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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Macht beeinflusst: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309167.html - und dazu passt auch der folgende Blog-Artikel! “Menschen mit Macht legen häufig an andere viel höhere moralische Maßstäbe an als an sich selbst.” Und auch das passt irgendwie: “Kein Kraut gegen geistigen Verfall”: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309151.html
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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Nein, das darf man nicht! Wenn der “Spiegel” das sagt, dann tut mans auch nicht. Du darfst dich nicht informieren, in Zeitungen, die manchen anderen Zeitungen nicht genehm sind, du darfst ihnen keine Interviews geben, du darfst keine Internetseiten angeben, die pfui ba sind, du darfst auch nicht denken, was du denkst, du darfst nur denken was der Spiegel und seine Konsorten sagen. Du darfst auch nicht Internetseiten anklicken, die der Spiegel für Tabu erklärt. Am Liebsten sollte die Polizei auch nicht Demos schützen, die diese Irgendwas-Leute nicht mögen, es dürfen… Hören wir da eine alte Zensurtante loszetern? Und was dann, wenn es einer doch tut? Haut ihn, haut ihn, bis er nicht mehr laufen kann, mit eurem Meinungsschirmchen, schlagt ihn, schlagt ihn, bis er stumm sein Hütchen nimmt. http://www.pi-news.net/2010/01/kristina-koehler-pi-und-der-spiegel/#more-109835 Sind wir schon so weit, dass alle über solche medialen Anmaßungen herzhaft lachen können? Ich befürchte, vor Zensurtanten haben doch noch ein paar zu viel Angst. Aber irgendwann wird auch diese Tante aufs Altenteil gesetzt und giftet nur noch vor sich hin - wenn sie sich denn nicht ändert. Zensurtanten sind so verkniffen! Freut euch, wenn die Menschen ihre Freiheit nutzen!
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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
In Afghanistan haben sie die Buddhas unkenntlich gemacht, im Irak machen sie jüdische Geschichte unkenntlich, so sind sie, die starken Menschen, die sich ihrer selbst nicht sicher sind. Was für eine Angst steckt hinter diesen religiösen Ideologen: Alles vernichten, was irgendwie an größere Geschichte erinnert als sie sie bieten können. http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/135343 (gefunden über pi) Sicher, sicher, auch Christen kennen Bilderstürmer - nicht nur Christen, sondern auch die Moderne, wie soeben zu sehen war (Spiegel), kennt sie. Wer Macht hat, duldet nichts neben sich. Seien es die Taliban, seien es irgendwelche anderen religiösen Fanatiker, seien es Ideologen aller Coleur.
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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Diese Informationen gebe ich gerne weiter - wie auch immer man politisch eingestellt sein mag: Meinungsfreiheit darf nicht beschnitten und eingeschüchtert werden. Glaubt wirklich einer, dass, wenn Meinungsfreiheit bei einem eingeschränkt wird, dass die Häscher vor anderen Halt machen? Bricht der Damm, wirds auf Dauer für die diktatorisch Veranlagten kein Halten mehr geben - vor allem auch darum, weil dann von der Justiz - den einzelnen Richtern - immer mehr Mut abverlangt werden wird - ob sie dem standhalten?`Auch die sind nur Menschen: http://www.pi-news.net/2010/01/prozess-gegen-geert-wilders-steht-kurz-bevor/#more-109500
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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Das ist ein sehr interessanter Artikel: http://www.sueddeutsche.de/politik/837/499119/text/ (gefunden über Kewil)
Nehmen wir mal das Zitat des Historikers Benz:
>Wenn man die katholische Kirche historisch nur über das Leid definieren wollte, das päpstliche Kreuzzüge gegen “Ungläubige” im Mittelalter, Inquisition und Hexenprozesse bis in die Neuzeit über unglückliche Unschuldige gebracht haben (oder heutzutage nur über Priester, die sich an Minderjährigen vergreifen), dann zöge man sich den Vorwurf der Verleumdung zu - die Verallgemeinerung beklagenswerter Auswüchse ist Hetze mit dem Ziel der Diskriminierung. Um die Gefährlichkeit des Islam zu beschwören, agieren “Islamkritiker” aber unter zunehmendem Applaus mit genau dieser Methode.< Dieses Zitat basiert nur auf Klischees gegen die katholische Kirche - die eines Historikers nicht eben würdig sind - und wirft diese mal so eben den Lesern als Hundeknochen vor. Was will er damit sagen? Genauso wird der Islam auf negative Dinge reduziert. Und das sei auch schlecht. Er hat Recht. Nur vergisst er zu sagen: was ist den eigentlich gut am Islam? Hat er das absichtlich nicht gesagt, weil ihm nichts eingefallen ist? Hatte er keine Lust dazu? Vielleicht kommt ja noch mal was Positives - alle Welt hungert danach, sowas Positives zu erfahren.
