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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Spurenlesen muss man lernen - Gottes Spuren im Leben lesen auch.
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
In den letzten Wochen sind zahlreiche Menschen unter uns auf einem Friedhof gewesen. Auf den Grabsteinen finden wir überwiegend Zeichen/Symbole christlicher Hoffnung: Auf fast jedem Grabstein wurde ein Kreuz angebracht, mit Körper Jesu bzw. ohne Körper Jesu: Zeichen dafür, dass die Sünden vergeben wurden, Zeichen für die Auferstehung mit Jesus Christus. Zahlreiche weitere Zeichen/Symbole christlicher Hoffnung: Licht in verschiedensten Strahlen - Jesus als Licht der Welt führt zu seinem Licht; Wein - Jesus als Weinstock belebt seine Reben; die Taube als belebender Geist Gottes; betende Hände von Dürer als Zeichen, dass für den Verstorbenen gebetet wird. Christrosen - Blumen, die im Winter blühen… Der Friedhof - der Ort der Trauer - ist gleichzeitig der Ort, an dem christliche Hoffnungszeichen herrschen wie an kaum einem anderen Ort sonst. Dieser Reichtum an Symbolen wird an Urnenwänden so manchen Ortes drastisch reduziert. Ein Verlust an Kultur. Der christliche Glaube wird von einer immensen Auferstehungsgewissheit geprägt, wenn wir zum Beispiel Paulus recht lesen. Diese Gewissheit, die uns von so manchem zum Vorwurf gemacht wird, ist der eigentliche Grund zum Jubeln - trotz des Todes, trotz der Trauer, die den Menschen angesichts des Verlustes eines lieben Menschen beherrschen möchte: dem Tod zum Trotz, der Trauer zum Trotz…
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Mein Lieblingsmagazin, das Migazin freut sich: Laschet spricht einen Gruß zum islamischen Opferfest und meine, die Gemeinsamkeiten der monotheistischen Religionen müssten hervorgehoben werden. Nun ja - aber ob das Opferfest der richtige Zeitpunkt dafür ist? Diesen alten Kult, Tiere zu opfern, kennen wir Christen ja nicht mehr so - Gott mag kein Blut, er mag liebende Herzen. Und auch so manches andere entzieht sich auch der Gemeinsamkeit. Naja, alles unwesentliche Dinge, würde so mancher Laschet sagen: das Gottesbild zum Beispiel - unwichtig. Ob der Gott nun als ein liebender Vater oder als ein Allherrscher mit gewissen despotischen Erscheinungsweisen geglaubt wird - ist doch gleichgültig. Ja, dass Christen stehend mit diesem Gott sprechen können, sich nicht auf den Boden werfen müssen - ist doch alles egal. Ach ja: Und was die großen Religionen von Menschenrechten sagen, ist doch alles gleich - wenn man so unwichtige Dinge herausnimmt wie die Stellung der Frau oder die Vergebung, die Nächstenliebe, die bedingungslos anderen zu gelten hat, ob sie nun zur eigenen Religion gehören oder nicht. Und das Grundlegende: Jesus Christus, sein Kreuzestod, seine Auferstehung - das haben die Mohammedaner alles nicht - aber darauf kommt es bei der großen Suche nach Gemeinsamkeiten ja auch gar nicht an. Also: Was bleibt von den Gemeinsamkeiten? Christen und Mohammedaner denken an einen Gott - zwar anders, aber sie haben sowas wie einen Gott. Beide beten - zwar anders - aber sie beten. Beide haben Heilige Schriften - zwar sagen sie das Gegenteil voneinander aus, aber sie haben eben solche Schriften. Beide haben Riten - zwar haben Christen ganz andere, aber sie haben Riten. Beide leben irgendwie aus der Verantwortung vor ihrem Gott - aber mit ganz anderen Schwerpunkten - wen interessierts? Beide haben eine Vorstellung vom kommenden Gericht - nix is mit Gemeinsamkeiten, aber die Laschets lassen sich von solchen Lappalien doch nicht irreführen. Beide haben Märtyrer - nun ja, die einen werden gemordet und die anderen morden, wahrscheinlich einerlei für unsere Laschets. Wenn man das so bedenkt, sind nicht nur alle monotheistischen Religionen gleich, sondern auch alle Religionen überhaupt. Oh, Laschet sei Dank! Er hat mir die Augen geöffnet: Nicht nur alle Religionen haben viele Gemeinsamkeiten - auch alle Parteien sind eins! Sie haben zwar unterschiedliche Grundsatzprogramme - aber sie haben Grundsatzprogramme. Politiker reden - zwar Unterschiedliches - aber sie reden…
Nachtrag: Noch ein Grüßender: http://www.kybeline.com/2009/11/30/der-neue-innenminister-und-der-islam-wir-gratulieren/#more-9056
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
An K.S. - kleiner Scherz am Rande: Wird der Vegetarier aus Solidarität zum Döneresser? Glaube ich nicht: Er kauft aus Solidarität den Döner und isst die Zwiebel. Und den Rest? Am Liebsten würde er ihn den Hungernden spenden, aber dann wirft er ihn doch in den nächsten Abfalleimer. Noch ein schlechtes Gewissen wird ihn Plagen: CO2 umsonst in die Luft gejagt…!
