Sie befinden sich aktuell in den Blog Blog-Archiven für den folgenden Tag 9.1.2010.
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Ich bin wertvoll - du bist wertvoll - er und sie sind wertvoll.
Ich? Du? Wer sind “er” und “sie”?
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in meditationsthema | Keine Kommentare »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Früher als gedacht… - eroberten Tiere das Land: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/palaeontologie/palaeontologie-raetselhafte-fussspuren-entdeckt_aid_468459.html Man denkt sich ja so manches, und dann kommt es anders als man denkt. Auch in der Wissenschaft. Und das macht sie so spannend - nicht die vorgefestigten Meinungen, die mit Klauen und Füßen verteidigt werden.
“Das Universum ist heute etwa 13,7 Milliarden Jahre alt.” http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/astronomie/astronomie-die-wiege-des-weltalls_aid_468311.html - und morgen?
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in wissenschaft | Keine Kommentare »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Die Ansicht, dass wir Menschen nur dann wertvoll sind, wenn wir etwas leisten, liegt ja nicht allein in unserer Erziehung. Das liegt auch schon in der Menschheitsgeschichte verborgen. Wann kann ein Stamm überleben? Wenn alle etwas dazu beitragen. Jeder Leistungsträger in einem Stamm ist wertvoll - wer nichts leistet, der gefährdet den Fortbestand des Stamms, zumindest in Notzeiten. Von daher ist auch die Gruppe, in der wir leben, jeweils auf Leistung getrimmt. Doch was ist Leistung? Nahrung suchen, Nahrung herstellen, Nahrung züchten und verarbeiten. Kleidung herstellen, Häuser, Arbeitsgeräte. Feuerhersteller… Ist der Philosoph Leistungsträger? Ist der Künstler Leistungsträger - sei es der Maler, Dichter, Musiker? Ja, sie wurden es, als der Mensch es sich leisten konnte. Inzwischen sind auch diejenigen Leistungsträger, die Nippes produzieren, weil sie eben zwar nichts zum Überleben des Käufers beitragen, aber das Bruttosozialprodukt steigern. Was Leistung ist, ist eine Frage der Definition. Dann werden Leistungsträger Menschen, die zuhören können, Mut machen können… - also Pfarrer/Priester, Psychologen… Im christlichen Glauben leisten auch Menschen einen Beitrag für die Gruppe, für die Menschheit, die für die anderen beten. Menschen, die auf den ersten Blick nichts für den Fortbestand der Gruppe leisten können, haben ihren Wert allein dadurch, dass sie Ebenbild Gottes sind und als solches geschützt werden müssen. Und den Menschen als Menschen selbst wichtig zu nehmen, das lernen wir dann von Jesus. Und diese Errungenschaft ist immer sehr gefährdet, weil sie allen menschheitsgeschichtlichen Erfahrungen zuwiderläuft. Wenn eine Gesellschaft Menschen verachtet, die in ihren Augen keine Leistung erbringen - dann werden auch die Leistenden verachtet: als Menschenmaterial, mit dem man unmenschlich umspringen kann: Hungerlöhne, keine soziale Absicherung, wer krank wird, hat keinen Anspruch mehr auf einen Arbeitsplatz, wer es nicht mehr bringt, fliegt… Achtung gilt nicht dem Menschen, sondern seiner Leistung - auch - und da täusche sich keiner: an den höchsten Stellen.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in ich | 1 Kommentar »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Muslime in Malaysia wollen nicht, dass Christen zu Allah beten: http://networkedblogs.com/p23447919 - darum brennen sie Kirchen nieder. Christen arabischer Staaten beten schon immer zu Allah, weil Allah “Gott” heißt. Dann kam, wie neulich gesagt, Mohammed und hat gesagt, nur Muslime sind wahre Anbeter Allahs/Gottes. Und dann gibt es strenge Mohammedanhänger, die auch heute nicht wollen, dass Christen weiterhin zu Allah beten - weil deren Allah ja nicht ihr Gott sei. Das wäre so, wie wenn hier eine Gruppe ein goldenes Kalb als Gott ansieht und ihn so benennt - und nun den Christen verbieten möchte, weiterhin Gott anzubeten. Oder, um manche atheistischen Freunde zu befriedigen: Wenn eine Gruppe ein um die Sonne fliegendes Spaghetti-Monster als Gott anbeten würde - und nun Christen daran hindern würde, Gott anzubeten. Wir Europäer haben es da leichter: Wir können sagen: Unser Gott, der Gott, den Jesus und wir Vater nennen, ist nicht Allah - weil Allah für uns der Name eines Gottes - des Gottes der Muslime - geworden ist. Vielleicht ein Vorschlag zur Güte: Es gibt viele Gottesbilder - aber nur einen Gott. Unser Gottesbild unterscheidet sich von Schiva, von Allah, von Re und Zeus (um die alten wieder auszugraben), von… Unser Gottesbild ist vom Juden Jesus, dem Christus, bestimmt, dem wir vertrauen, den wir als den Lebendigen erfahren haben - und nicht bestimmt vom Helden Mohammed. Für arabische Christen ausgesprochen: Unser Wissen über/von Allah ist vom Juden Jesus, dem Christus bestimmt… - und nicht bestimmt von der Audition des Auditionärs Mohammed. Und wir Christen können sagen, dass es nicht nur unser selbst gemachtes Gottesbild ist, sondern: So ist Gott. Freilich sagen Muslime das auch. Aber muss uns das stören? - Eigentlich nicht. Ich finde es nur äußerst störend, wenn “Allah ist größer” bei irgendwelchen Schandtaten ausgeschrien wird und das dann mit “Gott” übersetzt wird. Das ist Gotteslästerung.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Glaube, Religionen4 | 1 Kommentar »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Was für ein Kindergarten! Da sagt Özdemir, der gerne die Türkei in Europa sehen möchte (oder Europa in der Türkei), dass nur diejenigen was sagen sollten, die auch was von Außenpolitik verstünden http://www.welt.de/politik/deutschland/article5773424/Oezdemir-sauer-auf-Provinzpolitiker-der-CSU.html Und was schließen wir daraus? Alle, die eine andere Meinung haben als Özdemir und seine Genossen http://www.focus.de/politik/ausland/tid-16766/westerwelle-in-der-tuerkei-sanfter-druck-vom-duzfreund_aid_468710.html, die haben keine Ahnung, sind Provinzler - sollen den Mund halten. Was sagt da der Otto Normalfenske?: Arrogante Pinsel.
