Archive for the ‘Atheismus’ Category

Diskriminierung

Dienstag, Juli 21st, 2015

Wenn die Kirche ihre Einstellung zur Ehe verkündet, heißt der Aufschrei: Diskriminierung! http://www.kath.net/news/51308

*

Übrigens: Extrem-Liberalismus. In den USA hat eine Bäckerei keine Torte für ein Homopaar erstellen wollen. Die Bäckerei wurde geschlossen, die Strafe für diese Untat: über 100.000 Dollar. Die Bäckerfamilie konnte es nicht bezahlen. Sehr viele Menschen solidarisierten sich mit dem Paar, sodass es nun über 300.000 Dollar an Solidaritätsgeldern bekommen hat. Extrem-Liberalismus spaltet die Gesellschaft und ist intolerant wie jegliche andere Weltanschauung auch. Im Namen der Toleranz intolerant – versteht sich.

*

Die erste Amtshandlung einer PSOE-Bürgermeisterin (Spanien); Entfernung des Kreuzweges. Begründung: Mangel an Respekt vor Nicht-Gläubigen – das sind noch die Ur-Sozialisten: Tapfer gegen die Christen ankämpfen. http://www.katholisches.info/2015/07/20/kreuzweg-entfernt-mangel-an-respekt-gegenueber-nicht-glaeubigen-und-moslems/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kreuzweg-entfernt-mangel-an-respekt-gegenueber-nicht-glaeubigen-und-moslems

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Konservative und Linke

Mittwoch, Juli 15th, 2015

Ein erfrischender Artikel von Jan Fleischhauer: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/warum-konservative-menschen-gluecklicher-sind-kolumne-a-1043531.html Den könnte man so zusammenfassen: Lieber konservativ und glücklich als Links und mehr Intelligenz.

Das ist schon witzig, dass der atheistische Forscher herausgefunden hat, dass Atheisten intelligenter seien als Glaubende – aber gleichzeitig so dumm war, schwarze Frauen zu diskriminieren. Atheismus und Intelligenz…

Für mich kennzeichnen sich Atheisten dadurch, dass sie zwar wunderbar polemisch sind, aber mit ihrer wunderbaren Polemik einen Glauben bekämpfen, den sie sich selbst gebastelt oder aus dem Mittelalter übernommen haben. Kennzeichen für Intelligenz…

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Pfingstmontag abschaffen

Sonntag, Mai 24th, 2015

Christen tragen Nichtchristen. Mir ist neulich auf einer großen Veranstaltung bewusst geworden: Die Christen beteten laut mit. Die Nichtchristen unterließen es. Die Christen erzeugten durch das Beten ein Gemeinschaftsgefühl. Gemeinschaftsgefühl trägt, tröstet, stärkt, gibt ein gutes Gefühl. Hier wurden also Nichtchristen in dieses Gefühl mit einbezogen. Und so denke ich auch, was die Feiertage betrifft. Christen tragen die Nichtchristen mit. Sie haben frei – und somit schenken sie auch den Nichtchristen Freiheit. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/pfingstmontag-abschaffen-92141/ Und wenn – wie beim Buß- und Bettag – Christen nicht frei haben, dann sind sie selbst eben nicht ohne Aufwand frei und können andere nicht in diese Freiheit mit hineinnehmen.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Peter Strauch + Gipfelkreuz + Atheismus

Montag, April 6th, 2015

Die Biographie von Peter Strauch ist erschienen: http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/wie-peter-strauch-die-treue-gottes-erlebte-91594/

*

Reinhold Messner nennt Gipfelkreuze Humbug. Dagegen: Kreuze sind Ausdruck dafür, dass man für Gottes Schutz dankbar ist – dass man den Gipfel erreicht hat, trotz aller Gefahren: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/kontroverse-um-gipfelkreuze-reinhold-messner-nennt-sie-humbug-90194.html

Das Kreuz erinnert aber auch an die Freiheit, die Gott schenkt, die Möglichkeit, durchatmen zu können, dass man als Mensch die Nähe Gottes erfahren darf…

Was empfindet Messner auf dem Berg? Nicht Gott, sondern den Tanz von Naturgottheiten – zumindest tanzen sie laut Messner in Asien. Aber gerade Asien erlebt, wie es im Artikel heißt, einen Aufbruch zu Gott – und werden diese Naturgottheiten auch ins Reich der Phantasie bannen.

