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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
1841 erschien Feuerbachs Wesen des Christentums: Der Mensch feiert seine Vernunft als das Höchste - sie hat sich Gott gebildet. Gott ist ein Geschöpf der Vernunft des Menschen. Der Mensch feiert seine Größe.
1871 erschien Darwins Buch über die Abstammung des Menschen (freilich hatte sein Werk von 1859 über die Abstammung der Arten die Folge für den Menschen schon intendiert), in dem gesagt wird, dass der Mensch mit den Affen gemeinsame Vorfahren habe. Das wurde als Erniedrigung des Menschen angesehen. Der Mensch fürchtet seine Kleinheit. Und Gott? Gott kann man angesichts der Entwicklung der Arten beiseite lassen. Er macht den Menschen nicht mehr groß
In einer kurzen Zeit: gefühlte Erhöhung und gefühlte Erniedrigung. Wie ging es weiter?
Nietzsche suchte den Menschen dazu zu überreden, über sich hinauszugehen. Wie der Mensch über den Affen lacht, soll der Übermensch über den Menschen lachen. Und Gott? Gott ist Produkt des Menschen – der Mensch hat sich in seiner Hand, hat in seiner Hand, sich zum Erhabenen weiterzuentwickeln.
Der Mensch wollte zeigen, dass er nicht nur ein hohes Tier ist, sondern etwas Besonderes, Außergewöhnliches: dazu verhalfen ihm die Erfindungen, die Kunst, die Selbstwohltaten, die er sich schenkt, die hohen Gedanken von sich selbst - doch gleichzeitig zeigen ihm die Kriege und Untaten des 20. Jahrhunderts, dass er im Grunde schlimmer ist als das Tier. Und dieser Zwiespalt hindert ihn (wie ein Kaugummi unter der Schuhsohle) in die selbstgemachten Höhen zu entschweben. So entschwebt er im Geiste - aber letztendlich gebunden.
Fazit: Der Mensch erschafft sich immer wieder selbst nach seinem eigenen Bilde - jedoch ohne sein Bild wirklich zu kennen.
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich finde die Google-Bilder manchmal recht interessant, weil sie alles Mögliche ohne einen für mich relevanten Filter zu einem Thema zeigen. Diesesmal schaut Euch einmal die Bilder zur christlichen Kunst an!
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Informationen vermischt mit Meinung - das findet Ihr bei mir im Blog. Es ist ja auch mein Blog, der nicht den Anspruch erhebt, möglichst neutral Informationen zu liefern. Was aber, wenn Zeitungen und Zeitschriften, die seriöse Nachrichtenblätter sein wollen, beides mischen? http://fakten-fiktionen.net/2012/01/enzensberger-die-sprache-des-spiegel/ - Übrigens: man kann auch sehr schön mit neutralen, sachlichen Infos seinen manipulativen Beitrag leisten. Das meinen manche bei mir zu finden, wenn ich ohne Kommentar einfach auf die Christenverfolgungen hinweise. Bei mir dürft Ihr das ruhig vermuten - denn, wie gesagt, ich bin keine neutrale Instanz. Aber dafür versuche ich auch immer wieder einmal auf die Verfolgungsberichte anderer Gruppen hinzuweisen: Reporter ohne Grenzen, zum Beispiel, oder auf amnesty, auf die IGFM, auf pen - und trotz der Vielfalt bleibt es bei scheinbaren Manipulationen, denn bei all diesen Themen geht es immer um dieselben Länder: islamische und kommunistische bzw. ehemalige kommunistische Länder. Was will uns das sagen? Das zu verschweigen wäre Manipulation.
