Archive for June 30th, 2011

Kirschen

Thursday, June 30th, 2011

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Lust auf Sauerkirschen? Hier gibt es zahlreiche Rezepte: http://www.chefkoch.de/rs/s0/sauerkirsch/Rezepte.html

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Morgenlied von Ambrosius

Thursday, June 30th, 2011

Sich Gott anvertrauen = ein Haltung der Liebe zu Gott.

Ein Morgenlied von Bischof Ambrosius von Mailand (+ 397): http://www.hymnarium.de/hymni-breviarii/hymnen/psalterium/18-iam-lucis-orto-sidere:

Da sich nun das Tagesgestirn erhoben hat,
so wollen wir Gott flehentlich bitten,
daß er uns bei den Geschäften des Tages
vor schädlichen Dingen bewahre.

Die Zunge möge er zügelnd im Zaum halten,
damit kein schreckenerregender Streit erschalle;
das Gesicht möge er gnädig beschützen,
damit es nichts Eitles in sich aufnehme.

Rein möge das Innere des Herzens sein,
fern bleibe auch der Unverstand;
den Übermut des Fleisches möge zügeln
die Mäßigkeit in Speis und Trank…

Die weiteren Strophen s. unter dem genannten Link.

Wer war Ambrosius? Er lebte von ca. 339-397 und war Politiker, Statthalter, wurde 374 aufgrund seiner Beliebtheit als Ungetaufter zum Bischof gewählt. Dann verkaufte er seinen Besitz, gab ihn den Armen und studierte Theologie. Mit ihm begann etwas, das Jahrhunderte lang die Machtfrage auslöste: Steht die Kirche unter dem Kaiser oder der Kaiser unter der Kirche? Ambrosius: Der Kaiser ist Glied der Kirche, untersteht ihr somit. Unter seiner Ägide wurde die Kirche zur Staatsreligion, indem die Finanzierung heidnischer Kulte durch den Staat eingestellt wurde. Damit noch nicht genug: Er hat möglicherwerise den Gesang in die Kirche eingeführt – eine Information, der ich gegenüber skeptisch bin. Es gab ihn vorher – vielleicht hat er ihn in bestimmter Weise besonders geprägt. Und: Er hat dazu beigetragen, dass der Rhetorik-Lehrer Augustinus, später einer der einflussreichsten Menschen in der Kirche, Christ geworden ist.

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Geyers Haufen

Thursday, June 30th, 2011

Des Geyers schwarze Haufen ist ein eigenartiges Lied. Es klingt so, als käme es aus der Zeit der Bauernkriege (Florian Geyer: +1525), wurde aber im 19./20. Jahrhundert getextet: http://www.youtube.com/watch?v=fbYq5GxMFis

Wir sind des Geyers schwarze Haufen… und wollen mit Tyrannen raufen… Spieß voran, drauf und dran, setzt aufs Klosterdach den roten Hahn (= Feuer)… Wir wollens Gott im Himmel klagen…, dass wir die Pfaffen nicht dürfen totschlagen… Des Edelmanns Töchterlein… Wir schicktens in die Höll hinein…

Zum Schwarzen Haufen: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Haufen

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Grundsätzliches zu Islam + Muslime

Thursday, June 30th, 2011

Warum schreibe ich so viel über den Islam in meinem Blog? Jeder schreibt darüber, worüber er sich auskennt. Und das Thema Glauben (Christen, Islam…) ist halt mein Metier, dazu gehören Geschichte und Kunst/Kultur. Diese folgende grundsätzliche Darlegung liegt darin begründet, dass mir neulich vorgeworfen wurde, ich würde Muslime hassen. Jeder, der meinen Blog intensiv verfolgt, weiß, dass das Quatsch ist. Freilich können manche nicht differenzieren zwischen Auseinandersetzung und Ablehnung, interpretieren die Nennung negativer Informationen als Hass. Doch nicht der Bote ist verwantwortlich für die Tat.

