Atheisten + Argumente gegen Christen

pi hat mal wieder einen rangelassen, der in seinem Religionshass einfach kaum mehr zu toppen ist. Es ist aber immer wieder interessant zu sehen, wie sich solche Leute einfach in ihrer Ignoranz und ihrem Unwissen verrennen. Sie haben ein starres Bild von Welt – und versuchen es mit aller Macht durchzusetzen. Die einen mit Waffengewalt, die anderen mit verbaler Gewalt. Alle Leute, die Ahnung haben, können nicht anders, als sich verwundert die Augen zu reiben: Was es nicht für Menschen gibt! Da steht ein Wald in der Gegend, und dieser Mensch rennt im Wald herum und schreit: Es gibt keinen Wald, es gibt keinen Wald! Er haut sich die Nase an den Bäumen blutig – aber: Es gibt keinen Wald. Was soll man solchen Menschen sagen? Bleib glücklich, Mensch, mit deinem Weltbild! http://www.pi-news.net/2012/07/allah-das-zentrum-des-islam/#more-264545

Übrigens, solchen Menschen kann man auch Aussagen zum Islam nicht abnehmen. Wer so wenig von der eigenen Religion Ahnung hat, wie will der von anderen Religionen etwas wissen?

Zum anderen: Diffamierungen helfen keinem Menschen und keiner Gesellschaft weiter. Wenn einer sagt, Mohammed sei Psychopath, wenn einer sagt, Jesus sei Psychopath und einer sagt, der das sagt, ist Psychopath – wem ist damit geholfen? Wir Menschen müssen miteinander mit dem nötigen Respekt reden. Ideologen, die Andersenkende verbal und körperlich ausschalten wollten, gab es zur Genüge. Haben sie die Menschheit weitergebracht?

Was ist das beste Argument gegen das Christentum, lieber Atheist? Nicht das Böse in der Welt, nicht das Leiden, nicht die Vermutung, dass es keinen Gott gibt - das beste Argument gegen das Christentum sind die Menschen, die sich Christen nennen. http://blogs.christianpost.com/confident-christian/the-best-argument-against-christianity-10712/ Nun, das habe ich schon häufiger im Blog mit Blick auf Johannes den XXIII. gesagt: Wenn die Christen in 2000 Jahren die Kirche nicht zerstören konnten, können es andere auch nicht. War es Irenäus (?), der im 2. Jahrhundert schon gesagt hat: Wir Christen haben das beste Gebot – das Feindesliebegebot – aber was nützt es, das beste Gebot zu haben, wenn man es nicht beachtet? So sind wir - und freuen uns, dass Gott uns noch immer erträgt. Übrigens ruft Jesus schon angesichts der Unfähigkeit seiner Jünger aus: Oh du ungläubiges Geschlecht… Wie lange soll ich euch ertragen? (Mk 9,19). Von daher sind solche Ausführungen von Atheisten gegen Christen noch recht sanft. Die harte Kritik dessen, der liebt, ist unerträglicher.

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