Nachdem nun in allen möglichen Medien gezeigt wurde, wie dankbar wir Deutsche den Türken sein müssen, dass sie im Grunde Deutschland vor dem Untergang gerettet haben, dass sie Schönheit, Warmherzigkeit und Kinderliebe brachten, dass wir sie auch weiterhin als unsere großen Retter begrüßen und jeden Einzelnen mit Handschlag willkommen heißen müssen, dass wir ihnen zu Ehren – wie früher den Göttern oder Besatzern (man denke an die DDR und die Sowjets) - Feste und Feiern gestaltet haben, wagt es Necla Kelek doch tatsächlich, einen anderen Blick auf die Geschichte zu werfen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/gastarbeiter-die-kunst-des-missverstehens-11502703.html Was sagen wir da als gute, von ideologischen Medien wohl erzogene Menschen dazu?: tstststs. Darf sie denn das sagen? Da lesen wir doch lieber diesen wunderbaren Artikel von den morgenländischen Prinzessinnen, die zu uns gekommen sind, den Arno Widmann in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht hat – oder ist das eine Satire? http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-liebe-tuerken,1472602,11074838.html
Angesichts all des Türken-Jubels möchte ich daran erinnern: Anwerbeabkommen 1955 mit Italien, 1960 mit Spanien, 1960 mit Griechenland, 1961 Türkei, 1963 Marokko, 1964 Portugal, 1965 Tunesien, 1968 Jugoslawien. Ich werde es heute mit einer Pizza feiern.
Übrigens hat die SPD schon einmal die Fahne entworfen: Schwarz-rot-gold mit dezenter Mondsichel und Stern. Ist die nicht schön! Da geht einem ja das Herz auf – und die Tränen fließen… https://www.spd.de/aktuelles/News/18436/20111021_50_jahre_anwerbeabkommen_tuerkei.html
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