Worum es mir geht ist, liberale Muslime zu unterstützen. Indem man die Auswüchse der Extremisten verdeutlicht, die Menschen überall auf der Erde quälen, unterstützt man die freieren Muslime. Ich hoffe damit auch zu erreichen, dass die Freieren auch wirklich frei werden und sich von ihren extremen Glaubensgeschwistern distanzieren – voll und ganz distanzieren. Denn die von der Meinung der Fanatiker abweichenden Muslime werden die nächsten sein, die auf der Abschlachtliste stehen, wenn sie sich diesen nicht als Gruppe entgegenstellen. Mich ärgert kolossal die Politik, wenn sie sich von den Extremen über den Tisch ziehen lässt, wenn sie – auch die in den Medien dominanten Muslime – in der Öffentlichkeit die Extremisten verharmlosen, sie ignorieren. Denn dadurch geben sie dem Wirken der Extremisten Raum – und fördern die Abwehrhaltung der Bevökerung, die mit diesen Leuten konfrontiert werden. So langsam ist man bereit, wenigstens die Salafiten öffentlich zur Kenntnis zu nehmen. Seit Jahren ist man schon immer wieder am Bohren: Leute, nehmt sie ernst, sie sind Extremisten – aber nichts. Nun scheint es endlich so weit zu sein, dass man ihre Gefahr auch für die Muslime erkennt.

Freilich habe ich auch ein Problem mit dem Islam. Das betrifft die Stellung zum Koran – denn als Gesetzbuch, als Handlungsanleitung für die Gegenwart ist er nicht hilfreich, weil er das Miteinander ständig torpediert und die Extremisten stärkt. Von daher sehe ich auch eine große Unsicherheit im Islam. Manche Muslime möchten einen anderen Islam – einige haben ja schon einen Schritt zu einem anderen Islam gemacht: Aleviten, Ahmadiyya, vor allem: Bahai. Und so sehe ich auch die Gruppe, die hinter “Islam im Brennpunkt” steht: Sie zitiert ständig wunderschöne Texte aus dem Koran, den Hadithen usw. Das heißt, sie wollen loskommen von den extremen Passagen des Koran. http://www.youtube.com/IslamImBrennpunkt?gl=DE&hl=de In diesen ausgewählten Texten geht es um Weisheit, um Demut, um Geduld, Aufnahme von Waisen, gute Bildung von Töchtern… – der Islam wird spiritueller dargestellt, als es der Koran erlaubt. Und das kann ich auch verstehen, weil es einfach kollektiv depressiv machen muss, sich selbst ständig ins Soziale Abseits zu stellen, bzw. durch die eigenen extremen Genossen ins Abseits gestellt zu werden. Damit werden die Leute freilich noch nicht Teil der westlichen Wertegemeinschaft, wenn ich zum Beispiel an die Ahmadiyya denke, die Geschlechtertrennung praktiziert… – was kolossale Auswirkungen auf das Miteinander haben kann – ganz zu schweigen von ihrer massiven Ablehnung des christlichen Glaubens. Wie an den Beispielen zu sehen: Die Stellung zum Koran ist der Knackpunkt. Und liberale Muslime ahnen, dass ihre extremen Geschwister da näher an Mohammed und dem Koran dran sind als sie selbst. Und das ist, soziopsychologisch gesehen, lähmend, was Sven Kalish erkannt hatte, der Islam-Prof aus Münster.

