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	<title>Kommentare zu: Sarrazin + Illner</title>
	<link>http://blog.wolfgangfenske.de/2010/09/03/sarrazin-illner/</link>
	<description>Ansichtssache</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 16:39:04 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Echolot</title>
		<link>http://blog.wolfgangfenske.de/2010/09/03/sarrazin-illner/#comment-6584</link>
		<author>Echolot</author>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:10:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.wolfgangfenske.de/2010/09/03/sarrazin-illner/#comment-6584</guid>
		<description>Welt-Online heute, am 03-09-11:
"Seit 20 Jahren ist Deutschland wieder vereint. Es wird zum ersten Mal in seiner Geschichte von einer Frau regiert, dazu einer, die ihre politische Karriere als Sekretärin für Agitation und Propaganda bei der Freien Deutschen Jugend der DDR begonnen hat. Deutsche Truppen stehen am Hindukusch, patrouillieren am Horn von Afrika, im Sudan, auf dem Balkan und vor der libanesischen Küste. Deutschland wird von einem schwulen Außenminister vertreten, der Stellvertreter Christi auf Erden ist ein Deutscher. Im Fußball sind wir Weltmeister der Herzen und im Maschinenbau Exportweltmeister. .....Man könnte also annehmen, die Deutschen seien einerseits vollkommen normal geworden und zugleich in der Lage, mit außergewöhnlichen Situationen souverän umzugehen. Es wäre eine falsche und eine voreilige Annahme. Was wir derzeit in Deutschland erleben, ist der Ausbruch einer kollektiven Hysterie, bei der vor allem die Angehörigen der informellen und intellektuellen Eliten die Contenance verlieren. Deutschland rastet aus. Anlass ist ein Buch mit dem Titel: „Deutschland schafft sich ab”. 
Und als gäbe es in Deutschland wieder eine Reichsschrifttumskammer, die für Sprachregelung zuständig wäre, wurde die Floskel „nicht hilfreich” inzwischen einige Tausend Mal wiederholt: von andern Politikern, Kommentatoren und den Linienrichtern der „Political Correctness”. Die Interviews, die mit dem Verfasser des „wenig hilfreichen” Buches gemacht werden, gleichen Verhören, wobei das abschließende Urteil von vornherein feststeht: wenig hilfreich, kontraproduktiv, der Integration abträglich und dem deutschen Ansehen im Ausland nicht bekömmlich. Allesamt Kriterien, mit denen autoritäre und totalitäre Regimes ihre Kritiker stillzulegen versuchen. Der Gedanke, dass eine Demokratie vor allem von „falschen” Meinungen lebt, die eine Diskussion befördern, ist im Abgrund der kollektiven Empörung verschwunden.....usw.,usf. 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Wer Ohren hat zu hören, der höre die Signale. Wer Augen hat zu sehen, der schau sich das Desaster an. Wer einen Mund hat, der auch sprechen -und nicht allein "essen" kann, der mache ihn auf und sage,
was die, die es sagen müssten, nicht sagen wollen.....
Das Echolot</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welt-Online heute, am 03-09-11:<br />
&#8220;Seit 20 Jahren ist Deutschland wieder vereint. Es wird zum ersten Mal in seiner Geschichte von einer Frau regiert, dazu einer, die ihre politische Karriere als Sekretärin für Agitation und Propaganda bei der Freien Deutschen Jugend der DDR begonnen hat. Deutsche Truppen stehen am Hindukusch, patrouillieren am Horn von Afrika, im Sudan, auf dem Balkan und vor der libanesischen Küste. Deutschland wird von einem schwulen Außenminister vertreten, der Stellvertreter Christi auf Erden ist ein Deutscher. Im Fußball sind wir Weltmeister der Herzen und im Maschinenbau Exportweltmeister. &#8230;..Man könnte also annehmen, die Deutschen seien einerseits vollkommen normal geworden und zugleich in der Lage, mit außergewöhnlichen Situationen souverän umzugehen. Es wäre eine falsche und eine voreilige Annahme. Was wir derzeit in Deutschland erleben, ist der Ausbruch einer kollektiven Hysterie, bei der vor allem die Angehörigen der informellen und intellektuellen Eliten die Contenance verlieren. Deutschland rastet aus. Anlass ist ein Buch mit dem Titel: „Deutschland schafft sich ab”.<br />
Und als gäbe es in Deutschland wieder eine Reichsschrifttumskammer, die für Sprachregelung zuständig wäre, wurde die Floskel „nicht hilfreich” inzwischen einige Tausend Mal wiederholt: von andern Politikern, Kommentatoren und den Linienrichtern der „Political Correctness”. Die Interviews, die mit dem Verfasser des „wenig hilfreichen” Buches gemacht werden, gleichen Verhören, wobei das abschließende Urteil von vornherein feststeht: wenig hilfreich, kontraproduktiv, der Integration abträglich und dem deutschen Ansehen im Ausland nicht bekömmlich. Allesamt Kriterien, mit denen autoritäre und totalitäre Regimes ihre Kritiker stillzulegen versuchen. Der Gedanke, dass eine Demokratie vor allem von „falschen” Meinungen lebt, die eine Diskussion befördern, ist im Abgrund der kollektiven Empörung verschwunden&#8230;..usw.,usf. </p>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen. Wer Ohren hat zu hören, der höre die Signale. Wer Augen hat zu sehen, der schau sich das Desaster an. Wer einen Mund hat, der auch sprechen -und nicht allein &#8220;essen&#8221; kann, der mache ihn auf und sage,<br />
was die, die es sagen müssten, nicht sagen wollen&#8230;..<br />
Das Echolot</p>
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		<title>Von: ebook leser</title>
		<link>http://blog.wolfgangfenske.de/2010/09/03/sarrazin-illner/#comment-6583</link>
		<author>ebook leser</author>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:24:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.wolfgangfenske.de/2010/09/03/sarrazin-illner/#comment-6583</guid>
		<description>In Sachen Sarrazin ist jetzt der Bundespräsident am Drücker. So wie ich gestern hörte, könnte er ihn rechtlich gar nicht entlassen. Das sagen wohl so ziemlich alle Fachleute. Allerdings ist derWulff ja ein Bundespräsident von Merkels Gnaden, d.h. er wird ihn schon entlassen. Der Weber von der unabhängigen Bundesbank ist ja in Sachen Sarrazin auch dann erst gesprungen, als die Merkel rief. Gut, dass die Bundesbank nicht mehr für unser Geld zuständig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Sachen Sarrazin ist jetzt der Bundespräsident am Drücker. So wie ich gestern hörte, könnte er ihn rechtlich gar nicht entlassen. Das sagen wohl so ziemlich alle Fachleute. Allerdings ist derWulff ja ein Bundespräsident von Merkels Gnaden, d.h. er wird ihn schon entlassen. Der Weber von der unabhängigen Bundesbank ist ja in Sachen Sarrazin auch dann erst gesprungen, als die Merkel rief. Gut, dass die Bundesbank nicht mehr für unser Geld zuständig ist.</p>
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