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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Mit diesem Anbetungslied wünsche ich eine gesegnete Woche: http://www.youtube.com/watch?v=6iK0Miq2xNo&feature=related
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Gestern habe ich aus dem Requiem von Brahms etwas in den Blog gestellt. Dazu noch ein Nachtrag: Man findet seit ein paar Jahren immer stärker den Versuch, große Stücke aus der Vergangenheit Europas aus dem christlichen Duktus herauszubrechen. Das finden wir auch zu Brahms: “Gegen diese Nicht-Utopie, den Tod, setzte Brahms seine musikalischen Bilder der Erlösung, des Trostes und der Freude - und weitete damit die Substanz christlicher Heilserwartung in die allgemein menschliche Idee der Hoffnung.” http://www.welt.de/print-welt/article489635/Denn_alles_Fleisch_es_ist_wie_Gras.html Bach, Brahms und co. werden zu Menschen erklärt, die im Grunde nicht Christen waren, sondern nur christliche Dinge komponierten usw. weil ihr Arbeitgeber die Kirche war, weil sie sich bei der Kirche Ansehen verschaffen wollten, um einen Job zu bekommen und und und.
Menschliche Idee der Hoffnung hat keinen Grund - außer der Hoffnung, die in der Auferweckung Jesu Christi gelegt ist. Das hat wohl auch Brahms begriffen. Aber heute lieben manche irgendwie sowas Nebulöses. Gibt es eine Hoffnung gegen den Tod - ohne die Wünsche irgendeiner der Religionen - und im Besonderen außerhalb der Erfahrung des auferweckten Jesus Christus? Die Kraft aus der Musik verklingt mit dem letzten Ton, wenn Hörende nicht im Auferstandenen eingebettet sind.
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Mittelalter - die Zeit zwischen 500 und 1500. Wie christlich war Europa da eigentlich? Italien und die Staaten, die zum römischen Reich gehörten, zeigen, dass Konstantin der Große auf das Christentum setzte, um das Reich zu stabilisieren, weil es schon eine verhältnismäßig starke Macht war. Und der Norden?
4. Jahrhundert missionierte Wulfila bei den Goten und übersetzte die Bibel. Arianisches Christentum war auch unter anderen germanischen Stämmen verbreitet - aber nicht unbedingt Leben bestimmend. 5. Jahrhundert: Der Frankenherrscher Chlodwig wurde getauft. Anfang des 5. Jahrhunderts kam das Christentum nach Irland. Im 8. Jahrhundert missionierte Bonifatius in Mitteleuropa und gründete einzelne Klöster. Im 8. Jahrhundert wurden die Sachsen und Friesen von den christlichen Franken unterworfen. Im 9. Jahrhundert wurde Schweden missioniert - übrigens überfielen in diesem Jahrhundert Wickinger Hamburg… Im 9. Jahrhundert wurden mit Unterstützung von Ludwig dem Frommen Reformen in Klöstern aufgrund der Benediktinischen Regel durchgeführt und ebenso wurde für den nichtmonastischen Klerus eine Norm für Lebensführung eingeführt - was aber alles nicht lange eingehalten wurde. Im 10. Jahrhundert wurde der Dänenkönig getauft. In diesem Jahrhundert wurden Polen christianisiert.
Aber was bedeutete das? Wenn ein Land missioniert wurde, einzelne Klöster errichtet wurden, Herrscher sich taufen ließen - dann war die Bevölkerung lange noch nicht christlich orientiert. Und das war ein langer Weg, auf dem die Klöster mit ihrer Bildungsoffensive Großartiges geleistet haben. Das war ein langer Weg des Ringens: Priester mussten lesen können (Bibel), kirchliche Würdenträger mussten wirklich kirchliche Würdenträger werden und nicht als Adlige der verlängerte Arm der weltlichen Herrscher bleiben, Mönche und Klerus mussten erst einmal gezeigt bekommen, wes Geistes Kind sie sind… - Es gibt großartige Leuchttürme in der Geschichte: Eben Klöster, Hochschulen, Architektur, Maler, Schriftsteller, einzelne Fromme - aber bis der eigentliche christliche Glaube langsam die Kultur in der Tiefe zu ändern begann, dauerte wohl seine Zeit.
