Archive for January 28th, 2010

Vergessen

Thursday, January 28th, 2010

Ich habe ganz vergessen an folgende (für mich) große Schriftsteller zu erinnern: Matthias Claudius ist am 21.1. 1815 geboren worden. Er ist, wie ich neulich irgendwo las, der Dichter der heimlichen Hymne Deutschlands: Der Mond ist aufgegangen. Was ich an Claudius so mag, ist auch seine Biographie. Ein nicht leichtes Leben – immer auch mit einer Prise Humor gelebt. — Am 21.1. 1950 ist George Orwell gestorben. Dieser große moderne Prophet, der Die Farm der Tiere und 1984 geschrieben hat. Wer Zeit hat und wieder mal etwas schrecklich Gutes lesen möchte, sollte beide Texte lesen – ihm werden die Augen über unsere Gegenwart aufgehen, die in solche Richtungen weist – wenn wir nicht aufpassen. — Am 22.1.1729 ist Lessing geboren. Lessings Nathan hat eine wichtige Botschaft – auch wenn sie, wie Ihr, meine Blogleser wisst, nicht meine Meinung wiedergibt. Aber Lessing hat die Luft der Freiheit in unserem Land mitgeprägt. Und darum ist er nicht zu unterschätzen – im Gegenteil: hoch aufs Podest zu heben. 61 Jahre später ist Lord Byron geboren worden. Der dunkle Romantiker. Fasziniert vom melancholischen Wahnsinn des Menschen – und diesen in Worte gebracht (ich denke dabei an seine Gedichte). Auch das ist eine Kunst. Ich muss sagen: Ich bekomm es so nicht hin. Vielleicht auch gut so. 

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Gott =

Thursday, January 28th, 2010

Gott definieren? “Definieren” = begrenzen. Wer einen Menschen definiert, begrenzt ihn, setzt ihn in sein Schublädchen, um ihn verstehen zu können. Dieser Kerl ist dämlich – das heißt: Man hat ihn begrenzt, indem man ihn in das Schublädchen “dämlich” steckt. Und da kommt er dann nicht mehr so schnell heraus. Steckt man ihn in das Schublädchen “wow, ist der schlau!” – dann muss er schon viel tun, um auch da wieder herauskrabbeln zu können. So ist eine Definition Gottes eine Begrenzung Gottes. Sicher, wir benötigen Bilder, wir machen uns ganz automatisch Bilder von Gott bzw. dem Menschen, dem wir begegnen. Die Gott angemessene Haltung ist nicht die, ihn in ein Schublädchen zu stecken, sondern sich für die vielen Gottesbegegnungen offen zu halten. Das heißt freilich nicht, dass Gott alles Mögliche sein kann. Unser eines christliches Schublädchen gibt es nicht: Es gibt nur einen riesen Schrank mit zig Schublädchen: Und wer sich mit Jesus beschäftigt, wird zahlreiche Schublädchen mit Gottesbildern füllen können. Aber Achtung: Man wird nie fertig damit – Gott ist immer wieder überraschend! Aber: Durch und in Jesus kommt man Gott so nah, dass er sich einem immer wieder neu erschließt.

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Christenverfolgung – Ägypten

Thursday, January 28th, 2010

Lest bitte einmal diesen Artikel – und dann den letzten Absatz: http://www.position-online.ch/index.php?id=25&tx_ttnews[tt_news]=67&tx_ttnews[backPid]=3&cHash=47f98212f3 Dort heißt es im Rahmen der Ermordung von Christen in Nag Hammadi, dass das Muster immer gleich abläuft: Dann werden einige als Täter verhaftet und gleich Christen mit. Die Christen werden erst dann frei gelassen, wenn sie die Anklage fallen lassen. Ich hatte immer gedacht, Ägypten habe wenigstens noch ein klitzekleinwenig Rechtstaatliches an sich. Aber wenn das stimmt, dann muss man auch dieses muslimische Land Ägypten als gesellschaftspolitisch vollkommen verlottertes Land ansehen. Das wird auch durch das folgende Interview bestätigt: http://www.kathnews.de/content/index.php/2010/01/27/wir-werden-dir-zeigen-wie-islam-geht/ 

