Die Saudis mischen massiv mit: http://www.wnd.com/2012/10/saudi-arabia-pushing-for-syria-turkey-fight/ Mit den Saudis ist der Salafismus über die Wahhabiten eng verknüpft. Syrien als neues Salafisten-Missionsland. Die Türken müssen nur aufpassen, dass sie da ihrem Machtkonkurrenten – eben die Saudis – nicht zu viel Raum lassen. Sonst haben sie die Salafisten-Rebellen nach dem Syrien-Krieg im eigenen Land. Denn wo sollen diese aggressiven Leute hin? Irgendwo müssen sich doch die reisenden Dschihad-Kämpfer ihre religiöse Kraft loswerden, um ins Paradies zu kommen. Nach Jordanien, das Muslimbrüder zurzeit verstärkt zu destabilisieren suchen, bietet sich die Türkei prima an. Den Türken wird das nicht gefallen – ich vermute, Erdogan trotz seines Islamisierungs-Touches auch nicht besonders. Und diese Dschihadisten sind ein ganz anderes Kaliber als die Kurden, denn sie kämpfen mit religiöser Inbrunst.
Übrigens meint ein Erdoganberater, dass der Westen den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gewachsen seien. Aber die Türkei! http://www.welt.de/politik/ausland/article109889050/Erdogan-Berater-sieht-gottlosen-Westen-als-Verlierer.html Da freuen wir uns doch riesig, dass da einer vor lauter Kraft kaum gehen kann! Auch hier sieht es so aus:
China und Japan verhalten sich auch nicht besser als die genannten Wahnsinnigen im Kontext Syriens: http://www.focus.de/politik/ausland/inselkonflikt-mit-japan-weitet-sich-aus-china-schickt-kriegsschiffe-zu-zweitem-japanischen-archipel_aid_839465.html?fb_pid=1350377537&fbc=fb-fanpage-politik So etwas Provinzielles und Kleinkariertes hätte ich der chinesischen und der japanischen Regierung nicht zugetraut.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de