Sie befinden sich aktuell in den Blog Blog-Archiven für den folgenden Tag 7.10.2009.
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Bei Kybeline geht es um die Frage des Rassismus. Kybeline sagt, dass es auf ihrer Seite nichts Rassistisches geben wird. Ein Kommentator meint, dass Rassismus nicht auf die Rasse beschränkt sei, sondern auch die Diskriminierung anderer Völker meine: Menschen erniedrigen andere und erhöhen sich selbst und begründen das mit irgendwelchen mehr oder weniger sichtbaren Unterschieden - mit Hautfarbe, Sprache, Religion, Kultur - usw. Und weitergeführt: Rassismus kann auch auf fiktive Unterschiede basieren - und kann sich im Alltag auswirken - und die Rassisten merken nicht mal immer, dass sie Rassisten seien. Das belegt er mit Zitaten. http://www.kybeline.com/2009/10/06/soll-man-sie-alle-umbringen/#more-7693
Sicher: Er hat Recht. Nur: Was tut das zur Sache? Kybeline verwendet die alte Definition von Rassismus und merkt, dass Menschen allen Islamkritikern pauschal Rassismus vorwerfen - dabei habe, so Kybeline, der Islamkritiker nichts gegen irgendwelche Rassen. Es geht um die Ideologie, die Islamkritiker kritisieren, nicht die Herkunft des jeweiligen Menschen. Und der Kommentator versucht das mit der oben genannten Darlegung zu widerlegen: Auch wenn Islamkritiker meinten, sie seien keine Rassisten, dann sind sie es dennoch, weil sie (ich sage es mit meinen Worten) die Religion kritisieren - sie merken jedoch nicht, dass sie Rassisten seien.
Damit kann man jede nur erdenkliche Kritik an allem abwürgen. Haben andere Kulturen irgend eine Sitte, die meine nicht hat, ich sie auch nicht gut finde und nicht gerne in meinem Umfeld hätte, bin ich Rassist - ich merke es allerdings nicht, dass ich einer bin. Pfeift da einer aus einem anderen Land Frauen hinterher, nein, pfeifen dann auch noch prozentual viele Männer den Frauen hinterher, weil das dort so Sitte ist - sag ich ihm: Junge, das gefällt mir nicht…, dass ihr aus diesem Land den Frauen hinterherpfeift - dann bin ich Rassist. Und dieses banale Beispiel zeigt, dass alle Rassisten sein können, wenn sie Verhaltensweisen einer anderen Kultur ablehnen. - Oder nicht? (Übrigens Nähe zum Rassismus würde ich der Sprachregelung bescheinigen, die kriminelle Taten fiktiven “Südländern” zuschreibt. Dadurch werden alle dunkelhäutigere “Südländer und Südländerinnen” von weißhäutigeren Nordländern kriminalisiert, wenn nur ein konkreter Übeltäter aus der Türkei oder den jeweiligen arabischen Staaten gemeint ist.)
Was Kybeline übrigens auch feststellt ist, dass der Vorwurf gegen andere, Rassisten zu sein, für manche schon Angriffe auf diesen so stigmatisierten Menschen legitimiert: Wird einer als Rassist beschimpft - ob er es nun ist oder nicht - dann darf man ihn bekämpfen. Das würde ich nach der oben genannten Interpretation von Rassismus als “Gesinnungs-Rassismus” bezeichnen. Wird einem anderen die falsche Gesinnung zugeschrieben, darf er diskriminiert werden.
Übrigens muss ich als Christ sagen, dass Anti-Christentum große Nähe zum Rassismus hat. Das war bei den Vor-Nationalsozialisten schon so wie auch bei Nationalsozialisten: Christen wurden als Anhänger eines vorderasiatischen, semitischen Kultes angesehen, die in diesem hehren Land nichts zu melden hätten. Und dieses rassistische Argumentationsmuster begegnet immer noch im Internet - ich habe es schon in zahlreichen Leserzuschriften auf verschiedenen Seiten gefunden. Würde ich es mir nicht zu leicht machen, wenn ich nun sage: Alle Kritiker der Christen sind Rassisten, weil sie diese rassistischen Muster mit der Muttermilch aufgesogen haben - nur merken sie es nicht? Ist doch Quatsch - soviel Sachverstand traue ich zumindest meinen mir freundschaftlich verbundenen Agnostikern wie Atheisten zu, dass sie Sachthemen als solche erkennen und kritisieren können. Wieso dürfen Muslime bzw. deren durch den Koran und Hadithe und andere Traditionen legitimierte Verhaltensweisen nicht kritisiert werden - wieso ist das per se rassistisch? Weil allen Islamkritikern intellektuell nicht zugetraut wird, Sachthemen zu erkennen?
Ich würde vorschlagen, das Wort “Rassismus” ganz zu streichen, weil in ihm zu viel hineingepackt wird - oder die alte schwammige Definition zu lassen. — Ja, ja, ich weiß: Was der Esel meint, interessiert den Löwen nicht.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Uncategorized | 7 Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Bereitet mir irgendetwas Glücksgefühle?
Was bereitet mir Glücksgefühle?
Habe ich die Möglichkeit, sie mir heute zu schenken?
