Die Muslimverbände scheinen gegenüber ihren eigenen Leuten zu kneifen, die sich gegen Juden und andere daneben benehmen. Es hilft schlicht und ergreifend nicht, wie gestern schon gesagt, den Grund für solche Vorfälle zu leugnen. Die Verbände müssen aktiv gegen ihre Glaubensbrüder und -schwestern angehen, die sich gegen solche wenden, die nicht ihre Frömmigkeit teilen und sie dürfen sich nicht hinter solchen Worten verstecken: Es gäbe keinen Antisemitismus im Islam – oder ähnliche Floskeln. Es gibt schon wieder antijüdische Vorfälle – und es ist gut, dass endlich die Gesellschaft aufwacht und sich nicht mehr alles gefallen lässt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article108965867/Juedische-Maedchen-reagierten-besonnen-auf-Angriff.html Graumann sagt zu Recht: “Wer den wachsenden Antisemitismus in den muslimischen Communities laut und pauschal abstreitet, verweigert sich der Wirklichkeit und zeigt zudem, dass er ihn gar nicht wirklich bekämpfen will” … “Damit werden wir uns aber gewiss nicht abfinden. Keiner in diesem Land darf sich damit abfinden.”
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