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27.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich wünsche Euch eine gute Nacht: http://www.youtube.com/watch?v=zdfNEgVoEVE
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27.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ein Lied der Schriftstellerin Eleanor Farjeon, das sie zur Melodie eines gälischen Volkslieds in den 30ger Jahren geschrieben hat: Morning has Broken: http://www.youtube.com/watch?v=OW2tRDspVRs&feature=related
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27.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich sprach neulich Kultur in Afrika an - und wollte mich mehr damit beschäftigen. Man darf nicht vergessen, dass - wenn man über Afrika spricht - allein schon ein kleiner Teil von Afrika so groß ist wie Europa. Kulturell sind Zonen zu erkennen: Nordafrika ist geprägt vom Islam, Äthiopien ist geprägt von der alten christlichen Kultur - dann die Zone unmittelbar südlich der Sahara, die Bantu-Zone in Mittelafrika und Südafrika und dann gibt es noch mal einen Unterschied im Raum um Angola. Allein schon an Nigeria ist zu erkennen, wie unterschiedlich sich Afrikaner auch selbst verstehen: Islamisch geprägte Stämme/Landesteile im Norden (50%), christlich geprägte Stämme/Teile im Süden (40%) und darüber hinaus Naturreligionen (10%). Aber diese Religionen lassen sich nicht immer so klar abgrenzen, weil Islam bzw. Christentum stark mit den Naturreligionen gemischt sind/sein können. Innerhalb Nigerias gibt es hunderte von Ethnien. Sie haben ihre kulturellen Besonderheiten ausgebildet…
Diese Hinweise zeigen schon, dass ich in meiner Frage nach der Kultur Afrikas eine Lektion lernen musste: Allein die Kulturen in Nigeria sind sehr vielfältig - sodass ich erst einmal langsam grundsätzlich lernen muss, was es mit Kulturen in Afrika auf sich hat. Bis also der nächste Blogeintrag zu diesem Thema kommt, wird noch eine ganze Weile vergehen.
Vorher aber noch ein Tipp: Schaut Euch mal diese Seite an: http://www.kongo-kinshasa.de/bevoelkerung/index.php - ist mein Bild von Afrika wirklich Klischee - wenn sich Afrikaner selbst so darstellen?
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27.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Für I.S.: Erinnerungen an das eigene Leben aufschreiben - auch dann, wenn man keine Nachkommen hat? Ja! Der Sinn einer Tätigkeit besteht ja nicht unbedingt darin, dass man sie für andere tut. Aus Dankbarkeit seinen Eltern und Geschwistern gegenüber, ein Lebensrückblick stärkt sich selbst - auch wenn es dunkle Seiten gibt, die man dabei aufarbeiten kann: Stelle ich dunkle Seiten in den realen Kontext, kann ich sie vielleicht besser verstehen… - ein weites Feld -, Dankbarkeit Gott gegenüber und die Erkenntnis, dass hier jemand ist, der mir Vergebung zusprechen kann - und mich auf dem kommenden Lebensweg begleitet.
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27.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich habe eine neue Seite entdeckt, die ich Euch nicht vorenthalten mag: http://www.derbraunemob.info/deutsch/index.htm zusammen mit: http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/05/resolution-mit-faxvorlage.pdf.
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27.7.2009 von Wolfgang Fenske.
(Weiterführung vom Beitrag ”Nachtrag: Islam” - im Blog vom 25.7.) Man lese nur mal die Verteidigung der Kriege, die durch den Islam in die Welt gekommen sind: http://www.abc.se/~m9783/krieg_d.html#2 Es ist eine muslimische Verteidigung. Ihr Motto mit eigenen Worten wiedergegeben: Mohammed u.v.a. wollten keine Kriege, waren gar gegen Kriege - aber weil Mohammed u.v.a. nicht so leben konnten wie sie wollten, mussten Kriege geführt werden. Zu Beginn wird gesagt: “Es wird oft behauptet, Muslime hätten genauso wie Christen Eroberungskriege für Ruhm und Reichtum geführt.” Dann will der Verfasser zeigen, dass das für Muslime nicht zutrifft. Aber für Christen? Dieser zitierte Satz zeigt schon alles: Es geht um Rhetorik und Propaganda - nicht um Annäherung an historische Gegebenheiten. Wieso wird in dem Artikel das Christentum mit Mohammed verglichen - und nicht Jesus mit Mohammed?