Übrigens: Materialien gegen Linksextremismus werden wenig angefordert. Die Linksextremisten sind ja auch die Guten - zumindest haben viele noch nicht begriffen, dass so mancher versucht, den Teufel (Rechtsextremisten) mit dem Beelzebub (Linksextremisten) auszutreiben: http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Drinnen-Klage-ueber-Gewalt-draussen-Gewalt
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Dürfen solche Diskriminierungen geduldet werden? Ein Einkaufszentrum nur für Muslime? Vermietungen der Geschäftsflächen nur an Muslime? Man stelle sich das einmal vor, solche Formen der Apartheit bekämpfte man von hier aus massiv in Südafrika - und durch die Hintertür kommen sie zu uns. http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13810383/Einkaufszentrum-fuer-Muslime-sorgt-fuer-Aerger.html Wie auch schon die Friedhöfe: Nur für Muslime (geplant in Lübeck - vorhanden in Zürich?). Ich denke, hier muss man wacher werden, sonst wachen wir eines Tages auf - und dann gibt es nur Kindergärten, Schulen, Busse… für Muslime.
Politkorrekte Unterwürfigkeit korrigiert sich irgendwann immer wieder. Nun werden die Zigeuner wieder Hoffähig, weil Zigeuner nicht mit Sinti und Roma in einen Topf geworfen werden wollen. http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13810866/Wir-sind-Zigeuner.html Indem man Zigeuner als Sinti und Roma bezeichnete, hat man diese Gruppen über die anderen Zigeunergruppen dominieren lassen. Gut gemeint - aber naiv daneben? Wahrscheinlich darf man auch irgendwann wieder Mohammedaner sagen, weil das eigentlich kein falscher Begriff ist, aber er gehört sich im Augenblick halt nicht. Übrigens wusstet Ihr, dass Indianerfrauen nach dem Willen mancher Aktivistinnen nicht mehr Squaws genannt werden dürfen, weil Squaw die Vagina bezeichnet? Wie steht es dann mit “Mama” - denn woher kommt das Wort wohl? Wisst Ihr es? Ihr könnt es ja erforschen. Bald wird man wohl auch nicht mehr Mama sagen dürfen?
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich hatte neulich das Thema: Katar als unauffällige ”Islamistenhochburg”. Und nun tut Katar etwas ganz Tolles: Es gibt massiv Gelder für die muslimischen Jugendlichen in Frankreichs Vorstädten aus. Ganz ohne Hintergedanken sicherlich. Wirklich. Die wollen nichts, als Sarkozy eine große Freude machen. Aber seine Freude dürfte wie die der Franzosen sehr, sehr verhalten sein. http://europenews.dk/de/node/51083 Was denkt sich ein Naivling? Warum muss man denn gleich etwas Schlimmes dahinter vermuten, das ist doch einfach nur nett. Ich finde, die Franzosen sollten es dankbar annehmen und die Verteilung in die eigenen Hände nehmen. Ansonsten ist das als feindlicher Akt und Einmischung in die inneren Angelegenheiten - oder wie heißt das in der diplomatischen Sprache immer? - zu werten.
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Wurde in Australien eine zum Christentum konvertierte Muslima entführt? http://news.ninemsn.com.au/national/8401160/christian-convert-feared-kidnapped-by-hardliners
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Sind seelische Verrohungen in Kriegen nicht zu besiegen? Aber der massive Kampf dagegen, darf in demokratischen Staaten nie erlahmen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,808788,00.html Export von Unmenschlichkeit kann nicht im Interesse unserer Demokratien liegen - gilt übrigens auch für Unmenschlichkeiten verborgenerer Art.
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13.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Da denkt man manchmal, man sei verblödet, wenn man kritisiert, dass die Gespräche mit den Taliban beginnen sollen - mit Taliban, die nichts anderes im Sinn haben, als wieder die totale Herrschaft zu bekommen, seien sie nun moderat oder nicht. Doch wenn man diesen Artikel liest, dann kommt man sich gar nicht mehr so blöd vor, sondern erkennt ein wenig mehr von den Strukturen Afghanistans, den Stämmen, den Rivalitäten, den Beziehungen Karsais zu den Taliban. Eine Beziehung, mit der nicht alle Afghanen zufrieden sind: http://www.welt.de/politik/ausland/article13812407/Diese-drei-maechtigen-Afghanen-wollen-Karsai-stuerzen.html
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