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25.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Am 24.7.2008 habe ich begonnen, meine Homepage zu erstellen - morgen vor einem Jahr - habe ich meine ersten Blogversuche gestartet. Inzwischen wurde die 600 Besucher-Marke pro Tag geknackt. Ich möchte mich bei allen Besucherinnen + Besuchern bedanken - und sagt weiterhin so fleißig weiter, dass dieser Blog existiert. Und bitte - nichts für ungut, falls sich das eine oder andere Thema mal wiederholt. So genau habe ich nämlich bei diesen bisher erschienenen 1450 Beiträgen nicht mehr so ganz im Blick, was ich mal geschrieben habe… Nun gönne ich mir ein Geburtstagsständchen für Homepage + Blog: http://www.youtube.com/watch?v=fHqD0QWU8V0
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25.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Auch Hosen, die nicht ganz passen, erfüllen ihren Zweck.
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25.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Schnitzereien afrikanischer Stämme - magische Gebrauchs-Kunst . Was ich an diesen Werken immer so faszinierend finde, ist, dass sie das Bild wiedergeben, das man sich von Afrika macht: magisch, angstvoll, ahnenhörig… Ich muss in den nächsten Tagen doch mal nachsehen, ob ich im Internet irgendwas entdecke, das auch ein anderes Afrika-Bild wiedergibt. Kann jemand meiner Leserinnen und Leser einen Tipp geben? Es geht mir nicht darum, dieses genannte Bild zu verdrängen - denn alles, was man sonst so von Afrika hört, passt in dieses Bild. Aber es gibt doch sicher ein Afrika, das frei davon ist, das neue Wege - nicht westliche kapitalistische oder kommunistische Wege - geht. Bin mal gespannt, ob ich was entdecke und was ich entdecke.
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25.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Das Lukasevangelium hat die Geschichte entstellt, so Lüdemann: http://www.welt.de/kultur/article4175638/Evangelist-Lukas-hat-die-Geschichte-Jesu-entstellt.html Nun ja, was wir in dem Artikel finden, ist kalter Kaffee, der immer wieder aufgebrüht wird. Gibt es eigentlich noch einen, der um die Entstehung der Evangelien Bescheid weiß, der sagt, dass sie reine, neutrale, pure, objektive Geschichtsschreibung sind? Selbst in der Schule lernen Kids ja schon anderes. Wann kam eigentlich dieses hehre Ziel, Geschichte neutral aufzuschreiben auf? Da konnten die Evangelistenlang, sehr lang schon gar nicht mehr schreiben. Tja - und wann kam die Kritik an dieser neuen Art der Geschichtsschreibung auf? Tja, schon bald, weil es so eine Art Geschichtsschreibung gar nicht geben kann, keiner kann Geschichte neutral und objektiv darstellen? Darum sind wir so uuuunendlich froh, dass Gerd Lüdemann, der objektivste aller objektiven Historiker, der neutralste aller neutralen Menschen, der unverfälschste aller Unverfälscher, der Beste aller Besten Schreiber, der größte aller größten Denker - endlich, endlich Geschichte objektiv, neutral darstellen kann. Gratulation! Preisverdächtig… – Am Rande eine kleine, eine winzig, winzig kleine Korrektur, großer, großer Meister: Sicher, Lukas schreibt, dass Herodes den Johannes den Täufer ins Gefängnis werfen ließ - dann folgt der Hinweis auf die Taufe Jesu. Wer sollte ihn getauft haben, wenn nicht Johannes, der als Täufer vorher groß dargestellt worden war? Lukas nennt die Gefangennahme an dieser vorgezogenen Stelle, weil er vorher als Stichwort den Namen des Herodes genannt hatte. Jeder weiß, wie Lukas das versteht und meint. Aber, großer Meister des kalten Kaffees… - na ja im Grunde will er mit seinem Artikel nur für seinen kalten Kaffee Werbung machen. Verschluckt Euch nicht beim Trinken…
