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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Kraft im Schwachen – ich wünsche eine gute Woche!:
Zu Natalie Grant: http://en.wikipedia.org/wiki/Natalie_Grant
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Mir wurde wieder einmal freundlich gesagt: “Man muss nicht alles sagen, was man weiß.” Sicher. Darum antworte ich freundlich: Ich sage ja auch nicht all das, was ich weiß. Denn wenn ich alles im Blog bringen würde, was ich weiß, dann…
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Sie hat die Weltumseglung geschafft! Meine vollste Bewunderung. “Vollste” darum, obwohl sie gestanden hat, sie habe sich auf dem Schiff nicht voll aufs Lernen konzentrieren können. Ihr war die Weltumseglung nur erlaubt worden, weil sie unterwegs ihre Hausaufgaben regelmäßig machen wollte: http://www.welt.de/vermischtes/article13827270/16-jaehrige-Laura-Dekker-schafft-Weltumsegelung.html Und weil sie das nicht schaffte, wurde das Schulamt aktiv. Ich stelle mir das so vor: Krasser Sturm, das Nussschiffchen wird hin und her gebeutelt. Und sie sitzt seelenruhig an ihrem Kajütentischchen und macht Mathe. Oder: Sturm hat Segel zerfetzt, Wetter ist wunderschön. Und sie sitzt, statt Segel zu reparieren, unter Deck am Kajütentischchen und macht Chemie. Oder: Alles ist in Ordnung, kein Sturm, kein zerfetztes Segel, sie sitzt unter Deck am Kajütentischchen und macht Englisch - draußen springen und schwimmen die Delphine…
Ihre Fahrt wird wohl als Jüngste Weltumseglerin nicht ins Guinnes- Buch kommen, um nicht andere anzulocken, diese gefahrvolle Reise anzutreten. Ich vermute ja mal, dass die Zahl derer, die sich das von der körperlichen Fitness, dem finanziellen Rahmen, der psychischen Stabilität sehr im Rahmen halten würde. Die meisten würden das Schiff, mit dem sie lossegeln, schon vor die nächste Kaimauer fahren. Und wenn das Schiff heile geblieben ist, spätestens nach einer Woche: Mami! rufen. Ich übrigens auch. Äh, ich kann ja gar nicht segeln. Also: Ich würde nur Mami rufen.
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Als wir an einem Abend in der Kirchengemeinde über den Atheismus sprachen, begannen einige nach der Übersicht über die Lage über ihren eigenen Glauben zu reden, wann sie Gewissheit der Existenz einer Macht, der Wirklichkeit Gottes, bekommen haben. Damit bestätigte sich eigentlich, was ich dachte: a) der Atheismus bewirkt, dass man über seinen eigenen Glauben reflektiert, b) dass man sich daran erinnert, wann Gott bei einem ganz real in Erscheinung getreten ist, c) allgemeinkirchlich gesagt, haben Marx und co. nicht wenig dazu beigetragen, dass die Kirche sich vermehrt sozialpolitisch engagierte. Also: Atheismus ist nicht negativ zu sehen.
Freilich hat Wichern im Revolutionsjahr 1848 schon die Innere Mission begründet, in dem Jahr, in dem Karl Marx erst das Kommunistische Manifest verfasst hat. Das heißt, soziale Tätigkeit der Kirche hat mit Marx nichts zu tun, aber die Kirchenpolitik wandte sich dann doch immer stärker der sozialpolitischen Arbeit zu. Während auf der einen Seite Bürgertum und Arbeiter getrennt wurden (Bund der Gerechten + Marx…), wurde auf der anderen Seite das Bürgertum für das soziale Wohl der Arbeiter in die Pflicht genommen (Wichern).
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Man traut seinen Augen kaum, wenn man liest, dass Tilman Nagel das Buch von Manfred Kleine-Hartlage positiv rezensiert: http://www.sezession.de/29794/das-dschihad-system-eine-rezension-von-tilman-nagel.html Und er meint auch noch: Das “Buch sollte eine Pflichtlektüre der Entscheidungsträger in der Innen-, Rechts und Bildungspolitik sein, und auch die zahlreichen Islamexperten des interreligiösen Dialogs sollten ihre reflexartige Empörung hintanstellen und das Buch sorgfältig durcharbeiten, damit ihnen dämmert, was sie eigentlich tun. Daß dies vergebliche Hoffnungen sind, weiß der Rezensent….”
