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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich möchte auf den Kommentar von Stefan Wehmeier zu einem Blog-Artikel vom 13.6. hinweisen. Der Mathematiker Blaise Pascals meinte: In einem Spiel, das wir Leben nennen, muss jeder Mensch eine Wette eingehen. Bei jeder Wette gilt ein Einsatz. Der Mensch muss sein Leben entweder auf die Behauptung setzen, dass die christliche Lehre wahr ist oder auf die Behauptung, dass sie nicht wahr ist. Wenn ein Mensch auf diese Wette nicht eingeht, setzt er automatisch auf die Möglichkeit, dass sie nicht wahr ist.
Angenommen, ein Mensch entscheidet sich für den christlichen Glauben: Liegt er richtig mit seiner Annahme, hat er alles zu gewinnen, liegt er falsch, hat er nichts zu verlieren.
Angenommen, ein Mensch entscheidet sich gegen den christlichen Glauben: Liegt er damit richtig, hat er nichts gewonnen. Sollte er aber falsch liegen, hat er alles verloren.
Nun - das ist nicht meine gesamte Antwort zu dem Thema - nur ein Schmankerl. Dazu s. www.thema-wolfgangfenske.de . Insgesamt ist die Akzeptanz der Auferstehung im christlichen Sinn eine Frage der Gottesbeziehung, eine Frage des Vertrauens (Glaubens), der Interpretationen des eigenen Lebens und des Lebens anderer: Dass sie in Gottes Hand liegen. Auferstehung (wie, wo, warum, wozu, wann…) ist nur ein Thema - und kann aufgrund der Gottesbeziehung zur gesamten Lebenseinstellung werden und ist dann eigentlich kein Thema mehr. Apropos Sandkasten (Kommentar): Ich glaube, es gibt nur die Alternative: Herausklettern aus dem Sandkasten oder sich im Sand einbuddeln. Solange wir noch im Sandkasten spielen, lass uns gemeinsam Kuchen backen…
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Ein Marderschrei durchdrang heute seit langer Zeit mal wieder die Nacht - und hat mich um den Schlaf gebracht. Dass er wieder im Gebiet herumräubert, erkannte man schon lange an seinen Hinterlassenschaften. Was ich mich immer frage: Wie kommt es eigentlich dass im Revier dieser Räuber immer noch der eine oder andere Vogel überleben kann? - Es sind sehr schöne Tiere: http://www.ausgabe.natur-lexikon.com/Marder.php.
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Dieser Artikel, der Flaigs Buch über die Sklaverei in den Blick nimmt, zeigt, dass dies und jenes umstritten ist - wie andere Artikel in anderen Zeitungen auch: http://www.welt.de/kultur/article4348105/Waren-die-Muslime-die-groessten-Sklavenhalter.html . Manche dieser Artikel sind mal wieder nach dem alten rhetorischen Strickmuster geschrieben - was solls. Es bleibt das Verdienst von Flaig, für unseren Sprachkreis dieses Thema aufgearbeitet zu haben. Und das ist ja das, was wissenschaftliches Arbeiten ausmacht: Nun können andere den Faden aufgreifen und neue Ergebnisse vorlegen. Manche tun immer so, als bedeute wissenschaftlich fundiertes Arbeiten, dass man Werke vorlegt, die umfassend sind (angesichts der Marktlage, dass nur noch Bücher gedruckt werden, die kurz, knapp, populär verständlich sein sollen - eine eigenartige Erwartung), dass sie für alle Ewigkeit als Nachschlagewerk der Wahrheit dienen (absurd), dass sie die Meinung der Rezensenten wiedergeben sollten - und sie sind erbost, dass sie es nicht tun :) . Ich jedenfalls bin froh, dass ich das Buch in die Hände bekommen habe, weil es eine Lücke meines bisherigen Wissens gefüllt hat. Bisher haben wir in der Schule und auch sonstwo immer nur von der Sklaverei in Bezug auf amerikanische Plantagen gehört - mehr nicht. Und dieses Buch zeigt das System der Sklaverei. Man sollte übrigens nicht übersehen: Sklaverei gibt es in islamischen Systemen noch immer - dass dafür in anderen Systemen kapitalistische Ausbeutung herrscht, sollte doch nicht den Blick davor verschließen. Übrigens man erkennt an den Rezensionen, die ich gelesen habe, dass die Rezensenten auch kaum Ahnung zu haben scheinen. Es werden zufällige Dinge herausgepickt, von dem der eine oder andere wohl mal was gelesen hat. Es handelt sich wohl um ideologische Rezensionen.
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Man möchte mir Lüge vorwerfen, wenn ich sage, dass der Islam in einer Minderheit friedlich ist, sich fügt. Werden es mehr, dann wird der Ton aggressiver. Es wird dann darum gekämpft, dass sie Vorrechte bekommen. Und sind sehr viele da, werden die anderen gezwungen, sich ihnen anzupassen. Das ist nicht nur in Nigeria, in Indonesien - sondern nun auch wohl in Großbritannien zu sehen: angeblich sollen Frauen in Schwimmbädern angehalten werden, Burkinis zu tragen: http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/6034706/Swimmers-are-told-to-wear-burkinis.html. Liebe Frauen, kämpft für Eure Freiheit, schaut nicht zu wie sie Euch genommen wird. — Und bitte, den folgenden Artikel lesen: Die Augen gehen einem über: http://www.stern.de/panorama/2-so-liebt-afghanistan-liebe-was-ist-das-1503082.html (= Stern Nr. 33 vom 6.8.2009). Dass Frauen leiden müssen, wusste ich. Aber wie der Alltag aussieht, welchen Verachtungen sie ausgesetzt sind - nicht durch Einzelne, sondern gesellschaftlich strukturell bestimmt - nicht mehr als Vieh… das habe ich nicht gewusst. Ahnungen hatte ich verworfen, weil ich dachte, das kann doch nicht sein - aber es ist noch schlimmer.
