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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Wir wenden gegen die Existenz Gottes ein, dass Tiere einander fressen müssen, dass Menschen einander Leid zufügen, dass es überhaupt Krankheit, Schmerz und Tod gibt. All das widerspricht der Existenz eines Gottes. Nun stellen wir uns nur einmal eine Erde ohne Krankheit, Schmerz und Tod vor. Eine solche Menschengattung wäre human? Sie wäre – nach unserem gegenwärtigen Bild vom Menschen - inhuman bis ins geht nicht mehr. Jeder würde im Grunde lethargisch und marionettenhaft alles ertragen und vor sich hinleben.
Aber das ist nicht das Thema. Das Thema ist: Wie kommt es, dass wir uns überhaupt eine heile Welt vorstellen können, eine Welt ohne Krankheit, Schmerz und Tod? Wie kommt es, dass wir sie versuchen mit all unserer Schwachheit, sie zu erlangen? Weil wir die Welt vor Augen haben, wie Gott sie sich gedacht hat: das Paradies. Wir haben eine Vorstellung von Gottes liebevoller, reiner Welt, weil unsere judenchristlichen Vorfahren davon gesprochen haben: Der Mensch ist Ebenbild Gottes, Menschen und Tiere dürfen einander nicht fressen, der Mensch trägt Verantwortung.
Und dieses Paradies-Bild lebt in uns als Sehnsucht weiter. Es ist der Keim unserer Versuche, die Welt zu verbessern. Menschen, die Gott wegen der Frage nach Krankheit, Schmerz und Tod verlassen, verlassen ihn im Grunde, weil sie diesen Paradies-Keim in sich haben. Aber woher kommen Krankheit, Schmerzen, Tod? Sie sind eng verbunden mit der Freiheit des Menschen, seinem freien Willen, seiner Aufgabe, Verantwortung zu tragen – und damit auch mit seinem Versagen, aus dem Glauben heraus gesprochen: seiner Sünde.
Eigentlich müsste man, statt Gott zu verneinen, den Menschen verneinen, seinen freien Willen, seine Eigenverantwortung. Und das tun ja auch die großen religiösen und a-religiösen Ideologien. Das Volk bestimmt, die Klasse, die Rasse, die Gene und das Hirn. Die Erstgenannten begegnen dem freien Willen durch Gehirnwäsche, die Letztgenannten haben die Tendenz, in medizinischen Eingriffen das Heil der Welt zu suchen. Aber: Indem der Mensch das Paradies mit aller Gewalt zurückzuerobern sucht, wird er immer brutaler. Die Sehnsucht nach dem Paradies lebt von Freiheit, Verantwortung, Glauben.
Eine Momentaufnahme aus dem Paradies:
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Eine Surferin hatte bei einem Angriff durch einen Hai einen Arm verloren. Sie ist Christin und versucht Menschen trotz ihres eigenen Schicksals Mut zu machen. Ihr Leben wurde verfilmt - und kommt am 12. Januar in Deutschland in die Kinos http://www.pro-medienmagazin.de/film.html?&news[action]=detail&news[id]=4864
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Super-Kamiokande ist wirklich super: Es handelt sich um eine Neutrino-Flugstrecke: 293 km lang und 1000 km tief - in Japan. Wer mehr darüber erfahren will: http://de.wikipedia.org/wiki/Super-Kamiokande - etwas veraltet, da er seit dem Erdbeben in Japan wieder stillgelegt ist und darum konnten neue Ergebnisse nicht vollendet werden -, und über die Forschungsergebnisse: http://www-ekp.physik.uni-karlsruhe.de/~jwagner/SS08/talks/MichaelRenner.pdf Südkorea baut an einem Super-Super Kamiokande, bei dem die armen Neutronos 1000 Kilometer fliegen müssen. Man darf natürlich nicht nach den Kosten fragen. Das ist was für Weicheier. Wenn es darum geht die Grundlagen der Welt zu erforschen, zum Beispiel darum, warum es so gut wie keine Antimaterie gibt - wow. Wir wollen wissen wie das Universum funktioniert bzw. nicht funktioniert - koste es, was es wolle!?
