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Archive für 1.3.2010

Lied am Montag

Mal was zum “low swingen” http://www.youtube.com/watch?v=Thz1zDAytzU&feature=related

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Erinnerungen

Seit meinen letzten Erinnerungen sind so viel Gedenktage von Malern, Schriftstellern, Philosophen, Komponisten, die mir etwas bedeuten, gewesen, dass ich sie wieder gar nicht alle genauer darstellen kann: Schopenhauer (*1732), der Pessimist: ein wirrer Wille liegt allem zugrunde; Jaspers (*1883), der Psychiater unter den Philosophen. Dann der Komponist Chopin, der wegen des Gedenkjahres (*22.2.1810) in allen Zeitungen war, und Händel (*1685), der immer wieder in aller Ohren ist (Largo, Messias, Feuerwerks- und Wassermusik). Zu ihnen gesellen sich die Sänger Johnny Cash , der Tragische, und Harry Belafonte (*1927), den ich nicht nur als Sänger bewundere, sondern auch als einer, der sich für Menschenrechte einsetzt. Und dann all die Dichter: Gabriele d´Anunzio (+ 1938), ja, auch er hat das eine oder andere Gute geschrieben - wie soll man ihn beschreiben: als unbeständiger Lebenschaot? (Ein wenig sichtbarer wird er: http://www.zeit.de/1976/03/DAnnunzios-Auferstehung?page=all) Und so geht es dem guten Karl May (*1842): Kaum ein Jugendlicher kam an ihm vorbei - und wenige der heutigen Generation kennen ihn noch. Stefan Zweig, der seine lesenswerten Sternstunden der Menschheit beobachtete (Momente in der Menschheitsgeschichte, die sehr wirkungsvoll waren), und sich im Exil in Brasilien 1942 dem irdischen Leben entzogen hat. Erich Kästner (*1899) von dem ich lange nicht wusste, dass er zum Beispiel Fabian “für Erwachsene” hinterließ - und was das für Texte sind: Sie zeigen, wie es vor wenigen Jahrzehnten in unserem Land aussah - und auch schnell wieder so aussehen kann: Überlebenskampf. Und die Konferenz der Tiere: Wird dieses Buch genug gewürdigt? Hilde Domin (+ 2006) die wirklich sehr wunderbare Gedichte verfasste - Gedichte, die man auch nicht mehr vergisst. Ganz anders Hugo Ball (*1886), der Laut-Gedichtler - was das ist? Selber nachsehen ;-) Oskar Loerke (+1941), der schöne Landschaftsgedichte hinterließ - aber auch, was ich für besonders schwer halte: Gedichte, die menschliche Not besonders gut ausdrücken können - ich denke da an das schreckliche  ”Genesungsheim”. Ganz anders der romantische Dichter John Keats (+1821) - dessen Name in Wasser geschrieben wurde… - so manchen seiner Texte mag ich sehr, eine romantische Ader ist auch mir nicht fremd. Ein paar nur der für mich Großen habe ich genannt. Einer fehlt noch: Stan Laurel, der 1965 gestorben ist: http://www.youtube.com/watch?v=amuW0ldoHJk

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Tierisches

Erlebnis: Bei einer Beerdigung saß eine Katze in der vordersten Reihe auf einem Stuhl. Als die Trauerfeier beendet war, ging sie mit den Trauernden hinaus. Am Grab bahnte sie sich einen Weg durch die Menge und streifte das Hosenbein des Redners und setzte sich neben ihn und schaute die Trauergemeinde an.

Ich habe in Nauheim den Storch in seinem Nest gesichtet. Ob er den Frühling bringt - oder wieder frierend und hungernd abzieht?

Ebenso zog - bevor der Sturm kam - gestern ein großer Zugvogelschwarm über uns hinweg.  

Das wollte ich auch schon mal immer gesagt haben:
Wer für Tiere empfindsam ist, spürt, dass Mensch und Tier doch viele Gefühle gemeinsam haben.
Wahrscheinlich mussten wir Menschen das verdrängen, damit wir beim Essen von Fleisch keine Schuldgefühle bekommen.