Aufgefallen? Westerwelle argumentierte - zumindest laut Nachrichten - nur mit dem Thema Wirtschaft. Vielleicht sollte EU wirklich wieder EWG heißen. Aber: Türken benötigen Wirtschaftsprodukte aus Deutschland - ob sie nun in der EU sind oder nicht. Glaubt er wirklich, dass sich die kulturelle, religiöse, kurz: die gesamtgesellschaftliche Situation durch den EU-Beitritt der Türkei nicht ändert? Die Türkei spielt doch schon jetzt überall hinein wo sie nur kann. Sicher, er spricht von “ergebnisoffen” - meint er das auch so?
Noch ein Sommerkindergarten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,670640,00.html: DGB-Chef Sommer mag die Position von Kristina Köhler nicht, darum will er auch nicht mit ihr sprechen. Da soll man nicht aus vollstem Hals grinsen
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in unsere welt, politik | Keine Kommentare »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Sarrazin wird Rassismus vorgeworfen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article5771847/Gutachten-wirft-Thilo-Sarrazin-Rassismus-vor.html Wen kann das noch erschüttern - wenn all das Rassismus genannt wird, was manchen politisch nicht in den Kram passt? Die Aufweichung des Begriffs - da könnten wir wieder stuuuundenlang diskutieren… - dient nur dazu, unliebsamen politischen Meinungen eins auszuwischen. Rassismus ist eine sehr schlimme, eine unmenschliche Einstellung. Wenn all das als Rassismus bezeichnet wird, was mir politisch nicht passt, dann haben wir bald keinen Begriff mehr für die Unmenschlichkeit des Rassismus.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Uncategorized | Keine Kommentare »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Ein Artikel über Christenverfolgung in islamischen Staaten: http://ow.ly/UbQ8 : über die Christianophobie dort…
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Kirche, menschenrechte | Keine Kommentare »
9.1.2010 von Wolfgang Fenske.
In open-speech habe ich folgenden Text eingebracht:
Ich denke schon, dass es sich lohnt auch bei provozierenden Aussagen zu antworten. Viele wissen nämlich nichts vom christlichen Glauben, weder von der Bibel - noch von christlicher Geschichte. Was sie wissen ist, der Christ soll seinen Feind lieben - und das heißt: bei allem klein beigeben. (Ob sie es selber tun oder nur von anderen fordern - mag ich nicht beurteilen.) Sie wissen: Jesus hat sich kreuzigen lassen und um Vergebung für seine Feinde gebetet. Aber spätestens seit Gandhi und Martin Luther King sieht man, dass die Feindesliebe den Feind nicht in Ruhe lässt, sondern ihn pisackt, ihn angeht, ihn ärgert - bis sich Wahrheit und Gerechtigkeit durchsetzen. Mit klein beigeben hat das nichts zu tun. Wenn Jesus klein beigegeben hätte, wäre er auch nicht gekreuzigt worden. Den Feind zu lieben, heißt ja gerade auch, ihn für die Wahrheit zu öffnen, sie ihm nicht zu verschweigen… - eben aus Liebe gilt die Botschaft auch den Muslimen, zählt Kritik an ihrer Religion zur Liebe, fordert der christliche Glaube im Sinn Jesu geradezu Kritik an dem Unrechtssystem um der Menschen willen…
Weiterführend: Und wenn Christen, die gefangen genommen worden sind, ihren Feind pflegen, warum sollte das so ärgerlich sein? Vielleicht werden ihm dadurch die Augen geöffnet? Diese Haltung kennzeichnet Christen seit ihrem Bestehen. Das mag großen Helden, die ihre nicht vorhandene Waffe nehmen wollen und zumindest theoretisch um sich schlagen, um möglichst viele Feinde in den Orkus zu stoßen - um dann selbst heldenhaft den Heldentod zu sterben - nicht gefallen. Man bedenke, dass sehr viele Christen wegen dieses ihres Glaubens sterben. Und dennoch breitet sich der Glaube immer weiter aus - auch gerade wegen dieser Haltung. Darum stehen die paar Christen ja auch in islamischen Ländern so im Fokus: Ihre Haltung ist gefährlich, weil sie immer auch werbend ist. Christen haben manchmal andere Ziele als Menschen, die national denken… Nun denn - ein weites Thema.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Glaube, Religionen4 | Keine Kommentare »