Archive for März 4th, 2011

Glücklich

Freitag, März 4th, 2011

Wenn Ihr glaubt, anderen geht es schlechter als Euch, könnt Ihr Euch glücklich schätzen. Wissenschaftler glauben herausgefunden zu haben, dass die Menschen, die sich mit anderen vergleichen, denen es auch schlecht geht, und dabei entdecken, ihnen ginge es doch noch verhältnismäßig gut, leichter ihr Stimmungstief überwinden: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/psychologie-das-leid-anderer-entlastet-die-seele_aid_605011.html

Meine Stimmungstiefs überwinde ich so nicht. Sondern so:

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Karneval

Freitag, März 4th, 2011

Karneval begleitet unsere Kultur schon einige Jahrhunderte. Man macht sich über alles lustig: Über die Obrigkeit, über das Militär (die militärische Kleidung), über die Kirche und ihre Gebote (Zahl 11 als Narrenzahl: Der Narr darf die zehn Gebote übertreten). http://www.carnevalo.de/Fasching/Geschichte.html Gibt es in anderen Kulturen auch den Karneval in diesem Sinn? Nicht nur als fröhliche Frühlingsfeier oder Verkleidungszeit, sondern als Zeit, in der die Untergebenen Narrenfreiheit besitzen? Liebe Narren, lasst euch in der Kritik und Parodie nicht zügeln. Seit Ihr doch sicherlich ein Standbein unserer Freiheitskultur. Und wenn Ihr fettes Gebäck zu Euch nehmt, denkt daran: früher folgte dem die Fastenzeit :) . Das sage ich Euch, der ich doch eher ein Karnevalsmuffel bin.

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Weltgebetstag

Freitag, März 4th, 2011

Christinnen und Christen feiern weltweit (in mehr als 170 Ländern) den Weltgebetstag der Frauen. Gastgeberin sind in diesem Jahr die Frauen aus Chile. Bei uns sind  bis zu 1 Million Menschen beteilgt. Vielleicht haben Sie Zeit – Lust sowieso – heute in Ihrer Gemeinde einen Gottesdienst zu besuchen? Weitere Infos: http://www.weltgebetstag.de/ Dort wird auch die kunstvolle Stickerei abgebildet, die eine chilenische Künstlerin hergestellt hat.

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Prügelt den Unschuldigen

Freitag, März 4th, 2011

Prügelt die Mineralölwirtschaft, die den Markt beobachtet, denken sich die Politiker: Die sind Schuld! http://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/e10-chaos-bruederle-platzt-der-kragen_aid_605356.html Aber Holla, ihr lieben reinen Westen: Wer brockt uns denn das E10 ein? Oh, Mann, nun seid ihr wie die aufgescheuchten Hühner. Nicht, weil Autofahrer verunsichert sind, sondern weil sie euren Schwachsinn nicht mögen. Es spricht so viel dagegen – und das Volk stimmt ab – und ihr beschimpft die Anbieter? Sollen sie die Leute zwingen, indem sie nichts anderes mehr anbieten? Damit die Autos, die das nicht vertragen, ruinieren? Bezahlt Ihr das? Nein. Übrigens sah ich in letzter Zeit drei Autos mit einer riesen weißen Qualmwolke hinter sich herziehend, bei einem wars sogar schon gefährlich, weil man als Gegenverkehr nichts mehr sehen konnte. Ob es am E10 lag, weiß ich nicht. Mir ists nur aufgefallen. Das habe ich vorher noch nie gesehen.

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Friedrich – Islam – Bäder

Freitag, März 4th, 2011

Noch sagt unser frisch gebackener Innenminister Friedrich, was er denkt: Muslime sind Bürger Deutschlands – aber der Islam ist kein Teil Deutschlands. Und schon beginnen die neuen Herrscher zu drücken: Mazyek [und dessen Steigbügelhalter, die Grünen (laut Tagesschau)] mag das gar nicht hören und wirft ihm Realitätsverweigerung vor. “Europa habe eine ganze Reihe von eindeutigen historischen Bezügen zum Islam und der islamischen Welt.” Ja, freilich, hat Europa das: In Südosteuropa lebten Osmanen längere Zeit nicht besonders von der Bevölkerung begrüßt; ein Rest lebt noch im Kosovo, in Albanien, usw. – vor Wien wurden sie bekanntlich zurückgeschlagen, große Furcht herrschte vor den Sklavenraubzügen bis nach Genf hinauf, die Seife soll von Muslimen erfunden worden sein und bis nach Europa gekommen sein. Auch die Krankenhäuser – aber das ist Blödsinn. Aristoteles soll durch die Muslime in Spanien die Philosophie erobert haben – schauen wir mal, wie lange diese Behauptung noch steht. Ich möchte nur an die Apotheke von neulich erinnern, die so manche falsche Angaben widerlegt. Aber nichts desto trotz lebte Europa nicht isoliert und hat auch aus dem islamischen Kulturkreis so manches übernommen, wenn es auch kaum mehr so richtig ersichtlich ist, was das gewesen ist bzw. für Mitteleuropa nicht mehr so eindeutig zu sagen ist. Aber dann gleich von einem “Teil” Europas zu reden, würde zu weit führen. Dazu haben sich doch – das muss wohl auch Mazyek zugeben, die islamischen Staaten und die europäischen zu weit auseinandergelebt. Sind eigentlich England und Frankreich ein Teil nordafrikanischer/arabischer Staaten? Und Amerika? Der Einfluss dieser Länder auf die genannten sind so immens, dass man darüber sicher nicht lange grübeln muss. Diese Bezüge sind wahrscheinlich das einzige einende Band. Und wenn diese Länder wirklich demokratischer werden sollten (nicht auf der Basis der Scharia, denn die bringt immer Ungleichheit), was ich hoffe aber kaum für möglich halte, dann sind sie wirklich ein Teil westlicher Werte geworden. Das Christentum spielt inzwischen wohl eine geringere Rolle, nachdem es überwiegend ausgegrenzt, vertrieben, beherrscht wurde. Ja, ich weiß, es gab auch Christen, die freiwillig zum Islam übergingen. Es gab viele Völker, die das taten, auch schwarzafrikanische, um nicht versklavt zu werden – sie waren schlau wie Beduinenstämme zur Zeit Mohammeds und nach seinem Ableben. Siegern küsst so mancher widerwillig die Füße – aber er küsst sie.  

