Archive for März 26th, 2011

Lied

Samstag, März 26th, 2011

Geborgenheit – Wissen um Geborgenheit in allem Leid, allem Leid zum Trotz, das uns vereinsamen möchte und es auch tun kann. Aber nicht immer – denn Leiden und Tod dürfen und können nicht siegen.

 

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Schmidt-Salomon

Samstag, März 26th, 2011

Das Buch von Schmidt-Salomon: Jenseits von Gut und Böse. Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind (2011 6. Auflage) – hat viele Worte. Es gibt nicht Gut und Böse, sondern nur Wohl und Wehe. Gut und Böse sind Folgen moralische Vorstellungen der Tradition, die zu vielen Übeln geführt haben, unter anderem zu den Taten des Nationalsozialismus, Kommunismus usw. Diese Taten sind nach den ethischen Beurteilungsmustern jedoch nicht böse oder gut, weil die Akteure aufgrund der traditionellen Vorgaben usw. so handeln mussten – aber das heißt für ihn freilich nicht, dass man diese Taten tolerieren muss, denn sie führten zum “Wehe”. Und Schmidt-Salomon sucht den Menschen von diesen Traditionen zu lösen, ihn zu einem Wesen anzuleiten, das nicht in moralischen sondern in ethischen Kategorien denkt, das heißt alles rational, empirisch erfasst. Folge: Man kann gelassen sein, vergeben statt vergelten, Fehler eingestehen, ein glückliches, solidarisches Leben führen. Als Mensch, der Worte Jesu kennt, erkenne ich so manches wieder, Worte Jesu wurden allerdings in einer härteren, brutaleren Gesellschaft erkämpft – freilich muss sich Schmidt-Salomon von Jesus lösen, denn Jesus gehört ja auch zur alten Gut-Böse-Tradition. Schmidt-Salomon gehört nicht zur Tradition des Gut-Böse, sondern hat dieses Übel überwunden und gehört zur Spezies, die Wohl und Wehe kennt. Er gehört also nicht zu den Moralischen, sondern zu den Ethischen. Und dafür möchte ich ihm von Herzen gratulieren.

Spannend finde ich seine Worte “Zu guter Letzt”. Mit ihnen sagt er, dass er nicht möchte, dass sein Buch zu einer Art neuen Bibel werden solle. “Es wäre mir lieber, es würde mit völliger Nichtbeachtung gestraft, als dass auf seinem Fundament `Kirchen der Unschuld´ entstehen würden.” Das wünsche ich mir auch. Andererseits wäre Nichtbeachtung nicht recht. Denn es ist ein Buch, das teilhat an der menschlichen Sehnsucht danach, dass der Mensch sich endlich ändert – zu einem Wesen, das anderen kein Wehe bereitet. Und es ist ein Buch, das Ausdruck unserer doch verhältnismäßig kultivierten Gesellschaft (dummerweise in der moralischen Tradition, denn die Wohl und Wehe-Gesellschaft gibt es ja noch nicht) ist. Man darf dabei nur nicht an Menschen zum Beispiel im Kongo denken… – es ist ja auch für uns in West-Europa geschrieben worden.  Dass unsere Gesellschaft möglichst schnell ihren kultivierten Touch verliert, daran arbeiten sehr viele Totengräber – Schmidt-Salomon gehört dankenswerterweise nicht dazu.

Was seine “frohe Botschaft” betrifft: Mich als einen, der Jesus Christus vertraut, sehe das alles naturgemäß anders, als Schmidt-Salomon. Darum beschleicht mich das bange Gefühl: Hoffentlich wird es wirklich nicht zur “Bibel” welcher Art auch immer (auch nicht das “Manifest des evolutionären Humanismus“), denn eine Gesellschaft, die sich so verkrampft von Gott lösen möchte, hat es bisher jedenfalls immer nur zum Abgott das heißt zur Unmenschlichkeit gebracht. Geht es nicht mit den friedliebenden Glaubenden zusammen? Nein, Schmidt-Salomon möchte sich und seine Gesinnungsgenossen als solche ansehen, die erwachsen geworden sind, die sich von solchen kindischen Glaubenden lösen müssen. Ich beobachte jedoch in meiner Umwelt: Ein Erwachsener kann sich eher sachlich mit seinem Kinderglauben auseinandersetzen. Es ist das Vorrecht der Jugendlichen, sich von allem distanzieren zu müssen, was sie prägte, um – als Erwachsener irgendwann wieder dahin zurückzukommen.