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Die finstere Seite des Mittelalters hat sich in die Gegenwart gerettet und wieder zugeschlagen: Anonymous stellt Menschen an den Pranger, deren Namen sie geklaut haben, und die sie - ganz privat - mit irgendwelchen von ihnen als rechts angesehene Seiten verbinden: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,806649,00.html Das ist wirklich das Mittelalter von seiner finstersten Seite und hat mit Demokratie nichts zu tun. Aber vielleicht bewirken sie damit auch etwas anderes: Menschen stehen in Zukunft zu ihrer Ideologie - ganz öffentlich.
Besonders fies finde ich auch - das muss ich der Vorzeit des Rechts zuordnen -, dass hier einfach Seiten als rechtsextremistisch angesehen werden, die diese anonymen Leute selbst als solche definieren. Reine Denunziation - und das auch noch anonym. So etwas ist so neben der Zivilisation, die wir in mühsamen Kämpfen im Laufe der letzten Jahrhunderte errungen haben, dass es schon weh tut - dass es so etwas noch gibt.
Ich hoffe nur, dass sich auch die Linken - die mit Demokratie etwas anfangen können - von solchen Machenschaften distanzieren.
Apropos finsterstes Mittelalter: Dieser Mann ist mutig - auch wenn ich freilich nicht alles unterstreichen kann, was er sagt - aber er wagt es, seinen aufgebrachten Glaubensgenossen deutlicher die Leviten zu lesen, als es bei uns einer wagen würde: http://www.youtube.com/watch?v=xkYOchHt8wo&feature=player_embedded (gefunden über pi): Zahid Kahan hat das Buch geschrieben: “Die Verbrechen des Propheten Mohammed” und verteidigt sich vehement gegen die massiven Angriffe seiner Glaubensgenossen. Das Video muss man gesehen haben. Vor allem auch darum, weil es ein Zeitdokument ist: die gegen ihn ausgestoßenen Drohungen, der Hinweis, dass sie in dieses freie Land gekommen sind und leider nichts gelernt haben (ich sage es - anders als er - ich sage es dezent). Der ganze Frust gegen - in seiner Sicht - fehlgeleiteten Islam wird hier ausgesprochen. Er will den Islam von der falschen Verehrung Mohammeds lösen und zur wahren Verehrung Allahs führen, die sich in einem sozialen Miteinander äußert. Möge er Umdenken bewirken, aber hat er eine Chance, wenn man das Folgende liest, kommen einem ein wenig die Zweifel. Und warum bringe ich diesen Link im Blog? Vielleicht hilft das einer Muslima oder einen Muslim die Augen zu öffnen: http://koptisch.wordpress.com/2011/12/30/die-schragsten-fatwas-2011/ - In der islamischen Welt hat man für so etwas vielfach auch keinen Sinn - und trägt es mit Humor. Wie der Rest der Welt auch.
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Oh, oh, was hat BuPrä Wulff gemacht? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,806754,00.html Nein, das ist ganz anders zu verstehen. Er hat die Journalisten nur auf ihre journalistische Verantwortung hinweisen wollen: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/09/18/maulkorb/
Soweit ich das nun mitbekomme: Alle warten sehnlichst darauf, dass BuPrä Wulff reinen Tisch macht - er muss es endlich machen, sonst bekommt er keinen Fuß mehr auf den Boden - auch bei seinen Fans nicht. Einen Bundespräsidenten angesichts solcher nicht besonders gravierender Dinge (denn bislang ist ja von Sonderbehandlung seiner Freunde nicht die Rede) an sich selbst scheitern zu sehen, ist tragödienhaft. Wobei ich freilich schwanke: Ich vermute, es ist schon zu spät für eine Kurskorrektur, die überzeugend ist - wenn ihm nicht noch eine positive Überraschung gelingt. Aber worin kann die liegen?
