Archive for May 5th, 2012

Sekten+Christen

Saturday, May 5th, 2012

P1030313

Es gibt ein paar Merkmale, die Sondergruppen bzw. Sekten gemeinsam haben können: Elite-Denken, Kontrollsucht, Neuankömmlinge mit Liebe umgarnen, Abkapselung von anderen Individuen und Gruppen, Fanatismus, gesetzliches Festhalten an Vorgaben, Streben nach Macht über andere Gruppen, der: wir retten die Welt Gedanke; die Gottheit ist mit dem Frommen im Grunde identisch: die Gottheit tut, was die Frommen glauben, weil die Frommen glauben, was die Gottheit tut. Gottheit und Fromme beißen sich sozusagen in den Schwanz. Die dämonischen Mächte spielen vielfach eine Rolle, Schwarz-Weiß-Denken, Paradies- oder sonstige Versprechen.

Nun mag man natürlich sagen: Ah, seht da: Die Christen!

Natürlich können auch Christen ideologisch, sektiererhaft sein.

Sie lieben Menschen, die Christen geworden sind – aber sie hassen nicht Menschen, die sich vom Glauben abwenden, sie drangsalieren sie nicht.

Sie lassen auch Gott Freiraum, denn sie haben ihn nicht in ihren Händen, sondern wenden sich ihm zu und legen sich in seine Hände. Gott hat sich uns auch nicht mit der Bibel in die Hände gegeben, so dass wir sagen könnten: Seht, das Wort Gottes in unserer Hand! Er spricht mit uns durch sein Wort. Gott hat sich den Menschen in Jesus Christus in die Hand gegeben – und er hatte nichts Besseres zu tun, als ihn hinzurichten.

Christen haben Regeln und Gesetze – sie wissen aber auch um die Verantwortung, die es gebietet, manchmal Regeln und Gesetze zu übertreten, wenn es um die Liebe geht.

So ganz können wir angesichts der Erfahrungen auch nicht das Böse ignorieren – aber das Böse ist besiegt, hat für Glaubende keine wirkliche Relevanz mehr. Vergebung und Gottesgeist haben das Sagen. Von daher sollte das Schwarz-Weiß denken, das dualistische Element für Christen, Satan / Dschinn contra Gott, keinerlei Bedeutung mehr haben. Sicher hätte das Böse gerne, dass wir ihm dieses Gewicht beimessen. – Freilich muss man sich hier auch vor Ideologisierung schützen, das heißt davor, die Realitäten nicht mehr wahrzunehmen: Das Böse in der Welt hat natürlich Macht, die Gedanken zu fesseln, Angst einzuströmen, den Menschen von Grund auf zu erschrecken. Das darf nicht geleugnet werden. Aber wir haben die Möglichkeit, uns immer wieder von Gottes schützenden Armen bergen zu lassen.

Wir als Christen haben auch den Glauben, dass Gott uns in Jesus Christus nach dem Sterben empfängt – aber er ist so frei, auch Menschen zu empfangen, von denen wir es ganz und gar nicht erwartet hätten.

Und Elite-Denken scheint nicht fern, wenn wir uns als geliebte Kinder Gottes ansehen. Aber wir sehen nicht nur uns als solche an, sondern auch diejenigen, die noch nicht wahrhaben wollen bzw. können, dass sie von Gott geliebte Kinder sind.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Kunst

Saturday, May 5th, 2012

Ich möchte auf diese Seite hinweisen http://www.christliche-kunst-bauer.de/  - und da besonders auf die dort genannten Künstlerinnen: Kerstin Stark http://www.versand-gratis.de/Kerstin-Stark, Luise Kött-Gärtner http://www.business-and-motivation.de/Artikelliste/kategorie/Business_and_Motivation.html. Ebenso auf Raimund Schmelter: http://www.versand-gratis.de/Raimund-Schmelter – Ich bekomme übrigens nichts dafür – finde viele dieser Bronzen ansprechend und möchte Euch darum darauf hinweisen.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de 

