese 80% doch Islamisten? Nein: fromme Muslime, Islamisten, fromme Muslime, Islamisten…

Da gibt es nun die gute Unterscheidung zwischen politischem Islam und unpolitischem Islam. Die ist insofern klasse, weil sie alle Islamisten samt den Milizionären, den Muslimbrüdern usw. usw. dem politischen Islam zuordnen. Denn sie haben politische Ambitionen: Sie wollen einen islamischen bzw. noch islamischeren Staat errichten als er schon ist. Die Muslime, die Konvertiten töten, gehören freilich nicht dem politischen Islam an, sondern nur dem… – weiß nicht.

Aber die Frage ist: Gibt es überhaupt unpolitischen Islam? Der Islam ist seit Mohammeds Zeiten darauf aus, Staat mit dem Islam zu vermischen. Beide Seiten gehören zusammen wie eine Münze. Das ist in alle islamischen Staaten so – nur manchmal etwas kaschiert. Wo der Islam die Mehrheit bildet, da will er auch herrschen. Es gibt keinen Staat, der mehrheitlich muslimisch ist, in dem aber die Politik mehr der weniger neutral ist. Diese Zeit ist vorbei, es war die große Zeit der sozialistischen arabischen Staaten: Assad, Sadat/Mubarak, Hussein und wie sie alle hießen. Doch das war einmal, weil all diese Leute inzwischen, bis auf Assad, gestürzt wurden und der Islam sein Antlitz zeigt. In Ägyten weiß man noch nicht so genau, wie es weitergehen wird. Tunesien hat heute abgestimmt, manche sind glücklich, dass die Wahl wohl nicht Islamisten an die Macht brachte – aber diese werden natürlich nicht aufgeben zu rumoren. Also mag es Ausnahmen geben (wie auch das schwierige Land Indonesien) – aber gibt es nichtpolitischen Islam?

Die Ahmadis sehen ihr Streben nach dem Kalifat nicht als ein politisches sondern spirituelles Streben an – aber nicht minder bestrebt, die Gesellschaft mit ihren Ansichten zu durchdringen, damit alle Ungläubigen ihre Herrschaft bzw. der Herrschaft ihres Propheten anerkennen. Aber Ahmadis sind ja überall in der Minderheit und in islamischen Staaten in der verfolgten Minderheit, von daher kann man da noch nicht so viel sagen, wie es aussehen würde, wenn sie wirklich herrschen. Aber die Ahmadis werden von den großen sunnitischen und schiitischen Strömungen nicht als Islam angesehen, von daher können sie unmöglich als repräsentativ gelten. In unserem Land vertreten sie im Grunde nur 1% der Muslime – auch wenn sie von Muslimen selbst nicht als solche angesehen werden – und haben für diese kleine Zahl eine verhältnismäßig große politische Macht, zumindest in Hessen. Hier werden sie als Muslime angesehen – und zum Teil auch als mustergültige Muslime. Aber auch hier bleibt ein großes Aber…

Und all das haben wir in unserem Land auch: Sunnitische und schiitische Muslime, Islamisten, fromme Muslime, integrierte Muslime. Wir haben Muslime, die sehr national eingestellt sind, wie die Grauen Wölfe, türkisch national und die Kurden: kurdisch national. Wir haben Salafisten, die möglicherweise von Saudi Arabien gesponsert werden und andere Gruppen, die ebenfalls von Saudi Arabien gesponsert werden und dann soll bekanntlich in München eine Moschee gebaut werden, von der man erhofft, dass sie von Katar finanziert wird, die aber dann, wie man es sich auch von saudischen Moscheen erhofft, nicht sunnitisch extrem sind, sondern dem Dialog geöffnet und zugeneigt. Haben doch beide auch die ISIS-Islamisten finanziert, bevor sie so mächtig geworden sind – und hier finanzieren sie den Dialog? Doppelsprech nennt man das oder landläufig: mit gespaltener Zunge reden.

