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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Ich bedanke mich bei Euch allen, die Ihr so fleißig meine Homepage und meinen Blog besucht. Die 1000 Besucher Marke (am Tag) wurde gestern überschritten! Ich sehe das als Aufforderung an, so weiter zu arbeiten:
(a) informieren über politische Eintagsfliegen,
(b) immer wieder das einbringen, was viele Jahrhunderte überdauerte: Kultur - und
(c) auch an den erinnern, der ewig ist.
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Ein Brief:
Existiert Gott? Es gibt zahlreiche Versuche, Gott zu beweisen. Diese Versuche mögen bestimmten Menschen eingeleuchtet haben und einleuchten, doch haben sie im Grunde alle einen Nachteil: Sie sind nur für die Menschen “Beweis”, die schon von einem Gott ausgehen (um so allgemein zu reden). Im Wesentlichen geht der christliche Glaube davon aus, dass Gott nicht bewiesen werden kann, weil er kein Teil der Schöpfung ist. Trotz anderslautender philosophischer Versuche (z.B. Deutscher Idealismus). Gott selbst muss sich dem Menschen zeigen, offenbaren. Gott selbst auch darum, weil der christliche Glaube im Grunde töricht ist (so Paulus im ersten Brief an die Korinther). Er stellt alles auf den Kopf. Es gelten nicht die Dinge, die unter den Menschen normalerweise hohes Ansehen genießen. Und die Aspekte, die Menschen normalerweise nicht wahr haben wollen, haben Bedeutung. Um nur einzelne Stichpunkte zu nennen: Gott kam nicht mit Engels-Heeren oder sonstwie alles machtvoll erobernd, sondern im Menschen Jesus von Nazareth. Er wirkte in Galiläa ein Jahr (vielleicht auch drei Jahre), indem er ein paar Worte sagte und ein paar Menschen half, das Leben zu erleichtern. Er holte sich irgendwelche Fischer. Er wurde verfolgt, gefoltert, hingerichtet. Das war’s. Was dann folgt ist eigentlich noch törichter: Auferstehung, Sterben für die Sünde, ewiges Leben, Glauben und eine Gemeinde, der man vieles nachsagen kann. Und weil das alles so neben der Spur ist, geht man im christlichen Glauben davon aus, dass Gott selbst sich dem Menschen zeigen muss und es auch tut. Es ist die Aufgabe des Menschen, sich für diesen eigenartigen Gott offenzuhalten, ihn zu bitten, dass er sich zeige. Und weil er sich vielen Menschen gezeigt hat, gibt es Gemeinde, die trotz Versagens überall auf der Erde anderen zugewendet lebt, wirkt - und weiß, dass er existiert. Es wäre schön, wenn ich Ihnen beweisen könnte, dass Gott existiert, aber christlicher Glaube versteht sich auch immer als Beziehung zu dieser Macht, Gott genannt (Jesus spricht von “Vater”), nicht als rational nachvollziehbares Ereignis. In einer Mail kann man keine Abhandlungen schreiben. Ich hoffe, etwas weiter geführt zu haben - und sei es zu neuen Fragen.
Sie schrieben in der letzten Mail, dass die Kirche missionierend auftritt. So ist das: Man kann tun, was man will - sobald
man vom christlichen Glauben spricht, missioniert man. Somit auch in dieser Mail. Also: Vorsicht, Mission!
Mit freundlichen Grüßen
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Was ist denn in spiegel-online gefahren: Dort gibt es einen sehr guten Artikel zum Thema Dialog mit dem Islam, Islamophobie usw. (Er hat zwar seine Macken, aber man muss ja nicht über jedes Haar in der Suppe lamentieren): http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,672117,00.html - zu solchen und ähnlichen Ergüssen: http://www.sueddeutsche.de/politik/846/500117/text/
Einerseits. Und andererseits?: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,672039,00.html
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Die Menschen in unserem Land, die den Islam verteidigen, haben nichts in der Hand: Man kann nicht auf islamische Staaten als moralische, wirtschaftliche, wissenschaftliche “Vorbilder” hinweisen; sie können nicht auf den wunderbaren Koran hinweisen und die Hadithe - sie tun es, aber klammern dabei alles Negative aus; sie können nicht auf die Gesamthaltung der Muslime hinweisen, und sagen, dass er in allen Ländern eher friedvoll auftritt - wie man es landläufig mit Buddhisten tut; sie haben nichts. Was sie haben sind: Anschuldigungen gegen Christen und andere einheimische Europäer: Sie seien ja genauso, sogar noch schlimmer - und aus der Geschichte werden irgendwelche Beispiele herangezogen; was sie noch haben, das sind Verleumdungen: Rassisten, Antisemiten, rechtsextrem, rechtspopulistisch, Menschen, die Menschenrechte einschränken…. Sie stilisieren den Islam als Opfer: Böse Leute sind das, die den lieben Islam angreifen, die verfolgten Muslime sind Juden der Gegenwart… Was sie haben sind: Angst und Hoffnung. Angst, vor den Bedrohungen, die in unseren Städten herrschen, Hoffnungen, dass sich der Islam europäisiert. Diese Angst und Hoffnungen sind die Ratgeber der Politik und helfen dazu, die Weichen immer falscher zu stellen. Was sehe ich als richtige Weiche an? Informieren, nur sagen, wie es wirklich ist, gelassen, hart, ironisch… Zum Beispiel: Was haben islamische Banken bisher geleistet? Im Grunde leben sie nur von den Öl-Reichtümern. Und dann auf einmal wird die islamische Bankenwelt als Vorbild vor Augen gestellt - man solle das Geld bei ihnen anlegen… doch: Was haben sie eigentlich bisher geleistet? Propaganda ists, auf die Menschen unseres Landes immer wieder reinfallen. Reine Propaganda. Wissenschaft genauso: Vor Ehrfurcht bleibt man erstaunt stehen: Was arabische Wissenschaftler nicht alles erfunden haben! Dann fragt man: Wann war das? Dann fragt man: Haben sie wirklich? Und dann: Peng - der schöne Ballon zerplatzt. Oder nehmen wir das Wunder des Korans - wer ihn weiterhin als Wunder betrachten will, soll ihn bloß nicht lesen. Er entdeckt viele Kriegs- und Verteidigungsreden… Islamische Staaten: Sind schön zum Urlauben. Aber Menschenrechte? Wovon leben sie? Wenn sie kein Öl haben, von den Ausgewanderten, von Finanzspritzen… Jeder soll von dem Leben, wovon er leben will - darum geht es hier nicht. Es geht nur darum, zu zeigen, dass Islamverteidiger nur von Propaganda leben.