Wann begannen eigentlich die ersten Kriege, in denen Jesus Christus in welcher Form auch immer in den Blick kam? Soweit ich weiß mit Konstantin - ca. 300 Jahre nach dem Leben Jesu, wobei man nicht so genau weiß, was nachträgliche Interpretation ist. Konstantin kämpfte aber nicht zur Verbreitung des Christentums, sondern - wie es in dieser Zeit üblich war -, suchte um gute Vorzeichen für seinen Kampf - und er bekam ein gutes Vorzeichen im Kampf gegen seinen Rivalen: Er hatte möglicherweise eine Christus- bzw. eine Kreuzesvision. Nachdem die Christen immer wieder unter Verfolgungen, Hinrichtungen zu leiden hatten, war das Erlebnis des Kaisers Konstantin der Beginn der Anerkennung des Christentums durch den Staat. In der Folgezeit gab es einige Christen, die das Heidentum nicht mehr nur verbal bekämpften. Diskussionen über die Möglichkeit eines gerechten Krieges kam im 5. Jahrhundert auf - es ging da (soweit ich weiß) nicht um christliche Kriege, sondern um Kriege, die ein Staat führen musste, mit dem Ziel, Angriffe abzuwehren und Frieden herzustellen (im 5. Jahrhundert drangen Goten in Rom ein). Ab dem 7. Jahrhundert bekämpfte in Nordengland König Oswald die Heiden (das war auch eine Familienfehde um den Thron) - und ab da mehren sich in den nächsten Jahrhunderten die Stimmen, die Kämpfe zur Ausbreitung des Christentums in den Blick nehmen. Bischof Agobard - geboren im 8. Jahrhundert in Spanien (was das bedeutete habe ich unter Muslime in Spanien dargestellt) forderte den Kampf gegen Ungläubige - das heißt hier wohl konkret: gegen Muslime, die Spanien erobert hatten. In diesem historischen Zusammenhang wird er möglicherwiese schon Intentionen aufgegriffen haben, die vor ihm da waren. Karl der Große war ebenfalls im 8. Jahrhundert erbost über die überwiegend heidnischen Sachsen, weil sie ständig die Grenzen seines Reiches überschritten. Um sie zurückzudrängen, wurden Klöster an den Grenzen gebaut, damit sie missionierend die Sachsen befrieden konnten. Aber er half in den Sachsenkriegen auch mit militärischen Mitteln nach. Sein Ziel: die Sachsen zu christianisieren. Wir kommen zeitlich schon langsam in die Nähe der berühmten Kreuzzüge - ca. 1000 Jahre nach Jesu Geburt. Diese Kreuzzüge hatten den Grund, Christen dazu zu bringen, Heilige Stätte aus der Hand der Muslime zurückzuholen, die diese Jahrhunderte vorher überrannt hatten. Darüber hinaus gab es aber noch andere handfeste soziale und politische Gründe: Byzanz musste von muslimischen Angriffen entlastet werden und soweit ich mal gelesen habe, gab es in Europa Männerüberschuss. Die Männer konnten nicht mehr alle ernährt werden, Kriminalität und Bandenwesen nahmen überhand usw. Die alten Griechen haben solche Jungmänner in Schiffe gesetzt, damit sie dann irgendwo griechische Kolonien gründeten - hier schickte man diese Burschen in den Osten.
Muslimische Kriegsgeschichte und christliche Kriegsgeschichte unterscheiden sich also massivst. Da helfen auch solche rhetorischen Kniffe wie der oben genannte nicht - sie zeigen eben nur, dass sie rhetorische Kniffe sind, um geschichtsvergessenen Menschen Sand in die Augen zu streuen. (Falls ich wichtige Fakten vergessen habe: sagt es mir bitte!)
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