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Gefragte Ethik

Samstag, März 26th, 2011

Jeder Mensch glaubt etwas – bzw. ist sich sicher, dass es das nicht gibt, was er nicht glaubt: Der Atheist ist sich sicher, dass es keinen Gott gibt; der Esoteriker glaubt, dass alles von positiven und negativen Energien durchdrungen ist; religiöse Menschen glauben Traditionen ihrer Tradition; so mancher Mensch glaubt auch an sich selbst, an seinen Beruf, seine Familie, sein Einkommen – er ist sich seiner sicher; Ideologen glauben an ihr jeweiliges Weltbild, mit dem sie die Welt retten wollen.  Entgegen aller Rede von Freiheit des Menschen, sich frei  für irgendeinen Glauben oder Unglauben zu entscheiden, muss man sagen: Der Mensch glaubt nur das, was er sowieso schon glaubt. Wenn ihn nicht Gottes Wort in Jesus Christus trifft: Ändere dich. 

Nach Ethik wird wieder gefragt: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12933358/Die-Probleme-unserer-Zeit-ueberfordern-das-Individuum.html

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Koran

Samstag, März 26th, 2011

Früher wurde die Bibel verboten, damit das Volk sie nicht lesen konnte und gegen die Obrigkeit auf dumme Gedanken kommen konnte. Heute sollte man den Koran verbieten, denn wer ihn liest, kommt auf “dumme” Gedanken gegen Mohammed. Da helfen auch noch so neutrale Übersetzungen nichts: http://www.nun-zeitschrift.de/de/media/pdf/zwei_Quranuebersetzungen.pdf Den Koran verbrennen, wie Terry Jones es nach einem Gerichtsurteil über den Koran gemacht hat, ist ungebührlich, ist in meinen Augen eines Christen unwürdig. Ihn zu verbieten, weil er schlimmer ist als Hitlers “Mein Kampf” und zu Gewalttaten aufruft – wie manchesmal gefordert – halte ich auch nicht für sinnvoll. Man sollte ihn verbieten, damit Menschen kein negatives Bild vom Islam bekommen sollten. Also Grüne und andere Islam-Fans: Verbietet den Koran, denn sonst wird der Islam in unserem Land immer in negativem Licht erscheinen. (Nur für den Fall, dass jemand die Ironie nicht erkennt: Ich bin gegen jegliche Zensur und fordere sogar auf: Lest den Koran!)

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Islamischer Expansionismus

Samstag, März 26th, 2011

In der Süddeutschen stand vor langer Zeit (2007) mal ein guter Artikel von Tilman Nagel: Dschihad von Anfang an – es handelt sich um eine Rezension eines Buches von Efraim Karsh: Imperialismus im Namen Allahs. Von Muhammad bis Osama Bin Laden 2007): http://www.sueddeutsche.de/politik/islam-dschihad-von-anfang-an-1.843815 Auf diesen Artikel machte http://quadraturacirculi.de/2011/01/14/sueddeutsche-islam-dschihad-von-anfang-an/ wieder aufmerksam. Es sage keiner, das sei gegen den Islam gerichtet, wenn ich von Expansionismus spreche: Das gehört zur Geschichte des Islam und Muslime sind stolz auf diese Geschichte der Ausbreitung des Islam. Und wenn sie stolz sind auf ihre Geschichte und diese großen Zeiten wieder herbeisehnen – warum sagt dann hier jemand: Das darf man aber nicht sagen, dass der Islam expansionistisch war und ist.