76/82

Saturday, May 5th, 2012

In einer Schlange im Einkaufsmarkt sagte ein Mann: Ein alter Mann kann nicht mehr so schnell! Ich werde im August 76! 76 werde ich im August! Und stolz blickte er die Schlange hinter sich an. Da sagte der Mann, der hinter ihm stand: Schön. Ich wurde im Februar 82.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de 

Situation im Land

Saturday, May 5th, 2012

Diese Schilderung von einem Wahlkampfauftritt von ProNRW zeigt schön die Situation im Land: Medien, Politiker, Linksextreme usw. http://www.freiheitlich.me/?p=7678#comment-33994

Impressum auf www.wolfgangfenske.de  

Mohammed-Todesstrafe

Saturday, May 5th, 2012

In Kuweit könnte es bald so sein, dass ein Muslim, der etwas gegen Mohammed oder dessen Frauen (!) sagt, mit dem Tode bestraft werden könne: http://www.welt.de/politik/ausland/article106258243/Kuwait-beschliesst-Todesstrafe-bei-Blasphemie.html Nichtmuslime kommen da vielleicht besser bei weg: bis zu 10 Jahren Gefängnis.

Sind nun die Paralmentarier in Kuweit Islamisten oder normal fromme Muslime? Wir müssten eine öffentliche Stelle dafür einrichten, die Kriterien dafür erstellt: Diese Leute gehören zu Islamisten, diese Leute gehören nicht mehr dazu. Ich möchte übrigens nicht in dieser Kommission sitzen. Denn ich habe keine Ahnung, wie man da unterscheiden möchte. Bei uns im Lande ginge das vielleicht noch. Nicht-Islamist ist einer, der den Koran – in unserem aufgeklärten Sinn historisch-kritisch auslegt. Nicht im muslimischen Sinne historisch-kritsch. Und der die Hadithe etwas lockerer nimmt. Gibt es hier wirklich so viele, dass sie eine Gruppe bilden könnten? Nicht-Islamisten sind auf jeden Fall die Muslime, die einfach so traditionell Muslime sind, ohne sich viel um dies und das zu kümmern, sich integrieren, und keine großen Probleme darin sehen, die Vorzüge unserer Kultur anzunehmen. Das betrifft schon mehr Muslime. Aber da sie keine feste Ideologie im Hintergrund haben, sondern einfach so ihren Alltag in unserer Welt leben wollen, sind sie auch diejenigen, auf die es die Extremeren abgesehen haben. Da es ein schweres Unterfangen ist, solche Kategorisierung vorzunehmen, freuen wir uns einfach über alle Muslime im Land, die sich darüber freuen, einfach so mit uns Kontakt haben zu können, so ganz normal, wie unter freundlichen gesitteten Menschen üblich.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de   + http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/03/islam-hoffnung/

Extremisten

Saturday, May 5th, 2012

Man denkt sich so als normaler Bürger, dass alle Extremisten in der Öffentlichkeit gleich behandelt werden. Aber dem scheint nicht so zu sein, wenn man diesen Artikel zum Thema Waffenfunde liest: http://quotenqueen.wordpress.com/2012/05/04/waffenfund-in-solinger-moschee-geheimgehalten/

Die Distanzierung des Zentralrats der Muslime von den Extremisten in den eigenen Reihen scheint recht halbherzig zu sein, wenn sie nun ProNRW anzeigen wollen. ProNRW soll “Hass und Feindschaft zwischen den Völkern und Religionen… säen… Hier sieht man, wer die Verfassungsfeinde sind” – also doch nicht die Salafisten? Das sind ganz liebe, die wollen nur spielen. Die bösen, die Täter, das sind die, die ihre Meinung mit Bildern und Reden kundtun. Schon interessant. Stimmt also die Meldung doch, dass die Salafisten-Koranaktion zu einem großen Teil von Türken finanziert worden ist, wie es anfänglich hieß? Lest einmal den gesamten Artikel: wegen der traumatisierten Kinder – durch Gebrüll – gemeint ist nicht das Allahu Akbar säuseln, es sind wohl die Reden der ProNRWler gemeint. Ich finde das alles sehr interessant, weil durch die Aktion wirklich so einiges an Seilschaften usw. deutlich wird. http://www.derwesten.de/politik/polizei-warnt-vor-weiteren-pro-nrw-angriffen-am-wochenende-id6621025.html Die Überschrift ist ja auch faszinierend: Wer greift eigentlich wen an?