Die andere Frage ist: Welche Bedeutung hat der liberalere Islam im Kontext des weltweiten Islam? Hier und da hört man immer mal eine liberale Stimme – aber hat sie im Gesamt des Islam überhaupt eine Bedeutung? Man kann darüber nicht einfach hinweggehen, wie ein hochrangiger Muslim mal sagte: Wir leben in Deutschland, was geht uns der Islam in den islamischen Staaten an. Diese Aussage ist Anti-Islamisch oder soll Sand in die Augen der Deutschen streuen. Das heißt: Es ist nicht allein die Stellung zum Koran spannend, sondern auch das Selbstverständnis innerhalb der Umma, die Gemeinschaft der Muslime. Denn in diesem Zusammenhang sind die genannten etwas freieren Gruppen ja nur Minderheiten. Die Sunniten, Schiiten bilden die Dominanz – und diese haben auch ein deutliches politisches Interesse am Islam. Man kann nicht sagen, dass zum Beispiel Saudi Arabien zur Gänze nicht dem Islam entspricht: Staat+Religion werden als Einheit gesehen, die Scharia, ein in vielen Jahrhunderten gewachsener Extrakt aus Koran und Hadithe, herrscht, damit herrschen massivster Gruppenzwang, Ablehnung der Freiheit in ihrer unterschiedlichen Ausdrucksform (Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Freiheit der Kunst, Freiheit zu essen, was ich will…, Religionsfreiheit, Freiheit des Individuums), der Demokratie. Sicher, auch unter den Sunniten und Schiiten gibt es freiere Geister. Die große Frage ist: Haben sie eine Chance? Und bevor sie sich vielleicht irgendwann einmal durchgesetzt haben sollten, verteidige ich meine Freiheit, die ich in diesem Land genieße, gegen alle offenen und schleichenden Versuche, sie einzuschränken (das gilt nicht allein für Versuche aus islamischer Richtung, sondern auch für andere weltanschaulich und staatspolitisch begründete Versuche).

Dass ich mich auch als Christ kritisch mit dem Islam auseinandersetze, hat damit zu tun, dass der Islam/Koran Jesus massivst uminterpretiert und das als Aussage Allahs darstellt – also als Aussage Gottes, von dem Christen bekennen, dass er der “Vater” Jesu ist. Mohammed versucht den christlichen Glauben zu einem anderen zu machen als er ist. Und das muss man sich als Christ ja nicht unbedingt gefallen lassen, sondern kann in sachlicher Auseinandersetzung das als Verfälschung benennen. Denn mit dem Gottesverständnis hängt auch das gesamte soziale Miteinander zusammen. Glaube ich an einen liebenden Gott, der sich Menschen vergebend zuwendet, dann verhalte ich mich so, wie Jesus es gelebt hat. Glaube ich an einen dominanten Gott, der als Gesetzgeber und Befehlshaber auftritt, dann verhalte ich mich so, wie Mohammed es gelebt hat. Und von hier aus sehe ich auch eine gesellschaftspolitische Relevanz in der Auseinandersetzung mit dem Islam.

Aus all dem dürfte deutlich geworden sein, dass ich nicht gegen den Muslim bin. Wie ich auch nicht gegen den Atheisten, Kommunisten bin. Ich kann mit allen als Mensch gut, gesellig und freundschaftlich, fröhlich auskommen, so sie es wollen.

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Muslim Comedy Contest

Thursday, June 30th, 2011

Schade – verpasst! Ich hatte vor langer Zeit vom Muslim Comedy Contest berichtet. Da ging es darum, den besten Muslim-Witz zu prämieren. http://www.welt.de/kultur/article2283221/Darf-man-mit-Mohammed-Witze-reissen.html Ich hatte ihn aus den Augen verloren und wollte jetzt den besten Witz kennenlernen – geht nicht, wenn man sich nicht anmelden möchte: http://islam.de/11141.php Also muss man weiterhin mit dem Mazyek-Witz vorlieb nehmen: Mohammed und sein Dattel-Hunger. Oder der dritte Platz: http://www.ibooo.de/film_20081106_mcc.htm

Hier gibt es eine Seite zum Deutsch-Türkischen Dialog: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/

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Kuschen

Thursday, June 30th, 2011

Nicht nur in Europa kuscht man vor Extrem-Muslimen – auch in den USA. Dort hat ein Forschungsinstitut zum Thema Antisemitismus eine Veranstaltung durchgeführt: Antisemitismus unter Muslimen. Jetzt wird es auf Druck hin geschlossen: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2011_06_28_Institut_Muslimprotest.php Wenn Forschung nicht mehr frei ist – was haben wir dann? …. Genau! Dass die Universität sich nicht schämt der Unfreiheit Vorschub zu leisten. Denn riechen die diktatorischen Typen erst einmal Erfolg durch ihre Methode, dann hören sie nie auf.