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Oh, der arme Ahmadinejad hat noch keinen Friedensnobelpreis bekommen! Dann nimmt er ihn sich halt: http://de.news.yahoo.com/2/20091126/tpl-iran-beschlagnahmt-friedensnobelprei-ee974b3.html Freuen wir uns mit ihm: Ein geklauter Friedensnobelpreis ist wertvoller als ein überreichter. Warum? Weil man auf solche Schurkenstücke erst mal kommen muss. Gibt es nicht einen Nobelpreis für den schurkigsten Schurken des Jahres? Der erste Anwärter darauf hat sich schon selbst damit ausgezeichnet. Tusch: Tata tata tata!
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Wer gerne etwas erfahren möchte über diejenigen, die im Hintergrund die Fäden von Medien ziehen, lese einmal diesen Artikel. Und beschämt muss man zugeben: Tja, das habe ich alles nicht gewusst - geahnt vielleicht - wie sehr diese Herrschaften einen an der Nase herumführen. Die tumben Tanzbären - die Konsumenten der Medien - dressiert, weil sie Schmerzen nicht mögen, lassen sich an der Nase herumführen. Der Stolze Bär wird zum Gelächter für die Dompteure. Bettina Röhl zeigt es uns. Übrigens sagen die Dompteure dem Bären immer: Wir wollen ja nur dein Bestes! Die bösen anderen Menschen müssen wir bekämpfen, weil sie an dein Fell wollen. Und der Bär brummt ganz verunsichert, gibt ihnen aber Recht. Und dann drehen sich Dompteure um und lachen sich was ins Fäustchen. Ins rote Fäustchen.
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Dass Dubai am Rande der Katastrophe steht, wusste man schon seit Monaten - ich wies schon im Januar im Blog darauf hin (Suchfeld “Dubai” eingeben). Turmbau zu Babel nannte ich das, was wir dort verfolgen können. Wir sprachen auch schon von den Sexsklavinnen, die aus Indien nach Dubai verfrachtet worden sind - also moralisches Chaos. Apropos Dubai: Wer will sich dort eigentlich auf den aufgeschütteten Inseln ein Zimmerchen kaufen - sagen die freundlichen CO2-Warner nicht, dass das Wasser bald steigen wird?
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Es sind keine Phantasien, wenn ich im Blog über türkische Großmachtträume spreche. Ein sehr schönes Beispiel: http://www.zenit.org/article-19184?l=german
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28.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Jung tritt zurück. Wahrscheinlich ist er so schlau, dass er diesem ganzen Gedöns aus dem Weg geht. Man würde ihm wohl solange zusetzen, bis er dann irgendwann doch gehen würde - es sei denn, er hätte die Kraft, all dieses Geschrei an sich abprallen zu lassen. Im Augenblick - so muss ich gestehen - weiß ich gar nicht, was eigentlich der Grund für dieses Geschrei ist. Hat er die Zivilisten eigenhändig umgebracht? War da nicht vor kurzem die Nachricht, dass alles im Bereich des militärisch Notwendigen lag? Haben nicht Afghanen selbst - außer freilich den Taliban - diese Bombardierung für richtig gehalten? Ist es, dass er in seinem Haus nicht über alles informiert war? Nun, Guttenberg versprach Aufklärung. Mal sehen, ob die Schreier selbst wussten, warum sie schreien.
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