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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Ein Lied, dargestellt von einer Frau aus Ghana: http://www.youtube.com/watch?v=gS48uDamm2o&feature=related - In His Time… - mit diesem Lied wünsche ich Euch eine gute Woche.
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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Bevor Konstantin der Große Anfang des 4. Jahrhunderts dem Christentum politisch Ansehen verschaffte, bestand es aus den unterschiedlichsten “Christentümern”: Es gab zwar den einen oder anderen, der sich als oberster Bruder unter Brüder ansah, doch es gab keine Instanz, die dessen Anspruch auch durchsetzte. Die junge Christenheit war sehr innovativ: Sie beeinfluste viele unterschiedlichste Traditionen und wurde von diesen beeinflusst: von der Philosophie bis hin zur Magie. Die eigenartigsten Weltbilder wurden mit ihr - bzw. besser: mit dem Namen Jesus Christus - vermischt, sind aus ihr hervorgegangen: Manichäismus, Gnostizismus, Apokalyptische Erwartungen… - in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Jeder, der den Glauben an Jesus Christus angenommen hatte, konnte ihn so weitergeben, wie er sich ihn gebildet hatte. Es war ein Patchwork-Christentum. Jeder konnte eine Gemeinde hinter sich scharen oder eine Gruppe von Bewunderern und Neidern. Diese Vielfalt brachte nicht nur theologische Scharlatane hervor, sondern auch ethische. Viele Christen versuchten diese Vielfalt einzuschränken: Der christliche Kanon bildete sich heraus (die Sammlung neutestamentlicher Schriften), der im Lauf der Zeit als Maßstab angesehen wurde; Hierarchien entwickelten sich, die zwischen richtigem und falschem Glauben zu unterscheiden suchten; liturgische Formen des Gottesdienstes setzten sich durch; es gab Versammlungen bestimmter Leiter, die miteinander den richtigen Weg suchten. Dass das nicht immer reibungslos zuging, kann man sich denken - vor allem auch dann, wenn man weiß, dass viele dieser Menschen an ihrem Platz so manche massive Auseinandersetzung zu bestehen hatten - und da konnte man als selbstbewusster und selbstständiger Mensch auch “unter Brüdern” nicht gut zurückstecken. Es gab gegenseitige Verletzungen, Verleumdungen - aber dennoch entwickelte sich ein Schmuckstück, das viele andere Edelsteine in sich eingeschlossen hat, dabei andere Steine ausgeschlossen hat. (Fortsetzung folgt.)
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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Heute gehts nach Salem - nicht weit weg vom Bodensee: Gute Anregungen zu unserer Kultur wünsche ich: http://www.schloesser-magazin.de/de/schloss-salem/Startseite/341792.html
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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Was für ein Ziel verfolgt eigentlich Rüttgers mit D in der EU? (Der angegebene Link aus faz.net wurde herausgenommen: er funktionierte nicht, weil der Beitrag nur gelesen werden kann, wenn man sich angemeldet hat) - dennoch sei die Frage hier gestellt: Weiß jemand, was Rüttgers eigentlich möchte und warum? Und interessant ist die Drohung in dem Artikel: Wenn das nicht so gemacht wird, wie ich Röttgen, es für richtig halte, dann könnte Deutschlands Rolle in der EU marginalisiert werden. Warum droht man immer irgendwie - vor allem, weil doch jeder weiß, dass diese Drohung unangemessen und falsch ist. Denn, im Vertrauen: Deutschlands Rolle wird nur dann marginalisiert werden, wenn wir verarmen.