Dann hören wir von Muslim a dass das, was b tut ist nicht muslimisch sei. Von b hören wir, dasd das, was a tut, ist nicht muslimisch. Dann tun sich sogar a und b zusammen und sagen: c ist nicht muslimisch – wobei c von fast allen Muslimen auf der Welt vertreten wird. Und dann tut sich in Extremfällen auch c mit a und b zusammen, um der erstaunten Welt mitzuteilen, dass sich zwar d immer auf den Koran, den Propheten, auf Allah usw. beruft und auch tut, was im Koran steht – aber nichts mit dem Islam zu tun habe. Und dann tun sich alle zusammen und beschimpfen die Nichtmuslime, weil sie nicht jeweils mit a oder b oder c oder d übereinstimmen. Oder sie beschimpfen nicht, sondern sind einfach nur beleidigt und fordern.

Dann haben wir auch Christen aus den unterschiedlichsten Ländern als Flüchtlinge, die wiederum von den muslimisch-islamistischen Flüchtlingen traktiert werden, denken wir an die tschetschenischen Islamisten oder Nichtislamisten, sondern nur fromme Muslime, die die Lebensweise der christlichen Familien nicht mögen. Dann haben wir viele somalische Christen unter uns, die sich auch gegen muslimische Somalier behaupten müssen – alles Kleinkämpfe, die wir normalerweise so nicht mitbekommen, weil wir sagen: Somalier – alle gleich. Nein, sind sie eben nicht. Und dann haben wir integrierte Muslime, die nicht islamistisch waren, dann aber doch auf einmal islamistisch werden, ohne oder mit der Zwischenstufe des frommen Muslims. Dann haben wir auch muslimische Flüchtlinge, die froh sind, in Sicherheit leben zu dürfen und die keine Schwierigkeit haben, mit der einheimischen Bevölkerung zusammenzuleben – und diese darf man eben nicht den extremistischen Landsleuten ins Messer laufen lassen, die sie drängen und bedrängen, sich ihrer jeweiligen Organisation anzuschließen oder sie erpressen. Und dann haben wir Muslime, die sich nicht anpassen, aber als sehr angepasst angesehen werden.

Und wenn man das so liest, dann könnte es einem ganz schwindlig werden – und manche denken in dem Schwindel: Das ist ja wie mit den Christen! Ja, ist es auch, nur mit dem kleinen, feinen Unterschied: Im Augenblick kloppen sie sich nicht – und wir müssen alles dazu tun, dass die allen Menschen zugewandte Lehre Jesu die Oberhand in der Kirche behält. Unsere Gefahr, das merken wir an der Ukraine ist, dass manchmal der Nationalismus die Religion als Waffe nimmt. Dagegen müssen wir uns allesamt massiv wehren.

Kurz: Alles so schön bunt hier. Und dann hören wir Erdogan, der sagt: Es gibt nur einen Islam. Ja, es gibt nur einen Islam. Und er hat noch ganz schön viel zu tun, damit es auch so wird. Vor allem muss er eine humane Koran Hermeneutik hinbekommen, damit die Welt nicht nur vor ihm erschrickt, sondern ihn auch gleichwertigen menschlichen Partner anerkennt. Wenn sie denn wollen. Aber ich gehe einmal davon aus, dass die meisten es wollen, weil auch sie Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben haben.

Nun mag ein atheistischer Freund sagen: Seht, so sind die Religionen! Ich kann ihm versichern: Der Atheismus ist erst seit ca. 200 Jahren im Westen wirksamer. Dennoch kann ich so etwas auch über ihn zusammenstellen. Mühelos. Vor allem auch unter dem schönen Motto: Diese Atheisten gehören nicht zu den wahren Atheisten.

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Ideologisierung von Geschichtsunterricht+Atheist?

Samstag, Oktober 25th, 2014

Soll in Berlin der Geschichtsunterricht ideologisiert werden, indem Geschichtsunterricht thematisch strukturiert wird? Zum Beispiel: “Geschlechterrollen, Migration oder Bildung und Erziehung” http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-fach-gesellschaftswissenschaften-in-berlin-geschichtsunterricht-ist-geschichte/10876258.html Wie sich die Zeiten ändern: In der Zeit, als der Kommunismus noch up to date war, durfte der Sklave und Arbeiter nicht fehlen. Aber vielleicht wurde das in der Aufzählung des Zeitungsartikels auch nur nicht genannt.

