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Archive für 29.12.2009

Englisches Weihnachtslied

Das Lied spricht die Gefährdung aus, der Jesus ausgesetzt war - die Geschichte, laut der Herodes Kinder töten ließ, um seinen Konkurrenten, Jesus, den König der Juden, zu ermorden. ich hatte neulich schon mal das Thema. Gottes Sohn ist gefährdet - und das besingt dieses alte Lied: http://www.youtube.com/watch?v=WjjTqG2mpfw Der Text des Liedes: http://en.wikipedia.org/wiki/Coventry_Carol

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Glaube

Vor Weihnachten kommt man gar nicht mehr mit, so viel wird über den christlichen Glauben und Religiosität überhaupt gesprochen. Auch Bild der Wissenschaft widmet sich wieder diesem Thema. Im “Kompakt” wird das alles zusammengefasst: “Ob jemand leicht bereit ist, an Übernatürliches zu glauben, entscheidet die Häufigkeit des Botenstoffs Dopamin in seinem Gehirn.” Am Rande: Nun, das Glückshormon - ist doch schön, oder? Glaubende fühlen sich ständig im Glück. Aber Dopamin im Übermaß hat auch seine Nebenwirkungen: Schizophrenie, Herzrhythmus-Störungen…. Übrigens: Dürften Gläubige dann auch nicht unter Parkinson leiden. Naja, mal sehen, was die Forscher im Jahr 2010 als Grund für den Glauben angeben. “Erkrankungen können die Religiosität bis zum Wahn verstärken oder aber reduzieren.” (Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wies ist.) “Der alltägliche religiöse Glaube beruht nicht auf speziellen Hirnaktivitäten” (wie manche erforscht hatten) “sondern vor allem auf den Netzwerken für die soziale und emotionale Informationsverarbeitung.” Kurz: Glaube ist eher ein soziales und nicht angeborenes Phänomen. Was sollen wir als Christen dazu sagen. Abgesehen von dem Aspekt der “Offenbarung” - die man ja wissenschaftlich nicht in den Blick nehmen kann - ist das Ergebnis nicht besonders neu. Dann lässt Vater Freud wieder grüßen: Glaube und Autoritätsgläubigkeit… Ängstlichkeit und Kontrollverlust sollen auch Glauben fördern. Da ist ein Dopamin-Reicher ängstlich und kommt dann zum Glauben? Wie kann ein Dopamin-Reicher, der glücklich ist, ängstlich sein? Naja, ist ja auch egal. Nachdem Glaubende diese erhellenden Artikel gelesen haben, haben sie wahrscheinlich eine vermehrte Dopamin-Ausschüttung. Sie sind glücklich über die vielen Wissenschaftler, die sich so ihre Gedanken machen - und sich an den Glauben herantasten. Oder sind sie nicht glücklich - weil in reichen Ländern Glaubende eher depressiver sind? Einen Satz fand ich gut: Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt davon ab, ob man eine Maus ist oder nicht. Oder so ähnlich. Nett ist auch ”Zur Sache”: Ob einem die “naturwissenschaftlichen Befunde” erfreuen oder nicht, hängt “von der persönlichen Einstellung in Glaubensdingen” ab. Man sollte ergänzen: … zu Glaubensdingen?   

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Egal

Ob der Muezzin ruft oder die Kirchenglocken läuten, sei ihr egal, sagte die evangelische Super… Super… Super… Superintendentialkuratorin: http://www.krone.at/krone/S154/object_id__177786/hxcms/ (gefunden über pi) Ich hab da eine Idee! Aber bitte, bitte nicht auch noch diese Idee realisieren!: Wie wäre es, den Muezzin von den Kirchtürmen rufen zu lassen. Spart Strom für die Glocken.

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Kann mir einer dieses Verhalten erklären? Gestern nach einer Trauerfeier standen schwarz gekleidete Menschen vor einem Gasthaus. Da kam ein Auto mit zwei nett aussehenden Südländern vorbei, die aufeinmal anfingen zu hupen, zu lachen, herauszubrüllen, dabei fast einen Unfall gebaut haben, zu gestikulieren - als hätte Südland den Weltmeistertitel geholt. Kann mir jemand dieses Verhalten erklären? Ich hatte es bis dato noch nie beobachtet.

