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29.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Ich hatte in vergangenen Tagen im Blog über Fundamentalisten geschrieben. Das sind für mich - zumindest in ihrer unangenehmen Erscheinungsweise Menschen aus Religionen, Parteien, Weltanschauungen, die in Gruppen ihresgleichen klüngeln und sich nicht mehr bemüßigt sehen, Argumente anderer wahrzunehmen. Konservative habe ich beschrieben - den Begriff kann ich nicht negativ konnotieren. Aber den der Traditionalisten. Traditionalisten sind für mich protestantischen Menschen wie die, die in Nordirland an einer einmal festgelegten Marschroute festhalten, obgleich sie damit andere unangenehm provozieren; das sind für mich auch Menschen aus der katholischen Kirche, die am Zölibat festhalten - und das auch von anderen erzwingen. Ich selbst finde, Zölibat ist eine gute Einrichtung. Nur dann, wenn ein Priester entscheidet, dass seine Liebe größer ist als die einmal eingegangene Pflicht, zölibatär zu leben, dann sollte ihm die Möglichkeit eingeräumt werden, verheirateter Priester zu sein. Oder das sind für mich Christen, die gegen freie Trauerredner agieren, weil sie an einer überholten Tradition, in der alle Glaubenden in der Kirche leben, festhalten (sicher, es sollte so sein - ist aber nicht mehr so) - entsprechend sind Traditionalisten unter den freien Trauerrednern diejenigen, die aus freireligiöser Verkrampftheit meinen, sie müssten unbedingt bei Trauerfeiern ihre atheistische Fahne hochhalten, ob der verstorbene Mensch und seine Angehörigen nun Glaubende waren oder nicht. Oder: für einen alten Sackbahnhof sein, weil der so schön ist. Ich selbst verbinde also mit Traditionalisten unangenehme Dinge: Das war schon immer so, das muss so bleiben - und das muss man auch auf Kosten der Menschlichkeit verteidigen. Traditionalisten können auch nicht, so wie ich es verstehe, mal das eine oder andere Auge zudrücken, wenn einer ein paar Millimeter von der Tradition abweicht. Wo kämen wir denn da hin? Das hat dann nichts mehr mit konservativ in seiner lebendigen Form zu tun, das bewahren, was gut ist.
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29.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Als ein ai-Aktiver (ai = amnesty international) auf einem interkulturellen Fest sich für die Freilassung des Schriftstellers Dogan Akhanli in der Türkei einsetzte, fanden das Mitglieder des islamischen Kulturvereins gar nicht gut: http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/lokal/neu&id=6858861
Freiheit, Freiheit wird begraben, wo islamische Menschen sind?
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29.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Es scheint gegen die so genannte Einheitsschule zu rumoren: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1283520687023.shtml Nun: Schüler, Eltern und Lehrer lassen sich hoffentlich nicht alles gefallen. Nur: Warum haben eigentlich so viele RotGrün gewählt? Haben sie sich Sand in die Augen streuen lassen? Oder: Waren es diejenigen, die hofften, auf leichterem Wege ihre Kinder weiterzubringen? — Das alles klingt doch gut, so richtig schön nach Chaos: Jede Schule darf machen was sie will… - dann werden diese und jene befragt, dann entscheiden diese und jene. Wahrscheinlich entscheiden dann die Gemeinderäte, in denen rüt-grün das Sagen hat für - und die anderen gegen. Was wird das für Folgen haben? Chaos, Chaos, ists das, was diese Elit-Polit wollen? Privatschulen können sich glücklich schätzen, wenn man ihnen denn nicht aus ideologischen Gründen das Wasser abgräbt. Aber was ist mit den Schülerinnen und Schülern, die aus finanziellen Gründen, Gründen der Entfernung usw. keine Privatschulen besuchen können?