Wie schon einmal im Blog geschrieben: Während sich Europäer den Naturgottheiten zuwenden, wenden sich Menschen in den anderen Ländern dem wahren Gott zu. Wenn Europa nicht aufpasst, wird es zum Tanzplatz dieser Gottheiten – aber mehr auch nicht.

*

Der Atheismus betont das Leiden, um das Kreuz verschwinden zu lassen, es folgt der Tod (in Anlehnung an Kardinal Marx: http://kath.net/news/50060 ) Christen betonen das Leiden, das Kreuz, weil die Auferstehung folgt.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Kreuz-Kreuzweg und Tiere und andere Formen

Sonntag, März 29th, 2015

Ans Kreuz genagelte Frösche – nun eine Kreuzwegstation für das Leiden der Tiere: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/arche-noah-ueber-tier-und-mensch-in-der-kunst-in-dortmund-a-1025150.html Das Wort Bibel für irgendwelche Grillbücher, PC-Bücher usw. usw. Das ist alles Missbrauch.

*

Und andere Gruppen kommen auch auf absurde Ideen: http://www.katholisches.info/2015/03/19/kardinal-caffarra-homo-aktion-eine-beleidigung-von-christus-am-kreuz-von-diabolischer-perfidie/

Vielleicht sollte man ein verschärftes Blasphemie-Gesetz einführen, um die Menschen vor sich selbst zu schützen, denn die Selbstentwürdigung schreit zum Himmel. Und sie kommen sich dabei sicher mutig, fortschrittlich oder sonstwas vor – bieten dabei in ihrer Aggression jedoch nur ein jämmerliches Bild – ich vermute, wenn das Lachen Gleichgesinnter verstummt, dass man dann auch vor sich selbst jämmerlich wird.

*

Ein Gutes hat es, wenn viele Gruppen meinen, das Kreuz in den Dreck treten zu müssen: Diese Taten werden banal – und dann kümmert sich keiner mehr drum. Aber das Kreuz als Symbol der Erlösung, der Freiheit, der Auferstehung wird niemals banal, weil Gott durch es wirkt.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Islamisierung + Säkularisierung

Dienstag, März 24th, 2015

Je mehr Muslime prozentual Teil der Bevölkerung bilden, desto stärker muss der Staat sie berücksichtigen – das hängt mit dem Prinzip der Subsidiarität zusammen. Diese Folge sind sich viele nicht bewusst. Das dürfte ihnen aber auch egal sein, wenn denn ihre Erwartung eintritt, dass die Muslime humanistisch-atheistisch orientiert sein werden bzw. dass das, was unsere Zeitgenossen als unislamisch ansehen (Koran, Ahadith, islamische Tradition, Scharia) von Muslimen abgelegt wird: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/deutschland-droht-eine-islamisierung-aid-1.4861737 Aber die tatsächlichen Folgen werden sie ja sowieso nicht mehr betreffen, sondern – wenn sie denn welche haben – ihre Kinder und Kindeskinder. Prinzip Hoffnung – oder: Nach mir die Sintflut.

Was das Christentum betrifft: Es ist ja nicht der Islam, der das Christentum in Deutschland bröckeln lässt. Wahrscheinlich überhaupt nicht der Islam. Es ist die Säkularisierung gefördert durch den Liberalismus. Die Säkularisierung verändert die Gesellschaft massivst. Und ich bezweifle, dass sie es ihr gut tut.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Christen im Visier + Der Ton macht die Musik + Kongress

Freitag, Februar 27th, 2015

Christen im Visier anderer Christen: https://demofueralle.wordpress.com/2015/02/25/verleumdungs-kampagne-gegen-lebens-und-familienschutz-aktive-jetzt-beschwerde-an-bayerischen-rundfunk-senden/ Politik ist der Maßstab – nicht die Gemeinschaft in Jesus Christus. Ob sich alle bewusst sind, dass nicht die Politik unser Maßstab zu sein hat, sondern das Miteinander? Ich bin nicht naiv, wenn ich das schreibe, hoffe nur, dass einige beginnen, ihr übles Tun zu überdenken.