Geht es Euch nicht auch so, dass Ihr Euren Augen nicht traut? Wird jetzt alles, was Tilman Nagel geschrieben hat, noch einmal durchgelesen und von seinen ideologischen Kollegen für schlecht befunden? Zu Kleine-Hartlage: http://www.youtube.com/watch?v=eBCtdId15tk
Übrigens: Zur Zeit läuft ein arabisches Cyber-Dschihad: http://www.kath.net/detail.php?id=34841
Was für ein Satz!: Sarrazin habe keine Schuld an den Morden - aber nach Erscheinen seines Buches würden Menschen mit Migrationshintergrund auf die Anklagebank gestellt… - so Kolat. Wenn Sarrazin nichts mit den Morden zu tun hat - und das kann er schlicht und ergreifend nicht, weil sie vor seinem Buch geschehen sind, das weiß auch Kolat, bringt er dennoch den Namen damit in Verbindung. Das ist übelste Rhetorik. http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/kenan-kolat-auch-wenn-sarrazin-keine-schuld-an-den-morden-traegt-faellt-auf-dass-nach-erscheinen-seines-buches-menschen-mit-migrationshintergrund-auf-die-anklagebank-gestellt-werden-anstatt-ueber-rassismus-zu-diskutieren-/6095252-2.html Vielleicht interessiert das: 1000de Türken haben in Frankreich gegen das mögliche Gesetz protestiert, das die Leugnung des Völkermords an Armeniern unter Strafe stellen soll. Freilich: 1000de haben sicher nicht protestiert. Aber die Schreienden hört man. Hoffentlich lässt sich der Senat nicht kleinkriegen.
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
In den Niederlanden will eine Muslimische Partei mit folgendem Programm ins Parlament: http://sosheimat.wordpress.com/2012/01/21/muslimische-partei-mochte-im-hollandischen-parlament-an-die-macht-kommen/
Ägypten: In welt-online heißt es, das Werk dreier Frauen werde von machtgierigen Islamisten bedroht: http://www.welt.de/politik/ausland/article13826738/Diese-Frauen-stuerzten-das-brutale-System-Aegyptens.html Gestern sprach ich von Frauen mit Mut. Sie werden ihn in Ägypten weiterhin brauchen. Was ich interessant finde: Bisher wurde die Lage in Ägypten doch eher rosiger beschrieben, in dem Sinne: Muslimbrüder sind gar nicht so islamistisch. Wendet sich das Blatt endlich zur Realität? Und hier wird sogar Rechtsextremismus und Islamismus verbunden: Islamistische Frauen bauen ihr eigenes Gefängnis wie die Rechtsextremistinnen bei uns. http://freie.welt.de/2012/01/21/agypten-mit-70-prozent-fur-islamisten-in-die-demokratie/ Ich bin gespannt, wie es in Ägypten weitergeht. Die Militärelite wird doch nicht freiwillig in den Tod gehen. Ich vermute einmal, dass die Muslimbrüder das Militär noch benötigen werden. Und dann werden sie es machen wie Erdogan. Einen nach dem anderen aus dem Verkehr ziehen. - Ich freue mich immer, wenn ich mich irren sollte.
Nigeria: Boko Haram bombt wieder: http://www.welt.de/politik/ausland/article13826917/Mehr-als-130-Tote-nach-islamistischer-Anschlagserie.html Wie der Spiegel titelt, ist doch auffällig und ungewohnt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,810582,00.html : “Christenjäger stürzen Nigeria ins Chaos”
Taliban wollen Soldaten davon abschrecken, für Pakistan zu kämpfen, indem sie ein verübtes Massaker an Soldaten als Video ins Netz stellen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,810631,00.html Auch daran sieht man, wie tief Menschen sinken können.
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Sie jubeln über die Größe der Türkei, die wachsende Wirtschaft… - und dann komme ich mit meinem kleinen Blog daher und sage: Wie bitte? Und versuche mein zweifelndes “Wie bitte?” mühsam mit Hilfe von Zahlen aus dem Internet zu begründen. Und dann? Dann findet man das: http://www.s-o-z.de/?p=57762&cpage=1 Wie kann das sein? Das müssen doch alle gewusst haben, die sich mit Wirtschaft beschäftigen. Warum findet man dann in Medien diese ungeprüften Hochjubelungen?
Stimmt etwas mit meiner Erinnerung nicht? War nicht den Nachrichten immer zu entnehmen, dass die EU den Griechen mehr oder weniger das Geld aufgezwungen und darum von den Griechen die Anerkenntnis eines Defizits verlangt haben? Wie damals den Isländern? (Unsere Regierung wollte ja auch, dass alle Banken ihre Gelder annimmt und war nicht wenig empört, dass sich einige geweigert haben.) Und nun soll Papandreou falsch gerechnet haben? http://www.welt.de/politik/ausland/article13826544/Griechenland-soll-sich-arm-gerechnet-haben.html
Und wie geht es den Ungarn? Sie stehen auch unter EU Druck: http://www.welt.de/politik/ausland/article13828113/Die-Kritik-an-Ungarn-ist-von-Dummheit-gepraegt.html Interessant, wenn das stimmen sollte, dass die Ungarn eine Forderung erfüllt haben - und nun diese scharf kritisiert wird. Was spielt sich da alles hinter der Kulisse ab? Kurios, einfach kurios, das Ganze.