Übrigens fällt auf, dass Friedrich von Deutschland sprach und laut Zeitungsartikel Mazyek von Europa? Das bedeutet: Friedrich hat Recht mit Blick auf Deutschland – und Mazyek mit Blick auf Europa auch insofern, dass der Islam überwiegend ungeliebte Herrschaft ausübte. Und sich jetzt wieder überall in den Mittelpunkt spielt (Kosovo, Bulgarien, Bosnien, …).

Aber, Herr Fenske, nicht spalten, zusammenführen! Ja, ich werde heute noch meinen Teil dazu beitragen, indem ich mich einseife – freilich muss auch hier mein kritischer Geist einwenden: Die “Seife” sieht heute sicher anders aus als noch vor 1300 Jahren. Aber über Muslime kam insgesamt die Sauberkeit nach Europa, als unsere Vorfahren noch dreckstrotzende Dreckspatzen waren. Oder? Die alten Germanen usw. badeten gerne – und zwar kalt in den Seen und Bächen. Habe ich mal gelesen. Angeblich soll das Christentum die Dreckspatzen gefördert haben, bis Karl der Große, angeregt von den spanischen Muslimen gerne warm badete. Da Karl der Große die Verbreitung des Christentums ja erst noch fördern musste, gab es wohl seltener dreckige Germanen als man uns so weismachen will. Wie dem auch sei: Nach einer Badeuphorie bekam man vor den Bädern Angst vor der Lustseuche = Geschlechtskrankheiten, da Prostituierte gern gesehene Badedienerinnen waren. Dann lebte man doch lieber wieder in seinem Dreckkokon. Und da ich eine solche nicht erwarte – ab ins Bad.

Am Rande: Der Islam wird zu einem Teil Europas, da hat Mazyek in etwas Recht: Ein Österreichischer Vater darf nicht über Nacht bei seiner 6 jährigen Tochter im Krankenhaus bleiben, weil muslimische Männer dagegen sein könnten: http://www.krone.at/Wien/Vater_darf_nicht_am_Bett_der_Tochter_im_SMZ_Ost_wachen-Angst_vor_Muslimen-Story-248932 Das ist´s doch, was wir alle wollen!

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Schlachtruf: Allahu Akbar + Mazyek

Freitag, März 4th, 2011

Es soll wohl beruhigend klingen, wenn es heißt, der jeweils mordende Islamist sei Einzeltäter. Ich empfinde gerade das als besonders beunruhigend. Vor allem deshalb, wie schon häufig im Blog gesagt: weil diese harmlosen Menschen, diese Menschen des normalen Alltags, die andere ermorden, den Spaltkeil in die Gesellschaft treiben, Muslime und andere Einwohner Deutschlands geradezu auseinanderpressen. Wem kann man von all diesen harmlosen Alltagsmuslimen trauen? Man muss schlicht und ergreifend jedem trauen. Nur lässt sich das einem großen Teil der Bevölkerung nicht einbläuen.