Manche wehren sich gegen Verleumdungen: http://www.kath.net/news/49614 Frau S. ist schon seit zwei Jahren missionarisch gegen unliebsame Christen aktiv: http://www.kath.net/news/42110

*

Zur Diskussion wieweit Kritik an der Gesellschaft richtig ist und wieweit sie falsch ist: http://kath.net/news/49582 und http://kath.net/news/49582 Es geht nicht um dem harten Geist der Rechthaberei, sondern darum aus dem Geist der Liebe zu kritisieren. An dieser Diskussion ist schon etwas Wichtiges zu erkennen – und was mich auch in meinem Blog ständig beschäftigt. Angesichts der Brutalität, mit der es in der Welt zugeht und angesichts der eigenen emotionalen Beteiligung an Fragestellungen fällt es einem manchmal schwer, sachlich und aufbauend zu kritisieren.

*

Zum 9. Kongress christlicher Führungskräfte – Vortrag von Manfred Lütz: “So reden, dass Atheisten es verstehen” http://www.pro-medienmagazin.de/wirtschaft/detailansicht/aktuell/so-reden-dass-atheisten-es-verstehen-91215/ Interessant finde ich die Aussage, dass Menschen auch deshalb Atheisten seien, weil sie in `künstlichen Welten´ lebten, in denen Gott nicht vorkomme. Ob man das wirklich so sagen kann, damit man von Atheisten verstanden wird? Ist die Welt des deutschen Osten eine “künstliche Welt”?

Annette Winkler sagte, “Christsein ist ein Programm der Osterfreude” – und eine solche müsse im Betrieb spürbar sein.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Atheismus

Sonntag, Februar 22nd, 2015

Natürlich ist es “intellektueller Müll” (so heißt es auf der Richard Dawkins-Seite “Stiftung für Vernunft und Wissenschaft) die Atheisten für den Mord eines Atheisten an den drei Muslimen verantwortlich zu machen. http://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2327 Denn es gibt einzelne durchgeknallte Typen in jeder Religion, jeder Konfession – und eben auch im Atheismus. (Das Problem des Islam ist es freilich, dass es nicht nur Einzelne sind – wenn auch eine Minderheit – die Menschen morden. Dieses Argument, dass es ja nur wenige sind angesichts der Menge der Muslime wird durch die ISIS immer mehr in den Hintergrund gedrängt – denn es sind eben doch verhältnismäßig viele, verglichen mit anderen Religionen.)

Was nur gar nicht geht, ist, zu suggerieren, der Atheismus habe keine Gemeinsamkeiten – somit auch keine gemeinsame Ethik usw. Natürlich hat die atheistische Weltanschauung auch Auswirkungen auf die Ethik. Denn gerade das wird ja versucht, von atheistischer Seite argumentativ hinzubekommen: Man will zeigen, dass auch Atheisten ethisch mitreden können – und zwar als Atheisten und nicht als einzelne atheistisch Agierende. Man versucht sich zu Gruppen zusammenzuschließen, damit man eine ethisch andere Speerspitze bilden kann.