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Fragen | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Rembrandt (+ 4.10.1669) hat das Gleichnis vom verlorenen Sohn häufiger gemalt. Sein bekanntestes dieser Bilder dürfte sein letztes Bild dieses Gleichnisses (ein unvollendetes Werk) sein: http://www.rpi-loccum.de/bildru/anregung_remb.html Die verlorene Sohn-Gemälde/Bilder zeigen viel über das Lebensgefühl Rembrandts zur Zeit ihrer Darstellung. So auch dieses: Der Vater hat eine Frauen und eine Männerhand - Vater und Sohn bilden fast eine Figur - der Sohn wird an der Brust des Vaters quasi in den Mantel hineingezogen. Der Vater ist im Gleichnis Jesu ein Bild für Gottes Handeln: Das Handeln Gottes wird in diesem Gleichnis in die Welt der Menschen hineingezogen: Gott - handelt wie dieser Vater: Vergebend, aufnehmend, liebend, ans Herz drückend. Und das Handeln der Menschen wird in diesem Gleichnis in die Welt Gottes hineingezogen: aufgenommen, geliebt, geborgen. (Dazu s. mein Buch: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn in Schule und Gemeinde, Vandenhoeck&Ruprecht 2003, 153f.) Rembrandt und seine Schüler - waren für viele große Künstlergenerationen Impuls-Geber.
Zu Rembrandt: http://www.rembrandt-online.de/remind.htm
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Kunst | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Der missionarische Islam lobt sich selbst: http://www.islamreligion.com/de/ - aber Muslime haben auch 10 Gründe, warum sie gegen den Islam sein können: http://ekklesia-nachrichten.com/zehn-gute-gruende-den-islam-zu-verlassen. Wer die Wahl hat, hat nicht die Qual.
Tipp für den, der Englisch beherrscht und gerne mehr zum Thema Menschenrechte und Islam wissen will: http://networkedblogs.com/p13731452 (gefunden über Khalim Massoud)
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in islam | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
In Somalia wurde die Leiterin einer Untergrundgemeinde, Mariam Muhina Hussein, von einem streng-frommen Muslim ermordet: http://ekklesia-nachrichten.com/islamist-erschie%C3%9Ft-christin+ Das Blut der Märtyrer ist die Saat des christlichen Glaubens - auch in Somalia. Man wundert sich, dass es in solchen Ländern immer noch Christinnen und Christen gibt. Im Römischen Reich hieß es: Auf jeden ermordeten Christen kommen dutzende Menschen zur Kirche neu hinzu - möglicherweise auch in Somalia.
Zum Glück denken nicht alle Feministinnen so: Wir sind Feministen und scheißen auf die Christen http://ekklesia-nachrichten.com/wir-sind-feministen-und-schei%C3%9Fen-auf-die-christen%21 - nun, Törinnen gibt es wie Toren zu Hauf. Die befreiten Christinnen in islamischen Ländern - wie die Märtyrerin Mariam Muhina Hussein - haben sicherlich eine andere Meinung. Übrigens ging es den genannten Frauen darum, die Ermordung von Embryos zu verteidigen. Nicht die gefährdeten Embryos… Juden wie Christen haben sich schon in der Antike gegen die Ermordung von Babys gewendet, indem sie die weggeworfenen/ausgesetzten Kinder (viele, viele Mädchen) aufnahmen. Setzen sich eigentlich Feministinnen gegen die Abtreibung von überwiegend weiblichen Embryos in vielen Ländern der Erde ein? Weiß jemand was darüber?
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in islamische Staaten, menschenrechte, Glaube, Atheismus | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Was für Probleme haben doch die Hamburger - ich weiß: es ist schon älter, aber ich stelle es dennoch hier ein, weil es für unsere Gesellschaft symtomatisch ist: http://ekklesia-nachrichten.com/vater-mutter-kinder
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Gesellschaft | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
Nachdem der muslimische Schüler einen Gebetsraum bekommen muss - hoffen auch Christen auf bessere Möglichkeiten, Räume für Gebete zu bekommen: http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/nach-urteil-zum-schulgebet-christen-hoffen-auf-gleiche-rechte.html Es ist also nicht umgekehrt: Christen bekommen in dem Land, das sie bis in die Wurzeln hinein geprägt haben, keinen Raum für ihren Glauben - sondern: Erst müssen Muslime Druck machen, dann dürfen auch Christen hoffen… Was für eine deutsche Wahnsinnswelt in Berlin (denn es ist nicht überall so)!
Ein Tipp: Kybeline bringt es zum Thema Integration auf den Punkt: Während eine Japanerin weltoffen, selbstständig und unaufdringlich ihre Kultur mit in die sie umgebende deutsche Kultur einbringt, ist das vielen Muslimen nicht möglich, weil sie sich abschotten. Ihre Elite fordert, dass andere Kulturen auf sie zugehen. Besser als meine dürren Worte es können, wird es dargestellt unter http://www.kybeline.com/2009/10/06/integration-und-integration/#more-7680
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Glaube, islam | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wolfgang Fenske.
In dieser Woche stelle ich ein paar Filme ein. Wer war eigentlich Jesus?
Jesus - http://www.youtube.com/watch?v=rFiCtjX9Oxs&feature=related
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Geschrieben in Film, Glaube | Keine Kommentare »