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Archive für 3.3.2010

Frage der Woche

Wenn der Körper schmerzt - gehen wir zum Arzt.
Wenn die Psyche durcheinander ist - gehen wir zum Psychiater.
Wohin gehen wir, wenn die Seele verwirrt ist?
Viele wissen nicht einmal, dass sie eine haben.
Doch was ist das: Seele?

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Bilder

Ich habe schon lange nicht mehr gute Fotos in den Blog gestellt. Hier kommen welche: http://fotografie.artring.net/00,73213,00.html - was Baukunst betrifft, finde ich das Bild recht schön: http://fotografie.artring.net/00,60175,01.html - ein wenig auf diesem Link herumstöbern: Was ich hier genannt habe, das ist eher konventioneller - andere sind spanndender.

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Dialog

Dialog ist wichtig. Aber muss das heißen, Dialogkritiker anzumachen? Was ist das für ein Dialog, der nicht in der Lage ist, kritische Anfragen an den Islam zu ertragen? Muslime wollen ja nicht mehr Gäste sein, sondern vollwertige Bewohner dieses Landes. Von daher dürfen sie auch den Umgang der Bewohner dieses Landes miteinander genießen. Unflätigkeiten verbieten sich - klar. Aber ein klares Wort darf nicht verboten werden - denn das würde bedeuten, man ließe sich durch die undemokratischen Traditionen des Islam (und des mittelalterlichen Macht-Christentums) anstecken. Islamkritiker haben heute einen klaren Vorteil: Sie kennen sich bestens mit dem Islam aus - Islamfreunde müssen da noch viel nachholen. Und das ist die Crux: Je mehr man den Islam in seiner Tradition und seiner Gegenwart kennenlernt, desto stärkere Nerven muss man haben, um Islamfreund bleiben zu können. Und davor scheut so mancher Islamfreund zurück. Aber Freundschaft bewährt sich erst dann, wenn man dem anderen Wohlgesonnen bleibt, auch wenn man seine Ecken und Kanten kennt.  http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/ziel+vertrauen+und+gespraeche.1010118.htm (gefunden über Kybeline)

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Islamkritik

Eine - sagen wir - Abrechnung mit der Islamkritik von Patrick Bahner (FAZ) finden wir hier: http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/01/islamkritik-und-donaldismus/ - und dabei auch die Abrechnung mit der Abrechnung. Nun: Diese Islamkritik hat nichts begriffen - aber macht nichts. Damit reiht er sich in die Reihe der hier schon häufig genannten Naivlinge ein, die nicht viel argumentieren können, aber dafür recht aggressiv sind. Aggressivität gilt bei mir nicht als Argument, ebenso nicht engagiertes Dahinschreiben. Ein Beispiel möchte ich herausnehmen: Da geht es gegen strenggläubige Christen und religionskritische Rationalisten ;-)  , die ein Bündnis eingehen würden; diese hätten beim bürgerlichen Publikum Erfolg, weil das bürgerliche Publikum nicht über die Weltanschauung dieser Leute nachdenken würde. Das sei vergleichbar mit dem Antisemitismus der Gebildeten im Kaiserreich.

Irgendwie kenne ich diese Sprache und Vorgehensweise - dieses Herauspicken einer islamkritischen Frau, und über sie die Kübel des Zorns ausschütten - halte mit meinem Verdacht aber zurück, und bleibe bei meinem Metier:

a) Ich denke, dass sich die Leser und Leserinnen meines Blogs sehr wohl über das Gedanken machen, was sie hier und anderswo finden, denn meine Formulierungen dürften nicht immer leicht und eingängig sein - sie haben also das Nachdenken gelernt und lassen sich nichts vortäuschen; b) dann denke ich auch, dass die Leserinnen und Leser in der Lage sind, eigene Erfahrungen mit dem Gelesenen zu verbinden, ohne ideologische Scheuklappen zu haben, wie sie beim Autor des Artikels sichtbar werden; c) ich gehe auch davon aus, dass die Leserinnen und Leser ein wenig Ahnung vom Antisemitismus haben und sie wissen, dass - neben anderen - ein großer Unterschied im Antisemitismus und der Islamkritik besteht: Juden werden im Antisemitismus Greueltaten untergeschoben - beim Islam muss man nur die Zeitung aufschlagen (es sei denn der Schreiber dieses genannten Zeitungsartikels meint, dass alle Medien schon islamkritisch verseucht seien - aber: Den Islamkritikern wird doch immer vorgeworfen, Verschwörungsängsten anzuhangen; also die Kritiker der Islamkritiker auch? Wow, alles voller Verschwörungen!); es geht dem Antisemitismus um die Ablehnung eines Menschen als dieser Mensch, der einem Volk zugehört. In der Islamkritik geht es (es gibt freilich tumbe Ausnahmen) nicht um die Ablehnung eines Menschen, sondern der Ablehnung einer religiösen Ideologie.