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Da stört einem Spaziergänger ein kleines Schildchen im Wald mit einem gelben Kreuz auf rotem Grund: Der zeigt den 1200 km langen Martinus-Wanderweg an: http://kath.net/news/48037 Damit muss sich jetzt der Petitionsausschuss beschäftigen. Ein Mosaiksteinchen rausgebrochen, noch ein Mosaiksteinchen rausgebrochen… Und die heile atheistische Wanderwelt bricht an. An Kirchen mag er wohl auch nicht mehr vorbei und die Kirchenglocken klingen in den Wald hinein. Schande, Schande! Weg mit den christlichen Dämonen, die unserem Atheisten solche Furcht einjagen…

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Christen und Felle

Sonntag, Oktober 19th, 2014

Kurt Flasch meint, dem Christentum seien die Felle davon geschwommen. http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/christentum-das-ungerupfte-huhn-89777/

Das, was hier über seine These geschrieben wurde, klingt sehr naiv und ich hoffe, dass Herr Flasch nicht wirklich so naiv ist: “In heutigen Zeiten sei ein Gott als metaphysischer Weltenschöpfer nicht mehr erklärbar, die Wissenschaft stehe dem im Weg. Wer aber nicht an den ursprünglich in der Bibel dargestellten Gott glaube, der könne es auch gleich lassen.” Unsere heutigen Zeiten – was sind wir so schlau! Schlauer als die Menschen jemals waren. Vielleicht auch nicht schlauer, sondern nur auf einem Auge blind? Gott als “metaphysischer” Weltenschöpfer. Was ist Metaphysik? Metaphysik ist die Durchdringung des Glaubens/der Religion mit Hilfe der Philosophie. Im christlichen Glauben geht es nicht um Metaphysik, sondern um Glauben. Und Wissenschaft kann einen Weltenschöpfer nie beweisen oder was auch immer, denn der christliche Glaube sagt, dass Gott keine Schöpfung ist. Gott ist nicht Materie und sonstwas, Gott ist Gott. Er ist als Schöpfer nicht Teil seiner Schöpfung. Und wir Menschen sind auch mit der Wissenschaft eben nur in der Lage, das zu erfassen, was Teil der Schöpfung ist. Dass die Wissenschaft also dem Glauben im Wege steht, ist Propaganda – vor allem gibt es eben auch Wissenschaftler, die hier heftig widersprechen würden. Die Aussage: “Wer aber nicht an den ursprünglich in der Bibel dargestellten Gott glaube, könne es auch gleich sein lassen” – hat eine ganze Menge an Überlegungen und Diskussionen in der Theologie schlichtweg verpasst. In der Bibel finden wir viele Erfahrungen mit Gott wiedergegeben – und das durch Jahrhunderte hindurch.

Man kann niemandem zum Vorwurf machen, dass er nicht glaubt. Wir können auch Atheisten und Agnostikern dankbar sein, dass sie den Finger auf Wunden legen, die erst geheilt werden können, nachdem man sie erkannt hat. Alles ist gut. Nur sollte die Diskussion qualifizierter sein, wenn man sich schon auf sie einlässt. Und so hoffe ich, dass Herr Flasch hier nur naiv wiedergegeben wird – aber selbst doch qualifiziertere Beiträge geleistet hat.