Der Kommentator vom Migazin, meiner Lieblingszeitung, hat nichts begriffen. Wenn er sich an den Kölner Dom stellen würde mit einer obszönen Jesuskarikatur würde es ihm nicht besonders gut ergehen. – Echt? Soll er doch einmal versuchen. Falls ihn einer angreifen würde, würde dieser schnell aus dem Verkehr gezogen – und er würde viel Applaus bekommen. So würde ich meine Gesellschaft einschätzen. http://www.migazin.de/2012/05/04/wenn-pro-nrw-auf-pro-islam-trifft/ Die Frage ist freilich auch noch: Was sieht er als obszön an? Gibt es unter den von ProNRW dargestellten Plakaten obszöne Plakate im eigentlichen Sinn? Ist “Freiheit statt Islam” obszön? Oder sind es diese hier? http://www.pi-news.net/2012/04/sieger-des-pro-nrw-karikaturenwettbewerbs/ Andere kenne ich nicht.

Andere Extremisten: Vier Tage lang eine Stadt lahm legen, Menschen nach ihrer Pfeife tanzen lassen, Macht, Hunger nach Macht: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frankfurt-will-anti-banken-proteste-verbieten-a-831428.html

Die Londoner haben nicht den Leuchtturm – oder wie er sich genannt hatte – des Islam, Livingston, gewählt. Sie mögen also doch noch ein wenig ihre Unabhängigkeit - irgendwie rassistisch und diskriminierend. Nachtrag: Ich muss mich korrigieren: 62% der Bevölkerung war alles egal – sie haben nicht gewählt. Von den 38% Wahlberechtigten wählten 51,5 % den Sieger. Das bedeutet: Nur ca. 19% der Bevölkerung ist es nicht egal, unter wessen Herrschaft sie gelangen.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de   + http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/03/islam-hoffnung/

Gesprächsangebot annehmen

Saturday, May 5th, 2012

Alle – also auch Islamkritiker? – sollen das Gesprächsangebot der Ahmadiyya annehmen, die zur Zeit in Berlin eine Kampagne startet: “Der Beste unter euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt” und: “Es soll kein Zwang sein im Glauben”. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/religionsverstaendigung-suren-in-der-berliner-s-bahn,10809148,15116904.html Bekannte, schöne Sätze – wie sie zu beurteilen sind, sagt uns die Lektüre des Koran. Was das beste für die Frau ist? Es kommt immer auf die Interpretation des Wortes “das Beste” an: Was ist das beste für die Frau? Tja, liebe Freunde, ich denke, in der Beantwortung dieser Frage liegen Welten zwischen manchen Gruppen: Die einen sagen ein über sie bestimmender Mann – die anderen sagen: Sie darf sie selbst sein. Am besten ist es also, wenn sie selbst bestimmt, sich dem Mann unterzuordnen. :-( Ja, und was bedeutet: Keine Gewalt im Glauben? Da werden sicherlich auch nicht alle die gleiche Interpretation vertreten – und Mohammed? – Siehe: Koran und Hadithe.

