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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Der Mensch, der glaubt, ist frei. Er ist nicht eingeengt auf seine kurze Lebensspanne, muss nicht krampfhaft versuchen, sein Leben nach seiner eigenen Vorstellung zu gestalten und enttäuscht sein, wenn es nicht klappt, weil Krankheit, Ungerechtigkeit, die falschen Mitmenschen und Partner, der falsche Beruf, usw. ihm das Leben vermasseln.
Das war natürlich der große Kritikpunkt gegen den Auferstehungsglauben: Weil der Mensch ein kaputtes Leben hat, muss er das heile Leben auf einen Gott bzw. auf das Jenseits projizieren. Doch dann, wenn er der Versuchung widersteht und die Auferstehung ablehnt, dann wird sein Leben wunderschön, weil er sich an dieses eine Leben klammert, von diesem Leben alles erwartet und sich dafür voll und ganz einsetzt. ich erinnere nur an Brecht: “Gegen Verführung”.
Doch auch das Klammern an ein gelungenes Leben ist kein freies Leben. Frei ist ein Leben, das im irdischen wie im jenseitigen Leben von Gottes Liebe umfangen ist, denn der Mensch, der um Gottes Liebe weiß, kann sie schon jetzt weitergeben. Der Mensch, der um Gottes Kampf für Gerechtigkeit weiß, kann sich hier für Gerechtigkeit einsetzen. Das ist die Lehre Jesu Christi: Die Zukunft, die Gott dem Menschen schenkt, beeinflusst das Handeln der Menschen in der Gegenwart.
Brechts morbide Lust in Ehren – das scheinbar heldenhafte Kokettieren mit dem Nichts – er kommt ca. 2000 Jahre zu spät.
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Heute schon getratscht? Baut Stress ab und fördert das Zusammensein, macht einen groß, den andern klein: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314866.html - Endlich sagt es einmal einer. Tratschen ist gesund.
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ständig entdeckt man Tiere, die man für ausgestorben hielt - die Lazarus-Tiere: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13824836/Vermeintlich-ausgestorbene-Muetzenlanguren-gesichtet.html Doch man sagt, dass das größte Artensterben begonnen habe: http://www.pressetext.com/news/20120121001 - ich will das nicht banalisieren, aber man weiß schlicht und ergreifend nicht, wie viele Tiere es einer Art gab. Ein Wissenschaftler rechnete hoch - und wenn man dann ein paar Jahre später in einem Abschnitt der Erde weniger findet, schließt man auf Artensterben. Wie dem auch sei, es heißt auch: das Artensterben sei ein größeres Problem als der Klimawandel. Leute, die Ihr das sagt, Ihr habt nicht aufgepasst! Eure Klima-Kollegen sagen, dass das Artensterben mit dem Klimawandel zusammenhängt. Manche wurden halt noch nicht genügend gebrieft.
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Christen in Papua-Neuguinea: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,810461,00.html Interessant fand ich die Aussage: Versuch zu beten, riet der Chirurg einem Angehörigen eines Patienten - denn Menschen möchten das Gefühl haben, auch etwas tun zu können.
Ich fand diese Aussage sehr interessant, weil hier gezeigt wird, dass der Betende auch Mithelfender ist, man ist nicht allein angewiesen auf andere, aufs Warten, man wird aktiv.
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ein uraltes Bonmot sagt, ein Politiker hat die Religion erfunden, um die Menschen besser regieren zu können. Dieser Politiker muss also Atheist gewesen sein. Nicht nur der. Auch vielen anderen Herrschern sagt man nach, dass sie eigentlich nicht an die Götter geglaubt haben, sondern die Religion nur benutzt haben, um besser herrschen zu können. Dann waren also all diese Herrscher Atheisten? Auch die Herrscher, die den Menschen weismachen wollten, sie als Herrscher seien selber Götter? Das wirft dann freilich ein anderes Licht auf den Atheismus - eines, das Atheisten sicher nicht so gerne haben werden. Denn so mancher Atheist sieht sich und seine “Gruppe” als eine an, die im Laufe der Geschichte durch Religion immer unterdrückt und verfolgt worden ist. Aber waren die Unterdrücker nach den obigen Beobachtungen immer religiöse Menschen? Also Menschen, die von einem Atheisten erfundenen Etwas beherrscht wurden? Grübel, grübel…
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Die Rezension eines Buches zum Linksextremismus: http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13826453/Links-vom-Rand-Mit-der-Demokratie-auf-Kriegssfuss.html : H. Bergsdorf und R. van Hüllen: Linksextrem - Deutschlands unterschätzte Gefahr? Zwischen Brandanschlag und Bundestagsmandat, Schöningh-Verlag.
