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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Nanu!? Spiegel.de mit solchen Tönen?: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,653874,00.html
Und was will uns der Titel sagen?: http://www.welt.de/wirtschaft/article4781253/Sarrazin-hat-seine-Bundesbank-Karriere-verbaut.html - Sag ja nie die Wahrheit, wenn Maßgebliche sie nicht hören wollen: du verbaust dir deine Karriere. Das wusste man freilich schon immer - aber das so gesagt zu bekommen, ist schon interessant.
Und dieser Mensch hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Was will der eigentlich? Er möchte keinen intellektuellen Dünnschiss von sich geben - aber was ist denn das anderes, wenn er Sarrazin in eine Reihe mir Goebbels, Göring und Hitler stellt? Weiß der eigentlich, wer diese Burschen waren? Ist es nicht der Zentralrat, der ständig dagegen angeht, wenn einer der nicht zu ihnen gehört, Vergleiche mit Nazi-Größen anstellt? Der Zentralrat der Juden tut sich keinen Gefallen mit diesem Menschen - aber einen Sinn muss doch dessen Liebe zur ständigen unmäßigen Provokation haben, ein Ziel muss er doch verfolgen? http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/09/thilo-sarrazin/zentralrat-der-juden-stellt-ihn-in-reihe-mit-hitler.html - und: Hatte Kolat die “Entschuldigung” / das Bedauern Sarrazins nicht schon angenommen - und nun doch nicht? Weil ein paar Nachtreten, mag er dann doch nicht mehr - sondern lieber mittreten?
Diese Auseinandersetzung ist ein sehr gutes Lehrstück für das, was in unserer Gesellschaft so alles an Kämpfen abläuft. Meistens im Hintergrund: Endlich kann jeder sehen, wes Geistes Kinder hier agieren. Und sie geht weiter:
Mazyek fordert Integrationskurs für Sarrazin: http://www.xtranews.de/2009/10/10/zentralrat-der-muslime-integrationskurs-fuer-sarrazin/ Der Stern nimmt Partei für die Aussagen von Sarrazin, weil er nur sagt, was schon seit Jahren bekannt ist: http://www.stern.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-sarrazin-hat-recht-1513696.html
Es gibt eine Art Real-Theater gegen Sarrazin: http://www.pi-news.net/2009/10/ein-gutmensch-rastet-aus/
Und Menschen sehen sich gemüßigt, Sarrazins Migrationshintergrund zu durchleuchten - warum auch immer, denn er hat ja nichts gegen Migration gesagt: http://www.welt.de/politik/article4801004/Thilo-Sarrazin-ist-ein-grosser-Integrationserfolg.html
Kritik an Frau Knobloch kommt von Michael Wolffsohn: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Sarrazin-Stephan-Kramer-Zentralrat-der-Juden-in-Deutschland;art141,2920554
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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Obama - Friedensnobelpreis? Wofür? Dafür, dass er was angekündigt hat? Ist das ein Hoffnungspreis - Hoffnung, dass er ein wenig von dem, was er angekündigt hat, auch umsetzen wird? Ist es ein Hilfestellungspreis, damit er innenpolitisch weniger Gegenwind bekommt? Ein Preis, den er jetzt schnell bekommen muss, bevor der Obamasche Finanzmarkt zusammenbricht? Ist es einfach nur ein Schwimmen mit dem Strom der Obama-Verehrer? Wollten sie ihn einfach nur mal life hören - bei der Entgegennahme? Haben die einfach keinen würdigeren Preisträger gefunden? Einen, der sich diesen Preis durch schon vollbrachte Taten verdient hat und nicht durch Worte (die nicht selten auch historisch falsch liegen - wie schon häufig erwähnt)? Dann muss man sagen: Arme Menschheit.
Nachtrag: Obama soll gesagt haben, er verdiene den Preis nicht: http://www.orf.at/091009-43518/index.html
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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Das Schwert - was will uns dieses Filmchen sagen: http://www.youtube.com/watch?v=M6E2RssycMU&feature=channel - Wer zu früh lacht, weint zuerst…? Ein wenig europäische Tradition sollte schon bekannt sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Excalibur
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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich muss gestehen, dass Herta Müller von mir bisher nie berücksichtigt wurde. Um ein wenig von der neuen Literaturnobelpreisträgerin zu erfahren, finde ich den folgenden Link hilfreich: http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/atemschaukel-r.htm Russisches Arbeitslager, in das Deutsche gesteckt wurden - Hungerengel - in einer der angegebenen Rezensionen heißt es: “Es ist eher so, als suche sie in der Erniedrigung aller die Würde des einzelnen. Und diese scheint ihr nur durch eine Erhöhung der Sprache möglich zu sein.”
Wie sich die Zeiten doch ändern! Verpönt war vor noch nicht langer Zeit die schöne Sprache angesichts des Leidens… - und jetzt ist sie eines Literaturnobelpreises würdig. Das zeigt: Man muss standhaft bleiben - auch wenn der Wind mehr oder weniger kräftig hin und wieder aus einer anderen Richtung pustet.
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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Lest mal diesen Artikel: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/rede-richter-muslime?page=1 (gefunden über pi) Auch hier wird wieder der Übeltäter ausgemacht: Er spaltet die deutsche Gesellschaft, weil er Sachen sagt, die ein paar Leute nicht hören wollen. Vor allem neutrale Journalisten nicht. Dieser Artikel ist mal wieder ein Musterbeispiel: Der böse Richter mit seinem Pauschalurteil auf der einen Seite - der umsichtige Muslim auf der anderen Seite. Die bösen christlichen Länder, die auch nicht wollten… — Immer wieder dieselben Argumentationstrukturen. (Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich habe nichts gegen umsichtige Muslime, ich denke auch nicht, dass es keine geben würde - es geht mir nur um die Formulierungen des Journalisten.)
Der Wortlaut der Barmer Theologischen Erklärung: http://de.wikipedia.org/wiki/Barmer_Theologische_Erkl%C3%A4rung - sie wird wohl nur dann für gut angesehen, wenn man sie gegen Nationalsozialisten gerichtet sein lässt. Heute scheint das Bekenntnis nicht mehr hallal oder politisch korrekt zu sein.
1. These: „Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“
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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Mal sehen, wie das Urteil umgesetzt wird: http://ekklesia-nachrichten.com/Urteil-zu-Gunsten-christlicher-stiftungen-in-der-tuerkei
Zum Thema muslimisches Gebet an der Schule - interessante Ausführungen unter: http://ekklesia-nachrichten.com/muss-schule-muslimische-gebete-erlauben
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9.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Angeblich wurde eine Synagoge aus der Zeit Jesu in dem Städtchen entdeckt, aus dem Maria von Magdala gekommen ist: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2009_10_05_Synagoge_aus_der_Zeit_Jesu.php Ist die Deutung der Funde wirklich schon sicher? Es gab ja schon so manche Überraschung. Weitere links mit besseren Bildern: http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Synagoge-aus-der-Zeit-Jesu-article501146.html (auf das Bild klicken!); und: http://www.israeliconsulatela.org/index.php?option=com_content&view=article&id=291:unique-ancient-synagogue-exposed-at-sea-of-galilee&catid=50:culture&Itemid=158&lang=he
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