Archive for October, 2010

Gute Nacht, Freunde

Sunday, October 31st, 2010

Segen + Gottesdienst

Sunday, October 31st, 2010

An jedem Sonntag gehen 3,8% der 24,5 Millionen Evangelischen in die Kirche (2009) und 16% der 24,9 Millionen Katholischen (2008) (Katholiken + Protestanten = ca. 60% der Bevölkerung http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland ). (34% unseres Landes sind Konfessionslos und 4,3% Muslime – wobei Konfessionslose nach meinen Erfahrungen nicht unbedingt der Kirche fernstehen, sie dürfen also nicht automatisch den Atheisten bzw. den Agnostikern zugerechnet werden. Als freier Trauerredner wollten ca. 60% – 70% der Angehörigen religiöse Bezüge. Freilich, ich weiß: Angesichts des Todes wird mancher wieder fromm – und das ist gut so, weil man dann wieder beginnt, über Wesentliches nachzudenken. Außerdem weiß ich: In den Bundesländern des Ostens haben die kommunistischen Nachwehen noch ihre Auswirkungen.) Und darüber hinaus gehen noch zahlreiche Glaubende in Gottesdienste der Freikirchen, der orthodoxen Kirchen usw. http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-05/weniger-gottesdienstbesucher-in-groesster-freikirche/ Und die vielen Kinder, die in die Kindergottesdienste gehen fallen statistisch unter den Tisch. Sonntäglich! Das heißt noch nicht, dass nicht mehr Menschen unseres Landes in die Gottesdienste gehen: Denn daneben gibt es noch Glaubende, die nicht regelmäßig gehen oder nur das eine oder andere Mal im Jahr. Vor allem auch: 900.000 schauen regelmäßig die Fernsehgottesdienste (2004; http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesdienst_im_ZDF ) Also ganz so mickrig sind die Kirchen nicht dran – was immer mit den neusten Austrittsnachrichten suggeriert wird. Das soll nichts schönreden – aber klagen ist nicht angebracht. Seien wir dankbar für diejenigen, die wir noch nicht vertrieben haben. Denn mancher Sonntagsgottesdienst ist ehrlich gesagt zum Heulen: Es hat halt nicht jeder Pfarrer, jede Pfarrerin die Gabe oder die Zeit, Predigten formulieren zu können. (Aber das Thema: "Predigt" ist ein neues Thema.) Und darum ist die Gottesdienstpräsenz nicht allein Anzeichen für die Aktivitäten in den jeweiligen Gemeinden.

(Wenn jemand neuere Zahlen hat – möge er sie mir bitte mitteilen.)

Wie dem allem auch sei:

Gott segne Euren Gottesdienst

und er segne Euren Gottesdienstbesuch.

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Goldenen Herbst genießen

Saturday, October 30th, 2010

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Konntet Ihr die schönen Herbsttage schon ein wenig genießen? Ich wünsche es Euch für dieses Wochenende: Mal Atem holen zu können, die Schönheit zu trinken…

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Gott-los

Saturday, October 30th, 2010

Gesellschaft ohne Gott – ein Buch von Andreas Püttmann: pro-medienmagazin Dazu eine Rezension: Kirchenhasser schaden sich - im: Merkur  Eine Gesellschaft ohne Gott ist eine, die ökonomisch verarmt: FAZ

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Deutsche Blockade

Saturday, October 30th, 2010

Deutsche denken falsch von ihrer Tradition her. Finde ich auch. Statt die schönen Dörfchen – äh, die üblen idyllisch-romantischen Dörfchen -, die man sich bei den elektrischen Eisenbahnen bauen kann, sollte man Städte bauen, die der Realität entsprechen: Berlin Kreuzberg, zum Beispiel. Sie sollten sich zu ihrer Eisenbahn so eine richtige realistische Parapolis bauen – eine, die auch schon unsere Zukunft aufgreift, deswegen nannte ich als Beispiel Kreuzberg: http://www.migazin.de/2010/10/29/alle-institutionen-mussen-auf-den-prufstand/ Denn ist das nicht ein Übel: Da träumt man als Deutscher solchen romantischen Zeiten hinterher – und ahnt gar nicht, wie wunderbar ein transnationaler Raum ist. Deutsche sind ja eh schon in der Minderheit – oder, wie gesagt wird: nicht mehr die Norm – also: dürfen sie sich – ihre mentale Blockade aberziehen lassen – um zu einer Zukunft zu gelangen, die viel, viel schöner ist, als es ihre rückwärtsgewandten Träume zeigen. Eine Zukunft, in der sich die Völker einander befruchten, einander bereichern, den Friedenshimmel miteinander erklimmen. Den Friedenshimmel, den der türkische Außenminister ja auch schon am Horizont aufschimmern sieht, in dem nicht mehr der christliche Gott regiert, sondern der eine, wahre neunundneunzig Namen habende Allah. Mir läuft das Wasser in meinem Gemüt zusammen. Man muss am Ende ja immer fordern: Ich fordere ab sofort die Abschaffung aller idyllischen Bahnhofsdörfchen – und die gesetzlich durchgesetzte Pflicht, nur multikulturelle – vor allem islamisch colorierte – Städte auf den Plattformen elektrischer Eisenbahnen zu erlauben. Dazu müssen Kontrolleure ausgeschickt werden, die in jedem Haus diese Pflicht durchsetzen und gleichzeitig GEZ Gebühren überprüfen. Das macht alles billiger. (Wenn die Finanzierung zu der Forderung hinzugefügt wird, ist es wahrscheinlicher, dass sie auch umgesetzt wird.) 