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Argument

Mir tun die Muslime Leid, die sich wirklich angepasst haben und sich in diesem Land wohlfühlen, weil sie Freiheiten genießen, die ihnen der Koran und die Hadithe nie gewähren würden. Doch was sollen wir von diesem Aufsatz halten, http://www.tagesspiegel.de/meinung/anderemeinung/Integration-Islam-Terror;art22196,2985707 in dem es heißt: “Die überwältigende Mehrheit erkennt die Verfassung der Bundesrepublik an und ist in der Gesellschaft angekommen. Religiöser Fanatismus ist ihnen genauso fremd wie zum Beispiel den allermeisten Katholiken hierzulande.” a) Haben sich die muslimischen Verbände zum Grundgesetz bekannt? Soweit ich mich erinnere, haben sie dem erst zugestimmt, dann jedoch einen Rückzieher gemacht und Gesprächsbedarf angemeldet. b) Warum werden hier aufeinmal wieder die gefährlichen Katholiken ( ;) eigenartiger Weise nicht die sonst immer wieder in solchen blöden Vergleichen erwähnten Evangelikalen) in den Blick genommen? Und stimmt diese Aussage: “genauso fremd wie den allermeisten Katholiken hierzulande”? Da gab es doch auch mal eine Untersuchung darüber, wie viele der Muslime hierzulande im Zweifelsfall gegen diese Gesellschaft gewaltvoll agieren würden… Wie gesagt, solche Menschen wie Mutlu tun mir Leid - vor allem auch, weil sie keine Argumente haben, stattdessen unpassende Vergleiche heranziehen müssen. 

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Iran und co. 1

Iran ist eine regionale Großmacht - eine zweite will erstehen, nachdem sie von den Westmächten hochgepäppelt wurde: Türkei. Auch der Irak hat die Chance, groß zu werden, aber das mögen die Türkei im Norden und der Iran im Osten nicht. Darum kämpfen die Schiiten (Iran-Irak) und Sunniten gegeneinander: Der schiitische Iran will seinen Machtbereich um den schiitischen Teil des Irak erweitern, die Türken wollen die Kurden im Norden nicht groß werden lassen - und da muss es doch fuchsen, dass sie selbst über die Kurden im eigenen Land nicht Herr werden. Saudi Arabien ist, was die Bevölkerung betrifft, zu klein, um wirklich Großmacht zu werden - aber dafür unterstützen sie die Sunniten im Irak - und vor allem haben sie einen religiösen Expansionsdrang: Bosnien, Kosovo, Ostafrika… Von Syrien hört man irgendwie gar nichts mehr, kann wohl mit diesen Großmachtträumen der anderen im Augenblick nicht mithalten - und Ägypten versucht, irgendwie einen Mittelweg zu gehen. Pakistan ist arm dran - wird von alle möglichen Extremen gebeutelt. Pakistan versucht nun, die Taliban militärisch in die Knie zu zwingen: Die pakistanische Armee vom Südosten, die NATO (pardon: ISAF) von Afghanistan aus. Und was ist, wenn sie in Afghanistan aufhören würde? Der Druck auf die Taliban ließe nach, sie rücken in Afghanistan ein und pisacken Pakistan so lange, bis dieses chaotische Land auch in seine Hände fällt. Was wäre daran so schlimm? Och, nichts, nur die Islamisten hätten dann die Atombombe, würden Indien ständig durchlöchern, und glaubt wirklich einer, dass Europa von all diesen Islamistischen Machtkämpfen verschont bleiben würde, wenn es sich aus Afghanistan zurückzieht? Nein. Außerdem würde es dann erst recht teuer, weil der Krieg auf breiter Front geführt werden müsste. Das im Blick, verstehe ich nicht, dass hier einige davon sprechen, die Zange zu zerbrechen, indem man die Soldaten aus Afghanistan abzieht. Das geht nicht, bevor nicht die Taliban und ihre Al-Qaida-Gesinnungsgenossen nur noch Randgrüppchen geworden sind. Übrigens: Noch beobachtet Russland und ist froh, dass andere versuchen, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Aber auch diesem Reich kann es nicht gefallen, wenn Afghanistan wieder Talibanesisch würde, weil dann die eigenen Satellitenstaaten noch stärker islamistisch gefährdet sind. Islamisten träumen von einem islamischen Großreich - bis hin nach China - Erdogan zeigte es. 