Noch ein Hinweis: Manche Formulierung des Kritikers des Kritikers finde ich auch unangemessen.  

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Gewalt gegen Juden

Ich habe immer Christenverfolgung angesprochen - auch schon mal die Gewalt gegen Juden in Europa? Manche Muslime machen es ihrem Häuptling nach und schikanieren Juden: in Frankreich, in Schweden, in Spanien… - auch in unserem Land gab es schon Übergriffe. Keine Gruppe, kein Volk lässt das auf dauer zu - irgendwann ist das Fass übergelaufen. Und dann wundern sich die Islam ist Frieden Freunde, dass sich die anderen wehren. Wie schon mal im Blog gesagt: Die Politik setzt dem gewalttätigen Treiben nur unwillig Grenzen, Juristen setzen ihm keine Grenzen, Medien setzen ihm keine Grenzen - und sind somit für das kommende Desaster mit verantwortlich. Freilich, es gibt keine Patentrezepte - aber bisher haben zwei Dinge nicht weitergeführt: Erst Verschweigen der Situation und das Schönreden und dann die Unterwürfigkeit. http://www.sr.se/cgi-bin/international/nyhetssidor/artikel.asp?ProgramID=2108&Format=1&artikel=3476484 - Was mich an diesem Artikel mal wieder stört, ist, dass von den Gewalttaten gegen Juden die Rede ist - und dann im Anschluss daran, von den Attacken auf Moscheen. Diese Relativiererei ist auch ein sehr großes Übel. Wenn von Übeln mancher Muslime gesprochen wird, dann kommen auch irgendwelche Dinge auf den Tisch, die gegen Muslime ausgeführt wurden - und seien es, in Mangel an konkreten Beispielen - die Jahrhunderte zurückliegenden Kreuzzüge. Wenn Gewaltaten gegen Muslime das Thema ist, dann wird ja auch nicht gleich relativierend gesagt: Die Muslime haben vor Jahrhunderten XY getan…

Übrigens, was den vorangegangenen Blogbeitrag betrifft: Solche pauschalen Kritiker gegen Islamkritiker - wie stehen die eigentlich zu diesen Angriffen auf Juden?

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Terrorist

Was? Ich stehe auf einer Stufe mit islamischen Terroristen? Ein Islamgelehrter erklärt alle islamischen Terroristen zu Ungläubigen: http://www.kybeline.com/2010/03/02/islamische-terroristen-werden-zu-unglaubigen-abgestempelt/ Nun ja, sehen wir die Intention und seien es erst einmal zufrieden. Allen Unkenrufen zum Trotz: Mohammed war kein Terrorist, er war Feldherr im Krieg, hat zwar auch Karavanen überfallen, aber das war etwas gaaaaanz anderes. Es war so eine Art Notwehr. Höre ich da eine Stimme sagen: Die Terroristen sehen ihr Tun auch nur als Notwehr gegen den ungläubigen Westen an? Grübel, grübel…

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Bosnische Kriegsverbrecher

Ups - es gibt auch bosnische Kriegsverbrecher? Ich kenne aus den Medien nur serbische. Woher kommt das wohl?: http://www.welt.de/politik/ausland/article6615415/Bosnischer-Ex-Praesident-in-London-festgenommen.html - Übrigens: gebt mal bei Google: “bosnische Kriegsverbrecher” ein. Was kommt? Serben. 

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Protestantismus

Man lese mal den Artikel aus Kathpedia über den Protestantismus: http://www.kathpedia.com/index.php/Protestantismus - der unter dem Artikel “Häresie” auch genannt wird: http://www.kathpedia.com/index.php/H%C3%A4resie. Dazu sage ich nichts.

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