Genauso dieser Artikel von Prantl: http://www.sueddeutsche.de/politik/308/498601/text/ Er ist voller Unterstellungen. Er schließt: >Ewige Konkurrenz zwischen Gott und Allah? Was ist besser: Wenn aus einer christlichen Kirche, die überflüssig geworden ist, ein Supermarkt - oder wenn daraus eine Moschee gemacht wird? Gott ist der Gott, den auch der andere verehrt, aber jeder nennt ihn anders und jeder erkennt ihn anders, jeder preist ihn anders. Der eine baut ihm einen Glockenturm, der andere ein Minarett. Miteinander suchen, Gemeinsamkeiten finden. Das ist ein bisher gescheitertes Jahrtausendprojekt. Es ist der Weihnachts- und Dreikönigsweg.< Es wäre schön, wenn solche Artikel nicht im Irgendwas stecken blieben, sondern genau sagen würden, wo ein Miteinander möglich wäre. Im Gottesbild - wirklich im Gottesbild? Wohlweislich wird das als Jahrtausendprojekt bezeichnet. Das heißt, auch Prantl weiß nicht, wo man Gemeinsamkeiten suchen kann und soll. Aber vorher sowas daherreden…
Diese Artikel vermeiden positive Hinweise wohlweislich, weil ja gerade das das Problem ist: Wo ist das Gute des Islam? (Der einzelne Muslim mag viel Schönes finden, so zum Beispiel in der poetischen Darstellung des Koran - aber was sagt das über die Ethik oder das gemeinsame Gottesbild aus? Er mag wie alle Religionen Gemeinschaftsgefühl hervorbringen - aber was sagt das über die Art und Weise, dieses hervorzurufen aus?) Wo liegen die wirklichen (nicht die postulierten) Gemeinsamkeiten - nicht nur Gemeinsamkeiten, die allgemein religiös bedingt sind (alle haben einen Gott), sondern Gemeinsamkeiten, die auch zusammenführen können?
Nachtrag dazu: http://www.pi-news.net/2010/01/sz-islamkritiker-sind-die-antisemiten-von-heute/#more-109862
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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Auf dieser Seite des Ökumenischen Rates der Kirchen http://www.oikoumene.org/de/programme/interreligiousdialogue/kirchen-in-konfliktsituationen.html wird überwiegend davon gesprochen, dass Religionen für Konflikte missbraucht werden - haben Religionen nicht auch Konfliktpotential in sich? Nun denn. Ein paar Worte weiter fällt freilich auch das Wort “Religiöse Intoleranz” - man sieht also auch die negativen Seiten, die eine Religion haben kann. Und der ÖRK unterstützt Projekte in zwei Ländern. Welche? Das wird auf dieser Seite nicht genannt. Was genannt wird ist der Aufruf palästinensischer Christen … zur Beendigung der Besetzung.
Interessant ist auch diese Seite: http://www.oikoumene.org/de/programme/interreligiousdialogue/christliches-selbstverstaendnis.html: Versuch, einen Verhaltenskodex für Bekehrungen herauszuarbeiten - damit man Menschen anderer Religionen möglichst nicht auf die Füße tritt. Am Besten ist es zu sagen: Wir glauben eh alle an einen Gott - dann muss man auch gar nicht mehr missionieren. Hat zwar mit Realität nichts zu tun - aber theoretisch klingt es schön und friedfertig. Der gute Wille zum Dialog ist da, weil Muslime wie Christen die Liebe betonen: Nächstenliebe und Liebe zu Gott: http://www.oikoumene.org/de/nachrichten/news-management/a/ger/article/1634/christen-und-muslime-mues.html - Ich muss ja nicht alles kommentieren. Das alltägliche Leben, die Lektüre des Koran und der Hadithe ist genug Kommentar. Liebe Freunde - sprecht bitte nicht wieder davon, dass auch in der Bibel böse Dinge drinstehen. Ich kenne sie. (Dazu morgen mehr.)
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5.1.2010 von Wolfgang Fenske.
Hoffentlich sieht sie die Kritik nicht als Ansporn an, so weiter zu machen. Dann blüht uns noch so manches politische Ärgernis: http://www.welt.de/politik/deutschland/article5703909/Bischoefin-Kaessmann-veraergert-die-Politik.html
Und sie fühlt sich missverstanden - ein eigenartiges Interview: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/04/bischoefin-margot-kaessmann/darf-sie-den-einsatz-unserer-soldaten-so-verurteilen.html
Christen bleibt ja statt Kritik auch das Gebet…
Schön gesagt! Nur: Was tun? http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_12_30_kaessmann_bildungsgerechtigkeit.html
Das, was Käßmann gesagt hat, sehe ich mit kritischem Blick. Die heftige Kritik aus Parteien und Medien daran ist freilich ebenfalls zu beobachten: Sollen Repräsentanten der Kirche aus der Politik hinausgedrängt werden? Soll Kirche sowas nicht mehr sagen dürfen? Oder geht es wirklich nur im inhaltliche Fragestellungen?
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