Grundsätzlich: Dass Christen – auch hohe Würdenträger, viele Antworten nicht geben können, weil wir in einer Phase leben, in der das Christentum eher emotional geliebt wird als rational, das ist eine Wunde, auf die heute ein Philosoph zu recht zeigt. Und er ist somit Ansporn, dass Christen ihren Glauben wieder stärker rational durchdringen sollten. Und dass die historisch-kritische Exegese – die ja aus dem Christentum heraus erwachsen ist – den Glauben zertrümmere, das sehe ich nicht mehr so. Sie hat im frühen Überschwang alles hinausgeworfen, was der Verstand nicht mochte. Inzwischen gibt es jedoch viele Ansätze, die den Verstand selbst durchleuchtet und der Vernunft zuordnet, die Symbolsprache reflektiert, die den Mythos durchdringt usw. Auferstehung Jesu gibt es nicht – so hieß es. Heute denkt man tiefer nach bis dahin, dass man aufgrund historischer Ergebnisse fragt: Was bedeutet diese Botschaft? Welche Kraft steckt in ihr? Warum steckt sie in ihr? Vielleicht darum, weil der, dessen Auferstehung bekannt wird, diese Kraft heute noch entfaltet? Und dann liest man auf einmal die neutestamentlichen Texte in ihrem historischen Kontext anders – historisch.

Man sollte vielleicht mit den Amtsträgern ein wenig verständnisvoller umgehen. Nicht nur, dass sie vielleicht auch nicht alles Spitzfindige beantworten können, wie das berühmte Mütterchen, aber aus dem Glauben heraus sehr viel Gutes tut, sondern dass sie auch Adressaten orientiert reden. Wie es im Neuen Testament heißt: Man kann mit Säuglingen nicht wie mit Philosophen reden. Manche Amtsträger haben jedoch nicht verstanden, dass die Menschen inzwischen keine Säuglinge mehr sind, sondern – sagen wir: In der Pubertät: Alles Alte wird vergessen, ist wie ausgelöscht, sich als Mittelpunkt der Welt sehend, meint man, man habe die Weisheit mit Löffeln gefressen, alle anderen seien sowieso veraltet und dumm. Das erfordert einen neuen Umgang. Und das muss man berücksichtigen.

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Gottlose Gemeinde

Sonntag, September 14th, 2014

Die Aussage, dass zum ersten Mal in Deutschland eine gottlose Gemeinde eine gottesdienstähnliche Versammlung feiert, halte ich für übertrieben: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/gottlose-gemeinde-jetzt-auch-in-deutschland-89399/

Das machen Freireligiöse ja schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Statt Bibeltext – Goethe, statt Himmelfahrt – Frühlingsfest, statt Konfirmation – Jugendweihe… – es gibt nichts Neues unter der atheistischen Sonne, auch atheistischer Gottesdienstabklatsch ist nichts Neues. Man benötigt eben Kirchen als Vorbilder. Auch Atheisten.

Wer weitere Informationen möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Freireligi%C3%B6se_Bewegung Aber dieser Wikipedia-Artikel schönt eine ganz bestimmte Zeit: Das humanistische Weltbild war nicht immer bei allen vorhanden vor allem in den völkischen Aufbrüchen nicht und das Neuheidnisch-Germanische war mancherorts sehr gerne gesehen. Aber wahrscheinlich hat man heute Dinter, Ludendorff und co. aus dieser Ahnentafel ausgeschlossen.

Reventlow und Drews und andere Gleichgesinnte wollten sich nicht festlegen – außer darauf, dass man sich nicht festlegen sollte, denn Gottes Wesen, das Wesen der Welt, prägt sich selbst den Menschen ein – da benötigt man keinen christlichen Glauben, man selbst ist dieses Wesen und weiß somit, was moralisch zu tun ist aus sich heraus, das heißt aus dem eigenen göttlichen Wesen usw. usw. usw.

Spannend ist nun, dass diese so offene Sicht dann von anderen gefüllt werden konnte (Dinter, Ludendorff): das Völkische, das raunende germanisch-arische Blut… Reventlow und Drews waren den Menschen zu kompliziert. Sie haben viel dazu getan, die Menschen vom christlichen Glauben zu lösen, und haben sie dann frei gemacht für die völkische Ideologie. Nach dem Motto: Wenn die Gottheit ihr verjagt, kommen die Gespenster. Damals waren es die völkischen, nationalistischen, nationalsozialistischen, kommunistischen Gespenster, die vom entleerten Menschen Besitz ergriffen haben. (Weitere Informationen bietet mein Buch: Wie Jesus zum Arier wurde. Auswirkungen der Entjudaisierung Christi im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2005)