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25.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Mit Kriegen und Eroberungen beginnt im Grunde der Islam. Mohammed überfällt Karawanen auf dem Weg von und nach Mekka, um sich und seinen Gefährten finanzielle Unabhängigkeit und Macht zu verschaffen. Offene Kämpfe mit den Mekkanern beginnen 624 - und 630 marschiert er in Mekka ein. Weitere Kämpfe sind zu verzeichnen. Als er 632 gestorben ist, nutzten das arabische Stämme, um von Mohammeds Leuten abzufallen. Was tut man da? Der arme Nachfolger von Mohammed, Abu Bakr, musste dann Kriege gegen die bösen Abtrünnigen führen. Aber weil Kriegführen so schön ist - es gibt ja Beute, mit denen man sich und die Seinen unterhalten kann - ging er weiter: Truppen kamen nach Palästina, Transjordanien. Unter seinem Nachfolger Umar fielen Damaskus, Syrien, die sassanidische Hauptstadt am Tigris und Jerusalem. Und es ging unter dem nächsten Nachfolger, Uthman - dem Koranhersteller -, weiter. Freilich waren mit seiner Art Beute zu verteilen nicht alle besonders zufrieden. Er wurde 656 ermordet und es begann ein Bürgerkrieg, in dem drei Parteien gegeneinander rangen: Ali, ein Schwiegersohn des Propheten contra Aischa, der Lieblingsfrau des Propheten, mit ihren Mannen und der syrische Nachfolger des Uthman, Muawiya. In diesem Krieg trennten sich Sunniten und Schiiten - und der Sieger blieb: Muawiya. Und mit ihm begann die Herrschaft der Umayyaden mit Sitz in Damaskus (661-750). Auch bei ihm: Kämpfen ist so schön: Und ab gehts über Nordafrika 711 nach Spanien. Im Osten zogen sie bis zum Indus und besiegten 751 die Chinesen. Und immer: Beute, Beute, Beute, dazu gehören Sklaven, Sklaven, Sklaven. Nach dem Tod Muawiyas gingen die Auseinandersetzungen und Kriege unter seinen Söhnen weiter, dann gab es Muslime, die diesen Umayyaden-Muslimen das wahre Muslim-Sein absprachen, es wurde geputscht und gekämpft, bis die Umayyaden 750 vernichtet wurden: Kind und Kindeskinder und alle, die mit diesem zusammenhingen wurden ermordet - so begann die Regierungszeit der Abbasiden, mit Zentrum in Bagdad. (Einer der Umayyaden überlebte und setzte sich in Spanien als Herrscher durch.) Unter al-Mansur erhielt das Reich eine organisatorische Struktur, Grenzen wurden gesichert usw. und die Herrscher erhoben den Anspruch, besonderer Allah-Frömmigkeit. Unter Harun ar-Raschid (786-809) wurde der orientalische Traum Europas vom Märchen-Islam geboren: Ritterlichkeit, Diplomatie, Bauten, die seine Macht darstellten, standen auf dem Programm wie auch die Förderung von Kunst und Wissenschaft. Doch auch dieser große Herrscher musste - traurig aber wahr -notgedrungen bestimmte Gruppen vernichten (Barmakiden). Nach seinem Tod begann der Untergang, Ermordungen der Herrscher usw. usw. - und 945 hatten die Buyiden in Bagdad für ca. 100 Jahre die Macht. Und alles bröckelte so vor sich hin. Was die im Osten mit der Neugründung Bagdads konnten, konnten die Fatimiden im Westen ebenso: Sie gründeten Kairo und regierten viele Jahrzehnte über Nordafrika bis nach Damaskus. Dann kamen die streng-frommen Almorawiden mit Sitz in Marrakesch und bekämpften wirkungsvoll die Ungläubigen, die Christen und nahmen nebenbei noch arabische Stämme ein. Dann kamen im 13. Jahrhundert die Mongolen und überrannten die islamischen Staaten im Osten - und wurden zum Teil selbst Muslime - mit einem der Hauptsitze im Iran. Das war die Stunde des Iran - und seine Kultur verbreitete sich bis weit in den Osten - und die Kultur des Ostens kam weit in den Westen. Unter anderem kamen auch die Türken. Und damit im Laufe der Zeit auch das Osmanische Reich, das ich schon beschrieben habe. (Dass Mohammed Kriege geführt hat - will man aus manchem europäisierten Islam heraus anders verstehen. Dazu werde ich auch noch kommen.)
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