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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Was für eine Angst haben diese Typen vor den paar Christen in Pakistan - so eine Angst, dass sie diese mit Gewalt vertreiben müssen, Häuser und Kirchen verbrennen - und Menschen dazu. Nur Druck, Forderungen und Gewalt beherrscht diese Szene. Ich bewundere die Christen, die dort standhalten - zum großen Teil einfachste Menschen, die auch noch als Sklaven diesen selbsternannten Herrenmenschen dienen müssen. Und hier? Kriecher allerorten. Zu: http://die-gruene-pest.com/showthread.php?t=14410
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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich bin heimgekehrt und habe ein wenig nach Nachrichten herumgestöbert, um mich wieder gesellschaftspolitisch fit zu machen. Einige waren dabei, die eine klare Linie erkennen lassen:
Es wird immer weder mal Kritik an der Islam-Kritik laut. Kritik mögen einige nicht hören - deswegen rufen sie geich nach dem Staat, Verbot usw. usw. : http://www.pi-news.net/2009/08/islamkritik-wie-kinderpornographie-verbieten/#more-76136
Und: In D soll es verboten werden, den Völkermord, den Genozid, an den Armeniern zu erwähnen? Oh, Kolat, schon wieder so abstruse Forderungen: deutsche Schüler und Schüler in Deutschland sollen, um den inneren Frieden nicht zu gefährden, belogen werden. Vertuschen, heißt die Devise, andere Beschuldigen, heißt die Devise, Kritik verbieten, heißt die Devise, fordern, heißt die Devise … http://www.pi-news.net/2009/08/kenan-kolat-tgd-fordert-geschichtsfaelschung/
Und noch eine Forderung: Deutsche sollen sich besser integrieren - oder so: http://www.pi-news.net/2009/08/tuerken-fordern-integrationsminister/ - und: http://fact-fiction.net/?p=2679 - naja, sehr frei interpretiert - oder doch nicht: http://www.pi-news.net/2009/08/muezzinruf-in-sechs-jahren/ - Muezzin-Ruf in Dortmund, eine Urlaubsattraktion? Nein, es geht nicht um Disneyland, sondern um eine Moschee mit Minarett… - und noch “kein Gag”: Schalke 04 hat Probleme mit dem Text: “Mohammed ist ein Prophet, der von Fußball nichts versteht” - stimmt zwar, weil ich im Koran und den Hadithen bisher nichts über Fußballkenntnisse des Mohammed gelesen habe - aber man kann ja mal schimpfen: http://www.pi-news.net/2009/08/kommentar-entartete-welt/ Aber es gibt noch vernünftige Leute, die den Kopf an der rechten Stelle haben: http://fact-fiction.net/?p=2693 - hoffentlich morgen auch noch (auch hier gilt: Viel Glück - dafür, die eigene Meinung geäußert zu haben: http://fact-fiction.net/?p=2687). Aber sicher: Selbst der Zentralrat kritisiert das Lied nicht: http://www.welt.de/sport/fussball/article4262455/Zentralrat-der-Muslime-segnet-Schalke-Hymne-ab.html (gefunden über Kybeline). Und noch eine Forderung der Integration Deutscher in Deutschland: http://www.pi-news.net/2009/08/ewig-skeptischer-unterton-fuehrt-zu-abschottung/
Wenn Ihr die Texte oben gelesen habt, seht ihr: Manche Einheimische lassen sich sogar von den Forderungen beeindrucken - und verstärken sie. Man braucht halt Wählerstimmen - von wem auch immer. Noch ein mutiger Text: http://debatte.welt.de/kolumnen/82/brennpunkt+nahost/147383/warum+die+scharia+abzulehnen+ist
(gefunden über Kybeline)
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10.8.2009 von Wolfgang Fenske.
Der Tagesschausprecher sagte neulich, dass in Nigeria eine extreme islamistische Sekte einen Gottesstaat errichten wolle. Und wie steht es mit den anderen Islamischen Staaten? Nein, nein, die wollen so was nicht - die sind nicht extrem. Nur normal Muslimisch.
Viele, viele Christen sind in Nigeria wieder ermordet worden: http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/nigeria-muslimische-extremisten-hinterlassen-blutspur.html - und ein Christ wurde in der Türkei unter eine Türkei-Fahne gesteckt und mit einem Messer bedroht. Wahrscheinlich wird es wieder ein Wahnsinniger gewesen sein, der den islamischen Nationalismus in der Türkei zu ernst nimmt.
(Ich sehe hier auch bei uns Probleme auf uns zukommen: Weil die Politik seit Jahren alles schönredet - aber die Menschen merken, dass es so schön gar nicht ist, dass sie nicht merken, dass sich einer ihrer täglichen Probleme annimmt, dann kann das auch hier passieren, dass irgendwelche einheimischen Hitzköpfe meinen, sie müssten auch handgreiflich werden. Dieses Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass Sachverhalte vertuscht oder umbenannt werden, nicht dadurch, dass Kritik am Islam bzw. an dem Verhalten nicht weniger muslimischer Zeitgenossen verschwiegen wird. Im Augenblick sehe ich freilich nur, dass der Kritik eines entgegengesetzt wird: Noch blumiger vom Islam reden (ihn dadurch auch nicht ernst nehmen), noch heftiger gegen Kritiker vorgehen (dadurch die Demokratie nicht ernst nehmen) - und parallel dazu, absurden Forderungen der obersten Muslim-Vertreter nichts angemessenes entgegensetzen.
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