Nachtrag: Israel wird beschossen – in Deutschland heißt es: selber Schuld: http://www.tagesspiegel.de/meinung/israel-wird-beschossen-in-deutschland-heisst-es-selber-schuld/3986582.html

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Verzweiflung

Samstag, März 26th, 2011

Was muss man als Pakistani von 18 Jahren eigentlich noch machen, um ins Gefängnis zu kommen? Es genügt nicht, eine 20Jährige, die auf den Zug wartet, anzuschreien, sie mit der Faust ins Gesicht zu schlagen und sie dann ins Gleisbett einer UBahn zu werfen: http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2011/03/25/u-bahn-schubser/jammerte-vor-gericht-und-muss-nicht-ins-gefaengnis.html Weil er nicht vorsätzlich handelte: 1 Jahr Bewährung, 100 Arbeitsstunden, Anti-Gewalt-Training. Hoffentlich werden wenigstens die 100 Arbeitsstunden ernst genommen und das Anti-Gewalt-Training und dienen nicht der Bauchpinselung. Sonst können wir schon ahnen: Die nächste Gewalttat ist zu beklagen: Die nächste 20jährige liegt dann unter dem Zug.

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Muslime – Halbaffen

Samstag, März 26th, 2011

Ich finde diese Aussage immer wieder ärgerlich: Wir behandeln Muslime wie Halbaffen – so eder Titel zu einem Interview mit Jürgen Todenhöfer: http://www.nun-zeitschrift.de/de/index.php?idcatside=67&sid=7f4fa9c6e74576ced46811bccadf46a9 Wer ist das “wir”? Ich behandle keinen Muslim wie einen Halbaffen – und ich sehe auch in meinem Umkreis, dass Muslime ernst genommen werden. Wer sie höchstens für unmündig erklärt, das sind die, die meinen, Muslime immer mit Halbwahrheiten verteidigen zu müssen, diejenigen, die Unwahrheiten sagen über den Koran, die Hadithe, die Geschichte des Islam, nur um den Islam in einem halbwegs europäischem Licht erscheinen zu lassen. Der Islam ist eine eigene, stolze Religion. Und wer ihn christianisiert, der nimmt den Islam nicht ernst und gleichzeitig hält er die Europäer für blöde, nicht wahr, Herr Todenhöfer?

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Justiz-April

Samstag, März 26th, 2011

Ich muss doch mal auf den Kalender schauen: Werden wir auch von dieser Meldung nicht hereingelegt? Ein Saudi muss in Österreich seiner geschiedenen Frau keinen Unterhalt zahlen, weil sie nach saudischem Recht verheiratet wurden. Saudisches Recht geht vor österreichischem Recht, also. http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/644230/Nach-SchariaUrteil_Ruf-nach-Gesetzesaenderung Nein, es ist kein Aprilscherz. Oh Mann, wenn man so im Blog zurückblickt: Das ganze Jahr über ist 1. April. (Gefunden über: http://quadraturacirculi.de/2011/03/24/osterreich-scharia-zrteil-wird-fall-fur-die-politik/

Manchmal kann man sich über Urteile nur wundern. Aber bei solchen Urteilen steht man weiterhin fassungslos da und fragt sich: Was ist los mit dem Richter? http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/kinzigtal/Kinzigtal-Freundin-mit-Ast-geschlagen-und-ueber-Strasse-gezerrt;art40,395890 Da traktiert einer Jahrelang aufs Brutalste seine Freundin – erscheint nicht bei Gericht und bekommt Bewährungsstrafe! (Gefunden über: http://www.einzelfaelle.net/navigation/index.php?seite=1)

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Integration misslungen?

Samstag, März 26th, 2011

Hier hören wir eine öffentliche Beschimpfung der Menschen, die sie in ihrem Land aufgenommen haben: http://www.youtube.com/watch?v=TthhAmzr1S8&feature=player_embedded#at=17 Was der da an Flüchen herumbrüllt, finden wir übersetzt http://www.pi-news.net/2011/03/die-tagliche-bereicherung-in-franzosischen-bussen/ Von ganz normalem zivilen Benehmen ist bei denen keine Spur zu erkennen.

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