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Zornesader

Ich werde richtig zornig, wenn ich in anderen Blogs lesen muss, dass sich ein paar Menschen freuen, wenn Muslime durch Unfälle wie in Timbuktu umkommen. Was steckt da für ein unmenschlicher Geist dahinter! Da beklagt man, dass der Islam unmenschliche Seiten hat - und potenziert das noch mit solch üblem Verhalten. Da sieht man auch, dass die Anonymität, für die ich bin, Menschen auch verrohen kann. Man versucht sich gegenseitig durch Unmenschlichkeiten zu übertrumpfen. Für mich gehören Unmenschlichkeiten, ob sie nun Schariamäßig begründet werden oder Antischariamäßig alle in einen Topf. Die Grenze liegt nicht unbedingt zwischen Nicht-Islam und Islam, sondern zwischen Menschlichkeit und Unmenschlichkeit, zwischen Liebe und Lieblosigkeit, zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, zwischen guter Rede und Geschwätz…

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Medizinmann

Medizinmann, Schamane aus Uganda bekennt Ritualmorde. http://www.agwelt.de/2010-02/uganda-medizinmann-bekennt-ritualmorde/ In dem Artikel heißt es, Ritualmorde würden sich in Afrika ausbreiten. Breiten sie sich aus oder liegt nun der Fokus auf diese alten Traditionen? Wir hatten schon im Blog mal erwähnt, dass auch Indianerstämme ihre Kinder töten - doch in Brasilien wurde diese Nachricht nicht gerne gehört, weil man dadurch den Naturvölkern ihre Bräuche nehmen würde. Ist das in Afrika anders? Dort dürfen sie nicht?  Mancher unter meinen Lesern mag doch sicherlich das Exotische, das Naturbelassene, das Wilde, den guten, naturreinen Menschen. Manchmal gerät man über den naturreinen Menschen ins Straucheln und glaubt dann doch den Menschen, die Christen geworden sind, die davon berichten, dass sie immer Angst hatten vor der Macht der Medizinmänner, dass diese Macht hatten, Geister zu rufen und Macht über Menschenleben. Das sind keine Phantasiegeschichten wildgewordener Christen. Im Gegenteil: der christliche Glaube bringt Befreiung von diesen traditionellen Sklavenhaltern. Freilich muss auch gesagt werden: Manche Christen bleiben in diesen alten Bindungen gefesselt, vermutlich auch Medizinmänner. Es gab in der Antike heidnische Zaubersprüche, in die auch der Name “Jesus” eingeflochten worden war, weil er als machtvoller Mensch gewirkt hatte. Nicht jeder ist Christ, der “Jesus” nennt.

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Mohammed

Kewil weist auf einen Blog, in dem Petrus Venerablilis (1094-1156) zitiert wird: http://karmelblume.wordpress.com/2008/12/28/islamkritik-petrus-venerabilis/ Petrus sah Mohammed noch aus einer christlichen Perspektive, die noch keine Selbstzensur erforderte. Spannend zu lesen. Und wer ihm nicht glauben will, soll das machen was Petrus dem Bernhard von Clairvaux vorschlägt: den Koran selber lesen.

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Schweiz

Schweiz riskiert guten Ruf in der Libyen-Krise? Soll hier wieder das Opfer zum Täter gemacht werden? http://www.welt.de/politik/ausland/article6595909/Schweiz-riskiert-guten-Ruf-im-Dauerstreit-mit-Libyen.html Sicher, Gaddafi kann nichts mehr verlieren - aber wieso sollte die Schweiz in der Auseinandersetzung mit einem Wirrkopf den Ruf riskieren?

Nachdem Mohammed und seine -daner den Tempelberg annektiert haben, sind sie sehr erbost über die Juden, wenn sie ihn besuchen wollen, vielleicht auch nicht besuchen wollen. Dann sind sie erbost, dass sie - ach was soll das: Mohammed und die -daner sind immer erbost wenn irgendwas nicht nach ihrem Sinne verläuft. http://www.welt.de/politik/ausland/article6595528/Polizisten-stuermen-nach-Unruhen-Tempelberg.html 

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Respekt

Respekt vor Mohammedanern: http://www.pi-news.net/2010/02/etwas-mehr-respekt-vor-rechtglaeubigen-bitte/#more-121232

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Führungskräftekongress

Nur ein Lesetipp: Kongress christlicher Führungskräfte im nächsten Jahr http://www.christlicher-kongress.de/impulstag-2010/ueberblick.html - der Impulstag fand jetzt statt: http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/nuernberg-stadt-und-kirche-begruessen-fuehrungskraeftekongress-2011-1.html 

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