Und Italien? Geld her, Geld her, oder ich fall um…, soll das Geld im Keller liegen… http://www.youtube.com/watch?v=qJZm3ynQeuc
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Sicher ist das interessant, was hier über Die Linke deutlich wird: ausschnüffeln, intrigieren, absichtliches Fehlinformieren, ausspionieren, an Schwachstellen packen und Gegner dadurch aus dem Verkehr ziehen… http://www.sueddeutsche.de/bayern/linke-in-bayern-auf-die-linke-tour-1.1263397 Aber ich denke, dass das symptomatisch ist - nicht für die Partei, sondern für die gesamte Geisteshaltung. Denn auch politische Gegner, die rechts von den Linksten stehen, werden auf diese Weise angegangen. Man versucht sie fertigzumachen, indem man sie bei Arbeitgebern und in der Öffentlichkeit anschwärzt und anprangert, irgendwelche Gerüchte verbreitet, irgendetwas aufbauscht und Privates ans Licht zerrt, Unwahrheiten heranzieht, um irgendetwas anzuhängen. In den letzten Jahren ist das vielfach geschehen. Aber eben nicht allein bei der Partei Die Linke. Das bei der Partei zu beobachten, ist freilich schon interessant - und auch andere Landesgruppen haben solche Probleme. Ich meine, mal aus Hessen und Bremen solche Infos im Blog gehabt zu haben.
Schaut Euch einmal an, was in der Schweiz abgeht, weil ein Christ, Philipp Hadorn, mit traditionellen christlichen Ansichten Nationalrat geworden ist: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2012_01_20_Hadorn-Intelligen-Design-SP.php : “Doch seine leisen Gedankenspiele sind für etliche seiner Parteigenossen des freien Denkens zu viel.”
Interessant ist auch das, was in Augsburg mit dem Maulkorberlass abgeht. Es ist vom kirchlichen Treppenwitz die Rede und: “Zensurmentalität sollte dem in der DDR sozialisierten Augsburger Oberhirten eigentlich ein Gräuel (s)ein. Aber so kann man sich eben täuschen…” http://www.kath.net/detail.php?id=34858
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Wenn einer mich besucht, den ich nicht kenne, und er dann irgendetwas von mir fordert, wie gehe ich damit um? Nun, ich werde ihn höflichst vor die Tür setzen. Nun bekommen wir von Menschen aus vielen Ländern Besuch, sie kommen, um vielleicht bei uns wohnen zu dürfen. Die meisten werden sicher dankbar sein, dass sie ein Dach über den Kopf haben, genügend zu essen und alles, was das Gesetz gibt, damit Menschenwürde gewahrt bleibt. Doch es gibt auch Menschen, die meinen, sie kommen nun ins Schlaraffenland und können fordern. Sie haben ja Recht - nur muss man die Forderungen erfüllen? Nein, man kann höflich und bestimmt ablehnen. http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/hungerstreik.html
Übrigens: Wenn das Ankreuzen von Nahrungsmitteln dazu beiträgt, dass Menschen ihre Würde verlieren - wie geht es dann den Menschen in den Krankenhäusern und anderen Einrichtungen?
Alles, was der Staat für Menschen ausgibt, müssen die Bürger des Staates erarbeiten. Und wenn sie vor Gewalt geflohen sind, werden Bürger ihnen gerne helfen. Wenn jedoch manche einfach so kommen, aus welchen Gründen auch immer, dann ist man nicht ganz so bereit dazu. Und dass sie nicht arbeiten dürfen, hat sicher einen Grund, dass sie nicht herumreisen dürfen auch einen. Wer eine bestimmte Zeit gearbeitet hat und hier geheiratet hat, darf nicht einfach so wieder nach Hause geschickt werden. Und es gibt eine ganze Menge Menschen unter den Einheimischen, die der arbeitenden Bevölkerung ein Schnippchen schlagen möchten: Schön, dass Ihr arbeitet, wir dürfen es ausgeben, ja!!! Mein Vorurteil? Schön wäre es.
Das Asylrecht betont übrigens politisch Verfolgte. Nicht, dass einer denkt, ich sei so herzlos. Ich denke aber: Am deutschen Wesen kann die Welt nicht genesen - das zu erkennen, gehört zur Realpolitik dazu. Wem sage ich das. Jeder realistisch denkende Mensch weiß das. Freilich: Mit Menschen, die hier wohnen und leben, haben wir schlicht und ergreifend genauso menschenfreundlich umzugehen wie miteinander auch.
Wirkliche Hilfe sehe ich auf einem anderen Weg: Arme Länder zu unterstützen, damit die Menschen dort bleiben können, in dem Land, das sie ihre Heimat nennen. Warum soll man die Entwurzelung fördern? Darum: Unterstützt Brot für die Welt http://www.brot-fuer-die-welt.de/, Gottes Liebe weltweit http://www.gottes-liebe-weltweit.de/start, Misereor http://www.misereor.de/und wie sie alle heißen, die Menschen vor Ort: Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort! Alles andere halte ich nicht für menschenfreundlich, weil es Flüchtlingsströme fördert. Und Menschen in anderen Ländern werden nicht unbedingt glücklicher als sie es zu Hause sind.
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