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Dass in Religionsstatistiken regelmäßig Christentum als die Religion bezeichnet wird, die die meisten Anhänger hat, ist bekannt, wobei jedoch jeder weiß, wie sehr es sich um Schätzungen handelt (Christentum 2,1 Milliarden; Islam 1,5 Milliarden, Hinduismus 900 Millionen…: Quelle: Wikipedia). Vor allem gibt es fließende Übergänge, so gibt es Christen, die weitgehend Animisten geblieben sind usw. Interessant finde ich in dem Zusammenhang die Angabe für Deutschland: Säkulare, Nichtreligiöse 26,21 Millionen oder 31,9%. Danach kommen Römisch-Katholische 31% und Evangelische 30,2%, Islam 4,26% … Ein Mensch, der es mit Trauernden in Deutschland West zu tun hat, die nicht in der Kirche sind, hat eine (freilich wissenschaftlich nicht verwertbare) Privatstatistik. In der heißt es, dass ca. 82% dieser Menschen christlich religiöse Elemente in der Trauerrede haben möchten. Und in Gesprächen wird immer wieder gesagt: Der Verstorbene war nicht Ungläubig, aber er ist aus der Kirche ausgetreten, weil… - und viele sind aus der Kirche ausgetreten, weil das Verhalten von Pfarrern als negativ empfunden worden ist, nicht ganz so viele aus finanziellen Gründen und manche, weil der Ehepartner auch ausgetreten ist. Das mag sich in der jüngeren Generation geändert haben, aber das sind die Erfahrungen mit der älteren Generation. Das heißt, dass die Aussage: “Säkular, Nichtreligiös 31,9%” all die Menschen vereinnahmt, die christlicher Tradition verbunden sind, aber nicht mehr in der Kirche leben. (Freilich ist auch in der Zahl der Kirchenzugehörigen eine große Grauzone derer, die einfach aus irgendwelchen Gründen noch nicht ausgetreten sind, verborgen.)
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Demokratie heißt: Macht sie alle zu Linken! Tja, Leute, wenn ihr euch in der Mitte einordnet, seid ihr rechts - mit Werten, den Nazis nahe - und je rechter ihr euch einordnet desto Menschen feindlicher. Die Lösung: Erziehung zu linken Demokraten (die andere Meinungen nicht dulden). Und die Verwunderung scheint groß, dass alle bisherigen Umerziehungsversuche bei den Leuten nicht richtig gewirkt haben. Selbstkritik? Nein, woher denn! Linke sind die wahren Demokraten. Eher denken sie: Wir müssen uns noch mehr links anstrengen, nun die Kinder erziehen… Anregend wurde die Studie vorgestellt von: http://quadraturacirculi.de/2009/11/14/gruppenbezogenes-menschenfeindlichkeits-syndrom/
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Ein interessanter Bericht über Integration aus Berlin! http://www.pi-news.net/2009/11/cdu-goes-taqiyya/#more-99049 Die Veranstalter waren wohl noch Neulinge. Es gab schon Berichte, in denen andere Veranstalter klüger vorgegangen sind:
- Es wurden nur Fragen gesammelt und vorher aussortiert - damit man nicht auf unbequeme Fragen eingehen muss,
- es wurden nur Anwesende aufgerufen, die einen entsprechenden zustimmenden Eindruck machten, wahrscheinlich waren sie auch den Veranstaltern bekannt,
- oder man bleibt gleich unter Gleichgesinnten und belobhudelt sich gegenseitig. Manchmal kann jedoch auch Volkes Meinung noch gesagt werden - wie lange noch?
Auf meiner Lieblingsseite, dem Migazin, gibt es wieder etwas Spannendes! Ich möchte es mit eigenen Worten zugespitzt formulieren: Deutsche integriert euch, damit sich die Migranten integrieren können. Aber lest selbst: http://www.migazin.de/2009/11/13/wir-sind-integration/
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Leute, Leute - wohin geht es mit Europa, wenn die Horden das “Recht” an sich reißen? http://fact-fiction.net/?p=3250
Dazu auch noch ein nachdenkenswerter Text, auf den Kewil hinweist: http://www.andreas-unterberger.at/2009/11/das-hochste-recht-als-hochstes-unrecht/
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16.11.2009 von Wolfgang Fenske.
Nicht nur sie wurden Christen: http://die-gruene-pest.com/showthread.php?t=22831 (gefunden über Andre)
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