Christentum ohne Jesus Christus

In dem folgenden Artikel wird deutlich, dass Gruppen, die sich christlich nennen, von Jesus Christus absehen wollen: https://www.christianpost.com/news/why-jesus-is-no-longer-only-way-for-many-american-christians-223601/

Jesus Christus ist ein Stein des Anstoßes. Auf den Begriff „Gott“ kann man sich immer einigen, weil jeder hineininterpretiert, was er will. Aber Jesus Christus ist nicht so einfach willkürlich zu verändern. Von daher ist das die logische Konsequenz derer, die nicht Jesus Christus ins Zentrum stellen, sondern irgendwelche menschlichen Ziele: Glaube an Gott, wer auch immer das ist – ohne Jesus Christus. Ob das wirklich gut gehen kann?

Die Ziele sind gut – aber hinter diesen steht der Mensch. Er wird sich in seinen gut gemeinten Ideologien verheddern. Die Folge wird Intoleranz sein. Das sieht man ja jetzt schon mit Blick auf die Frage der Religionen. So wenig wie das Christentum Christentum sein darf, darf auch der Islam sein, was er ist, oder der Buddhismus oder das Judentum Alle werden mit dem Spinnennetz des vermeintlich Guten überzogen. Unterschiede aushalten – einander trotz Unterschiede achten – miteinander umgehen lernen… – das ist alles nicht mehr drin, wenn eine immer größer werdende Gruppe von Menschen einen abstrakten Gott, der irgendwelchen Maßstäben der Gegenwart entspricht, an alle anlegen. Alle müssen nach diesem Maßstab einer linksliberalen Vernunft gebürstet werden, oder er hat Repressionen zu befürchten.

Ich denke, man sieht diese Auseinandersetzung auch in unserer Kirche dort, wo die Politik, die Gesellschaftspolitik bestimmt, was christlich zu sein hat, was nicht. Es geht nicht mehr um Jesus Christus, es geht nicht mehr um die Bibel – es geht um einen säkular-ethischen Maßstab, der von Jesus hergeleitet wird – aber es geht nicht mehr um Jesus Christus.

Im Namen des Christentums – nicht im Namen Jesu Christi – Kampf gegen Christen. Wäre nicht das erste Mal in der Weltgeschichte.

Übrigens hat Mt 25,31ff. diesen Ansatz: Wer Gutes tut, der wird von Gott anerkannt, unabhängig vom Glauben. Nur: Das ist Gnade – Christen haben aber die Aufgabe, Jesus Christus zu verkündigen und dabei Gutes zu tun.

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Kirche und AAS

Wirklich? Ich hoffe, es gehört zu den Fake News und Hate-Speech gegen die Kirche, dass die Evangelische Kirche die AAS (Amadeu Antonio Stiftung) als Weiterbildungsstelle empfiehlt: https://www.cicero.de/kultur/netzteufel-evangelische-kirche-amadeu-antonio-stiftung-hass-im-netz

Aber dem ist wohl nicht so.

Vielleicht so eine Art Zusatzausbildung für Theologiestudenten? Ohne AAS kein Examen? Dann kann man doch wunderschön weiter träumen. Wir retten die Gesellschaft vor den Teufeln. Es geht allerdings nicht mehr um den kolossal veralteten Jesus Christus – es geht um Politik. Nicht durch Jesus Christus kommt man zu Gott, sondern durch die korrekte politische Einstellung.

Der oben verlinkte Beitrag spielt auf die Formulierung: Der Teufel im Netz an. Das finde ich interessant. Denn wir hatten es ja schon Mal: Der Teufel spielt in der Evangelischen Kirche keine Rolle mehr. Das erst für manche in ihr dann, wenn es um politische Gegner geht – damals gegen Le Pen. Man stelle sich einmal vor, man würde den Teufel wieder theologisch in den Mittelpunkt rücken! Das geht doch gar nicht – aber dafür taucht er dann in der Politik auf?

Übrigens: Die im Cicero-Beitrag genannte Seite wurde nicht mehr gefunden. Ein gutes Zeichen?

(Bitte Sarkasmus beachten!)

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Lehrstuhl für Religionsfreiheit und Christenverfolgung

Es wurde ein Lehrstuhl für Religionsfreiheit und Christenverfolgung eingerichtet: https://www.idea.de/menschenrechte/detail/verfolgung-um-des-glaubens-willen-geht-uns-alle-an-105337.html

Dazu ein Ausschnitt:

Prof. Heiner Bielefeldt. Er wandte sich gegen Versuche mancher säkularer Kräfte, der Religionsfreiheit den Menschenrechtscharakter abzusprechen. …  „Aber ohne Religionsfreiheit würden die Menschenrechte aufhören, wahrhaft menschlich zu sein.“ Dann wäre der „gesamte Menschenrechtsanspruch letztlich eine leere Hülle“. Die Religionsfreiheit sei zudem eng verbunden mit anderen Grundrechten wie der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

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Pfingsten

Jesu Christi

Geburt (Weihnachten),

Leiden (Karfreitag),

Auferstehung (Ostern),

In-Macht-Setzung (Himmelfahrt)

bleiben unverständlich, ohne den Geist unseres Gottes (Pfingsten).

Der wahre Kern der Lehre Jesu – auch sie bleibt unverständlich ohne den Geist unseres Gottes.

Der Geist Gottes ist der Schlüssel, um den christlichen Glauben erschließen zu können.

Ohne Pfingsten bleibt Weihnachten ein Kinderbeschenkfest, bleibt Karfreitag ein Wir-wollen-aber-tanzen-Fest, bleibt Ostern ein Osterhasenfest und Himmelfahrt ein Vatertag.

Von daher können wir Gott nur darum bitten: Schenke uns den Schlüssel, Deinen Geist, um den Reichtum des christlichen Glaubens verstehen zu können.

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Kirche hat Geburtstag

Pfingsten! Geburtstag der Kirche! Wir feiern nicht üppig – aber in der ganzen Welt freuen sich Christen darüber, dass Gott durch den Heiligen Geist in ihnen wohnt.

Er gibt Mut, er gibt Freude, er gibt Kraft, im Geist Jesu zu handeln, zu sprechen. Der Geist Gottes in uns schenkt Hoffnung in aller Hoffnungslosigkeit, er schenkt Glauben im Zweifel, er richtet auf in Niedergeschlagenheit, er bringt die Kultur des Lebens in allem Sterben. Verfolgte lassen sich nicht unterkriegen, am Boden Liegende lassen sich nicht besiegen, Verspottete wissen: Jesus Christus ist Sieger.

Das Herz freut sich, der Verstand hüpft, die Seele singt.

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