Apropos Drohen: Das scheint manchen unserer Politiker im Blut zu liegen. gestern erschrak ich bei den Tagesschau, als unvermittelt Martin Schulz auf einmal auf dem Bildschirm war und Drohungen gegen Ungarn andeutete: Die wollen Gelder… (man kann weiterführen: bei der neuen Gesetzeslage der Ungarn ausgeschlossen). Dann werden Bilder von Demonstranten gezeigt. Die Frage stellt sich immer: Sind die Demonstranten neutral? Natürlich nicht. Es sind die alten Kader, die ärgerlich sind, dass sie die Wahl nicht gewonnen haben. Demonstratanten werden im Fernsehen immer als neutrale Leute angepriesen. Aber, liebe Journalisten: Es geht auch diesen um Macht! Und je größer die Partei hinter ihnen, desto mehr bekommen sie auf die Straße. Na ja, kann man ja als politischer Beobachter nicht wissen. Darum sage ich es Euch als kleiner Laie. Ihr wisst es schon? Berichtet dennoch falsch? Was will uns das sagen?
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Boko Haram droht Christen, die im Norden Nigerias wohnen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,806721,00.html Wie wäre es, wenn alle friedliebenden europäischen Muslime, die um das Ansehen ihrer Religion bangen, in einer konzertierten Aktion einmal Nordnigeria mit Liebe predigenden Imamem überfluten, damit dort die, nach ihrer Meinung nach unislamische Islamisten gestoppt würden. Wenn sich Muslime finden lassen, die mit Kampf zu erlernen nach Pakistan und Afghanistan ziehen, werden sich doch sicher auch ein paar finden lassen, die auf Friedensmission gehen. Oder sind schon welche unterwegs - nur haben die Medien es bislang verschwiegen? Wohl eher nicht. Eher sieht es so aus, als hätten die Friedfertigen in unserem Land genug damit zu tun, uns von der Friedfertigkeit des Islam zu überzeugen, wie auch ihre härteren Glaubensgenossen. Entsprechend geht es den Friedfertigen in Frankreich und sicher auch in den anderen europäischen Ländern: Erst einmalmüssen die Europäer von der Friedfertigkeit überzeugt werden - wie auch die eigenen unfriedlichen Glaubensgenossen. Die friedfertigen Muslime in Ägypten haben jetzt sehr, sehr viel zu tun, um ihre Glaubensgenossen von der Friedfertigkeit zu überzeugen - übrig bleiben noch die Türken und die Saudis und die Marokkaner. Die können doch ihre friedlichen Imame zu uns oder in andere europäische Länder schicken - warum dann nicht auch nach Nordnigeria zur Unterstützung ihrer friedfertigen Glaubensgenossen?
Übrigens wird gesagt: Boko Haram sei nicht der Islam http://blog.wolfgangfenske.de/2011/12/31/akhwat-akwop/ - aber bevor sie gewalttätig aktiv wurden, gab es schon Übergriffe in Nordnigeria gegen Christen. Oder habe ich es falsch im Gedächtnis?
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Der türkische Geheimdienst legte doch kein Feuer. Yilmaz hat es ganz anders gesagt, als dann veröffentlicht wurde, sagt er: http://www.todayszaman.com/news-266929-yilmaz-denies-fire-remarks-that-caused-outrage-in-greece.html
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Ich möchte dazu schweigen - was sagen die Richter? http://www.derwesten.de/staedte/sexualstraftaeter-k-gesteht-missbrauch-in-tiefgarage-id6199510.html
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3.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Dass China fremde Autofirmen nicht mehr unterstützt - wer hätte das gedacht? VW und Mercedes können wahrscheinlich froh sein, dass sie (noch) nicht enteigent werden: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,806338,00.html
In China wurden ein Priester und sechs Seminaristen durch einen Unfall mit einem Lastwagen getötet. Unfall oder Anschlag? Wohl eher ein Unfall: http://www.katholisches.info/2012/01/02/unfall-oder-attentat-priester-und-sechs-seminaristen-der-untergrundkirche-bei-verkehrsunfall-getotet/
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