Wer die Ahmadiyya sind, sagt uns dieser Artikel: http://www.ead.de/arbeitskreise/islam/arbeitshilfen/ahmadiyya-bewegung.html Dass sie nicht für den allgemeinen Islam sprechen, muss man auch wissen, denn die Ahmadis (ca. 12 Millionen (?) Mitglieder weltweit) werden von Sunniten (ca. 85% der 1,5 Milliarden Muslime) wie Schiiten (ca. 15% der Muslime) als Muslime abgelehnt. Interessant finde ich hier http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmadiyya die Darstellung, dass sich Ahmadis von anderen zurückziehen: Kein gemeinsames Gebet mit Nicht-Ahmadis, wenn der Vorbeter kein Ahmadi ist, ebenso Nichtteilnahme an Totengebeten und die Frauen dürfen nicht außerhalb der Gemeinde heiraten.

Ein Nicht-Ahmadiyya übrigens weiß, was das beste für Mädchen ist: mit 10-12 Jahren verheiratet zu werden: http://europenews.dk/de/node/54392 Eine gute Erziehung macht das Mädchen bereit für alle eheliche Pflichten… – eben: ihre durch Erziehung ermöglichte Zustimmung zur Heirat mit wem auch immer. Diese Argumentation kennen wir auch aus deutschen muslimischen Kreisen im Kontext des Mordes an die Jesidin, wenn (aus meiner Erinnerung) dazu befragte muslimische Mädchen sagten: Dass man sich auch nicht dem Willen der Eltern entgegenstellen solle – und wer das tue, sei schlecht erzogen worden. War das nicht mal ein Ahmadiyya-Mädchen, das sinngemäß gesagt hat: Ich will den heiraten, den meine Eltern ausgesucht haben. (Ich hatte das glaube ich einmal im Blog – ich kann mich jedoch nur noch dunkel erinnern.)

Impressum auf www.wolfgangfenske.de   + http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/03/islam-hoffnung/

Meinungsfreiheit

Saturday, May 5th, 2012

Die versuche, die Freiheit einzuschränken, sind schon auf allen Ebenen massiv. Nicht nur die Freiheit, Mohammedkarikaturen zu veröffentlichen, sondern hier sollte auch eine Frau zum Schweigen gebracht werden, die über die Diskriminierung von Männern spricht: http://ef-magazin.de/2012/05/04/3516-hochschule-nuernberg-redefreiheit-fuer-monika-ebeling-durchgesetzt Das Folgende ist aus Großbritannien: Weil ein Pfarrer gegen die HomoHochzeit ist, wurde er suspendiert: http://www.persecution.org/2012/05/04/uk-church-leader-suspended-for-supporting-traditional-marriage/ Wenn einer allen Ernstes verkünden würde, er sei gegen die Hochzeit von Männern mit Frauen, würde der auch suspendiert werden? Nein, man würde über ihn grinsen – und wenn er das wiederholt sagen würde, mal nachfragen, warum er das sagt usw. Das wäre die normale Reaktion mit Blick auf Meinunsgfreiheit. Aber in bestimmten Bereichen gibt es die wohl nicht bzw. nur eingeschränkt. Müssen wir uns damit abfinden?

Impressum auf www.wolfgangfenske.de 

Religionsfreiheit + Türkei = denkste

Saturday, May 5th, 2012

Drei kleinere Gebäude von Armeniern wurden niedergerissen: http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1792 - ein Trost gibt es: Ihnen wurde finanzielle Wiedergutmachung versprochen. Wenn das mal kein Fortschritt ist.

Syrien: Gestern Abend im Heute Journal mal eine sachlichere Darlegung der Situation in Syrien. Es wurden die Assad-Anhänger gezeigt. Zwar gab es die obligatorischen Seitenhiebe im Sinne wie: Die machen ein Picknick während im Land gekämpft wird – aber was würden wir machen, wenn sich in Berlin oder Duisburg Leute monatelang gefechte liefern? Zwar wurde die Assad-Religion in der Sendung despektierlich Sekte genannt – aber die ist immerhin noch freier als die extremistischen Leute, die an die Macht streben – und von daher sind auch Christen eher Anhänger Assads als Anhänger der Islamisten. Ich hoffe, dass auch der Westen langsam zur Einsicht kommt, von wem er da als Nasenbär an der Leine vorgeführt wird.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de   + http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/03/islam-hoffnung/