Es gibt noch alles Mögliche an dem Artikel auszusetzen. Dann aber der Schluss: Dieser atheistische Mörder sei ja schließlich in einem christlichen Umfeld aufgewachsen – das ist genau die Argumentation: Hitler, Stalin usw. seien keine wahren Atheisten, sie seien ja in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Mit diesem Argument im Hinterkopf würde es also bedeuten: Es gäbe gar keine richtigen Atheisten. Auch Dawkins wäre demnach keiner. Dass der Artikelschreiber nicht vor hat, Menschen umzubringen – das ist natürlich sehr gut – aber er sollte vielleicht einmal auch berücksichtigen, dass nicht alle Christen vorhaben, andere umzubringen. Die Argumentation dieses Beitrages ist dermaßen daneben, dass man sich wünscht, auch dieser Atheist würde diesen intellektuellen Müll hinter sich lassen und sachlich argumentieren.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Europas Zentrum

Freitag, Februar 20th, 2015

Wenn Europas Zentrum fehlt – der christliche Glaube – was bleibt von Europa übrig? http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/mehr-religion-wagen-91109/ Wenn Europa nicht nur keine Wertegemeinschaft mehr ist, sondern überhaupt keine Werte mehr anerkennen will, was geschieht? Die Menschen werden nicht glücklich durch Konsum, durch PC-Spiele, durch Arbeit allein. Und je stärker der christliche Glaube abgewertet wird, desto stärker werden Weltanschauungen und andere Religionen das Miteinander prägen. Welche? Dienen sie Europa zum Guten?

*

Selbst in Indien merkt man, dass Europa schwankt: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/der-westen-hat-die-wahrheit-verloren-91136/ Dass man keine Angst haben muss vor dem Islam, sagt er zu Recht – der ist in Europa nicht das Problem. Das Problem: “Ihr habt die Wahrheit verloren, deshalb werdet ihr die Freiheit verlieren.”

*

Es ist wie in einem Urwald. Fällt der alte Baum, dann hört das Leben nicht auf, sondern in die Lücke hinein stoßen zahlreiche andere Gewächse. Aus christlicher Perspektive hat Europa nicht mehr viel zu sagen. Die Länder, die das Christentum am meisten prägen werden, sind: Süd Korea, China, Nigeria. Eurozentristen fällt das schwer. Aber Christentum ist nicht an ein Kontinent gebunden. Es ist international. Das heißt freilich nicht, dass man als Christ nicht um Europa kämpfen muss.

*

Ist das eigentlich in der Zeit nach 1945 im Westen die erste Predigt, die von einem Parlament (!) verurteilt worden ist? Die Linke hat Bremen voll in ihrer Hand. Denn wie Parzany sagt: Jetzt muss man erst Recht hinter der Predigt stehen. (Wobei ich freilich wiederholen sage: Man muss auf seine Sprache achten und die ist in der Predigt nicht immer angemessen.) Denn dass die Politik sich so gegen Meinungsfreiheit wendet, dürfte nach 1945 im Westen einmalig sein: http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/bremer-parlament-verurteilt-predigt-von-latzel-91131/  Dazu auch: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/darf-ein-parlament-eine-predigt-bewerten-83146.html

Es gibt sie noch, die Pfarrerinnen und Pfarrer, die das Evangelium predigen. Aber dieser Artikel hat was: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/wenn-ein-pfarrer-ploetzlich-predigt-91139/ “Die Kirche scheint sich heute um alles zu kümmern: nachhaltige Energiegewinnung und Gendergerechtigkeit, Stuhlkreise gegen böse Banker und böse Drohnen, … – nur für eine Sache scheint die Kirche keine Zeit mehr zu haben: … Die klare Verkündigung der christlichen Botschaft.”

Mit diesem Text werde ich mich irgendwann in den nächsten Tagen beschäftigen: http://aktuell.evangelisch.de/artikel/112736/latzels-falscher-eifer

Ich hatte die Bremer schon häufiger auf dem Kieker: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/11/06/bremens-untergang/ Das Städtchen ist einfach zu klein, um nicht allen möglichen Gruppen und Grüppchen hörig zu sein. Es wäre besser in Niedersachsen aufgehoben.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Laizismus gegen Christentum zur Abweisung des Islam

Mittwoch, Februar 18th, 2015

Der Islam stellt Forderungen. Er will mit dem Christentum gleiche Rechte bekommen. (Man denke daran: 50 Millionen Deutsche (62%) sind Christen, 5 Millionen sind Muslime!) Wenn man nun nicht möchte, dass Muslime die gleichen Rechte bekommen, weil sie eben nur wenige sind, was macht man da? Man sagt: Nehmt den Christen auch die Rechte, dann geben die Muslime wenigstens Ruh: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/laizismus-pegida-religioese-gleichberechtigung

Dann wird in dem Beitrag von Simon Urban natürlich gesagt, dass die Kirchen etwas dagegen hätten, weil sie auf dieser Weise an den reichen Pfründen sitzen.