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DGB + Mitgliedsbeiträge + Atheisten

Sonntag, August 31st, 2014

Der DGB verwendet inzwischen auch Mitgliedsbeiträge dafür, wenn Menschen wegen “zivilen Ungehorsams” Ordnungsgelder bezahlen müssen, dann springen sie dafür ein. So zum Beispiel bei Blockaden gegen Naziaufmärsche. Dieser Beschluss wird als Persilschein dafür benutzt, dass man den DGB hinter sich weiß – was auch immer die Leute tun? http://www.neues-deutschland.de/artikel/933088.konstruktiv-ungehorsam.html (Gefunden über: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/uebernimmt-der-dgb-gegen-demonstranten-verhaengte-ordnungsgelder-.html) Ist das eigentlich rechtlich erlaubt? Wahrscheinlich ist heute alles erlaubt, Recht hin oder her, wenn es nur mit dem Anstrich: “Gegen Rechtsextremismus” gefärbt ist.

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Und die lieben Atheisten tun vieles, um die Menschen religiös umzuerziehen – natürlich nur zu einem guten Zweck: http://www.persecution.org/2014/08/28/georgia-atheist-organization-aims-to-cleanse-school-football-team-of-faith/

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Islamisten+Schutzzone+Ukraine

Samstag, August 16th, 2014

Es ist immer wieder zu sehen, wie beschränkt manche Menschen sind. Da sieht man äußerst grausame Bilder, in denen Islamisten Menschen morden, und dann hat einer keinen besseren Spruch parat als: Alle Religionen morden. Was soll das? Das ist eine Verhöhnung der Opfer – und im genannten Fall der christlichen Opfer, die in Syrien und im Irak Unsägliches ertragen müssen. (Ich füge in dem Blog keine Links mit den Bildern bei.) Ich wüsste gerne, was in solchen Hirnen abläuft. Man könnte angesichts dieser grausamen Bilder genauso gut sagen: Alle Menschen morden. Doch was soll das? Ist das atheistisch ideologische Dummheit? Ist das einfach ein Abschalten des Hirns, weil man angesichts der Grausamkeiten resigniert? Wenn ich das nicht häufiger lesen würde, könnte man denken: Nun denn… – aber das scheint sich in manchen Hirnen festgesetzt zu haben.

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Islamisten und Türkei: http://www.washingtonpost.com/world/how-turkey-became-the-shopping-mall-for-the-islamic-state/2014/08/12/5eff70bf-a38a-4334-9aa9-ae3fc1714c4b_story.html

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Die Errichtung einer Schutzzone für Flüchtlinge fordert der Zentralrat Orientalischer Christen: http://aktuell.evangelisch.de/artikel/108907/zentralrat-orientalischer-christen-fordert-un-einsatz-im-nordirak Ich frage mich nur: Und was ist mit den Christen Syriens? Sie haben ja noch nicht einmal die Chance, sich unter Assads Fittiche zu flüchten, weil es um dessen Gebiet nur so von Islamisten wimmelt.

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Zum Thema Ukraine: http://ef-magazin.de/2014/08/14/5647-dokumentation-krieg-im-zeichen-der-eu Was mir neulich eingefallen ist: Ist der EU-Krieg Zufall – nachdem sie den Friedensnobelpreis bekommen hat? Ebenso hat Obama den Friedensnobelpreis bekommen – Folgen liegen auf der Hand.

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Dass die Ukraine den Waffenlosen Hilfskonvoi angegriffen hat, wird von der ukrainischen Regierung behauptet – Russland dementiert das. Das wäre ein kolossaler Fehler: http://www.welt.de/politik/ausland/article131275099/Ukraine-meldet-Angriff-auf-russischen-Armee-Konvoi.html Die Politiker der Ukraine hätten überhaupt kein Maß mehr, weil sie sich unter der Schirmherrschaft der EU und der NATO (s. Rasmussen) sicher fühlen. Warum setzt die Ukraine solche Infos in die Welt? Möglicherweise um die Russen abzuschrecken, ihr Konvois in die Ukraine zu senden – als Drohung?

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