Manchmal denke ich: Wo der Teufel überall regiert…, zum Beispiel auch hier: http://www.opendoors-de.org/verfolgung/news/news_2010/01/100125NG/?view=Standard

Und noch einmal Ägypten: In Kairo forderten arabische Minister Zensurmaßnahmen für Satellitensendungen in arabische Staaten: http://imra.org.il/story.php3?id=47027  Diese Menschen-un-rechtshungrigen Typen scheuen sich gar nicht mehr, sowas zu fordern – warum auch, können europäische Politiker sie doch sehr gut verstehen. Gefühle der Muslime sollen nicht beleidigt werden. Diese Forderungen sind eine einzige Beleidigung für diejenigen Muslime, die nach der Einhaltung von Menschenrechten hungern.

Wer etwas für verfolgte Christen tun möchte:

http://www.opendoors-de.org/

und http://www.igfm.de/

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Chirurgische Universitätsklinik

Thursday, January 28th, 2010

Der Vorstand der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg hat einen Vortrag zum Thema Organraub in China wegen politischer Brisanz abgesetzt. Wir lieben solche Leute, die meinen, sie könnten sich politisch raushalten – damit aber zu Unmenschlichkeiten beitragen. Auch wer Organe transplantiert muss nicht unbedingt Rückgrat haben: http://www.igfm.de/Detailansicht.384+M559b456c959.0.html Der Vorstand lehnt klärende Gespräche ab: Er hat keine Argumente – und darum ist diese Tat als politische Anbiederung zu interpretieren.

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Menschenrechtsfundamentalismus

Thursday, January 28th, 2010

Ich empfand dieses Wort auch als ausgesprochen höhnisch. Menschen, die gegen islamische Weltbilder auf Menschenrechte pochen, werden mit einem Begriff zusammengekoppelt, der allgemein negativ verstanden wird. Das ist das, was ich neulich meinte: Kritiker von Islamkritikern versuchen diese mit allen Mitteln zu diskreditieren und zeigen dabei selbst große Unkenntnis und diskreditieren sich damit und mit ihren Angriffen selbst. Hiergegen wendet sich zu recht: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1113314/ (gefunden über Kewil).

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Taliban

Thursday, January 28th, 2010

Jeder irgendwie denkende Mensch lacht über den Schwachsinn oder schüttelt nur den Kopf, Taliban von ihrer Clique abhalten zu wollen - mit ein paar Euros. Das hat mit Realität nichts mehr zu tun – vor allem auch, wenn man bedenkt, dass es ja auch um Ideologie und die damit verbundene islamische Religion geht. Es geht doch nicht – und auch das lässt bei diesem Bestechungsversuch tief blicken – einfach nur um einen Irgendwer in irgendeinem Büro, der ein paar Euros benötigt, um sich ein paar Annehmlichkeiten finanzieren zu können: Es geht um eine Ideologie, in der Menschen sich das Paradies im Jenseits und die Beherrschung der Menschen im Diesseits ersehnen. Nun: Einer reagiert sinnvoll darauf: Broder: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,674152,00.html 

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Krankenkassen

Thursday, January 28th, 2010

Merkel ärgert sich über die Krankenkassen. Verständlich. Nur machen sie gerade das, was vor ein paar Monaten – seit der Änderung der Rechtslage – alle schon erwartet haben: Die Arbeitgeber sollten entlastet werden – und die Arbeitnehmer würden belastet werden. Nun trifft das also ein. Warum wundert sie sich? Weil die Krankenkassen ihr Säckel nicht so gern mit Nichts füllen - was sie bekanntlich (notgedrungen?) mit dem Staatssäckel tut? http://www.welt.de/wirtschaft/article5996563/Merkel-aergert-sich-ueber-die-Krankenkassen.html

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