Merkt jemand was? Merkt jemand, wie der Islam benutzt wird, um die Christen zu vertreiben? Merkt jemand, wie das Subsidiaritätsprinzip ausgehebelt wird? Wie Atheisten nun nicht nur versuchen, auch den Religionsgemeinschaften gleich gestellt zu werden – weil sie keine sein wollen. Sie sehen sich als neutral und über alle Weltanschauungen und Religionen erhaben – doch sind sie nur eine Stimme unter den vielen Stimmen in einem Land.

Übrigens geht der Artikel von einer Auseinandersetzung mit Pegida aus. Das heißt: Die Pegidas haben Angst vor dem Islam – so der Artikel – nehmen wir ihnen die Angst, indem wir auch das Christentum nehmen und alle den Laizismus aufbrummen. Und dazu wird argumentiert, was das Zeug hält: 62% Christen sind natürlich nicht 62% Christen – es gehen ja nicht alle in den Gottesdienst, oder: Das Grundgesetz sagt, es gebe keine Staatskirche (natürlich nicht – das haben wir ja auch nicht! – warum soll das suggeriert werden?), usw. usw.

Eine Anmerkung: Atheisten haben den Ethikunterricht (und ich denke, sie sollen neben dem 1. Mai einen Feiertag bekommen, weil er ihnen von der Anzahl her zusteht – freilich: Wie viel Atheisten gibt es wirklich? Konfessionslose sind nicht automatisch Atheisten) und wollen nun sicher alle Schüler unter den Ethikunterricht bringen, auch hier: Damit Muslime den Säkularismus kennenlernen. Sonst bleiben sie ja Muslime!

Was ich von Atheisten nicht ok finde ist, dass sie auf dem Rücken der Muslime die Christen bekämpfen. Sie sollen die Christen bekämpfen – aber ohne die Muslime ins Spiel zu bringen. Oder sie sollen die Muslime bekämpfen – ohne die Christen ins Spiel zu bringen. Aber sie beide gegeneinander ausspielen, das ist perfide. In kleinerem Maße haben wir das ja schon: Atheisten bekämpfen den Weihnachtsbaum – mit dem Argument: Muslime mögen ihn nicht. Wenn, dann bekämpft den Weihnachtsbaum ohne Blick auf die Muslime.

Mein Problem ist darüber hinaus – wir kennen das ja schon in Hinsicht anderer Gruppen und unserer Geschichte: Nichtchristen bekommen den Ethikunterricht – dann bekämpfen sie den Religionsunterricht – dann sollen alle den Ethikunterricht bekommen – dann muss Religion aus dem öffentlichen Raum ganz verschwinden – Religion passt nicht mehr zur modernen, aufgeklärten Welt – Religionen sind Rassisten, konservativ, irrational, unwissenschaftlich, Friedensfeinde, stören das Zusammenleben der Gesellschaft – wer sie vertritt benötigt ein Umerziehungslager – oder muss ganz beseitigt werden, weil er nicht bereit ist, die gute Welt des Atheismus anzuerkennen. Toleranz ist nicht eine Tugend des Atheismus, den die Welt bislang in verschiedensten Ausformungen genießen durfte. Atheisten sollen sich als eine Stimme im Chor der Stimmen in einem Land ansehen. Selbstglorifizierungen tun niemandem gut.

Das alles gilt natürlich nicht von den Atheisten. Ich kenne viele, die vernünftig sind.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de