Lumpensammler

Ich möchte immer wieder einmal Artikel unterschiedlichster Art in einem Lumpensammler-Blog einfügen, die ich aufgrund meiner Beschränkung von 9 Artikeln pro Tag, in den letzten Monaten nicht unterbringen konnte:

1. Liebe macht den Menschen schön – macht Schönheit den Menschen liebenswert?

2. Es gibt eine Menge an christlichen Hilfsorganisationen. Da sind zunächst die großen und bekannten: Caritas und Diakonie, Misereor, Brot für die Welt, World Vision, Missio und Adveniat. Dann sind wahrscheinlich noch bekannt: Sternsinger, Christoffel Blindenmission, Kindernothilfe, Open Doors. Weniger bekannt dürften sein: Renovabis (Hilfe für Osteuropa), Opportunity International, Hilfe für Brüder. Damit habe ich 14 Gruppen genannt. Diese gehen auf unterschiedlichste Weise auf die Notlage von Menschen ein. Wer will, mag weiter recherchieren – diese Zahl kann sehr erhöht werden. Und jede dieser Gruppen hat zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und noch mehr Unterstützer. Freilich unterstützen Christen nicht allein diese, sondern auch Ärzte ohne Grenzen, das Rote Kreuz – um nur diese beiden bekannten Gruppen zu nennen. Wichtig ist, sich für andere einzusetzen. Und das kontinuierlich. Nicht von Katastrophe zu Katastrophe springen und dabei die Organisationen im Stich lassen, die Kontinuität in der Hilfe anstreben. Wenn es finanziell geht: beides tun: aktuell helfen und kontinuierlich. Besonders hinweisen möchte ich auf die Christoffel Blindenmission: http://www.cbm.de/

3. Es wird der bisher älteste römische Kahn geborgen: http://www.welt.de/wissenschaft/article13512161/Archaeologen-bergen-2000-Jahre-alten-roemischen-Kahn.html Beachtet einmal das hinzugefügte Bild: Schädel mit Löcher aus dem 3. Jahrhundert und der Kommentar: Frankfurt war schon immer ein gefährliches Pflaster.

4. Wir dürfen in diesem Land alles. Wir dürfen die Politiker in die Pfanne hauen, wir dürfen die christlichen Kirchen und die Theologie in den Dreck ziehen, wir dürfen die Moral in den Abfluss schütten, wir dürfen die Wissenschaft ideologisch missbrauchen (weil das sowieso lange keiner herausbekommt), wir dürfen die Kunst verhunzen und verhohnepipeln – nur eines dürfen wir nicht, ohne dass uns aus allen Richtungen der Gesellschaft zornblitzende Augen und Denunziation trifft. Was das ist? – Ihr wisst es selbst. Wenn ihr es nicht glaubt, dann versucht es mal: Sagt die Wahrheit – und es dauert nicht sehr lang und ihr werdet etwas auf den Deckel bekommen.

5. Der Weltkirchenrat, dem 349 Kirchen zugehören, hat eine Internet-Theologie-Bibliothek eröffnet: http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&news[action]=detail&news[id]=4493

6. Könnte der Erwachsene sich aus der Perspektive seines Kinderdaseins betrachten, würde er sich wundern, warum er sich häufig so dämlich verhält.

7. Kennt Ihr schon Eric Whitacres Virtual Choir mit 2052 Sängerinnen und Sängern aus 58 Ländern? Hier gibt es Infos und das Stück: http://ericwhitacre.com/the-virtual-choir

8. Welchen Preis der gegenwärtigen Fehler müssen die Jungen 2030 ausbaden? http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,4294895,00.html

9. Das ist natürlich nur ein sehr unwichtiges Thema agesichts der Weltprobleme: Pflicht für Fahrradfahrer Helme zu tragen. Ich bin dagegen. Ich liebe es, den Wind zu spüren. Vielleicht sollte man eine Pflicht auf Hauptverkehrsstraßen einführen – aber so allgemein – da bin ich dagegen. Die geht dann so aus wie das Handy-am-Steuer-Verbot. Keiner hält sich dran – außer ein paar Braven, so wie ich. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13679814/Helmpflicht-wuerde-Radfahren-unattraktiv-machen.html

10. Wenn Atheisten den Atheismus zum “status confessionis” in der Wissenschaft machen, wird Wissenschaft ideologisiert. Das gilt auch für die Kunst. Gute Wissenschaftler und Künstler stehen über solche Fragen nach Religion oder Nichtreligion. Ein guter Wissenschaftler und Künstker kann Atheist, Christ oder sonstwas sein. Belege? Die Vergangenheit.

11. Es gibt kaum Kranke, sagte der Gesunde, der seine Augen verschloss, Ohren zustopfte, das Herz verhärtete, weil er vor Krankheiten Angst hatte.

12. “Beende Dein Schweigen – nicht Dein Leben” heißt es in dem Artikel über die sehr hohe Suizid-Rate bei Türkinnen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13648502/Marionette-der-Familie-oder-Verlierer-der-Migration.html

13. Der Mensch ist seiner selbst bewusst – auch dann, wenn er seiner Selbst nicht bewusst ist. Im Alptraum weiß man nicht um sein Selbstbewusstsein – aber der Körper weiß das – und rennt…

14. Er ist ein feinsinniger Künstler. Er liebt das Schöne, das Virtuose, das Erhebende und Erhabene. Aber er hat Angst.
Die Wirklichkeit macht ihm Angst, die dunkle, gewalttätige, rohe, streitende, schreiende Wirklichkeit. Er flieht in das Schöne, das Virtuose, das Erhebende und Erhabene, der feinsinnige Künstler. Auch ihn muss es geben. An ihm sieht man dankbar, dass Menschen auch ganz anders sein können. Feinsinnig. Dem Übel abhold. Wer kämpft für die Freiheit, das Recht des feinsinnigen Menschen? Menschen, die er verachtet…

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

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