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Frage: Emanzipierte + Tierschützer

Saturday, October 30th, 2010

Menschen, die sich für die Emanzipation der Frauen eingesetzt haben, haben viel erreicht. Warum hört man von ihnen so wenig zum Thema Frau im Islam – stattdessen bei den Grünen, bei der SPD – die ja doch solche Themen grell auf ihre Fahnen geschrieben hatten: Schweigen http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Es-wird-noch-mehr-Ehrenmorde-geben-/story/11000023 Genauso mit dem Thema Tiere. Tierschützer haben viel erreicht – warum hört man nichts von Aktionen gegen Halalschlachtungen usw. Schweigen, schweigen, schweigen. Peta – sonst so aktiv: Wirken sie im Stillen? Man hört so gar nichts.  Wenn man auf der peta-Seite halal eingibt: Was findet der Sucher? Irgendwas zu australiens Wollindustrie. Belehrt mich, wenn ich falsch liege.

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Islamversteher unerwünscht

Saturday, October 30th, 2010

Menschen, die den Islam verstehen, ihn darum kritiseren, sind politisch unerwünscht. Wie Kybeline erinnerte, durfte Wilders nicht nach Großbritannien – jetzt darf er, in Deutschland hat ein Städtchen ihn zur unerwünschten Übernachtungsperson erklärt – in Berlin hielt er eine Rede. Und nun triffts einen Schweizer: Er darf in Belgien keine Rede halten: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Unerwuenscht-in-Belgien-30411940 Wann darf er es dann doch? Wenns die Bevölkerung durchsetzt, weil sie der Faxen dicke hat.

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Angst verbreiten

Saturday, October 30th, 2010

Man benötigt keine Bombe, um Angst zu verbreiten und Gesellschaften zu destabilisieren, man muss nur so tun, als würde man Bomben durch die Gegend schicken. Diese Nicht-Bomben werden ihre Wirkung nicht verfehlen: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article10621751/Raetselraten-um-angebliche-Bombe-in-Frachtflugzeug.html Und was für Folgen hat Angst? Einheimische misstrauen den Zugereisten. Was für Folgen hat das? Die Gesellschaft wird gespalten. Was für Folgen hat das? Extremismus wird gefördert. Was für Folgen hat das? Das muss ich nicht sagen.

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Denkbar

Saturday, October 30th, 2010

Manches kann man sich denken – wusste es aber nicht. So, dass Christen in Bosnischen Gefängnissen gefoltert werden. Und die EU – die schaut zu: sie kann ja nicht die Serben von Bosnien abhalten und gleichzeitig die Christen schützen. Ist ja auch zu viel verlangt. Genauso im Kosovo. Da macht die EU usw. schon so viel, da kann man doch nicht die orthodoxen Serben schützen. Sollen doch nach Serbien ausziehen. (Lieber Leser: Manchmal bin ich sarkastisch! Das ist keine Verteidgungsrede für die EU.)

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Wunder

Saturday, October 30th, 2010

Die armen Menschen im Gaza haben nichts zu beißen – darum müssen ja die international agierenden Friedensaktivisten Kampagnen starten. Da kam die Regierung von Gaza auf die glorreiche Idee: Wir haben keine Nahrung, darum kaufen wir Waffen! Denn, ein Wunder: Die hungernden Menschen in Gaza werden sicher auch durch eisenhaltige Waffen satt – das kann man zumindest meinen, wenn man diesen Artikel liest: http://www.haaretz.com/print-edition/news/nigeria-intercepts-13-iran-missile-containers-possibly-destined-for-gaza-1.321505 In Nigeria hat ein iranisches Schiff Container ausgeladen mit vielen Waffen, die für den Gaza bestimmt waren. Was für ein verlogenes Pack. Aber das hatte ich im Blog ja schon häufiger, wie wir durch  Propaganda-Aktionen der Hamas verführte Medien an der Nase herumgeführt werden… Und was dachten sich die Iraner dabei? Der Westen gibt die Propaganda gegen Israel und das Geld – wir geben ihnen die eisenhaltige Nahrung. Sind die alle nicht nett zu den Gaza-Diktatoren? 

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