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7.12.2009 von Wolfgang Fenske.
Ist es nicht schön, dass Männer und Frauen gemeinsam in einer Kirche singen können? Das gemeinsame Singen in der Gemeinde, die zu Jesus Christus gehört, hat eine sehr lange Tradition. http://www.youtube.com/watch?v=jDbWrEjqYR4&feature=related
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7.12.2009 von Wolfgang Fenske.
Was kann ein Christ eigentlich gegen den Islam haben? Nicht gegen Muslime - als Menschen. Das verwechseln manche, die sehr schnell den Rassismus-Vorwurf auf den Lippen tragen und diejenigen, die wirklich rassistischen Verhaltensmustern folgen: Sie können nicht differenzieren. Es geht um den Islam, wie er sich im Koran, den Hadithen, dem Alltagsleben zeigt. Ich kann den Islam ablehnen - aber munteren Umgang mit Muslimen haben. Genauso: Ich kann den Kommunismus ablehnen - aber munteren Umgang mit Kommunisten haben. Ich kann den Kapitalismus ablehnen - aber munteren Umgang mit Kapitalisten haben. Ich kann Rauchen ablehnen - aber munteren Umgang mit Rauchern haben.
Paulus schreibt in der Tradition Jesu: Liebe ist des Gesetzes Erfüllung (Römerbrief 13,10; vgl. Mt 7,12 und und und). Der Kirchenvater Augustin führt weiter: Liebe - und tue, was du willst. Christen sind von Haus aus gegen Gesetzlichkeit. Dass auch Christen Gesetze noch und nöcher aufgestellt haben, spricht nicht gegen diesen Grundsatz. Aber im Geist Jesu wehren wir uns gegen jegliche Gesetzlichkeit - dazu noch einer Gesetzlichkeit, die den Menschen unter die Peitsche zwingt. Wie sagte Jesus (ich verfremde den Satz - benenne damit aber die eigentliche Aussage): Das Gesetz ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Gesetzes willen (Markusevangelium 2,27f.) - und beim Islam sieht man gerade das Gegenteil.
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7.12.2009 von Wolfgang Fenske.
Eine Frau aus Österreich ist in die Schusslinie derer geraten, die Islamkritiker-Phobie haben, - also Menschen, die Angst vor den Menschen haben, die den Islam kritisieren - wahrscheinlich damit auch Angst vor dem Islam selbst zeigen, wie an so manchen Schweizer Befürwortern der Minarette zu erkennen war. (Stimmt bloß für die Minarette, sonst werden Islamisten aufrührerisch…) Sie hatte ihre Meinung in einem engeren Kreis gesagt - und schon kommen die Denunzianten, die sich wichtig tun und zeigen sie an: http://www.pi-news.net/2009/12/ich-bin-gegen-den-dialog/#more-103227
Merken die Denunzianten eigentlich nicht, wie sehr man mit solchen Methoden diktatorische Verhältnisse herbeiholt? Merken sie nicht, dass sie genau das tun, was fast alle islamische Staaten so menschenrechtsfremd macht? Man darf nicht mehr das sagen, was man denkt, man darf nicht mehr tun, was man möchte - interessant finde ich die Beobachtung von Frau Sabaditsch-Wolff, dass vor allem Frauen von den Islam-Verteidigern angegriffen werden. (Wobei ich freilich vermute, dass überwiegend Frauen so mutig sind, das zu sagen, was sie denken.) Mit diesen Methoden werden unsere demokratischen, freien Länder schon mal der Scharia angepasst: Angst soll herrschen allerorten das freie Wort auszusprechen, die frei verantwortete Tat zu tun.
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7.12.2009 von Wolfgang Fenske.
Neulich hatte ich über den Witz von Erdogan berichtet, der die Schweiz anklagt, jetzt hat auch der iranische Außenminister einen Witz gemacht: http://www.pi-news.net/2009/12/iran-belehrt-schweiz-ueber-menschenrechte/ Schlechte Witze - dass die sich nicht schämen! Übrigens scheinen Ägypter kollektiven Witz zu lieben: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11675914/492531/Unruhen-nach-Minarett-Verbot-Protestler-fordern-Boykott-der.html (gefunden über Kybeline)
Apropos Iran: Medien werden gegängelt, weil von der Regierung Proteste befürchtet werden. Sie wollen keine Beobachter bei den grausamen Reaktionen der Schergen des Ahmadinejad haben. Soviel zur Demokratie und zu den Menschenrechten islamischer Staaten.
Sie haben ein islamisches Verständnis von Menschenrechten: Über allem steht die Scharia, die Verteidigung des Islam - und dann kommt der Mensch, bzw. dann kommen islamische “Demokratie”, “Freiheit”, “Gerechtigkeit”, “Meinungsfreiheit” … Wir denken immer, die meinen das, was auch wir meinen, wenn sie von diesen großen Werten sprechen.
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7.12.2009 von Wolfgang Fenske.
Lesenswert finde ich diesen Artikel - vor allem grundlegend den vorletzten Absatz, in dem es darum geht, Menschen Lügen nachsprechen zu lassen, um sie zu demütigen und um sie besser zu kontrollieren. Aber damit ist noch nicht alles gesagt. Besser ist es, selbst zu lesen: http://ef-magazin.de/2009/12/03/1717-frank-plasberg-diskutiert-in-hart-aber-fair-ueber-den-schweizer-volksentscheid-zum-minarettverbot-ich-bin-doch-das-opfer
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7.12.2009 von Wolfgang Fenske.
Inzwischen scheinen die Stimmen zumindest vorzudringen, die Verbrechen auch Verbrechen nennen - und einem Regisseur keinen Freifahrtschein geben wollen: Polanski . (Auf diesen Fall hatte ich schon im Oktober hingewiesen.)
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