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
CDU übt sich schon mal in der Auflösung. Ich glaube, sie überlebt zur Zeit nur noch, weil man keine Alternative zu ihr hat. Sie mag auch ihre alten Wählerinnen und Wähler nicht mehr unbedingt -allen rhetorischen Beteuerungen zum Trotz. Der Weg der SPD ist ihr offen - sie liebt wohl den schleichenden Abgang. 2009 wählten 33% CDU/CSU - aber 33% der Wähler bei einer Wahlbeteiligung von 70%. Nun rechnet mal, wie viel Menschen überhaupt die CDU/CSU gewahlt haben: http://www.welt.de/politik/deutschland/article5850528/Konservativ-ist-in-der-CDU-fast-ein-Schimpfwort.html Nur: Wo bleibt die Alternative?
Eine herrliche Karikatur: http://www.pi-news.net/2010/01/berliner-erklaerung-merkel-modernisiert-die-cdu/
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Tja, sie geben nicht auf, eine Mittelmeerunion zu schaffen. Der Chef zur Zeit: ein Jordanier. http://europenews.dk/de/node/28976 Übrigens findet sich in diesem Artikel einen Hinweis darauf, dass Erdogan den König-Faizal-Preis bekommen habe wegen seiner Verdienste für den Islam. Noch Zweifel an Erdogans wahren Absichten? So wird er von der islamischen Welt wahrgenommen - und wie nehmen hier Verharmloser ihn wahr? Stellen wir uns mal vor, Merkel, Sarkozy, Obama… bekämen einen Preis für ihre Verdienste für das Christentum.
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Auch hier randalieren sie: http://www.kybeline.com/2010/01/15/die-masse-der-friedlichen-muslime-in-kenia-randaliert-fur-den-islamischen-christen-und-judenmorder/#more-10602
Der Präsident der muslimischen Religionsgemeinschaft Professor h.c. Dr. Vural beschwert sich bei der Präsidentin der FH Bielefeld über den Wissenschaftler Professor Dr. Heinz Gess, weil er mit der Aussage, der Islam sei eine kollektive Zwangsneurose, Volksverhetzung betreibe. Und fordert im Namen der Muslime aus aller Welt die Bestrafung von Professor Gess. http://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/Offener%20Brief%20-%20Endversion%2010.1.2010%20p.m.pdf (gefunden über Kewil).
Ich fordere im Namen aller Wissenschaftler dieser Welt die Bestrafung von Vural durch Ignorierung solchen Ansinnens, das unter aller Kritik liegt. (Die Präsidentin der FH Bielefeld hat darauf auch noch reagiert! Wo kommen wir denn hin, wenn selbst Wissenschaftler sich von solchen Drohungen Bange machen lassen, überhaupt darauf reagieren! Auf die Lieblingsbeschäftigung islamischer Kreise, anderen zu drohen, geht Gess sarkastisch ein, indem er sich aus Angst vor den Drohungen dem Islam anschließen möchte… - Angst ist ein wichtiger Grund, den Islam überhaupt wahrzunehmen. Ohne Angst packt er es nicht. Es wäre doch schön, den Islam einmal wahrnehmen zu können, weil er so menschenfreundlich ist. Aber woher nehmen, wenn selbst die Basis - der Koran - das nicht hergibt?)
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Die algerische Schauspielerin und Autorin Rayhana entging in Paris einem Mordanschlag. Sie wurde mit Benzin übergossen, und versuchte, es anzuzünden. Das heizt in Frankreich die Kritik an den mohammedanischen Zuständen an: http://www.welt.de/kultur/article5858938/Benzin-Attentat-auf-Schauspielerin-Rayhana.html
Schaut mal auf diese Argumentation eines Österreichischen Gerichts, die einem Türken, der seine Frau angegriffen hat, gilt. Manchmal denkt man nur: … (gefunden über pi) http://wien.orf.at/stories/416251/
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16.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Man stelle sich das vor: Ärzte und Krankenschwestern werden bedroht - die Polizei zieht sich zurück, damit die Lage nicht weiter eskaliert: http://www.pi-news.net/2010/01/nl-marokkanische-familie-erzwingt-reanimation/#more-112143. Und damit ist die Sache noch nicht ausgestanden: Sie wollen wiederkommen, um sich zu rächen…
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