Na so was: Ein paar Linke wachen auf: http://gruppedissident.blogsport.de/2011/06/27/die-bockwurstparty-ist-vorbei/ Da sind andere aber voll dagegen und lassen die Genossen nicht zu Wort kommen. Und dennoch sind ein paar Genossen dafür, dass einem Islamkritiker Gehör geschenkt wird. Das ist doch empörend! “Dennoch halten Einzelpersonen aus dem Vorbereitungskreis daran fest, dass die Veranstaltung stattfinden soll. Wir fordern weiterhin die Absage der geplanten Veranstaltung!” Und später, nachdem in diesem Artikel all die Übeltaten des Referenten und nicht allein seine sondern anderer Leute quer durch Europa vorgestellt wurden, heißt es: “Ebenso bezieht sich Maul in seinem Artikel positiv auf Christine Schirrmacher, Funktionärin des Evangelikalen Dachverbands Deutsche Evangelische Allianz. Dieser Verband war u.a. an der Organisation des `Homoheilerkongress´ 2009 in Marburg beteiligt.” Ist das nicht eine für die geistige Elite unseres Landes hervorragende Argumentation?! (A. zitiert S. in Sachen X. Aber S. ist böse, weil sie Y. zugehört, die in Z. böse ist.) Da geht es überhaupt nicht um die Sache – eine so genannte Bullshit-Argumentation, die hier geboten wird. Es wird das eine oder andere noch genannt. Dann ist der Referent natürlich vollends durchgefallen, weil er von pi-Leuten gelobt wurde.

:) Hihi! Ich lobe diesen Artikel unserer geistigen Elite bis in die höchsten kommunistischen Himmel, der einbalsamierte Lenin mag sich freuen und wieder rot werden bis in seine Zehenspitzen hinein! Solch ein toller Artikel gegen diesen üblen Referenten, der das Volk – äh – die Gesellschaft rassistisch durchtränkt – oder so. Nun habe ich als konservativer Knochen Euch, Ihr gesellschaftspolitische Elite, gelobt – was nun? Jetzt seid ihr bei Euren noch linkeren Genossen unten durch. Hihi. :)

Übrigens: Die Veranstalter wehren sich: http://linkefachschaft.blogsport.de/2011/06/27/veranstaltung-mit-thomas-maul/

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Fall für den Psychiater

Thursday, June 30th, 2011

Dieser arme Mann, mit Namen Mohammed Al Fayed, scheint mir dringend einen Psychiater zu benötigen. Sicher, sein Ziel, den Sohn in die königliche Familie einzuheiraten – damals als möglicher Ehemann von Diana – ist durch den Unfall missglückt – und daran zerreibt sich der arme Mann noch immer. Er meint, es sei Mord gewesen, weil man keinen Muslim an der gesellschaftlichen Spitze haben wollte. Darum verbrennt er aus Protest königliche Wappen in seinem Garten. (Sind solche Feuer nicht strafbar?) In seinem Land (my country) – damit ist England gemeint, nicht Ägypten, will ihn keiner hören, wenn er sagt Prinz Philip habe nationalsozialistischen Hintergrund. http://www.dailymail.co.uk/news/article-2008272/Mohammed-Fayed-burns-Harrods-royal-warrants-cynical-documentary.html (gefunden über Kybeline)

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Glaubhaft?

Thursday, June 30th, 2011

Ich beobachte das, was es mit der EU auf sich hat, intensiv – wie man es, abhängig von Medien tun kann. Mir scheint es zum Teil recht dilettantisch zu sein. Ob das hier glaubhaft ist?: http://fakten-fiktionen.de/2011/06/28/die-eu-verschworung/

Entsprechendes zur UN – die UN als Zentrum des Antisemitismus: http://factsnotfantasy.blogspot.com/2011/06/epicenter-of-anti-semitism.html

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Experiment mit Kindern

Thursday, June 30th, 2011

Wieder ein Experiment mit Kindern: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13457073/Ist-das-Ende-der-deutschen-Schreibschrift-gekommen.html Das wird sich nicht durchsetzen - und die Kinder, die nur Druckschrift schreiben können, werden nichts als Nachteile haben. Es ist eine Korrektur nach unten. Für diejenigen, die sich mit dem Lernen schwertun, ist es freilich einfacher – aber diejenigen, denen es leicht fällt, die straft man damit.

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