Schon wieder ertönte der Schlachtruf: Allah ist größer – und es floss Blut. Zwei Menschen starben und zwei wurden schwer verletzt – Deutschland. Welcher normale Mensch kann bei diesem Schlachtruf eigentlich noch gute Gefühle haben? Ich würde Muslimen raten, mal einen neuen freundlicheren Ruf zu kreieren. Denn diesem ist seine Blutrünstigkeit durch die vielen Terroristen nicht mehr zu nehmen. Man kann noch so viel sagen: Missbrauch! Missbrauch! – Tatsache ist: Durch den häufigen Gebrauch wird der Ruf geprägt. Und das klingt in den Ohren von uns Nicht-Muslimen ziemlich schrill, schräg und blutrünstig. Freilich, angenommen der Schlachtruf wird geändert zu “Allah ist menschlich!” – wenn ihn Terroristen hernehmen und unter diesem Ruf: “Allah ist menschlich!” andere morden, erschießen, erdolchen, zerbomben, den Kopf abschlagen, dann muss man halt wieder einen neuen Ruf kreieren, der allen zeigt, wie friedlich der Islam doch ist. Ständig einen neuen Ruf zu kreieren setzt freilich den guten Willen und die Lernfähigkeit bei liberalen Muslimen voraus. Aber, davon gehe ich aus, der ist sicherlich vorhanden. Oder ihren militanten Glaubensgenossen machtvoll entgegenzutreten und nicht aus falscher Solidarität schweigen. Das wäre schon ein guter Anfang. Und da ist ein solcher Ansatz Mazyeks ehrlich gesagt unter aller Kritik: http://www.welt.de/politik/deutschland/article12692090/Scharia-und-Demokratie-sind-vereinbar.html  : Die extremen Gruppen haben in Deutschland keinen besonderen Zulauf, das blähen Medien nur auf, von daher kümmert er sich auch nicht um solche. — Wie bitte?

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Kirche auf Abwegen

Freitag, März 4th, 2011

Mund- und Diskussionsverbot-Kirche: http://www.epd.de/ost/ost_index_85108.html Ilse Junkermann im Einsatz gegen Sarrazin. Gegen dieses undemokratische Verhalten zu Recht: Michael Wolffsohn: http://www.kath.net/detail.php?id=30342

Ahnungslos ist Rainer Oechslen, Islambeauftragter der Bayerischen Landeskirche. Er kämpft nicht gegen Sarrazin sondern gegen pi. Warum? Weil in pi Sätze aus dem Koran zitiert werden, die grausam sind. Was stellt Oechslen demgegenüber: “Sie finden in den Heiligen Schriften fast aller Religionen hochproblematischer Passagen. In einem Bibel-Psalm etwa ist davon die Rede, dass man die Köpfe kleiner Kinder gegen Felsen schlagen soll. Benediktinermönche beten diesen Psalm jede Woche, aber kein Benediktiner würde das tun.” http://www.sueddeutsche.de/P5K38n/3937159/Hass-ist-nicht-legitim.html Da merkt mal wieder einer nicht, worin der Unterschied zwischen Koran und Bibel-Auslegung besteht: Koran ist Wort Allahs, das in der Gegenwart eins zu eins umgesetzt werden sollte. Der Psalm ist ein Gebet, in einer Zeit entstanden, in der Israel von barbarischen Mächten bedrängt war – er ist nicht Befehl Gottes, sondern Zornwort bedrängter Menschen. Und es gibt in der Tat zahlreiche zornige Worte und Taten bzw. erwünschte Taten. In der Bibel finden wir ja auch alle möglichen Unmenschlichkeiten. Sie zeigt den Menschen wie er ist, beschönigt ihn nicht. Und so ist auch dieser Psalm Wort Gottes im christlichen Sinn: Er zeigt, was der Mensch in seiner Bosheit tun kann – und darum auf die Kraft Gottes angewiesen ist, sich menschlich zu verhalten. Dass selbst ein Oechslen solche billige Polemik aufgreift, sollte unter der Würde eines jeden geschulten Theologen sein. Aber daran sieht man mal wieder, dass in der billigen Polemik all diese Islam-Apologeten eins sind. Aber die Menschen sind im Allgemeinen so leicht nicht mehr zu manipulieren. Wer ihm beipflichten wird, das sind eher die leichtgläubigen und antikirchlich Eingestellten, das heißt, er treibt mit dieser billigen Bibelkritik vor allem antikirchliche Polemik. Will er als Mann der Kirche Antikirchliche beeindrucken? Gott hat uns auch den Verstand gegeben – und es wäre gut, wenn diese Herrschaften ihn auch einmal einsetzen würden.  

Nur am Rande: In der Bibel gibt es so wunderbare Aussagen zum Toren. Zum Beispiel Spr. 16,22: Die Strafe der Toren ist ihre Torheit. Oder 17,28: Ein Tor, wenn er schwiege, würde für Weise gehalten werden

Freiheit ist ein hohes Gut – da kann selbst eine Kirche auf Abwegen von profitieren: http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/-/175735oberstes-gericht-erlaubt-homofeindliche-aeusserungen.html

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Witz?

Freitag, März 4th, 2011

Europa soll mehr Menschen aus Nordafrika aufnehmen, weil wir die Demokratie nicht intensiver unterstützt haben? http://korrektheiten.com/2011/03/02/eu-kommission-will-immigration-aus-nordafrika-foerdern/ Ich würde auch sagen, wir sollten Menschen aus dem Kongo stärker aufnehmen, weil wir nicht intensiver gegen die Grausamkeiten dort vorgegangen sind, von Nigeria, weil wir nichts gegen die Umweltverscmutzung europäischer Ölfirmen unternommen haben, Türken, weil wir Erdogan erlaubt haben, groß zu werden…

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