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30.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Das Leben Jesu vor Augen stellen: http://www.youtube.com/watch?v=yLAgYF_Wyps&feature=related
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30.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Die kleine Traurigkeit, die manchmal auf einen unvermittelt ganz leicht - wie ein Schmetterling - zugeflogen kommt, nennt man wohl Melancholie. Ich mag sie, weil sie einfühlende Gedanken freisetzt, die man sonst wohl nicht hätte. In sich selbst einfühlende Gedanken. Die kleine Traurigkeit setzt sich auf die Seele - und fliegt dann wieder davon - man sollte ihn nicht fangen wollen…
Die kleine Freude, die manchmal auf einen unvermittelt ganz leicht - wie ein Schmetterling - zugeflogen kommt - wie nennt man die? Ich mag sie, weil sie die Seele weitet, offen für Gott und Welt. Ich mag sie, weil sie eine unendliche Leichtigkeit, Melodie und Farbe schenkt. Die kleine Freude setzt sich auf die Seele - und fliegt dann wieder davon - man sollte sie nicht fangen wollen…
… sondern beiden nachsehen, wie einen entfliegenden Schmetterling.
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30.3.2010 von Wolfgang Fenske.
In der Überschrift heißt es: “Tausende demonstrieren gegen Moscheefeinde” http://www.welt.de/politik/deutschland/article6963981/Tausende-demonstrieren-gegen-Moschee-Feinde.html Sind die Tausende alle Moscheefreunde?
Gestern war im Heute-Journal ein Beitrag über eine türkische Familie. Sie ist wieder in die Türkei gezogen. Verschiedene Gründe wurden genannt, dominant stand aber im Raum, dass seine Bewerbungen hier abgelehnt worden sind. Er selbst hat sich dann in der Türkei ein gutes Leben aufgebaut. Dazu: Jeder muss sich bewerben. Und die Ablehnungen nimmt man zwangsläufig persönlich. Jeder findet einen außer ihm liegenden Grund, manche begründen das mit ihrer Abstammung, statt mit der starken Konkurrenz. Dass er mit dieser Ausbildung seine Konkurrenten in der Türkei schlägt, dürfte auch einleuchtend sein. Was mir an dem Beitrag nicht gefallen hat: Indem er das wunderbare Leben dieses Menschen in der Türkei gezeigt hat, macht er ja gerade das, was in der Anmoderation gesagt wurde zunichte: Es ist schade um jeden Ausgebildeten, der geht. Denn er lockt die Ausgebildeten ja gerade wieder in die Türkei. Ich wünschte mir auch ein besseres Miteinander in dem vom Grundgesetz (und anderen Gesetzen) gegebenen Raum. (Und darum ärgere ich mich ja über Funktionäre, die sich mit diesem Weg schwertun - und auch damit dazu beitragen, dass in Bewerbungsverfahren sicherlich so manches Mal Menschen mit türkischer Tradition benachteiligt werden.)
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30.3.2010 von Wolfgang Fenske.
Es gibt auch noch Menschen, die trotz allen Aufruhrs sachlich bleiben: http://www.welt.de/politik/deutschland/article6941998/Strafrechtler-gegen-Aufhebung-der-Verjaehrungsfrist.html Denn das ist ja das Problem, dass Anschuldigungen nicht mehr bewiesen werden können. Es sei denn, man möchte in die Zeit vorsintflutlichen Rechts zurück, in der der Angeschuldigte beweisen muss, dass er unschuldig ist? Und wenn er es nicht kann, gilt er als schuldig - und wie will einer Anschuldigungen widerlegen? Darum gilt ja immer die Aufforderung: Sofort zur Polizei. Von Tätern nicht unter Druck setzen lassen.
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