Holt Erdogan in seiner Syrienpolitik Islamisten ins Land? So lautet zumindest der Vorwurf von Türken, die nicht wollen, dass die Türkei von den islamistischen Syrienflüchtlingen gezwungen werden, ihr Leben religiös zu ändern: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/warum-hetzt-erdogan-die-muslime-gegeneinander-auf–63518646.html Diese türkische Gruppe setzt sich für Assad ein, weil er eben für die religiöse Freiheit kämpft – und nicht für die Rebellen, die für den Islamismus kämpfen. Es ist spannend, was da unten alles so abläuft, weil die westlichen Regierungen und die Türkei alles falsch eingeschätzt haben. Erst wollte Erdogan durch die Unterstützung der Rebellen Assads Macht einschränken, um selbst als machtvoller Held dazustehen, dann haben die Kurden die Chance genutzt, um ihren Stachel gegen die Türken auszubauen, und jetzt sind selbst Türken gegen diese dumme Machtpolitik. Und der Westen? Und unsere Medien? Unverdrossen setzen sie weiter aufs falsche Pferd. Haben sie doch wieder einen neuen Vermittler gerufen – wahrscheinlich auch wieder einen Sunniten, der im Sinne der Arabischen Liga und deren Rebellen spricht, und der sich dann wundern wird, dass manche Länder da nicht mitziehen. Sie wollen eben nicht, dass sich in Syrien die Islamisten festsetzen. Ach so, wen unterstützt die USA in Ägypten großzügig? Die Islamisten. Wen in Syrien? Die Russen wissen, warum sie nicht die Islamisten unterstützen, haben sie doch mit ihnen im eigenen Land genug zu tun. Und wenn Syrien auch den Islamisten in die Hände fällt, dann wird Russland noch mehr gefährdet sein: http://europenews.dk/de/node/58110 Übrigens heißt das nicht, dass ich so naiv bin, russischer Propaganda zu trauen. Aber unserer westlichen Erdogan/USA Propaganda traue ich auch nicht. Möchte jemand noch einen Beleg für das Wühlen der Islamisten? Hier kommt er: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1856950/ Apropos Russland: Infos gibt es auch hier: http://europenews.dk/de/node/58099
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