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Schön, das von Ekkehard W. Stegemann zu hören! http://europenews.dk/de/node/51445 Am 70. Jahrestag der Wannseekonferenz zeigen Antijudaisten ohne Scheu ihre Gesinnung, indem sie die Hamas unterstützen. Man kann wunderschön empört sein über die Nationalsozialisten und gleichzeitig Menschen, die aus religiös-ideologischen Gründen gegen Juden sind, unterstützen.
Ein nicht ganz unbedeutender Mufti rief mit einem Hadith-Zitat zum Töten von Juden auf. Daraufhin angesprochen, meinte er, das sage ja Mohammed: http://www.jihadwatch.org/2012/01/surprise-top-palestinian-cleric-who-quoted-antisemitic-hadith-says-his-remarks-were-taken-out-of-con.html . Ich denke, da haben unsere Euro-Muslime noch eine Menge Überzeugungsarbeit unter ihren palästinensischen Glaubensgenossen zu leisten. Mit anderen Worten: In letzter Zeit hieß es immer wieder: Schuld daran, dass es zu keiner Einigung mit den Palästinensern komme, sei Israels Siedlungspolitik. Vielleicht dämmert einen, der diese Sicht ebenfalls vertritt, dass er umdenken muss, wenn er das liest: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2012_01_20_Fatah_Prediger.php Natürlich, man findet genug Argumente, um den Hassprediger zu relativieren. Aber: Er zitiert aus den Hadithen! Und sag einmal einem Palästinenser, dass diese irrelevant seien. Lieber nicht, lieber nicht!
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Hat nicht Obama zu Beginn seiner Amtszeit Indonesien gelobt? Nun, was sagt er zu diesen Informationen? http://www.hrw.org/news/2012/01/23/indonesia-surging-sectarian-violence-papua-crackdown
Auch Atheisten leben in Indonesien gefährlich: http://europenews.dk/de/node/51425 Ist Atheisten bewusst, dass auch sie die Freiheit verteidigen müssen?
Iran und Menschenrechte - wann werden diese Menschen endlich von ihrer schlimmen Regierung befreit? Die Ägypter sollten darauf geachtet haben, was es bedeutet, einen islamistisch-religiösen Staat zu wählen: http://www.hrw.org/news/2012/01/22/iran-authorities-defiant-rights-record Nun haben sie ihn. Mal sehn, was daraus wird.
Und in China? Da kennen es die Menschen, die frei sein wollen, auch nicht anders: http://www.persecution.org/2012/01/23/dissident-christian-writer-details-torture-by-china-police/
Nigeria: Wie ein kirchlicher Würdenträger in Nigeria sagte, würde in Nordnigeria eine religiöse Reinigung stattfinden: Die Islamisten vertreiben Christen, um eine Christenfreie Zone zu schaffen; und sie tun es: http://europenews.dk/de/node/51434
Elisabeth Sabaditsch-Wolff bezahlt doch die Strafe, die ihr aufgebrummt wurde, weil sie die Wahrheit gesagt hat. Und das ist in manchen Ländern - hier zum Beispiel in Österreich - inzwischen gefährlich geworden. Warum zahlt sie? Sie wollte eigentlich stattdessen ins Gefängnis gehen, das geht jedoch nicht so leicht. Erst kommt der Gerichtsvollzieher und nimmt mit, was er bekommen kann, bis die 480€ zusammen sind. Also: Bevor sie ins Gefängnis geht, muss sie zahlen, ob sie will oder nicht. http://europenews.dk/de/node/51419
Auf dieses Buch möchte ich hinweisen: http://europenews.dk/de/node/51439 AntiBlasphemiegesetze in islamischen Staaten werden dazu gebraucht, missliebige Stimmen in welchem Bereich auch immer, zum Verstummen zu bringen. Interessant fand ich den Hinweis, dass früher nur Menschen in islamischen Staaten, die sich der Blasphemie schuldig gemacht haben, Schwierigkeiten bekommen hätten - heute würde aber versucht, alle möglichen Menschen auch in nichtmuslimischen Ländern das Leben schwer zu machen.
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24.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Darmstadt: Anschlag auf Ditib-Moschee, die nur Eingeweihte als Moschee erkennen? Oder wie soll man diese Information deuten? http://europenews.dk/de/node/51441 Und wer sind die Menschen, die von dieser versteckten Moschee wussten? Fragen über Fragen…
Wenn man schon nicht im ganzen Land für den Tierschutz eintritt, will man es wenigstens im britischen Parlament: gegen den Verkauf von Halalfleisch: http://europenews.dk/de/node/51440
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