2 Antworten auf „Umfrage zum Kreuz“

  1. Man darf den Papst nicht mit dem Christentum gleichsetzen. In Umwälzungen waren Christen involviert. Man denke an den Protest der Kirchenleute gegen den Papst, als er Fortschritte in Fragen des Menschenrechts rückgängig machen wollte, den Westfälischen Frieden torpedierte. Das Christentum besteht aus unterschiedlichsten Menschen: Menschen, die fortschrittlich und rückschrittlich sind, Menschen, die falschen Fortschritten huldigen und an gutem Traditionellen festhalten…
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    Zu Römer 13: http://blog.wolfgangfenske.de/2018/05/11/roemer-13/
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    Christliche Wurzeln – welche Wurzeln sehen Sie?

  2. Mehr als jeder Zweite (56%) stimmt zu, dass die freiheitliche Gesellschaftsordnung unseres Landes ihr Fundament im christlichen Menschenbild hat

    Scheint eine nahezu unausrottbare Propagangalüge zu sein.

    Tatsache dagegen ist, dass praktisch alle freiheitlichen Errungenschaften moderner Demokratien gegen den erbitterten Widerstand des Christentums erkämpft werden mussten.

    Bestes Beispiel dafür ist der Anfang vom Römerbrief des Paulus, Kap. 13: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.“

    Wir haben zwar christliche Traditionen in unserem Land, aber von „christlichen Wurzeln“ zu sprechen, ist eine lang geübte Geschichtsklitterung.

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