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Iran und co. 2

Dass das Verhältnis zwischen Sunniten und Schiiten buw. dem Iran und dem Rest der islamischen Welt nicht besonders ist, sieht man am Anschlag der Sunniten auf die Schiiten in Pakistan. Aber es geht ja nicht allein um die Schiiten, sondern um den hinter ihnen vermuteten Iran, der seine Machtbasis ausdehnen will. Das gilt auch für den Jemen: Hier werden die Schiiten dafür verantwortlich gemacht, dass die Christinnen ermordet worden sind http://de.news.yahoo.com/1/20091224/tpl-jemen-al-kaida-fr-tod-von-bibelschle-2acf975.html. Wie sehr der Iran überall mitmischt, sieht man an den Palästinensern, sowohl im Gaza als auch im Libanon. Und damit machen sich die Palästinenser nicht unbedingt Freunde. Wie man an Ägypten sehen kann. Ägypten will diesen Keim des Aufruhrs nicht in seinem Land haben. Darum arbeiten Ägypten und Israel sicherlich - was die Palästinenser betrifft - nicht gegeneinander. Tja, und der liebe Erdogan, der freut sich über die Freundschaft mit Irans Mörder (gibts da nicht auch einen Altbundeskanzler, der darauf ganz stolz war?) und über die Gaza-Palästinenser. Er sollte sich vielleicht nicht so sehr an den Iran anlehnen. Freilich: Wenn der Iran seinen Einflussbereich verliert, weil ihm auch irgendwann die Puste ausgeht, denn von hohlen Worten kann kein Land auf Dauer leben - vielleicht will Erdogan dann als Retter in diese Lücke stoßen? Kann es sein, dass aus taktischen Gründen die Türkei eine Destabilisierung des Irak auch befürwortet? Das muss weiter beobachtet werden - bisher habe ich dafür jedoch noch keine Infos (aus informierten Kreisen ;) ) Wen habe ich vergessen? Sicher, Jordanien. Das kleine Land versucht sich irgendwie über Wasser zu halten. Möge es ihm gelingen.  

Iran und co. 3

Islamische Staaten, die nicht so sehr im Blick von uns Deutschen stehen - außer für den Urlaub, sind die nordafrikanischen Staaten. Die Pulverfassstaaten, die Sarkozy so für die EU umwirbt: Libyen, Algerien, Marokko, Staaten, die Frankreich, die Beneluxländer und natürlich Spanien einiges Kopfzerbrechen bereiten. Spanien, weil es ja kein christliches Land ist, sondern was Allah mal gehört hat, will er wieder haben - und danach strebt so mancher Nordafrikaner. In Algerien schlummert noch mancher in seinem Terrorcamp und träumt davon, sich ins Paradies zu katapultieren - freilich nicht ohne noch manchen Ungläubigen in die Hölle gejagt zu haben. Ach ja, nicht nur Sarkozy umtanzt diese Staaten - auch unsere Stromgesellschaften, die dort das Sonnenlicht einfangen wollen, um es hierher zu schaffen. Damit wollen sie die Pulverfässer finanzieren - und irgendwann fliegen uns die Solaranlagen um die Ohren. Libyens Gaddafi fliegt ja schon und umwirbt junge Frauen in Paris und Rom. Etwas weiter ab vom Schuss liegen Somalia, Ostäthiopien, Nordostkenia - und das Land, das für einen Schurkenstaat fast schon Synonym geworden ist: der Sudan. Der die reichen Länder wegen ihres CO2 Ausstoßes dafür verantworlich macht, dass dort Minderheiten im Süden und Westen von barbarischen Horden gejagt werden. Vieles dieser Länder sind ehemaligen Staaten, in denen Sklaven für die orientalischen Herrscher gejagt worden sind. Das verpflichtet, der Religion der alten Sklavenjäger treu zu bleiben - weil man als Muslim nicht unbedingt versklavt werden konnte: Ein Muslim darf normalerweise keinen Muslim als Sklaven halten (es sei denn es herrscht Mangel auf dem Markt oder wird zum Muslim zweiter Klasse erklärt). Darum kommen heute so viele aus den Philippinen, Indien, Thailand usw. in die reichen arabischen Staaten des Ostens, um dort zu arbeiten. Aus diesem Grund bleiben einige dieser nordafrikanischen Staaten vielleicht heute noch dem Islam recht treu, der Schock sitzt tief - wie bei manchen Südosteuropäern, die auch islamische Herrschaften genießen durften. Im Tschad sitzen sicherlich auch einige Radikale, die die Welt mit dem Islam beglücken wollen. Gingen dort nicht vor ein paar Monaten einige nach Nordnigeria, um die streng-islamischen Nordnigerianer noch strenger zu machen? Immer wieder explodieren die muslimischen Nordnigerianer - und wieder muss man hören, dass Kirchen niedergebrannt, Menschen gejagt werden, weil sie Christen sind oder als solche verdächtigt werden…

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