Frauen, die für ihre Rechte eintreten werden als Sklavinnen der Christen bezeichnet… Statt Argumente: Steine, diktatorische Gesetze unter dem Deckmantel der Demokratie… Und die Jungen, Kinder, die als Frauenersatz genommen werden, gehandelt werden… - was ist das für eine kaputte, kranke Gesellschaft. Und alles geschieht nicht einmal heimlich, sondern wird allgemein toleriert: Das bedeutet, dass diese Gesellschaft kaum gesunden kann, wenn nicht ein neuer Wind des Selbstekels die Herzen ergreift und sie nach neuen Wegen suchen.
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Zu Recht empörten sich alle über das, was in Abu Ghraib im Irak geschehen ist. Wer nimmt wahr, was im Iran geschieht? http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1885349_Freitagsprediger-Chatami-Forderung-Peitschenhiebe-fuer-Karrubi.html Die Überschrift zeigt nur die Spitze des Eisbergs an Grausamkeiten, die der Artikel selbst schildert. In Amerika kommen die Misshandler vor Gericht - und im Iran? Der Artikel gibt die Antwort.
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Da wirft einer dem “Horst Schlämmer” vor, Komiker zu sein - und kein Politiker. Witzig - aber der Artikel soll wohl ernst gemeint sein? Satirisch klingt er nicht, eher sauer, dass sich so ein Mensch wie “Horst Schlämmer” in die Herzen der Menschen schlemmert… Da ist wohl einer echt sauer, dass “Horst Schlämmer” als Journalist auftritt und der gesamten Branche eins vor den Latz knallt, oder nicht? Und da manche Journalisten so tun müssten, als könnten sie über Witze über sie lachen, zeigt einer seine ganze Missstimmung hier. Schon interessant. Tja, auch Journalisten haben nicht nur das Recht auszukeilen - sondern auch die Pflicht, einzustecken…
. Übrigens schreibt Hajo Schumacher selbst über seine Kollegen: http://www.alpha-journalisten.de/html/html/kollegen.html - und bewundernd über Koch und unser aller Wowereit…
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20.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Kleiner Überblick über historische Daten: Jesus ist ca. 30 n.Chr. hingerichtet worden. Die erste Generation verbreitete den Glauben an die Auferstehung Jesus Christi mit Worten und Taten, die Gemeinschaft förderten, unter allen möglichen Schwierigkeiten bis nach Rom, evtl. nach Spanien - und im Osten gibt es Hinweise auf Edessa bzw. wenn an der Legende ein Körnchen Wahrheit ist, bis nach Indien (Thomas). 50-90 n. Chr. wurden die ersten Schriften geschrieben, die Leben und Lehre Jesu darstellten (Evangelien), Bekenntnisse wurden formuliert wie auch die Paulusbriefe geschrieben. Diese und andere frühe Schriften wurden bis 150/200 n.Chr. gesammelt und im Neuen Testament zusammengefasst. Überall um das Mittelmeer herum entstanden kleine christliche Gemeinden - die untereinander vielfach in Kontakt standen. Große Denker in der Tradition griechisch-römischer Kultur gaben dem Glauben eine Stimme, versuchten den Glauben in Worte zu fassen (Irenäus, Justin, Clemens, Tertullian, Origenes…). Es gab zahlreiche Sonderwege, die im Laufe des 2. Jahrhunderts bekämpft wurden. Die Christen hatten es von staatswegen durch die ersten 300 Jahre nicht leicht und zahlreiche Märtyrer zu verzeichnen, bis Konstantin der Große den Glauben 312 n.Chr. politisch anerkannte und Theodosius ihn intensiver durchsetzte. In dieser Zeit brachen auch theologische Unterschiede massiv auf und man versuchte sie auf Versammlungen zu bereinigen. Das gelang nicht immer und es wurden Gruppen abgespaltet. Westrom ging aufgrund der Angriffe der Germanen langsam aber sicher dem Ende zu - aber die Germanen waren vielfach auch schon Christen - nur häufig keine römisch-katholischen Christen. Auseinandersetzungen mit dem expandierenden Islam begannen. Karl der Große (800 n.Chr.) forcierte das Christentum in Teilen des Reiches. Zahlreiche Klöster und Missionare verbreiteten den Glauben, bis er sich um 1000 n.Chr. fast überall in Europa durchgesetzt hatte. Byzanz im Osten und Rom im Westen trennten sich. Päpste waren vielfach Spielball politischer Mächte - vor allem der Familien innerhalb Roms - und versuchten sich von politischen Beeinflussungen freizustrampeln. Bis ins 8. Jahrhundert kam der Christliche Glaube nach China und im 9. Jahrhundert nach Japan - und er hat möglicherweise manche buddhistische Sichtweise geprägt (Bodhisattva; evtl. Vegetarismus, Amida-Buddhismus…). Aus dieser Zeit ist jedoch kaum etwas bekannt.
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