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29.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Acht Hauskirchen in Syrien geschlossen: http://www.persecution.org/2010/09/28/eight-house-churches-shut-down-in-northern-syria/ Das zeigt, wie sehr der christliche Glaube sich in islamischen Ländern verbreitet - trotz Druck. Und wie sieht es in Algerien aus? http://www.persecution.org/2010/09/28/algeria-hope-in-a-hidden-church/
Einige islamische Länder gehen gegen Vollverschleierung der Frauen an: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=3274
Vielleicht ist was dran, an der Information, dass Anschläge auf europäische Städte vereitelt worden sind: http://www.welt.de/politik/ausland/article9941631/US-Geheimdienst-vereitelt-Anschlaege-in-Deutschland.html
Auch manche Buddhisten halten sich nicht zurück: http://www.persecution.org/2010/09/27/bangladesh-christians-captured-forced-to-return-to-buddhism/
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29.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Das ist sicher lesenswert: http://www.hintergrund-verlag.de/flyer-feindbild-Aussenseite.pdf Es geht um die Analyse derer, die Islamkritiker zum Feind erklären: “Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden”. Informationen über die Autoren: http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-feindbild-islamkritik.html
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28.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Auch das Lied gehört zu meiner Geschichte: Je t´aime moi non plus – freilich eher mit Jane Birkin - morgens früh vor dem Arbeiten nur schwer zu hören
:
Mir war gar nicht mehr bewusst, dass es so eine Geschichte hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Je_t%E2%80%99aime_%E2%80%A6_moi_non_plus
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28.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Landart, Outdoor-Kunst, Kunst mit Natur: http://www.youtube.com/watch?v=m7SBJu7KMCI&feature=related Dann gibt es Kunst in der Natur: http://www.atelierleonhardt.de/videos.htm
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28.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Tief, tiefer, tiefer gehts nicht… Wo sind die Fernsehmacher gelandet? http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2010_09_25_Kritik-an-Spiritismus-im-TV.php Wenn Barschel aus seiner Totenruhe hervorgezaubert wird, dann nimmt man ihm das Recht des Toten, seine Ruhe zu haben… Ich fordere dazu auf, unsere Gesetze auch auf das Recht der Toten auszudehnen, sich vor Scharlatanen zu schützen.
Eine Hoffnung habe ich: Diejenigen, die am Tiefsten sind, haben wieder Hunger nach dem Höchsten: die eingeschlossenen Bergarbeiter wollen die Bibel lesen: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2010_09_27_Bibelstudium_Chile_Bergleute.php Vielleicht gilt das auch für unsere Gesellschaft: Wenn die Gesinnung und die Moral am niedrigsten gesunken sind, braucht man wieder etwas Handfestes: Gottes Wort.
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28.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Der geht mit der FDP ins Gericht: http://www.ef-magazin.de/2010/09/26/2568-ein-jahr-nach-der-bundestagswahl-der-krasse-absturz-der-fdp Vielleicht wäre das ein Thema für die FDP, sich mit Friedrich Naumann und Theodor Heuss zu beschäftigen. Für welche Bürgerrechte treten eigentlich die FDP-Liberalen heute ein? Für das Bürgerrecht, dass ein Homo-Außenminister seinesgleichen heiraten darf. Ist doch schon mal was…
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28.9.2010 von Wolfgang Fenske.
Es herrscht Gedankenfeigheit: http://www.welt.de/die-welt/debatte/article9895287/Es-herrscht-immer-noch-Gedankenfeigheit.html Was ich nett finde: Merkels Einsatz gegen Meinungsfreiheit bei Sarrazin als “par ordre du mufti” zu bezeichnen. Der Mufti, der islamische Rechtsgelehrte, hat in Merkel gesprochen! Oder: die schönen und gebildeten Muslime, die in den Sendungen gegen Sarrazin herangekarrt wurden, erfüllen doch gerade die Forderung Sarrazins, dass jeder Migrant die Sprache beherrschen solle. (Freilich fehlte bei den Damen vielfach die Diskussionskultur: andere ausreden lassen, sachlich zu bleiben und nicht herumzukeifen…) Und so manchen anderen Leckerbiswsen hat dieses Interview.
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